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Aktualisiert: vor 1 Stunde 51 Minuten

Nächster Schritt zum Quantencomputer: Phosphoratome bringen Forscher dichter an den Supercomputer

16. July 2018 - 18:23

Quantencomputer gelten als die nächste große Revolution in der Computertechnik. In ihnen übernehmen kleinste Teilchen wie Atomie, Ionen oder Moleküle die Aufgaben von Transistoren und Gates. Quantenphänomen wie die Überlagerung und die Verschränkung sorgen dann dafür, dass die sogenannten Quibits selbst viele komplexe Aufgaben parallel bearbeiten können. Die Rechenleistung von Quantencomputern stellt jeden herkömmlichen Computer in den Schatten. Auf dem Weg zum wirklich gut nutzbaren Quantencomputer sind aber einige Hürden zu überwinden. Mit der Entdeckung, dass Phosphoratome dabei helfen können, einzelne Qubits trotz räumlicher Nähe zueinander getrennt anzusteuern, sind Forscher der University of New South Wales in Australien einen weiteren Schritt in Richtung eines nutzbaren Quantencomputers gekommen.

Quantencomputer von Google Fortschritt dank Phosphor

Erste kommerzielle Quantencomputer existieren bereits, aber es gibt doch noch einige Schwierigkeiten zu überwinden. So muss etwa gewährleistet werden können, dass die Qubits die verschiedenen Quantenzustände auch lange und stabil einhalten können. Ein weiteres Problem ist es, die Qubits auch dann einzeln anzusteuern und zu kontrollieren, wenn sie sich in räumlicher Nähe zueinander befinden – und zwar so, dass ihre Funktion nicht gestört wird. Um letztere Herausforderung haben sich die Forscher rund um Samuel Hile gekümmert.

Bereits vor einigen Jahren haben Hile und sein Team den kleinsten Transistor der Welt entwickelt. Das Bauteil besteht nur aus einem einzigen Phosphoratom, das in eine Siliziumoberfläche eingelassen ist. Auf diese winzigen Phosphor-Qubits bauten die Forscher nun auf.

Phosphor-Fremdatome in Silizium sind vielversprechende Kandidaten für künftige Feststoff-Quantencomputer, denn sie besitzen eine außergewöhnliche Langlebigkeit und hohe Zuverlässigkeit„, so das Team. Wer aus diesen Phosphor-Qubits Quantengitter zu konstruieren, dürfen sie nicht weiter als 15 Nanometer voneinander getrennt sein. „ Die Herausforderung ist es daher, diese im Prinzip identischen Qubits einzeln anzusprechen, obwohl sie so dicht beieinanderliegen„, erläutert Hile.

Eigene Adresse für Qubits

In ihren Experimenten haben die Forscher nun wahrscheinlich eine Lösung für das Problem gefunden. Sie nutzen eine Sliliziumoberfläche, in der mehrere Steuer-Elektroden platziert werden. Dann werden mit einer Phosphin-Bedampfung in Kombination mit einer speziellen Maske zwei Phosphor-Qubits auf die Fläche aufgebracht. Dabei besteht das eine Qubit aus einem Phosphor-Atom mit einem Elektron, das andere aus zwei Atomen mit zwei Elektronen. „ Die Möglichkeit, die Zahl der Atome in diesen Qubits zu bestimmen, eröffnet uns einen Weg, um sie selektiv anzusteuern„, so Michelle Simmons, die an dem Projekt beteiligt war.

Der neuen Quantenbit-Chip hat eine Mikrowellenantenne, die ein elektromagnetisches Feld um die Qubits aufbaut und dann mit Hilfe von Steuer-Elektroden den Spin der Qubits manipuliert. Je nach Frequenz der Steuersignale können die Qubits so getrennt voneinander angesprochen werden. „ Wir können so die beiden Qubits jeweils gezielt ansteuern – das ist ähnlich wie das Tunen eines Radios auf verschiedene Sender. Unsere Studie belegt, dass man benachbarte Qubits in Resonanz bringen kann, ohne dass sie sich gegenseitig stören oder beeinflussen„, so Hile.

Mit den neuen Qubits ließe sich ein Quantencopmputer konstruieren, in dem die Qubits zwar dicht beieinander liegen, aber dennoch störungsfrei kontrolliert werden können. Prinzipiell hätte dann jedes Qubit eine eigene Hardware-Adresse – ein Umstand, der bei der Entwicklung von Quantencomputern sehr hilfreich sein könnte.

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Indonesien: Honda testet bei Elektro-Motorrädern eine tragbare und austauschbare Batterie!

16. July 2018 - 13:05

Nach China und Indien ist Indonesien das Land mit den drittmeisten Motorrädern weltweit. Grundsätzlich ist dies keine schlechte Sache. Zumindest benötigen die Zweiräder weniger Platz auf der Straße als Autos. Aber natürlich verursachen auch Motorräder mit Verbrennungsmotor CO2-Emissionen und stellen eine Belastung für die Luftqualität dar. Schon seit einiger Zeit setzt die Regierung daher auf die Förderung von Elektro-Motorrädern. Potentielle Nutzer verweisen aber in der Regel auf zwei Gründe, weshalb sie weiterhin auf den klassischen Antrieb setzen: Die mangelnde Reichweite und die langen Ladezeiten der elektrischen Motorräder. Anders als bei einem Verbrennungsmotor kann nämlich nicht einfach eine Tankstelle angesteuert und nachgetankt werden. Zumindest bisher nicht. Denn Honda und Panasonic wollen in dem Land ein innovatives Pilotprojekt starten.

Auch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta soll die Zahl der Elektro-Motorräder gesteigert werden. Der benötigte Strom soll aus nachhaltigen Quellen stammen

Gemeinsam haben die beiden Partner eine Batterie entwickelt, die einfach transportiert und ausgewechselt werden kann. Um diese sinnvoll zum Einsatz zu bringen, soll nun ein Netz an Ladestationen aufgebaut werden. Die Fahrer der Elektro-Motorräder können dort ihre leere Batterie an das Stromnetz anschließen und im Gegenzug einen vollen Akku mitnehmen. Auf diese Weise kann die Reichweite ohne großen Zeitaufwand beinahe unbegrenzt verlängert werden. Um die Klimabilanz des Verkehrssektors weiter zu verbessern, soll der an den Ladestationen verbrauchte Strom zudem aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Aufgrund der vergleichsweise konstanten Sonnenstrahlung in Indonesien würde sich dafür die Solarenergie anbieten. Erweist sich das Konzept in Indonesien als erfolgreich, könnte der Ansatz dann auch in anderen Ländern umgesetzt werden.

Tesla hat sich eine Maschine zum Akkutausch patentieren lassen

Starten soll das Pilotprojekt im Dezember dieses Jahres. Grundsätzlich könnte die Idee natürlich nicht nur bei Motorrädern zum Einsatz kommen, sondern auch bei Elektroautos. Tatsächlich hat sich Tesla bereits vor einiger Zeit eine Maschine patentieren lassen, mit der die Akkus von E-Autos unterwegs problemlos und ohne körperliche Anstrengung ausgetauscht werden können. Bisher wurde das dahinter stehende Konzept aber noch nicht unter realen Bedingungen getestet. Auch Tesla selbst scheint die Idee nicht zu forcieren und hat stattdessen das eigene Netzwerk an Superchargern weiter ausgebaut. Honda und Panasonic hingegen scheinen zumindest im Bereich der Elektro-Motorräder dem Akkutausch eine gewisse Praktikabilität einzuräumen.

Via: Engadget

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Kobold VG100: Der elektrische Fensterreiniger von Vorwerk im Test

16. July 2018 - 11:43

Fenster putzen mag niemand. Das ändert aber nichts daran, dass es gemacht werden muss. Was früher nur mit dem Einsatz von Glasreiniger und Zeitungspapier machbar war, geht heutzutage auch mit technischer Unterstützung. Der Markt bietet inzwischen einige elektronische Fensterreiniger. Zu den höherpreisigen Modellen gehört der Vorwerk Kobold VG100. Wir haben den Fensterreiniger des deutschen Herstellers für euch unter die Lupe genommen.

