Wie lösen wir den unbewußten Konflikt zwischen unseren natürlichen und unseren anerzogenen Werten ?

 

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Wie können wir trotz der vorher beschriebenen Problematik unsere anerzogenen Werte ändern bzw. wie lösen wir den unbewußten Konflikt zwischen unseren natürlichen und unseren anerzogenen Werten ?  

Zuallererst müssen wir uns klarmachen, daß materieller Wohlstand und "Frieden und innere Zufriedenheit (innerer Wohlstand)" sehr wohl gleichzeitig möglich sind. Natürlich nicht mit den Systemen und Regeln der alten Industriegesellschaft, an denen viele Menschen noch festhalten, aber mit den neuen  Systemen und Regeln der Informationsgesellschaft.

Grundsätzlich müssen diese neuen (anerzogenen bzw. selbstgewählten) Systeme und Regeln in Einklang mit den natürlichen Systemen und Regeln sein, nur so können uns diese Systeme und Regeln zu einer Umgebung führen, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen können.

Die Informationsgesellschaft baut auf folgende Grundsysteme auf:

  • ein für alle zugängliches Bildungssystem, das eine wirkliche Chancengleichheit schafft, weil es mündige Menschen ausbildet, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können und das vor allem dem Einzelnen die Kompetenzen beibringt, die es ihm und seinen Mitmenschen ermöglichen, die jeweilige Lebensaufgabe zu erkennen und später auch ausführen zu können

  • ein politisches System , das es uns ermöglicht , gemeinsam mit den jeweiligen Experten und Politikern (Moderatoren) aktiv an den politischen Entscheidungen, die letztendlich unser Wohlergehen bestimmen, im Rahmen einer direkten Demokratie teilzunehmen

    So wird gewährleistet, daß die Entscheidungsprozesse für die jeweils interessierte Öffentlichkeit transparent und die letztendlichen Entscheidungen bestmöglich auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sind.

  • ein wirtschaftliches System, bei dem wir gemeinsam darauf achten, daß unsere natürlichen Ressourcen geschont werden und bei dem wir unsere eigenen Ressourcen, also unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte, bestmöglich entfalten können

Die neuen Systeme

Die neuen Systeme


Die Informationsgesellschaft baut auf folgenden Grundregeln auf:

 

 

  • erhalte die Natur
  • halte dein Selbstwertgefühl immer auf hohem Niveau
  • lass deinem Mitmenschen alle Möglichkeiten, damit er sein Wesen völlig frei entfalten kann
  • führe deine Lebensaufgabe aus und arbeite konstruktiv mit deinen Mitmenschen zusammen

die aus folgenden gemeinsamen Grundwerten abgeleitet wurden:

  • Naturverbundenheit
  • Frieden und innere Zufriedenheit (Wohlstand)
  • Freiheit und Gerechtigkeit
  • Liebe

Wie habe ich die natürlichen Regeln hergeleitet bzw. wie bin ich auf die Grundwerte gekommen ?

 

den Regeln für die konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit

Eine konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit:

  • entsteht freiwillig und auf der Basis gemeinsamer Ziele, die sowohl jedem Beteiligten selbst als auch dem Allgemeinwohl dienen

  • läßt allen Beteiligten alle Möglichkeiten, sich frei zu entfalten, die Gruppe möchte nachdrücklich, daß sich der Einzelne so verhält, wie er ist, weil sie genau weiß, daß dieser nur so seinen ganz individuellen und deshalb so wertvollen Anteil zum gemeinsamen Erfolg beitragen kann 

  • setzt voraus, daß jeder der beteiligten Partner darauf achtet, daß er in den Beziehungen zu den jeweils anderen genauso viel gibt, wie er nimmt

  • setzt voraus, daß gemeinsame Entscheidungen im Sinne des Allgemeinwohls getroffen werden und nicht nach dem, was Einzelne (der Mächtige, der in der Hierarchie ganz oben steht, der Beliebteste in der Gruppe,...) meinen

  • ist jederzeit einschränk- und kündbar

weitere Infos zu den eben genannten Regel ...

