Wie sollen Hierarchien denn konkret durch Netzwerke ersetzt werden ?

 

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Im Grunde geht es im ersten Schritt darum, alle auf die gleiche Entscheidungsebene zu stellen - Netzwerke eben. Im Rahmen des Netzwerks zählt jede Idee, jede Lösung, jede Antwort oder ganz allgemein jede nützliche Info von jedem Einzelnen gleichermaßen. In einem entsprechenden Wettbewerb, der im Rahmen einer konstruktiven Zusammenarbeit stattfindet, kristallisieren sich dann im Laufe der Zeit die engagierten, besonders fähigen und kreativen Köpfe automatisch heraus.

Diese haben dann im Rahmen des natürliches Machtsystems (anstatt künstlicher Hierarchien) mehr Entscheidungsbefugnisse, als die anderen. Allerdings stehen sie unter ständiger Beobachtung und müssen jeden Tag beweisen, daß sie engagiert, fähig u. kreativ genug sind, um die höhergestellte Aufgabe zu erfüllen. Falls das nachweislich nicht mehr der Fall ist, rücken geeignete Partner nach. 

Das Konzept wie dieser Wettbewerb und die konstruktive Zusammenarbeit in der Praxis aussehen soll beschreibe ich in meinem Selbstlernkurs "die modernen Informations- u. Kommunikationswerkzeuge kompetent nutzen". Ich werde diese Inhalte aber auch in den nächsten Wochen nach und nach auf meiner Website bzw. in meinem Blog veröffentlichen. Diese Inhalte können unter folgenden Schlagwörtern kostenlos abgerufen werden: , , .

Mein Appell an diejenigen, in den oberen Hierarchieebenen ist:

Ihr könnt diesen friedlichen Übergang von der alten zur neuen Gesellschaft ganz maßgeblich mit unterstützen, indem ihr die Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten darin fördert und indem ihr das Verantwortung übernehmen auch nachdrücklich einfordert.

Ich bin davon überzeugt, daß am Ende alle profitieren, sowohl die, die von der Macht lassen, als auch jene, die jetzt mehr Verantwortung tragen. 

Profitieren deshalb weil im Laufe der Zeit immer mehr Menschen:

  • aktiv am Leben teilnehmen und deshalb zahlreiche Bedürfnisse haben, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können (anstatt daß sie sich so weit es geht einschränken und damit aktiv dazu beitragen, daß immer mehr Menschen nichts Sinnvolles zu tun haben)

  • im Rahmen ihrer naturgegebenen Aufgabe auch viele allgemeinwohldienliche Bedürfnisse und Wünsche erfüllen, beispielsweise indem sie mir dabei helfen, mein Grundkonzept für ein neues Bildungssystem oder die Idee von der Entscheidungsplattform weiterzuentwickeln (anstatt zuhause zu sitzen und zu jammern, daß alles immer schlechter wird)

  • zufrieden sind und deshalb auch möchten, daß ihre Mitmenschen sich wohlfühlen (anstatt ihren Frust über ihre Unzufriedenheit an ihren Mitmenschen abzulassen) 

  • wirklich sehr gut sind, in dem, was sie tun (anstatt sich ihre Kompetenzen einzureden und die Verantwortung für ihre Fehler auf ihre Mitmenschen abzuwälzen und so tiefste Unwohlgefühle (Zorn, Haß,...) bei ihren Mitmenschen erzeugen) 

  • selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und so wirksam dazu beitragen, die Steuer- und Soziallasten ihrer Mitmenschen zu reduzieren

 

 

 

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Kommentare

Der Appell an "die da oben" ist heiß - wenn die so vernünftig wären und dem folgen würden, wären sie doch nie da hinaufgekommen - auch wenn sie's anfänglich vielleicht gut gemeint haben, die wurden doch während des "Aufstiegs" so zurechtgeschliffen wie sie sein sollen - bei allem Optimismus, den ich trotz der gegenwärtigen Lage noch habe, aber das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen - wenn doch, mir soll's recht sein...

Bild von Martin Glogger

@spezialist

Ja, vielleicht. Einen Versuch ist es allemal wert. Wie heisst es so schön: "Probieren geht über studieren".

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es grundsätzlich ohne Hierarchien gehen soll. Die Entscheidungen dauern ja dann alle ewig, und die Menschen können sich ja nicht einigen, sieht man doch immer wieder, welchen Hickhack die untereinander haben. Und was ist, wenn die Mehrheit unrecht hat ? Wenn ein einzelner sich falsch entschieden hat, kann man ihn entlassen und durch einen neuen ersetzen, aber so ??

Bild von Martin Glogger

@Liedermacher

Vielen Dank für die wertvollen Fragen !

Wie soll es denn ohne Hierarchien gehen, da dauern die Entscheidungen ja ewig ?