Kobold VG100: Die technischen Daten im Überblick
  • Gewicht: 995 Gramm ohne Netzteil und Reinigungsflüssigkeit
  • Maße: 290 x 140 x 110 mm
  • Verbrauch pro Anwendung: 80 ml Wasser und 5 ml Reinigungskonzentrat
  • Laufzeit: Mind. 30 Minuten
  • Motor: Wartungsfreier DC-Motor (30 W) mit einem Antrieb von 18.000 U/min
Der Lieferumfang im Überblick

Neben dem Gerät selber erhaltet ihr beim Kauf des Vorwerk VG100 ein umfangreiches Zubehörset, das unter anderem auch 200 ml des Reinigungskonzentrats enthält. Mit diesem Fläschchen könnt ihr insgesamt 40 Anwendungen durchführen. Ihr seid zudem nicht zwingend an das Konzentrat von. Vorwerk gebunden, sondern könnt auf günstigere Alternativen zurückgreifen.

  • Kobold VG100 Fensterreiniger
  • Zwei Mikrofasertücher
  • Abstellschale
  • Ladegerät
  • 200 ml Glasreinigungskonzentrat
  • Handbuch
Der Kobold vereint drei Arbeitsschritte in einem

Der Kobold VG100 wurde voll darauf ausgelegt, euch das Fensterputzen zu erleichtern. Vorwerk ist es gelungen, drei Arbeitsschritte in einem Gerät und einer Bewegung zu vereinen. Der Kobold Fensterreiniger befeuchtet die Scheibe, entfernt den Schmutz und saugt das Wasser gleich wieder ab.

Die Inbetriebnahme ist dabei denkbar einfach: Der Tank des Kobold wird mit Wasser und einem Reinigungskonzentrat gefüllt. Anschließend wird der Tank einfach in den Fensterreiniger geschoben, und schon könnt ihr loslegen. Der Kobold Fensterreiniger arbeitet mit einem Mikrofasertuch, das die Fensterscheiben streifenfrei reinigen soll. Nach getaner Arbeit kann das Tuch einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Natürlich könnt ihr mit dem Kobold VG100 auch Spiegel und Glastische reinigen.

Streifenfreie Reinigung im Praxistest

In der Praxis konnte uns der Kobold Fensterreiniger durchaus überzeugen. Er ist leicht genug, um mit einer Hand bedient werden zu können, und die Anwendung ist denkbar einfach: Der eingeschaltete Kobold wird einfach langsam und mit leichtem Druck in geraden Bahnen vom oberen zum unteren Fensterrand geführt. Das mit Reinigungsmittel befeuchtete Mikrofasertuch löst dabei den Schmutz, während das Schmutzwasser direkt wieder abgesaugt und in einem extra Schmutzwasser-Tank aufgefangen wird.

Insbesondere bei normal verschmutzten Fenstern hat uns die Reinigung mit dem Kobold begeistert. Die Fenster wurden in einem Arbeitsschritt streifenfrei sauber, und wir konnten die von Vorwerk angegebene Reinigungsleistung von 20 m² in der Regel erreichen. Bei stärkerer Verschmutzung sieht es ein bisschen anders aus. Der Kobold ist dann deutlich langsamer und verbraucht mehr Reinigungsmittel und Wasser. Da die Reinigung mit dem Fensterreiniger von Vorwerk allerdings so einfach von der Hand geht und bei normaler Verschmutzung auch mit einer deutlichen Zeitersparnis einhergeht, sehen wir das nicht so als Problem an. Wer einen Kobold VG100 besitzt, der kann problemlos so oft Fenster putzen, dass grobe Verschmutzungen gar nicht erst auftreten.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es noch dafür, dass der Kobold Fensterreiniger keine Teleskopvorrichtung hat, mit der etwa auch sehr hohe Fenster geputzt werden können.

Fazit

Wer viele Fenster hat und von dem Putzen per Hand genervt ist, der wird den Kobold Fensterreiniger zu schätzen wissen. In unserem Test konnte das Gerät durch streifenfreie Reinigung überzeugen. Bei richtig dreckigen Fenstern habt ihr aber auch mit dem Kobold viel zu tun. Aber um fair zu bleiben: Wir reden hier von Verschmutzungen, die auch per Hand nicht ganz leicht zu reinigen sind. Außerdem weist Vorwerk im Handbuch auf diesen Umstand hin. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt der Hersteller eine Vorbehandlung des Fensters. Und mit dem Kobold erspart ihr euch den Einsatz von Handschuhen, da eure Hände nicht mit dem Reinigungsmittel in Kontakt kommen. Wir können das Gerät in jedem Fall empfehlen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Kobold VG100 kann direkt bei Vorwerk im Onlineshop gekauft werden und kostet 249 Euro.

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BigRep: Dieser Fahrradreifen kommt aus dem 3D-Drucker und benötigt keine Luft!

16. July 2018 - 11:03

Aktuell sind die besten Radfahrer der Welt im Rahmen der Tour de France mal wieder in Frankreich unterwegs. Begleitet werden sie von einem großen Tross an Technikern und Mechanikern. Und zwar aus gutem Grund. Insbesondere für die Teamkapitäne kann ein Defekt zum falschen Zeitpunkt das Ende aller Träume bedeuten. Es ist daher kein Wunder, dass sich einige Hersteller von professionellen Rennrädern bereits mit dem Berliner Startup BigRep in Verbindung gesetzt haben. Denn die Mitarbeiter dort haben einen Reifen entwickelt, der nicht aufgepumpt werden muss. Damit könnte der klassische Plattfuß zukünftig der Vergangenheit angehören. BigRep selbst stammt aber gar nicht aus der Fahrradbranche, sondern verkauft eigentlich 3D-Drucker.

Foto: BigRep. Lizenz: Creative Commons 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/) Eine wabenartige Struktur sorgt für eine ruhige Fahrt

Der neuartige Fahrradreifen ist daher zunächst auch nur ein Prototyp, der potentiellen Käufern zeigen soll, welches Potential in einem 3D-Drucker steckt. Folgerichtig ist bisher auch noch keine Massenproduktion des luftlosen Reifens geplant. Dies würde sich aktuell auch noch recht schwierig gestalten. Denn pro Druckvorgang werden aktuell noch rund acht Stunden benötigt. Dennoch ist das dahinter stehende Konzept sehr interessant. Die auf das Rad einwirkenden Kräfte werden nicht mehr durch ein Luftpolster aufgefangen, sondern durch eine wabenartige Struktur aus Pro Flex-Filament. Dadurch können die Reifen während einer normalen Fahrradtour quasi nicht mehr kaputt gehen. Ein ähnlicher Ansatz kommt daher auch schon bei einigen Baufahrzeugen zum Einsatz.

Die neuen Reifen müssen noch weiter entwickelt werden

Der Hersteller betont zudem, dass auch die Umwelt von der Neuentwicklung profitieren könnte. Denn weil der Reifen nur noch aus einem Material besteht, kann er vergleichsweise einfach recycelt werden. Ganz neu ist die Idee mit den luftlosen Reifen aus dem 3D-Drucker aber nicht mehr: Bereits vor gut einem Jahr hatte Michelin ein ähnliches Konzept präsentiert. Bisher ist daraus aber noch kein marktreifes Produkt entstanden. In eine etwas andere Richtung hat hingegen der Konkurrent Goodyear gedacht. Dort sollen Autoreifen zukünftig nicht nur ohne Luft auskommen, sondern gleichzeitig auch noch Schadstoffe aus der Umgebung filtern. Auch dieser Ansatz steckt aber noch in den Kinderschuhen. Das Berliner Startup BigRep spricht aktuell mit mehreren Radherstellern, um Möglichkeiten auszuloten, das neue Produkt gemeinsam weiter zu entwickeln.

Via: BigRep

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Osttiroler Firma führt 4-Tage-Woche ein – und die Umsätze steigen

15. July 2018 - 17:04

Michael Unterweger beobachtete schon länger, dass die Arbeit in seiner Firma freitags nicht besonders gut lief. Statt darüber zu motzen, ließ sich der Chef des Naturkosmetikunternehmens Unterweger in Thal Assling etwas Besonderes einfallen: Er kürzte die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Und diesen Schritt hat er keinesfalls bereut.