Die neuen Regeln

Die neuen Regeln


Die alten Systeme und Regeln (Kapitalismus im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft, repräsentative Demokratie, Steuersystem, Gesetze, Moralvorstellungen,...) waren dazu da um den materiellen Wohlstand (anfangs ausreichend Nahrung, Kleidung, usw. und später dann eigenes Auto, Jahresurlaub, Eigenheim,...) für einen Großteil der Gesellschaft zu schaffen, die neuen Systeme und Regeln sind dazu da, um inneren Wohlstand (Frieden und innere Zufriedenheit) für möglichst viele Menschen zu schaffen. In dieser neuen Gesellschaft sollen sich alle Menschen weitestgehend wohlfühlen können, weil sie genügend Geld zum leben haben und ihre selbstgewählte Aufgabe (die Lebensaufgabe) ausführen können.

Unser Erfolgsrezept: 

Wir sind motiviert, diese neuen Systeme und Regeln zu lernen und zu leben, weil wir:

  • ein klares und erreichbares Ziel vor Augen haben, 

  • einen praktikablen Weg kennen, um dieses Ziel zu erreichen und 

  • davon überzeugt sind, daß wir für unsere Anstrengungen angemessen belohnt werden


  • das klare und erreichbare Ziel...

    Wir möchten eine Umgebung (die Informationsgesellschaft), in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen, weil wir unseren Lebensunterhalt mit einer selbstgewählten Aufgabe (der Lebensaufgabe) verdienen können. 

    Im Rahmen dieser Lebensaufgabe können wir unsere Begabungen in Tätigkeiten einbringen, die uns mit Leidenschaft erfüllen, in einer Umgebung, die unsere Werte widerspiegelt.

    Da jeder, der seine Lebensaufgabe ausführt, einen einzigartigen und deshalb besonders wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet und dies uns allen bewußt ist, werden alle, die ihre Lebensaufgabe ausführen oder in anderer Weise (Müllmann, Kanalreiniger, Straßenkehrer,...) zum gemeinsamen Ziel sinnvoll beitragen, von uns als wertvoll empfunden.

    Jeder von uns glaubt fest daran, daß wir gemeinsam dieses Ziel erreichen und gibt dafür sein Bestes (seine Kreativität, seine besonderen Fähigkeiten, sein Fach- und Erfahrungswissen,...).

  • der praktikable Weg (unser gemeinsamer Weg)...

    Auf dem Weg zu unserem Ziel fallen die unterschiedlichsten Aufgaben an. Diese Aufgaben werden wohl von den Menschen am besten ausgeführt, die ihr Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Werte,...) im Rahmen der jeweiligen Aufgabe entfalten können. 

    Schließlich gilt es noch, unsere Anstrengungen, die notwendig sind, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen, mit Hilfe geeigneter Systeme und Regeln so weit als möglich zu reduzieren. 

    Jeder von uns hält sich konsequent an diese Regeln und ist innerlich bereit sich die Kompetenzen anzueignen (das Buch lesen, am Lehrgang teilnehmen) um den genannten Systemen ihren Sinn zu geben.

  • der angemessene Lohn für die Anstrengungen...

    Die Belohnung sind Wohlgefühle (Frieden und innere Zufriedenheit), also materieller und innerer Wohlstand bzw. eine Umgebung in der sich alle Menschen weitestgehend wohlfühlen können.

Wenn Sie das von mir beschriebene Ziel und die genannten Systeme und Regeln (Grundwerte), die uns auf einfachem und schnellem Wege zu diesem Ziel führen sollen gut finden, dann helfen Sie mir dabei dieses Ziel zu erreichen.

Das bedeutet: 

  • Sie hören auf Ihre innere Stimme, die Sie letztendlich zu Ihrer Lebensaufgabe führt und helfen aktiv mit, ein Bildungssystem einzuführen, das die jungen Menschen (vielleicht auch Ihre Kinder) an ihre Lebensaufgabe heranführt

    Warum ?
    Wenn immer mehr Menschen mit Freude und kompetent ihre Aufgabe erfüllen und ganz individuelle Produkte und Dienste entwickeln, entstehen automatisch auch ganz individuelle Bedürfnisse nach Produkten und Diensten, von denen es viele noch gar nicht gibt, die dann wieder andere im Rahmen ihrer jeweiligen Lebensaufgabe entwickeln und auf dem Markt anbieten können.   