Hierarchien wurden ursprünglich geschaffen um die Kommunikation zwischen einer Person oder einer kleinen Gruppe und einer grosse Menge von Menschen möglichst zu vereinfachen. Wir haben aber jetzt unsere modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (kurz IuK), die eine relativ zeit- und ortsunabhängige Kommunikation ermöglichen. Ein Beispiel. Ich schreibe die Info in ein Webforum, dort kann der jeweils andere sie dann lesen, wenn er Zeit hat. Die Teilnehmer müssen sich also nicht mehr jedes mal zeitlich und örtlich abstimmen. Dadurch vereinfacht sich der Kommunikationsaufwand, vor allem aber minimiert sich der Aufwand die Zusammenarbeit zu organisieren - Hierarchien sind also nicht mehr zwingend notwendig. Nicht zuletzt bleibt dann mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich die Inhalte. Damit diese Inhalte möglichst hochwertig sind, brauchen wir entsprechend gebildete Menschen. Genauer beschreibe ich das Ganze in der Antwort zur Frage "Welche Möglichkeiten bieten die modernen IuK-Technologien für die konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen von Netzwerken ?".

Und was ist, wenn die Mehrheit unrecht hat ?

Ja, das stimmt auch viele Menschen können sich irren. Aber da viele Köpfe im Normalfall vielfältiger denken als ein Einzelner, können auf diesem Wege möglichst viele Für und Wider gefunden und so auch bessere Entscheidungen (im Sinne aller) getroffen werden. Es ist also wahrscheinlicher, daß der Einzelne falsche Entscheidungen trifft, als eine große Menge von Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen u. Erkenntnissen.

Der wichtigste Punkt aber ist, daß ein Einzelner nie die Verantwortung für eine Fehlentscheidung tragen kann. Wenn alle entschieden haben, fällt es allen leichter für ihre Entscheidung auch die Verantwortung zu übernehmen. Wie wir beispielsweise bald bei der kommenden Währungsreform sehen werden, müssen immer die vielen Millionen Regierten letztendlich die Verantwortung tragen. Das fällt natürlich schwer, da die vielen Entscheidungen, die unseren Frust- und Schuldenberg aufgetürmt haben, ja von den Parteien bzw. Politiker getroffen wurden und nicht von den Regierten.

Wenn ein einzelner sich falsch entschieden hat, kann man ihn entlassen und durch einen neuen ersetzen, aber so ??

Was nützt es wenn er entlassen wird ? Die Konsequenzen der Fehlentscheidung müssen doch meist die anderen tragen. Was nützt es wenn man die eine Person durch die andere ersetzt ? Vor allem wenn beide gleich oder ähnlich denken, ist die nächste Fehlentscheidung schon vorhersehbar.

 

 

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Hallo, die Idee hat Potential, auch wenn sie sehr idealistisch ist. Ganz ohne Hierarchien wird es nicht gehen, weil schon ab zwei gleichberechtigten Personen Stillstand möglich ist.
Ideen zu haben, kreativ zu sein usw. ist die eine Seite. Die Verantwortung zu übernehmen wieder eine Andere.Nicht jeder ist auch bereit die nötige Verantwortung zu übernehmen. Die natürlich "Stärkeren" werden genau so dem Neid ausgesetzt sein. Mit allen Nebenwirkungen wie auch Verleumdung. Den Gedanken weitergeführt gibt es dann keinen "Richter", sondern wieder ein Netzwerk das Fehler, in welcher Form auch immer, ahndet. Hier haben nun "populistische" Kräfte (Netzwerke) auch ganz gute Karten, die Masse zu lenken. Denn nun kommen Kommunikationsfähigkeiten mehr zu tragen wie andere Tugenden und Stärken.
Ich persöhnlich bin für flache Hierarchien und Regelwerke die nicht allzu eng gefasst sind. Das sollte dem Mix aus Netzwerk und Hierarchie schon sehr nahe kommen.
Ausgelassen habe ich die Gedanken zu "entstehende Machtzirkel und deren Abkapselung". ;-)
Mit besten Grüßen
Erhard Kunz

Bild von Martin Glogger

Hallo Herr Kunz,

vielen Dank für den wertvollen Kommentar :-)

Sie schreiben: Ganz ohne Hierarchien wird es nicht gehen, weil schon ab zwei gleichberechtigten Personen Stillstand möglich ist.

Das habe ich auch nicht behauptet, ich schrieb: im Rahmen einer konstruktiven Zusammenarbeit, kristallisieren sich dann im Laufe der Zeit die engagierten, besonders fähigen und kreativen Köpfe automatisch heraus. Diese haben dann im Rahmen des natürliches Machtsystems (anstatt künstlicher Hierarchien) mehr Entscheidungsbefugnisse, als die anderen. Allerdings stehen sie unter ständiger Beobachtung ..."

und was spricht eigentlich dagegen die Hierarchien flexibel einzusetzen ...

Also möglichst keine oder wie Sie sagen flache Hierarchien und falls so keine Entscheidung getroffen werden kann, dann trifft sie eben ein vom Netzwerk "Auserwählter" - so kann auch Stillstand vermieden werden :-)

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Bild von Martin Glogger

und noch was Herr Kunz, die wie Sie sagen "entstehenden Machtzirkel und deren Abkapselung" können gerade durch die Zusammenarbeit mit elektronischen Kommunikationsmitteln gut erkannt werden ...

dann müssen entsprechend befähigte Menschen Konflikte lösen bzw. die Ursachen für den Machtzirkel beseitigen ...

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