3 Tage frei pro Woche bei vollem Lohnausgleich – eine prima Idee! Die Arbeitszeit reduzierte sich von 38 auf 36 Stunden

Manchmal lohnt es sich wirklich, ungewöhnliche Wege zu gehen! Unterweger strich den Freitag aus dem Wochenplan, setzte die Arbeitszeit von 38 auf 36 Stunden herab und erklärte sich bereit, trotzdem noch denselben Lohn an seine Mitarbeiter auszuzahlen. Doch dabei bleibt es nicht auf Dauer, denn im nächsten Jahr wird es höchstwahrscheinlich eine Gehaltserhöhung für alle geben! Schuld daran ist das dicke Plus, das die Latschen-Öl-Brennerei seit der Umstrukturierung zu verzeichnen hat. Die 50 Angestellten kurbeln die Produktion tüchtig an, und da auch die passenden Absatzmöglichkeiten vorhanden sind, strömt das Geld in die Kasse.

Firma Unterweger als Vorbild für andere Unternehmen?

Natürlich war dieser Schritt nicht ganz so einfach zu managen, schließlich mussten die Produktionsabläufe dafür auch umgestrickt werden. Drei Tage Wochenende sind eben nicht ganz umsonst zu haben, doch scheint die ausgiebige Erholungszeit genügend Power zu bringen, um an den restlichen vier Tagen voll durchzuziehen. Zufriedene Menschen sind einfach leistungsfähiger und motivierter, vor allem dann, wenn die Freizeit in ihrem Leben nicht zu kurz kommt. Vielleicht darf die Firma Unterweger nun als Vorbild für weitere Unternehmen dienen, die einen ähnlichen Deal mit ihren Arbeitnehmern eingehen möchten.

Quelle: tirol.orf.at 

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Freisetzung aus dem Hamsterrad? So viel Geld lässt sich mit Selbstversorgung sparen

15. July 2018 - 10:03

Dieser Traum ist lebendiger denn je: das Hamsterrad endlich zu verlassen, sich wieder der Natur anzunähern und die eigenen Lebensmittel zu produzieren. Nicht mehr tagtäglich im Büro sitzen, sondern wieder Herr über die eigene Zeit und damit auch über das eigene Leben zu sein. Wir gehen der Frage auf den Grund, welchen Beitrag die Selbstversorgung dazu leisten kann.

Der Grünkohl ist reif, ab in den Kochtopf! / Foto: Yvonne Salmen Eine gesunde Ernährung vom Beet direkt auf den Teller

Natürlich artet es ganz gewiss auch in Arbeit aus, den eigenen Garten zu bewirtschaften und damit die ganze Familie bestmöglich zu versorgen. Doch es ist eine andere Art von Arbeit, naturnah und absolut sinnvoll. Außerdem springt dabei etwas heraus, das in unserer modernen Welt kaum noch zu finden ist: eine gesunde Ernährung aus frischen, ungespritzten Lebensmitteln, direkt vom Beet auf den Teller! Gerade junge Familien, die ihre Kinder nicht mit dem Fraß aus den Supermärkten überhäufen möchten, finden diese Vorstellung oft sehr verlockend. Tatsächlich lässt sich per Selbstversorgung auch einiges an Geld sparen, Monat für Monat, sodass damit eine Arbeitszeitverkürzung finanziell machbar werden könnte.

Einsparpotential pro Familie: etwa 4.800 Euro pro Jahr

Wie viel Geld ein Haushalt jeden Monat für Lebensmittel ausgibt, hängt ganz von seinen individuellen Bedürfnissen und dem Einkaufsverhalten ab. Einige Singles geben an, mit 80 Euro pro Monat klarzukommen, andere wiederum benötigen 200 Euro oder mehr. Eine vierköpfige Familie wird sicherlich im Normallfall nicht unter 500 Euro pro Monat in den Lebensmittelgeschäften lassen – und das ist immerhin schon ein ganz schöner Haufen Geld. Betrachtet man die Tatsache, dass sich nicht immer wirklich alles im eigenen Garten anbauen lässt, kommt ein Einsparpotential von vielleicht 400 Euro pro Monat je Familie heraus – das läppert sich im Jahr immerhin auf 4.800 Euro. Vorausgesetzt natürlich, die betreffenden Personen haben gelernt, wie die Selbstversorgung auch in der kalten Jahreszeit funktioniert, zum Beispiel mit eingekochten Speisen und Wintergemüse.

So rückt der Sprung aus dem Hamsterrad in greifbare Nähe

4.800 Euro Ersparnis pro Jahr bieten sicher noch längst nicht genügend Grund, den Job komplett an den Nagel zu hängen. Doch ergibt sich damit durchaus Luft für eine Stundenverkürzung, die dem eigenen Wohlbefinden und der Familie zugutekommt. Und wenn dann noch auf anderen Gebieten, zum Beispiel bei der Wasser- und Energieversorgung, ein hoher Autarkiegrad erreicht wird, rückt der beherzte Sprung aus dem Hamsterrad schon in greifbare Nähe! Wer jetzt noch an den Kosten für die Selbstversorgung herumrätselt, dem sei unser kleiner Exkurs zu diesem Thema ans Herz gelegt.

Quelle: biotopicafarm.de

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Hit auf der Eurobike! Kettenloses Fahrrad mit hoch effizienter Kraftübertragung

14. July 2018 - 17:03

Die Eurobike-Messe in Friedrichshafen hat sich längst zu einem echten Magneten für Fahrradfans entwickelt. Auch in diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Highlights zu bestaunen, darunter das Cervelo P5 mit seinem neuartigen, kettenlosen Antrieb, um das sich immer wieder Menschentrauben bildeten. Die Kraftübertragung soll hierbei effizienter sein als jemals zuvor: 99 % der aufgewendeten Pedalkraft wandern direkt in den Radantrieb.

Der CeramicSpeed DrivEn hat es in sich! / Foto: Screenshot aus dem Youtube-Video s.u. 21 keramische Kugellager und eine Kardanwelle

Eine Schmierung des Antriebssystems ist nicht nötig, auch Reibungsverluste sind kaum vorhanden. 21 Kugellager aus Keramik sind im Zusammenspiel mit einer Kardanwelle für die Kraftübertragung zuständig, eine Kette fehlt völlig. Die Besucher der Eurobike waren sich einig: So etwas hatten sie noch nie gesehen! Im folgenden Video könnt ihr euch diese interessante Lösung einmal genauer ansehen:

Ceramic-Speed im Video

CeramicSpeed DrivEn stammt aus Dänemark

Der Name dieses technologischen Unikums: CeramicSpeed DrivEn. Bestehende Fahrräder lassen sich leider mit diesem System nicht nachrüsten, dafür unterscheiden sich die einzelnen technischen Lösungen einfach viel zu sehr. Die zugehörigen Daten klingen erstaunlich:

– 99 % effektive Kraftübertragung
– 49 % weniger Reibung im Vergleich zum Kettenantrieb
– keine Kette vorhanden
– keine Schmierung nötig
– Standard-Rahmenmaße möglich (allerdings: Kettenstrebe hochgelegt)

Träger des Eurobike Awards 2018

Das neue Antriebssystem wurde in Zusammenarbeit mit der University of Colorado entwickelt, die Firma CeramicSpeed ist selbst in Dänemark ansässig. Das starke Produkt mit hohem Zukunftspotential erhielt prompt den Eurobike Award 2018, doch wann das System in den Verkauf geht und was es kosten wird, ist noch nicht genau bekannt. Es sieht jedoch ziemlich stark danach aus, dass Fahrradfahren in Zukunft deutlich weniger anstrengend wird und dass auch der Wartungs- und Reparaturaufwand sinkt.

Wir halten mit euch zusammen die Augen offen und melden uns, wenn wir mehr wissen!

Quelle: newatlas.com

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Wir fordern die Verkehrswende: Baut endlich Städte für Fußgänger!

14. July 2018 - 10:04

Das natürlichste Fortbewegungsmittel besitzt in der modernen Welt keine Lobby: unsere zwei Beine, die uns, wenn wir das Glück haben gesund zu sein, zuverlässig von Ort zu Ort bringen. In den heutigen Städten werden Fußgänger eher bedrängt und plattgefahren als gefördert, nur in den großen Fußgängerzonen sind sie willkommen. Denn dort soll fleißig konsumiert werden.