    Wie ?
    Sie befreien sich von Ihren Ängsten und Zweifeln und glauben wirklich an Ihre Fähigkeiten, nur so können Sie Ihre innere Stimme hören, die Sie letztendlich zu Ihrer Lebensaufgabe führt. Eine wertvolle Hilfe hierfür ist mein Buch und mein Lehrgang. Nicht zuletzt habe ich ein Konzept für ein neues Bildungssystem entwickelt, das Sie mit Hilfe Ihrer Kreativität, Ihrer besonderen Fähigkeiten und Ihres Fach- und Erfahrungswissens über eine entsprechende Internetplattform (siehe meine Open-Source-Projektidee), auf der es veröffentlicht wird, gemeinsam mit anderen Interessierten weiterentwickeln können.  

  • Sie helfen aktiv mit, die bestehenden Hierarchien so weit als möglich durch funktionierende Netzwerke zu ersetzen und zwar in allen Institutionen (Ministerien, Behörden, Kirche,...) und Organisationen (Unternehmen, Verbände, Vereine,...)

    Warum ?

    Hierarchien sind neben den Widerständen in uns selbst das größte Hindernis auf dem Weg in eine funktionierende Informationsgesellschaft. In den Hierarchien sitzen Menschen, die von den alten Systemen und Regeln scheinbar profitieren und diese deshalb unbedingt erhalten möchten. Auch noch so fundierte Argumente, die für eine Änderung dieser alten Systeme und Regeln sprechen, werden mit Hilfe von Hierarchien einfach abgeschmettert und ausgeblendet. Bei Hierarchien zählen nicht fundierte Argumente, sondern die Stellung innerhalb der Hierarchie und die Beziehungen. Dies ist der Nährboden, auf dem zahlreiche menschliche Schwächen gedeihen, allen voran das Machtstreben. 

    In Hierarchien werden die Befehle von oben zur mittleren Ebene der Hierarchie durchgereicht. Diese mittlere Ebene hat die Aufgabe, die Befehle an die untere Ebene der Hierarchie weiterzuleiten und zu kontrollieren, ob diese Befehle, wie von oben angeordnet, ausgeführt werden. Treten bei der Ausführung der Befehle Probleme auf, weil das theoretisch Erdachte im Widerspruch zu den Gegebenheiten in der Praxis steht, dann wird die berechtige Kritik derer, die sich mit den Problemen auseinandersetzen müssen, zwar von der mittleren Ebene wahrgenommen, nicht aber nach oben weitergereicht. Das bedeutet, die in den oberen Schichten der Hierarchie werden nicht mit den Problemen, die sie mit ihren Entscheidungen verursachen, konfrontiert und sehen deshalb auch keinen Handlungsbedarf, etwas dagegen zu unternehmen. 

    Hinweis
    Da Hierarchien für viele offensichtlich als unverzichtbares Machtsystem angesehen werden, möchte ich folgende wichtige Inhalte aus meinem Buch wiedergeben:

    Ich bin für ein natürliches Machtsystem (Netzwerke), bei denen Menschen wegen ihrer Kreativität, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem tiefgründigen Fach- und Erfahrungswissen von möglichst vielen Mitmenschen aus völlig freiem Willen (ohne äußere Zwänge) in eine besonders mächtige Stellung gewählt wurden und diese besonders mächtigen Menschen tagtäglich den betreffenden Mitmenschen beweisen, daß sie sich besonders gut für diese Position eignen. 

    Ich bin gegen die von einer Minderheit künstlich geschaffenen Hierarchien, bei denen jene in den oberen Rängen der Hierarchien sitzen, die gute Beziehungen (Vetternwirtschaft und Postenschieberei) haben und/oder sich besonders gut mit Hilfe ihrer Wortgewandtheit und ihrem schauspielerischen Talent gegen andere durchsetzen können (anstatt sie mit tiefgründigen Argumenten zu überzeugen). 
    Die guten Beziehungen kommen bei diesen Menschen nicht dadurch zustande, daß sie von ihren Mitmenschen wegen ihrer Kreativität, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem tiefgründigen Fach- und Erfahrungswissen geschätzt werden, sondern weil sie:

    • wortgewandt sind, sich hervorragend verstellen können und sich deshalb meisterhaft im Sinne ihrer Vorgesetzten (die sie in die höheren Ränge der Hierarchien bringen) verhalten können,
    • ihre Unfähigkeit meisterhaft verbergen bzw. die Verantwortung für ihre Fehler geschickt auf Untergebene abwälzen können,
    • viele Jahre im Sinne der herrschenden (von einer Minderheit für gut befundenen) Systeme und Regeln gedient haben,
    • aus welchen persönlichen Gründen auch immer ihren Vorgesetzten besonders sympathisch sind (ist meistens gleicher Meinung, immer fröhlich, spricht geschliffenes hochdeutsch, gut gekleidet, sieht gut aus,...), 
    • aus einem entsprechenden (finanziell gut ausgestatteten) Elternhaus stammen,
    • über entsprechende Titel und Zertifikate verfügen,
    • ...

