Wo bringt Kooperation bessere Ergebnisse und wo das Konkurrenzdenken ?

 

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Das Konkurrenzprinzip, im Rahmen dessen Einzelne oder Gruppen gleiche oder ähnliche Produkte/Dienste entwickeln bzw. bereits auf dem Markt anbieten ist an entsprechender Stelle genauso sinnvoll, wie die Kooperation.

Ist es nicht sogar so, das sowohl die Kooperation (Zusammenarbeit) als auch die Konkurrenz (im Wettstreit mit anderen stehen) wichtige marktwirtschaftliche Methoden sind und häufig in der alltäglichen Praxis sogar kombiniert angewendet werden. In der Regel kooperieren Menschen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, beispielsweise um ein bestimmtes Problem zu lösen bzw. eine bestimmte Idee in die Tat umzusetzen. 

Im Rahmen dieser Kooperation entstehen also Gruppen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Da eine Idee meistens Nachahmer findet bzw. Ideen in der Regel aus dem gemeinsamen Wissen aller Menschen entspringen, arbeiten meist mehrere Gruppen an der Lösung des gleichen oder eines sehr ähnlichen Problems. Diese Gruppen stehen dann in Konkurrenz zueinander, da sie mit "hoffentlich" unterschiedlichen Lösungsansätzen das gleiche Problem lösen möchten. Der Idealfall ist nun, daß die in Konkurrenz stehenden Gruppen zunächst ihre jeweiligen Lösungen verfolgen und das Produkt/den Dienst realisieren. Am Ende kann der Kunde sich dann für die jeweils für ihn beste Lösung entscheiden. 

Dazu bedarf es aber fairer Wettbewerbsregeln für die Gruppen, die in Konkurrenz zueinander ihren jeweiligen Lösungsansatz verfolgen, und gleichzeitig auch mündiger Menschen, die sich mit den fertigen Lösungen (Produkte, Dienste) intensiv auseinandersetzen und sich dann für die jeweils beste entscheiden. Dies ist die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb, der sich für die am Wettbewerb teilnehmenden Gruppen nur lohnt, wenn sie für die Qualität und Leistung, die sie für die Entwicklung des jeweiligen Produkts/Dienstes erbracht haben, auch vom Kunden belohnt werden.

Es gibt allerdings Situationen, wo das heute noch blind angewandte Konkurrenzprinzip unbedingt überdacht werden sollte:

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    Konkurrenz um Industriearbeitsplätze, damit immer möglichst viele gute und billige Arbeitskräfte auf dem Industriearbeitsmarkt verfügbar sind - hier würde das Grundeinkommen Abhilfe schaffen (nur soviel: wer freiwillig arbeitet, leistet mehr, wie derjenige der durch den Einkommens- und Gruppenzwang dazu gezwungen wird)

  • Konkurrenz um begehrte Positionen, die einzelne Menschen mit viel Macht ausstatten - hier sollten nur von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, ...) her geeignete Menschen eine Chance bekommen, nicht solche, die sich (mit allen Mitteln) durchsetzen
  • Konkurrenzdenken ist auch fehl am Platz, wenn es darum geht, wie viel Geld jemand mit seiner Aufgabe (Arbeit) verdient - würde man unser Belohnungssystem auf Sinn und Freude umstellen und dem Geld eine sehr niedrige Priorität einräumen, könnte unendlich viel Geld gespart werden, das heute für zwischenmenschliche Konkurrenzkämpfe  (um Geld und Macht) verschwendet wird
  • Konkurrenz durch das Notensystem in unserer Schule, daß dem sprachlich begabten Schüler genau die gleichen Prüfungen stellt, wie dem sprachlich unbegabten und damit zahlreiche Ungerechtigkeiten schafft. Auch ist es so, daß Fähigkeiten, mit denen in der Wirtschaft viel Geld verdient werden kann, höher bewertet werden, als die anderen und damit auch Menschen, die diese Fähigkeit besitzen aufwertet, während es die Besitzlosen abwertet - Abhilfe schafft eine Änderung des Bewertungssystems, siehe Vergleich "Bewertung des Lernerfolgs" im alten u. im neuen Bildungssystem"
  • ...
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Kommentare

Hallo,

da haben Sie wohl recht, es gibt aber ein Problem: Zum einen müsste man da ja flexibel denken und nicht alles über einen Kamm scheren. zum anderen - wer entscheidet, welches Prinzip wann angewandt wird ? Und ist es dann allgemeingültig oder nur innerhalb einer Stadt / Bundesland oder wie auch immer ?
Es ist ja nicht nur so, dass beim Konkurrenzdenken im Notensystem (ich nehme jetzt mal einfach dieses Beispiel) Ungerechtigkeiten gegenüber den jeweils Unbegabteren entstehen, nein, auch die Begabten werden nicht richtig gefordert, weil sie sich ja mit anderen messen, die von haus aus schlechter sein müssen, wenn die Begabung fehlt. Es genügt also schon geringe Anstrengung für die Begabten, um besser zu sein - was bei einer Konkurrenz unter ähnlichen ja ganz anders aussehen würde. Wollen sich die Begabten dem Mehraufwand aussetzen, wenn es so auch geht und zwar ziemlich leicht ?

Ich denke, Ihr Ansatz würde schon was bringen, aber er müsste sich auf Widerstand von vielen Seiten einstellen.
Grüsse
U.

Bild von Lebensunternehmer

danke für den wertvollen Beitrag :-)

zu: wer entscheidet, welches Prinzip wann angewandt wird?

Das ergibt sich in einer freien Marktwirtschaft, wo keine Störenfriede in den Markt eingreifen, automatisch.

zu: auch die Begabten werden nicht richtig gefordert, weil sie sich ja mit anderen messen, die von haus aus schlechter sein müssen, wenn die Begabung fehlt ...

... und genau deshalb brauchen wir kleinere Klassen, wo die Schülern weitestgehend selbstbestimmt u. selbstorganisiert (gemäß den individuellen Neigungen und Fähigkeiten) lernen können und die Lehrkräfte (Mentoren) Hilfe bei Bedarf geben können.

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