Fußgänger sollten viel mehr Raum in unseren Städten erhalten. Wir sitzen zu viel auf dem Hintern!

Mindestens 10.000 Schritte soll der Mensch pro Tag machen, oder dreimal täglich für zehn Minuten schnell gehen. Wir sitzen einfach zu viel auf dem Hintern, ob vor dem Rechner, im Auto oder in den Öffis. Das bringt uns nicht nur viele gesundheitliche Probleme, sondern trennt uns auch von dem Rhythmus des Lebens – und hält uns davon ab, unsere Umwelt in Ruhe mit allen Sinnen zu erfahren. Doch nachdem die Städteplaner jahrzehntelang das Auto in allen Bereichen gefördert haben, sattelt man nun zunehmend auf Radfahrer um. Die sollen freie Fahrt bekommen, von einem Ort zum nächsten sausen, und so dem Stau ein Schnippchen schlagen. Schlecht ist das natürlich nicht (wenn es denn funktioniert), doch wer denkt an den Fußgänger?

Gemütliche Flaniermeilen statt konsumlastige Einkaufsstraßen

„Wir müssen gehen, genau wie Vögel fliegen müssen. Müssen unter Menschen sein. Brauchen Schönheit, Kontakt mit der Natur. Und vor allem dürfen wir nicht ausgeschlossen werden. Wir müssen eine gewisse Gleichberechtigung erleben«, so äußerte sich Enrique Penalosa, der verdienstvolle Altbürgermeister von Bogota. Zu Fuß zu gehen, und zwar müßig, ohne Eile, und mit offenen Augen, das fördert nicht nur die Gesundheit, sondern oftmals auch soziale Kontakte. Zumindest dann, wenn die Fußgängerwelt entsprechend gestaltet ist: Ansprechende Erdgeschosszonen, einladende Bänke und Stufen, Poller zum Anlehnen und ganz viel Bewegungsfreiheit, das animiert dazu, zu bummeln, statt zu rennen, und die Zeit zu Fuß zu genießen. So kommen Menschen wieder miteinander ins Gespräch, und die gemütliche Flaniermeile ersetzt die konsumlastige Einkaufsstraße.

Wer Städte für Fußgänger baut, der baut Städte für Menschen, so einfach ist das! Der fördert das Miteinander, die Lebensqualität, den Genuss. Diese Verkehrswende wäre ein echter gesellschaftlicher Segen.

Quelle: tagesspiegel.de

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Medizin: Diese KI kann die Nebenwirkungen von Medikamentenkombinationen voraussagen

13. July 2018 - 20:47

Wenn Ärzte ihren Patienten mehrere Medikamente auf einmal verschreiben müssen, stehen sie oft vor einem Problem: Oft gibt es keine Möglichkeit, um herauszufinden, ob die Kombination unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen wird. Ein Team von Computerwissenschaftlern der Stanford University möchte das ändern und hat eine KI entwickelt, das die Nebenwirkungen voraussagen kann, die auftreten, wenn zwei Medikamente kombiniert werden.

Wirkstoffkombos mit Nebenwirkungen

Besonders ab einem gewissen Alter ist es absolut nicht unüblich, dass ein Patient regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen muss. Ärzten bleibt dann oft nichts anderes übrig, als die Medikamente zu verschreiben und dann darauf zu achten, ob Nebenwirkungen auftreten. Denn die Kombination mehrerer Medikamente wird häufig nicht erforscht, was unter anderem daran liegt, dass es sehr kostenaufwändig wäre, ein einzelnes Medikament auf das Zusammenspiel mit anderen Medikamenten zu testen.

Ein Team rund um Marinka Zitnik von der Stanford University ist dieses Problem angegangen und hat ein mächtiges Deep Learning System entwickelt und auf die Daten von mehr als 19.000 Proteine und die Wirkung diverser Medikamente auf diese Proteine trainiert. Das System hört auf den Namen Decagon und kann nun voraussagen, was geschieht, wenn zwei Medikamente miteinander kombiniert werden.

Aus Decagon soll ein leicht zu bedienendes Tool für Ärzte werden

Um Decagons Fähigkeiten zu testen, hat das Team zehn Voraussagen des Programms untersucht, die jeweils zwei Medikamente betrafen, deren Kombination keine zu starken Nebenwirkungen haben sollte. Die Forscher fanden Fallberichte, die fünf dieser zehn Voraussagen unterstützten. Beispielsweise sagte Decagon voraus, dass die Kombination eines bestimmten Cholesterin-Senkers mit einem Medikament gegen Bluthochdruck muskuläre Entzündungen hervorrufen würde. Diese Nebenwirkungen war 2017 in einer Studie nachgewiesen worden.

Today, drug side effects are discovered essentially by accident and our approach has the potential to lead to more effective and safer health care„, so Jure Leskovec, der an dem Projekt beteiligt ist.

Nun wollen die Forscher aus Decagon ein nutzerfreundliches Tool machen, dass Ärzte in ihrem Alltag einfach und schnell nutzen können, um Wirkstoffkombinationen auf ihre Interaktionen miteinander zu prüfen. Außerdem hoffen die Forscher, in Zukunft mit Decagon auch die Nebenwirkungen von Kombinationen mit mehr als zwei Medikamenten voraussagen zu können.

via Stanford News

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SiliconX: Dieses Material soll die Kapazität von Akkus verfünffachen

13. July 2018 - 17:43

Silizium gilt bereits seit Jahren als ein sehr vielversprechendes Material beim Bau von Lithium-Ionen-Batterien. Der Grund dafür ist, dass der Einsatz des Materials als Anode die Kapazität der Batterien verzehnfachen könnte. Allerdings sind Silizium-Anoden extrem fragil und überstehen nur wenige Ladezyklen. Wissenschaftlern vom Institute for Energy Technology in Norwegen haben nun möglicherweise einen Weg gefunden, dieses Problem zu umgehen, und zwar mit einem neuen Material, dass sie SiliconX getauft haben („silicon“ ist das englische Wort für Silizium).

Bild: IFE Unbekanntes Material löst Silizium-Probleme

Das neue Material wird als die Lösung für das Silizium-Problem in der Akku-Entwicklung gehandelt. Wenn dem wirklich so wäre, würde es sich um einen Durchbruch handeln. Seit Jahren versuchen Forscher auf der ganzen Welt einen Weg zu finden, Silizium-Anoden dergestalt zu stabilisieren, dass ihr Einsatz in der Praxis möglich ist.

Das Problem mit Silizium ist, dass die Partikel sich während die Batterie lädt auf etwa 400 Prozent ihrer eigentlichen Größe ausdehnen. Das Ergebnis sind gerissene Anoden. Die Forscher des Institute for Energy Technology behaupten, dieses Problem mit einer neuen Siliziumverbindung aus einer Mischung aus Silizium-Nanopartikeln und einem noch nicht näher benannten Material umgangen zu haben.

Smartphones mit Riesenkapazität

Das Team hat das neue Material im Labor getestet. Im Vergleich zu reinen Silizium-Anoden seien zwar niedrigere Kapazitäten beobachtet worden, aber dafür seien die SiliconX-Anoden beim Laden der Batterie stabil, so die Forscher. Die gemessene Kapazität lag drei- bis fünfmal über der von herkömmlichen Batterien mit Graphit-Anoden.

Sollte es den Forschern gelingen, diese Ergebnisse außerhalb des Labors zu reproduzieren, könnten das Ergebnis eines Tages Smartphones sein, die nur ein oder zwei Mal pro Woche geladen werden müssen – oder aber Elektroautos, die mit einer Ladung fast 2000 km zurücklegen können. Das Research Council of Norway hat dem Team jede Unterstützung zugesagt, um SiliconX-Anoden marktreif zu machen.

via IFE

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Solo: Dieses Elektroauto hat nur drei Räder und kostet 15.000 Dollar!