    Wie ?
    Während es bisher keine optimale Alternative zu den altbekannten Hierarchien gab, um eine große Menge von Menschen auf ein gemeinsames Ziel hinzulenken, können heute mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, Menschen im Rahmen von Netzwerken konstruktiv zusammenarbeiten und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.
    Dazu bedarf es allerdings mündiger Menschen, die kompetent an Netzwerken teilnehmen bzw. kompetent mit diesen modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können.
    Hierbei hilft Ihnen vor allem mein Lehrgang, aber auch mein Buch, das Sie dazu motivieren soll, an diesem Lehrgang teilzunehmen. 


Buch - eine Gesellschaft, an der sich alle bestmöglich beteiligen können

 

 

Ich habe lange (insgesamt etwa 20 Jahre) und sehr tiefgründig darüber nachgedacht und bin heute davon überzeugt, wenn möglichst viele Menschen in der vorher kurz beschriebenen Art und Weise mithelfen, dann werden wir binnen weniger Generationen eine Gesellschaft realisieren, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können.

Auf diesem Wege beseitigen wir die Hauptursachen für sehr viele große Probleme (hohe  Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen hohen Steuer- und Sozialabgaben, Zerstörung der Natur und Umweltverschmutzung, immer weiter steigende Lebenshaltungskosten, fortlaufende Angst vor dem sozialen Abstieg, Politikverdrossenheit, eine mehr oder weniger hoffnungslose Jugend,...), die wir als Einzelne und auch in der Gesellschaft als Ganzes haben. 

Diese Hauptursachen sind: 

Viele von uns: 

  • ignorieren das Schöpfungskonzept, das jeden von uns mit unterschiedlichen Wesensmerkmalen (Begabungen, Charakterstärken,...) ausstattet und arbeiten in Berufen, die ihnen möglichst eine lebenslange Verdienstquelle (Staat, Großunternehmen,...) sicherstellen sollen, anstatt ihr natürliches Recht auf ihre selbstgewählte Aufgabe (die Lebensaufgabe) einzufordern, eine Aufgabe, die sie wirklich mit Freude und kompetent erfüllen können

    viele Menschen erfüllen nicht ihre naturgegebene Aufgabe und können deshalb auch nicht konstruktiv mit ihren Mitmenschen zusammenzuarbeiten

  • lassen sich über Hierarchien führen, bei denen Befehle von oben nach unten durchgereicht werden, die Kritik von unten nach oben aber abgeschmettert wird, anstatt ihr natürliches Recht auf Mitentscheidung einzufordern

    viele Menschen lassen andere darüber entscheiden, was ihrem Leben Sinn und Erfüllung gibt, anstatt kompetent an Netzwerken teilzunehmen und so mit Hilfe der Erfahrungen und Erkenntnisse ihrer Mitmenschen, die optimale Grundlage dafür zu schaffen, selber gute Entscheidungen zu treffen 

Noch einmal in Kurzform: Wir lösen die meisten unserer großen Probleme, die wir jetzt haben, indem wir von nun an unsere Lebensaufgabe suchen, finden und ausführen und kompetent an Netzwerken teilnehmen, die letztendlich die bessere Alternative für die bestehenden Hierarchien sind

Die wichtigste Voraussetzung für den Anfang einer entsprechenden Bewegung ist ein entsprechender Wertewandel, der dem bereits seit über 30 Jahren auf uns lastenden wirtschaftlichen Druck folgen muß.


Werte und Regeln gezielt ändern oder neu formulieren

Die bestehenden Werte und Regeln kritisch hinterfragen und so den grundsätzlichen Bedarf für deren Änderung oder Neuformulierung feststellen.

Falls Sie also einen entsprechenden Bedarf festgestellt haben, so können Sie die betreffenden Werte bzw. Regeln wie folgt ändern oder neu formulieren:

  1. Machen Sie sich ein ganzheitliches Bild von Ihren Werten bzw. den von Ihnen daraus abgeleiteten Regeln und finden Sie heraus, welche Werte bzw. Regeln geändert oder neu formuliert werden müssen
  2. Suchen Sie selbst und in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen nach Möglichkeiten, wie Sie die betreffenden Werte bzw. Regeln ändern oder neu formulieren können 
  3. Ändern Sie die betreffenden Werte bzw. Regeln oder formulieren Sie diese neu
  4. Leben Sie nach den neuen Werten bzw. wenden Sie die neuen Regeln im Alltag so gut wie möglich an


Das nachfolgende Beispiel zeigt wie ich selbst bei der Änderung meiner bisherigen Werte vorgegangen bin. 
Ich habe also meine Werte bzw. Regeln kritisch hinterfragt und dabei festgestellt, daß mein Denken, meine Entscheidungen und mein Handeln im Wesentlichen auf meinen materiellen Wohlstand ausgerichtet war. Irgendwie fühlte ich innerlich, daß mir deshalb wichtige Dinge, die ich aber noch nicht konkret formulieren konnte, fehlen. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl, ich war innerlich nicht wirklich zufrieden.

Hinweis
Die nachfolgenden Gedanken sind natürlich extrem gekürzt, ich habe sie aber in meinem Konzept für ein neues Bildungssystem, insbesondere aber in meinem Buch alle in ausführlicher Form dokumentiert.

Ich habe also einen entsprechenden Bedarf festgestellt und ändere den betreffenden Werte bzw. die daraus abgeleitete Regel wie folgt:

  1. Ich mache mir also ein ganzheitliches Bild von meinen Werten bzw. den daraus abgeleiteten Regeln und finde heraus, welche Werte bzw. Regeln wirklich geändert oder neu formuliert werden müssen

    Die Kernfrage, auf die ich am Ende eine Antwort findet möchte, lautet: Warum fühle ich mich nicht wirklich wohl ? 

    Woran erkenne ich, ob ich mich wohlfühle oder nicht, und warum das so ist ?

    Wie kann ich also im Einklang mit mir selbst leben ? Worauf beruht im Wesentlichen mein gesamtes Denken, Entscheiden und Handeln ?

    Ich denke, entscheide und handle (wie jeder andere Mensch auch) auf der Basis meiner Werte bzw. der daraus abgeleiteten Regeln. Nur wenn ich nach meinen Werten (das, was mir wertvoll ist) leben kann, kann ich im Einklang mit mir selbst leben und deshalb innerlich zufrieden sein.

    Ich kann also den Grund dafür, daß ich mich nicht wirklich wohlfühle, nur herausfinden, wenn ich meine Werte bzw. Regeln hinterfrage.

    Da dieses Werte- und Regelsystem bei mir relativ umfangreich ist, beschränke ich mich hier in diesem Beispiel auf meinen wichtigsten Wert, den Wohlstand.

    Warum ist Wohlstand für mich der wichtigste Wert ?

    Beim tiefgründigen Nachdenken über diese Frage ist mir klar geworden, daß nur, wenn für mich der Wert Wohlstand erfüllt ist, auch die anderen mir ebenfalls wichtigen Werte (Freiheit, Gerechtigkeit, Liebe, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit,...) vollständig erfüllt werden können.


    Was bedeutet Wohlstand für mich bisher ?

    Wohlstand war für mich bisher vor allem materieller Wohlstand.
    Dieser Wert war für mich bisher erfüllt, wenn ich mich weitestgehend wohlfühlen konnte und ausreichend Geld zum Leben hatte.

    Damit ich diesen Wert bestmöglich für mich erfüllen konnte, habe ich folgende (sehr grob formulierte) Regel im alltäglichen Leben angewendet.

    Frage nicht nach den Inhalten, die du lernst, sondern betrachte das Lernen als Pflicht und als Wegbereiter für eine sichere und gute Verdienstquelle. Stelle keine kritischen Fragen und erledige die von oben befohlene Arbeit zuverlässig und präzise. Wenn du das tust, wirst es dir später gut gehen - du wirst materiellen Wohlstand haben. 


    Was passiert, wenn ich die Regel wirklich konsequent einhalte und mich damit aktiv dafür einsetze, daß der alte Wert für mich erfüllt wird ?

    Dann geht es mir wie den vielen anderen, die das tun. Ich werde innerlich immer unzufriedener, muß immer mehr Energie dafür aufwenden um mir selbst etwas vorzumachen und werde im Laufe der Zeit auch meinen materiellen Wohlstand verlieren. 