13. July 2018 - 12:32

Oft berichten wir über neue Automodelle oder Konzeptautos, die viele interessante Ansätze enthalten, in der präsentierten Form dann aber nie auf den Markt kommen. Anders ist dies bei dem Elektroauto Solo, das besonders durch die etwas ungewöhnliche Zahl von nur drei Reifen auffällt. Vor knapp einem Jahr haben wir erstmals über die Idee des Unternehmens Electra Meccanica berichtet. Nun wurde die benötigte Produktionsstätte eingeweiht und die ersten Autos sind bereits vom Band gerollt. Innerhalb der nächsten drei Jahren sollen 75.000 Exemplare der Mischung aus Auto und Elektroroller hergestellt werden. Der vergleichsweise günstige Kaufpreis von 15.000 Euro soll wiederum dafür sorgen, dass es anschließend auch genügend Käufer für die Dreiräder mit Elektroantrieb gibt.

Platz ist immer nur für den Fahrer

Die technischen Daten können sich auf den ersten Blick durchaus sehen lassen: So wiegt das Auto lediglich 675 Kilogramm und erreicht dadurch eine durchaus ansehnliche Spitzengeschwindigkeit von 132 Stundenkilometern. Aufgrund des niedrigen Gewichts liegt die Reichweite mit rund 160 Kilometern dennoch im akzeptablen Bereich. Für die meisten Pendler dürfte dies absolut ausreichend sein, um den Weg zur Arbeit sicher zurückzulegen. Die vollständige Ladung des Akkus dauert rund sechs Stunden und kann an einer herkömmlichen Steckdose erfolgen. Einen Nachteil müssen Käufer allerdings hinnehmen: Das Auto wurde als Einsitzer konzipiert. Die Entwickler verweisen in diesem Zusammenhang auf Statistiken, wonach achtzig Prozent der Pendler ohnehin regelmäßig alleine unterwegs sind. Der eine vorhandene Sitz kann zudem immerhin per Sitzheizung erwärmt werden.

Die Höhe der Anzahlung liegt bei 250 Euro

Ohnehin ist die technische Ausstattung durchaus vergleichbar mit konventionellen Autos – von der Klimaanlage bis hin zu beheizten Außenspiegeln. Dass das Fahrzeug sich zudem auch auf ungewöhnlichen Untergründen zu bewegen weiß, zeigt ein Video des Herstellers: Dort ist zu sehen, wie das Dreirad durch eine Wüste fährt und jede Menge Sand aufwirbelt. Ähnlich wie bei Tesla können Kunden sich zudem mit einer Anzahlung das Recht auf ein Fahrzeug sichern. Dazu müssen 250 Euro an Electra Meccanica überwiesen werden. In den nächsten Jahren soll die Produktion dann massiv hochgefahren werden. So sollen in den ersten zwölf Monaten 5.000 Autos vom Band rollen, gefolgt von 20.000 bzw. 50.000 Fahrzeugen in den darauf folgenden Jahren.

Via: New Atlas

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Link & Fly: Dieses französische Startup setzt auf einen fliegenden Zug!

13. July 2018 - 10:52

Selbst in den Harry-Potter-Romanen, wo es an fliegenden Besen und schwebenden Autos nicht mangelt, fährt der Hogwarts-Express ganz normal auf Schienen durch England. Die Idee eines fliegenden Zuges scheint also selbst für die magische Welt etwas zu abwegig gewesen zu sein. Die französische Firma Akka Technologies hat dies aber nicht davon abgehalten, nun tatsächlich ein solches Konzept zu präsentieren. Unter dem Label „Link & Fly“ suchen die Vertreter des Unternehmens aktuell in Asien und Nordamerika nach potentiellen Kunden. In kleinen Dimensionen haben die beteiligten Ingenieure nicht unbedingt gedacht: Der fliegende Zug soll in etwa die Größe eines Airbus A320 besitzen. Pro Flug könnten jeweils rund 160 Passagiere transportiert werden.

Foto: Akka Technologies Der Zug wird am Flughafen zur Passagierkabine

Diese würden ganz normal an einem Bahnhof einsteigen und auch dort ihren Sitzplatz einnehmen. Anschließend fährt der Zug zum nächst gelegenen Flughafen. Dort müssen die Reisenden dann aber nicht das Verkehrsmittel wechseln, sondern der Zug wird an ein riesiges Modul mit Flügeln und Triebwerken angedockt. Somit dient der Zug während des Flugs gewissermaßen als Passagierkabine des Flugzeugs. Nach der Landung erfolgt der Ablauf schließlich in umgekehrter Reihenfolge: Die Kabine wird vom Rest des Fliegers getrennt und fährt über Schienen die gewünschten Bahnhöfe an. Theoretisch eignet sich das Konzept zudem nicht nur zur Beförderung von Fluggästen, sondern auch zum Warentransport. In diesen Fällen müssen schlicht die Sitze aus dem Zug entfernt werden.

Bisher existiert die Erfindung nur in einem Werbevideo

Für die Passagiere hat das Konzept einen großen Vorteil: Sie sparen sich das zeitaufwendige Prozedere am Flughafen. Denn die Registrierung und der Check-In erfolgen schon während der Zugfahrt zum Flughafen per Augenscan. Ob das Konzept allerdings jemals in die Tat umgesetzt wird, bleibt noch abzuwarten. Bisher ist Akka Technologies fast ausschließlich in Europa aktiv. Es ist daher noch völlig unklar, ob tatsächlich chinesische Investoren und Kunden für das Projekt gewonnen werden können. Zumal der fliegende Zug bisher auch nur in einem Video des Unternehmens existiert. Einen Prototypen oder zumindest ein verkleinertes Modell gibt es hingegen noch nicht. Fairerweise muss man aber sagen, dass dies im Anfangsstadium bei den meisten Erfindungen so war und ist.

Via: Bloomberg

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Feuerwear überzeugt mit neuem Cityrucksack „Eric“ aus recyceltem Feuerwehrschlauch

13. July 2018 - 8:23

Mit dem Rucksack „Eric“ präsentiert die Kultmarke Feuerwear einen robusten Rucksack mit Laptopfach, der noch dazu gut aussieht. Wie gewohnt handelt es sich bei jedem Rucksack um ein Unikat – Besitzer eines Eric können sich also sicher sein, dass sie Eigentümer eines einzigartigen Accessoires sind. Wir haben von den Jungs und Mädels von Feuerwear einen Eric zum Ausprobieren überlassen bekommen und haben das gute Stück, für euch auf die Probe gestellt.

Ausstattung

An dem Rucksack

  • komfortabel gepolsterte Schulterträger
  • Henkel
  • Rucksack-Verschluss: große Schnalle

Innerhalb des Rucksacks

  • flexibel vergrößerbares Hauptfach
  • Laptopfach für Laptops bis 15 Zoll
  • großes und kleines Reißverschlussfach
  • Schlüsselfinder
Das kann der schicke Cityrucksack von Feuerwear

Der Eric Rucksack wurde von Feuerwear für Touren in der Stadt konzipiert. Egal, ob ihr auf dem Fahrrad, in der Uni oder beim Shopping unterwegs seid: Der Eric soll euch in allen Situationen in der City begleiten können.

Als Material kommen wie von Feuerwear gewohnt recycelte Feuerwehtschläuche zum Einsatz. Diese ergeben einen Stoff mit einer groben, leicht rauen Oberfläche, die sich sehr wertig anfühlt und den Rucksack nicht nur widerstandsfähig, sondern auch ausreichend wasserabweisend macht. Außerdem ist jeder Rucksack dank der individuellen Aufdrucke verschiedener Feuerwehrwachen und Spuren, die von Einsätzen stammen, ein echtes Unikat. Mit dem Rucksack zusammen erhaltet ihr eine Unikat-Nummer, die ausweist, dass der Rucksack ein Einzelstück ist. Anhand der Schlauchnummern könnt ihr die Geschichte eures Rucksackes sogar teilweise zurückverfolgen. Hinzu kommt, dass ihr den Schlauch, den ihr euch bei Feuerwear im Shop anschaut, dann auch genau so erhaltet.

Das Innere des Rucksacks präsentiert sich geräumig. Ein Laptopfach bietet Platz für einen Laptop bis 15 Zoll. Außerdem stehen euch 3 weitere Fächer zur Verfügung, darunter zwei kleine Reißverschlussfächer für Kleinkram wie Smartphone, Portemonnaie und Stifte. Das große Hauptfach ist größenanpassbar und kann mit flexiblen Größeneinstellungen zwischen 17 und 23 Litern Volumen variiert werden. Wir hatten keine Probleme, neben einem Laptop noch einen großen Ordner, eine Wasserflasche und Unterlagen unterzubringen. Auch für einen mittleren Einkauf ist locker Platz.

Das Gurtsystem der Eric Rücksäcke lässt sich flexibel einstellen und ist ausreichend gepolstert. Auch bei längerem Tragen mit deutlicher Beladung wurde der Rucksack nicht unangenehm.

Überzeugt hat uns auch der Schlüsselfinder. Das Konzept ist sicher nicht neu, aber der kleine Stoffgurt in einem der Reißverschlussfächer, an dem der Schlüssel befestigt und so jederzeit schnell gefunden werden kann, ist einfach irre praktisch.

Fazit

Mit dem Rucksack Eric hat Feuerwear mal wieder in gewohnter Qualität abgeliefert. Der Cityrucksack ist für den ihm zugeschriebenen Einsatzzweck hervorragend geeignet und ist nicht nur in der Stadt ein prima Alltagsbegleiter. Eric ist nicht das erste Feuerwear-Produkt, dass wir testen durften, und wir sind insbesondere von der Langlebigkeit überzeugt. Dank des guten Gurtsystems werdet ihr Eric erst nach sehr langem Tragen wirklich spüren. Wer auf der Suche nach einem mittelgroßen Rucksack für die Stadt ist, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Preis und Verfügbarkeit

Eric kann in einer Einheitsgröße mit den Außenmaßen 43-51 cm (das variable Hauptfach beeinflusst die Größe des Rucksacks) x 31,5 cm x 13 cm in Feuerwears Online-Shop bestellt werden und kostet 169 Euro.

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Ernährung: Wie gesund sind Cornflakes zum Frühstück wirklich?

12. July 2018 - 15:46

Cornflakes zum Frühstück sind ja soooo gesund. Wirklich? US-Agrarwissenschaftler sind da ganz anderer Meinung. Bei der Herstellung der knusprigen Flocken geht alles verloren, was ursprünglich im Getreide steckte, Vitamine und Phenolsäuren. Erstere helfen gegen Infektionen, letztere helfen gegen Krebs. Carrie Butts-Wilmsmeyer, Juniorprofessorin Agrarwissenschaften an der University of Illinois am Standort Urbana und ihr Team stellten aus 19 verschiedenen Getreidesorten, die alle unterschiedliche Anteile an Vitaminen und Phenolsäure aufwiesen, Cornflakes her. Sie gingen davon aus, dass in den Flocken aus Körnern, die einen größeren Anteil an gesunderhaltenden Wertstoffen, mehr Vitamine und Phenolsäuren übrigbleiben. Doch weit gefehlt. Es gab kaum Unterschiede.

Wertstoffträger werden im ersten Schritt abgetrennt

„Was wir herausfanden waren keine besonders guten Neuigkeiten“, sagt Butts-Wilmsmeyer. „Unabhängig davon, wie hoch die Phenolsäurekonzentration in den Ausgangsprodukten war sorgte die Verarbeitung dafür, dass der größte Teil der Säuren verlorenging.“ Das ist eigentlich kein Wunder. De Säuren kommen vor allem in den äußeren Hüllen der Körner vor. Und die werden bei der Herstellung von Cornflakes im ersten Produktionsschritt gleich entfernt. Die Vitamine zerstörte wohl die Verarbeitungstemperatur.

Wenigstens die Phenolsäuren wollten die Forscher retten. Sie erhitzten die Hülen in der Hoffnung, die darin enthaltenen Wertstoffe würde auf die Cornflakes übergehen. Tatsächlich gelang es, allerdings in kaum messbaren Mengen. „Man kann stattdessen zum Kühlschrank gehen und ein paar Blaubeeren essen“, sagt Butts-Wilmsmeyer. Das habe den gleichen Effekt.

Die Kellogg Company sitzt mit im Boot

Die Wissenschaftler geben jedoch nicht auf. Sie untersuchen jetzt jeden einzelnen Schritt in der Produktionskette. Sie suchen noch einer Lücke, um die Phenolsäuren, die sie aus den Hüllen isolieren, doch noch irgendwie in die Cornflakes zu schmuggeln. „Jetzt können wir herausfinden, wie wir den Prozess ändern können, um die Wertstoffe nicht zu verlieren“, sagt Martin Bohn, Coautor der Studie und ebenfalls Assistenzprofessor für Agrarwissenschaften in Urbana. Er ist sicher, dass es gelingt. Das werde Menschen helfen, die zwar Cornflakes verspeisen, Gemüse und Obst aber links liegen lassen. Die Aussichten sind nicht schlecht, dass es in naher Zukunft tatsächlich gesunderhaltende Cornflakes gibt. Denn die Kellogg Company, einer der großen Hersteller, sitzt mit im Boot.

 

via ACES

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Rotterdam: Dieser schwimmende Park besteht aus recyceltem Plastikmüll!

12. July 2018 - 13:01

Die Maas ist ein 874 Kilometer langer Fluss, der durch drei Länder fließt, sich mit dem Rhein vereinigt und dann ins Meer fließt. Doch auch hier ist eine großes Problem unserer Zeit zu beobachten: Im Von der Quelle bis zur Mündung steigt die Verschmutzung mit Plastikmüll immer weiter an. In Rotterdam, ganz am Ende des Flusslaufes gelegen, hat man sich daher entschlossen, einen möglichen Lösungsansatz auszuprobieren. Dazu wurden kleine Anlagen im Fluss installiert, die große Plastikteile herausfischen. Diese wiederum werden dann gesammelt und professionell recycelt. So wurden aus dem alten Plastikmüll mehrere schwimmende Plattformen gebaut, die den Einwohnern jetzt die Möglichkeit geben, sich in einem Park auf dem Wasser ein wenig auszuruhen.

Foto: Recycled Island Foundation Die Plattformen wurden grün bepflanzt

Passenderweise trägt die neu errichtete Anlage daher auch den Namen Recycling Park. Hinter dem Projekt steht die Recycled Island Foundation, die zur Realisierung mit insgesamt 25 Partnern kooperierte. Dazu gehörte auch die Wageningen Universität, an der das entsprechende Recycling-Verfahren entwickelt wurde. Von Beginn an wurde zudem Wert darauf gelegt, dass sich die Plattformen in das bestehende Ökosystem integrieren. So wurden sowohl unterhalb als auch oberhalb der Wasserfläche gezielte Bepflanzungen vorgenommen. Dies dient aber nicht nur der Natur, sondern erhöht auch die Lebensqualität der Anwohner. Denn Studien haben gezeigt, dass innerstädtische Grünflächen für weniger Stress und eine bessere Gesundheit sorgen. Langfristig sollen Fische zudem die Unterseite der Plattform nutzen, um dort ihre Eier zu legen.

Weitere schwimmende Parks aus Plastikmüll sollen entstehen

Im besten Fall bekommen sie dazu bald an vielen Stellen in den Niederlanden die Gelegenheit. Denn nachdem der erste Prototyp erfolgreich installiert wurde, will die Stiftung das Modell nun weiter ausbauen. Der Beitrag zum Umweltschutz ist dabei nicht zu unterschätzen. Alleine die bereits gebauten Plattformen bestehen aus mehr als 92 Quadratmetern an Plastikmüll, der andernfalls in den Weltmeeren gelandet wäre. An Nachschub für neue Projekte dürfte es in nächster Zeit zudem nicht mangeln. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr mehr als 1.000 Kubikmeter Plastikmüll über die Maas in die Nordsee gelangen. Dieser Wert dürfte wenn überhaupt erst langfristig sinken – auch wenn die Europäische Union die Problematik mit Verboten verringern möchte.

Via: Inhabitat

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So will die Weltgemeinschaft für eine saubere Entsorgung von alten Schiffen sorgen!