    Wozu hat es denn geführt, daß ich die Regel eingehalten habe ?

    Ich habe den Beruf des Zimmerers erlernt und dann auf dem 2. Bildungsweg "Elektrotechnik" studiert und ich habe in beiden Berufen eine Zeit lang gearbeitet. Ich kann für mich nur sagen, daß das Einhalten der genannten Regel bei mir nicht wirklich dazu geführt hat, daß ich mich wohlfühlen konnte. Über meine innere Unzufriedenheit konnte ich mich nicht einmal mehr durch meine Selbstlügen hinwegtäuschen. Am Ende war ich es leid, mir ständig irgendwas vorzumachen und ich machte mich auf den Weg, eine Aufgabe zu finden, die ich wirklich mit Freude und kompetent erfüllen kann - die ich wirklich sinnvoll finde.

    Das Einhalten der Regel führte meiner Ansicht nach auch nicht zu echtem materiellen Wohlstand, wenn man sich einmal klarmacht, wie viel von dem Bruttolohn nach Abzug der völlig unangemessen hohen Steuern und Sozialabgaben tatsächlich übrigbleibt. Da ich als Dipl. Ing. zumindest brutto einiges verdient habe (ca. 3000 €, im Jahr 2000), traf es mich bei unserem prozentual festgelegten Abgabensystem besonders hart. Nicht zuletzt bedankte sich niemand bei mir dafür, daß ich besonders viel Steuern und Sozialabgaben bezahlt habe. Was mir ebenfalls mißfiel, war, daß ich keinerlei Einfluss darauf hatte, wofür das von mir erarbeitete Geld letztendlich verwendet wurde.

    Mit dem verbliebenen Nettolohn  (ca. 1500 €, im Jahr 2000) musste ich dann nicht selten für qualitativ minderwertige und/oder völlig überteuerte Produkte und Dienste bezahlen und mich obendrein noch auf äußerst unangenehme Weise mit ebenfalls durch ihre Arbeit (wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie ich selbst) frustrierten Menschen auseinandersetzen, ganz zu schweigen von den hohen Lebenshaltungskosten, die wir mittlerweile haben. Also auch materieller Wohlstand ist heute nicht mehr das, was er noch vor Jahrzehnten war.


    Warum fühle ich mich nicht wirklich wohl ? 

    Der wesentliche Grund dafür, daß ich mich nicht wohlfühle, ist also, daß ich eine Regel einhalte, deren praktische Anwendung aber nicht mehr wirklich dazu führt, daß das, was für mich wertvoll ist, auch in Erfüllung geht. Ich kann also durch das Einhalten dieser Regel nicht mehr sicherstellen, daß der Wert "Wohlstand", wie ich ihn einmal formuliert habe, für mich erfüllt wird. Ich kann deshalb nicht mehr in Einklang mit mir selbst leben.


  2. Ich suche selbst und in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen nach Möglichkeiten, wie ich den vorher genannten Wert bzw. die Regel ändern oder neu formulieren kann 

    Die Kernfrage, auf die ich am Ende eine Antwort findet möchte, lautet: Wie sollte die Umgebung sein, in der ich mich wohlfühle ?   

    Was brauche ich, um mich wirklich wohl zu fühlen ?

    Was ist für mich wichtig, damit ich im Einklang mit mir selbst leben kann ? 

    Ganz allgemein brauche ich neben den Gaben der Natur (Nahrung, die Grundlagen für Kleidung und Wohnung,...), eine sinnvolle Aufgabe (die Lebensaufgabe) und die Wertschätzung meiner Mitmenschen, insbesondere aber die meines Lebenspartners. 

    Aus der Antwort ergibt sich für mich folgendes konkretes Ziel:

    Ich möchte eine Umgebung (die funktionierende Informationsgesellschaft), in der ich mich weitestgehend wohlfühlen kann, weil ich meinen Lebensunterhalt mit einer selbstgewählten Aufgabe (der Lebensaufgabe) verdienen kann und nicht durch zahlreiche Probleme (die nicht sein müßten) von meiner Arbeit abgelenkt oder von diesen Problemen gar demotiviert werde. 

    Im Rahmen dieser Lebensaufgabe kann ich meine Begabungen in Tätigkeiten einbringen, die mich mit Leidenschaft erfüllen, in einer Umgebung, die meine Werte widerspiegelt.