12. July 2018 - 11:03

Bis heute ist es in der internationalen Schifffahrt oftmals üblich, das ausgemusterte Schiffe einfach nach Südostasien gebracht werden. Dort werden sie dann unter teilweise katastrophalen Bedingungen abgewrackt. Um die Kosten niedrig zu halten, verzichteten viele dieser Recycling-Werften lange Zeit auf so gut wie alle Standards in Sachen Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Ein internationales Abkommen soll dies zukünftig aber ändern. In der sogenannten Hongkong-Vereinbarung ist festgehalten, dass Schiffe sicher und umweltgerecht entsorgt werden müssen. Nun ist Deutschland der schon seit dem Jahr 2009 bestehenden Konvention beigetreten. Bisher ist das Abkommen aber noch nicht weltweit verbindlich. Dies liegt schlicht daran, dass noch nicht genug Staaten unterzeichnet haben.

Foto: Buonasera [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Indien und China müssen noch überzeugt werden

Genau genommen ist sogar eine doppelte Hürde zu meistern. Zum einen muss die Zahl der beigetretenen Staaten einen gewissen Grenzwert überschreiten. Zum anderen müssen diese aber auch einen bestimmten Anteil der Gesamttonnage weltweit repräsentieren. Faktisch bedeutet dies, dass eine Teilnahme Indiens und Chinas erreicht werden muss. Schon der Beitritt Deutschlands, das immerhin über die viertgrößte Handelsflotte der Welt verfügt, ist aber ein wichtiges Signal. Auch der Verband Deutscher Reeder begrüßt diesen Schritt und weist auf einen wichtigen Aspekt hin: Viele der Abwrack-Werften in Südostasien haben in den letzten Jahren viel Geld in Arbeitssicherheit und Umweltschutz investiert, um die Standards der Hongkong-Konvention zu erfüllen. Nun sei es wichtig, dass diese Unternehmen dafür auch mit entsprechenden Aufträgen belohnt werden.

Der Einsatz von Schweröl wird ebenfalls bald verboten

Noch aber zögern viele Länder, dem Abkommen beizutreten. Die offiziellen Begründungen dafür variieren. In den meisten Fällen dürfte es sich aber um eine schlichte Kostenfrage handeln. Die Regierungen haben Angst, dass die heimischen Betriebe die steigenden Entsorgungskosten nicht tragen können. Dass es dennoch gelingen kann, weltweite Standards in der Schifffahrt durchzusetzen, zeigt ein anderes Beispiel. So fahren viele Ozeanriesen heute noch mit dem extrem umweltschädlichen Schweröl. Inzwischen ist aber klar: Ab dem Jahr 2020 ist dies nicht mehr erlaubt. Es zeigt sich also, dass mit viel Geduld und Überzeugungsarbeit auch auf internationaler Ebene wichtige Schritte erreicht werden können. Dies macht Hoffnung, dass zeitnah weitere wichtige Länder dem Hongkong-Abkommen beitreten werden.

Via: Wiwo

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Wie die US-Regierung den Weg für Waffen aus dem 3D-Drucker ebnet!

12. July 2018 - 9:04

Schon heute ist es in den Vereinigten Staaten vergleichsweise einfach an eine Waffe zu kommen. In vielen Bundesstaaten können Pistolen und Gewehre mehr oder weniger direkt im Laden gekauft werden. Doch zukünftig könnte es sogar noch einfacher werden. Denn mithilfe von 3D-Druckern lassen sich funktionsfähige Waffen direkt zuhause herstellen. Verschiedene Bauanleitungen dafür kursierten bereits im Netz. Die Regierung von US-Präsident Obama ging dagegen allerdings juristisch vor und argumentierte mit einem Verstoß gegen die Exportkontrolle von Waffen. Bisher sind die Richter dieser Argumentation auch gefolgt. Dennoch hat die neue Trump-Administration nun eine Kehrtwende vollzogen. Sie stimmte einer außergerichtlichen Einigung zu, die im Prinzip die Position der Gegenseite übernimmt.

Foto: Donald Tump, Gage Skidmore, Flickr, CC BY-SA 2.0 Wilson berief sich auf seine Redefreiheit

Konkret ging es um Cody Wilson und die von ihm gegründete Gruppe „Defense Distributed“. Der Beginn der Auseinandersetzung reicht bis in das Jahr 2013 zurück. Damals stellte Wilson eine Bauanleitung für eine scharfe Pistole aus dem 3D-Drucker ins Netz. Seine Pläne gingen – und gehen – aber noch weiter: Langfristig soll eine riesige Datenbank mit unzähligen verschiedenen Bausätzen aufgebaut werden. Wilson hatte vor Gericht mit seinem Recht auf Redefreiheit argumentiert. Demnach dürfe es ihm nicht verboten werden, die gewünschten Dokumente zu publizieren. Im bisher letzten Urteil aus dem Jahr 2015 war diese Position von den Richtern allerdings klar verworfen worden. Umso erstaunlicher ist es, dass das US-Justizministerium außergerichtlich nun nur auf eine einzige Einschränkung bestand: Baupläne für Kriegswaffen dürfen nicht veröffentlicht werden.

Das staatliche Gewaltmonopol soll gebrochen werden

Warum es zu diesem Strategiewechsel kam, ist bisher nicht näher erläutert worden. Es liegt aber nahe, dass dies auf den Wechsel an der Spitze des Staates zurückzuführen ist. Im Gegensatz zu Barack Obama gilt Donald Trump als Anhänger eines weitgehend unregulierten Waffenmarktes. Die selbst produzierten Pistolen aus dem 3D-Drucker bringen aber auch an anderer Stelle Probleme mit sich. So wird teilweise nur extrem wenig Metall benötigt, sodass die Waffen von entsprechenden Detektoren am Flughafen nur schwer zu finden sind. „Defense Distributed“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger mit möglichst vielen und billigen Waffen zu versorgen. Dadurch soll das staatliche Gewaltmonopol gebrochen werden. In Deutschland ist die Rechtslage hingegen klar: Hier dürfen Privatpersonen keine Waffen selbst herstellen.

Via: Wired

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Umwelt: Auch Starbucks verbannt Plastikstrohhalme

11. July 2018 - 20:52

Plastikstrohhalme scheinen als Angriffspunkt gegen den Plastikmüll identifiziert worden zu sein. Nach McDonald’s gab nun auch die amerikanische Kaffeekette Starbucks bekannt, in Zukunft auf die Trinkhilfen aus Plastik verzichten zu wollen. Das Unternehmen will damit pro Jahr mehr als eine Milliarde Strohhalme einsparen. Vollständig auf Kunststoff als Verpackungsmaterial verzichten kann die Kette dennoch nicht.

Die Deckel sind dennoch aus Plastik

Damit die Strohhalme entsprechend ersetzt werden können, hat Starbucks extra neue Deckel für die verwendeten Becher entwickelt. Diese verfügen über eine schnabelförmige Öffnung und sind – wie sollte es anders sein – aus Plastik. Dennoch enthalten die Verpackungen nun ohne die Strohhalme insgesamt weniger Plastik. Die Deckel sollen ab Herbst in Seattle und Vancouver und dann im Laufe der Zeit weltweit eingesetzt werden. Bis 2020 will Starbucks überhaupt keine Strohhalme mehr verwenden.

Damit befindet sich die Kette in guter Gesellschaft. Auch McDonald’s, Rewe und Lidl will sich von Plastikstrohhalmen trennen. Grund hierfür ist auch politischer Druck. In Großbritannien ist ein Verbot von Einwegprodukten aus Kunststoff auf dem Weg, und auch die EU-Kommission arbeitet an einer entsprechenden Regelung. Und auch in den USA wird zumindest auf der lokalen Ebene versucht, Plastikmüll zu vermeiden. In Seattle hat Starbucks seine Heimat, und dort wurde erst kürzlich ein Verbot von Plastikstrohhalmen und anderen Einwegprodukten in der Gastronomie durchgesetzt. Starbucks nutzt dies nun, um sich auch anderweitig umweltfreundlicher positionieren zu können. Das Unternehmen entwickelt gerade etwa kompostierbare Becher für heiße Getränke.

Es handelt sich somit in jedem Fall um eine gute Initiative – auch wenn weder McDonald’s noch Starbucks mittelfristig ganz auf Plastik verzichten werden. Aber Plastikstrohhalme tragen tatsächlich im größeren Stil zu den Plastikabfällen bei. Die Folgen derartiger Müllberge kann man auf den Weltmeeren recht gut verfolgen.

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Global Innovation Index: Das sind die 20 innovativsten Länder der Welt!

11. July 2018 - 13:04

Die meisten Wirtschaftswissenschaftler sind überzeugt: Die Innovationskraft eines Landes ist ein entscheidender Indikator für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Forscher der Cornell University entwickeln daher jedes Jahr den sogenannten Global Innovation Index. Darin wird anhand von rund 80 Indikatoren die Innovationsstärke von insgesamt 126 Ländern analysiert. Anhand der gewonnenen Daten lässt sich dann am Ende eine Rangliste der innovativsten Länder erstellen. Aktuell besitzt demnach die Schweiz die größte Innovationskraft – gefolgt von den Niederlanden und Schweden. Deutschland landete wie bereits im Jahr zuvor auf dem neunten Platz. Als Schwachpunkte identifizierten die Forscher unter anderem, dass es zu kompliziert sei, ein Unternehmen zu gründen. Außerdem fehle es teilweise an innovativen Geschäftsmodellen.

Foto: Microscope, University of Liverpool Faculty of Health & Life Sciences, Flickr, CC BY-SA 2.0 China hat den Sprung zur Innovationskraft geschafft

Ein besonderes Augenmerk verdient zudem die Entwicklung Chinas. Denn mit Rang 17 konnte sich das Land erstmals unter den zwanzig innovativsten Ländern der Welt platzieren. Offensichtlich ist es dem Reich der Mitte gelungen, nicht mehr nur als reine Werkbank der Industrieländer zu fungieren, sondern auch eigene Expertise aufzubauen. Eine solche Entwicklung wurde bereits vor einigen Jahren von der chinesischen Regierung als Ziel ausgegeben. So wurden ausländische Autobauer zunächst in Joint Ventures mit chinesischen Firmen gezwungen, um so für einen gewissen Wissenstransfer zu sorgen. Dies wiederum hat dazu beigetragen, dass die einheimischen Hersteller inzwischen zumindest bei den Elektroautos die Nase vorne haben. Der Ballungsraum Shenzhen-Hongkong gilt sogar als eine der Regionen mit der größten Innovationsstärke weltweit.

Indien und Vietnam schnitten besser als erwartet ab

China ist mit der guten Platzierung aber auch eine Art Ausnahme. Denn ansonsten werden die vorderen Plätze fast ausschließlich von Industrienationen besetzt – und der Abstand zu den Schwellen- und Entwicklungsländern hat weiter zugenommen. So befinden sich auf den ersten zehn Plätzen acht Nationen aus Europa sowie die Vereinigten Statten und der Stadtstaat Singapur. Interessant ist allerdings, dass einige Länder deutlich besser abgeschnitten haben als dies durch ihre aktuelle Wirtschaftskraft zu erwarten gewesen wäre – etwa Indien, Vietnam und die Ukraine. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Staaten auf einem guten Weg sind, eine langfristig positive wirtschaftliche Entwicklung zu etablieren. Auch der Iran, Mexiko und Thailand konnten sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern.

Die 20 innovativsten Länder der Welt:

1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Großbritannien
5. Singapur
6. USA
7. Finnland
8. Dänemark
9. Deutschland
10. Irland
11. Israel
12. Südkorea
13. Japan
14. Hongkong
15. Luxemburg
16. Frankreich
17. China
18. Kanada
19. Norwegen
20. Australien

Via: Global Innovation Index

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Das Smart Home – Wie weit reicht die digitale Verknüpfung?

11. July 2018 - 13:01

Schon in den vergangenen Jahren wurde viel über die Entwicklung des Smart Homes diskutiert. Während die technische Vorstellung für viele eine Utopie ist, erkennen manche bereits heute die ersten Ausläufer der digitalen Verknüpfung in den eigenen vier Wänden. Doch welche Prozesse werden digital miteinander in Verbindung stehen und sich in der Folge zentral steuern lassen?

Ubi – Smarthome Die Zugänge zum Haus

Bereits in diesen Tagen verfügen die Zugänge zum Haus über verschiedene technische Besonderheiten. Auf der einen Seite sorgen Sprechanlagen dafür, dass es nicht mehr eigens notwendig ist, sich nach unten zu begeben, um über den aktuellen Gast informiert zu sein. Sogar das Öffnen der Tür ist inzwischen per Knopfdruck oder auch Fingerscan möglich. Moderne Garagentore, die Hersteller, wie zum Beispiel Normstahl.de, präsentieren, zeichnen sich längst durch die Möglichkeit zur Fernsteuerung aus.

Auch der Einbruchschutz könnte sich im Rahmen des Smartphones noch einmal auf ein neues Niveau heben. Nach den Vorstellungen einiger Experten wären Alarmanlagen dazu in der Lage, selbstständig ein Signal an die nächste Polizeibehörde zu melden und Eindringlinge auf Video festzuhalten. Damit wäre die Chance geschaffen, die allgemeine Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen und daraus einen Nutzen zu ziehen.

Die Energieversorgung

Auf der anderen Seite steht mit der Energieversorgung ein Thema, das uns in Zukunft alle betreffen wird. Denn im Rahmen der knapper werdenden Ressourcen ist es ein großes Ziel, sparsamer mit Energie umgehen zu können. Die Entwicklung des Passivhauses, die nun bereits Jahre zurückliegt, war ein erster Meilenstein in diesem Prozess. Das Smart Home bietet darüber hinaus die Gelegenheit, die Temperatur des Hauses mobil zu regeln. So kann die Temperatur der Räume nach unten reguliert werden, sobald die Bewohner ihren Arbeitstag antreten. Am Abend heizt das Haus selbstständig und sparsam auf, um wieder die gewählte Wohlfühltemperatur zu erreichen.

Längst bieten moderne Heizungssysteme auch die Gelegenheit, die Temperatur in einzelnen Räumen separat zu regeln. Teile des Hauses, die seltener beheizt werden müssen, wie zum Beispiel das Gästezimmer, lassen sich auf diese Weise mit wenigen Klicks aus dem Kreislauf herausnehmen. Damit wird das Aufheizen der eigenen vier Wände nicht nur effizienter, sondern auch effektiver. Eine ähnliche Form der mobilen Steuerung ließe sich auch bei den Beschattungsanlagen durchsetzen, um die Sonneneinstrahlung im Haus ideal zu nutzen.

SmartHome „Haus der Zukunft“ via Youtube Neue Technik für die Küche

Auf der anderen Seite wird unsere Küche wohl sehr stark von der Entwicklung des Smart Homes betroffen sein. Viel Aufmerksamkeit erhielten Kühlschränke in der medialen Berichterstattung, die über den aktuellen Bestand an Lebensmitteln informiert sind. Damit bietet sich die Möglichkeit, fehlende Nahrungsmittel direkt im nächsten Supermarkt zu bestellen und liefern zu lassen. Im Fokus der Entwicklung steht auch die große Zeitersparnis, die mit einem solchen Vorhaben verbunden wäre.

Toncelli Prisma Smart Kitchen

Weiterhin könnten die einzelnen Geräte der Küche in Zukunft mit der zentralen Sprachsteuerung im Haus verbunden sein. Schon jetzt gibt es einige Hersteller, die mit ihren Systemen auf sich aufmerksam machen möchten. Bislang sind die Möglichkeiten vor allem aufgrund der Tatsache noch limitiert, dass wenige Geräte im Haushalt internetfähig sind. Sofern sich dies in den kommenden Jahren ändert, wäre es bereits mit einem einfachen geäußerten Satz möglich, den Backofen vorzuheizen oder den Herd anzustellen. Die Möglichkeiten, die mit einer solchen Verknüpfung verbunden wären, lassen sich also nur schwer in ihrer Gesamtheit abschätzen.

Viele Unternehmen beteiligt

Zuletzt stieg die Zahl der Unternehmen weiter an, die sich an der Entwicklung des Smart Homes beteiligen. Sie alle haben sich das Ziel gesetzt, den Zugang der Massen zur neuen Technik für ihren wirtschaftlichen Erfolg zu nutzen. Auf diese Art könnte auch die gesamte Entwicklung in den kommenden Jahren weiter beschleunigt werden.

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