    Fazit:

    Wenn ich mich wirklich wohlfühlen will, dann brauche ich also materiellen Wohlstand (Nahrung, Kleidung, Wohnung,...) und inneren Wohlstand (Frieden und innere Zufriedenheit) ?

    Der materielle Wohlstand ist letztendlich die Grundlage für den inneren Wohlstand. Wer sich ständig um die Erhaltung seines Lebens sorgen muß, wer Hunger und Durst hat und kein Dach über dem Kopf, der kann nicht innerlich zufrieden sein. Andererseits lebt der Mensch nicht vom Brot allein, jetzt geht es mir zwar materiell gut, aber ich fühle mich innerlich leer. 

    Ist materieller und innerer Wohlstand grundsätzlich möglich ? Was spricht dagegen, beides anzustreben ?

    Ich fand auch nach tiefgründigem Nachdenken nichts, das ernsthaft dagegen spricht, daß beides möglich ist bzw. daß es falsch wäre, beides anzustreben.Mir wurde während des Nachdenkens vielmehr bewußt, daß der innere Wohlstand notwendig ist, um mit dem materiellen Wohlstand maß- und vor allem sinnvoll umzugehen.


    Während ich so denke und lerne, wurde mir immer klarer, daß diese Änderung bzw. Neuformulierung meiner Werte und Regeln für mich eine große Anstrengung bedeutet - letztendlich die größte Herausforderung, der ich jemals gegenüberstand.

    Diese Herausforderung werde ich nur meistern, wenn ich mir absolut sicher bin, daß es sich für mich lohnt, das Ziel zu erreichen. 

    Deshalb fragte ich mich:

    Wie sollte die Umgebung konkret sein, in der ich mich wohlfühle ?   

    Was konkret will ich eigentlich ? Was will ich mit der Änderung bzw. Neuformulierung meiner Werte und Regeln wirklich erreichen ?

    Ich möchte mich weiterentwickeln.

    Wo soll mich die Weiterentwicklung hinführen und ist dieses Endziel dann für mich und alle anderen ein Ort, an dem wir uns alle weitestgehend wohlfühlen können

    Das Endziel ist,

    eine Umgebung (Gesellschaft), in der ich und alle anderen sich weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder seine naturgegebene Lebensaufgabe ausführt. Jeder hat dann ein klares Ziel (anstatt wie heute, wo viele ziellos umherirren), nämlich seinem Leben einen echten Sinn zu geben, indem er seine Lebensaufgabe findet und ausführt, und er wählt damit den sichersten Weg (nicht den einfachsten), ein zufriedenes Leben zu haben. 

    Was könnte eine größere Belohnung sein als die, daß ich am Ende meines Lebens sagen kann, ich durfte das Leben leben, das ich wirklich gewollt habe. Ich hatte ein erfülltes Leben, denn ich konnte meine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und auf diesem Wege viele wertvolle Erfahrungen, persönliche Eindrücke und vor allem Erkenntnisse sammeln, die mein Leben innerlich bereichert haben. Ich konnte in meinem Leben das machen, was mir am meisten Freude bereitet und was mich wirklich zufrieden gemacht hat.

    Wird dieser Zustand des Sich-Wohlfühlens lange andauern ?

    Der Zustand des Sich-Wohlfühlens wird dann von langer Dauer sein,


    Selbstlernkurs - mit Hilfe der IT konstruktiv zusammenarbeiten

     

     

    wenn es mir und den anderen langfristig gelingt, mit Hilfe geeigneter Systeme und wichtiger gemeinsamer Werte bzw. Regeln, nämlich den  natürlichen Regeln und den  Regeln für die konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit, konstruktiv im Rahmen von Netzwerken zusammen zu arbeiten und uns auf diesem Wege aktiv gemeinsam für eine Umgebung (Gesellschaft) einzusetzen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder die Möglichkeit hat, seine Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten, also seine Lebensaufgabe auszuführen.

     

    Die eben genannten Systeme und Regeln sind eine Antwort auf die Frage: "Welche Systeme und Regeln ermöglichen sowohl materiellen als auch inneren Wohlstand ?".


  3. Ich ändere die betreffenden Werte bzw. Regeln oder formuliere sie neu

    Die Kernfrage, auf die ich am Ende eine Antwort finden möchte, lautet: Wie muß ich mich ändern, damit ich mich wohlfühle bzw. aktiv dazu beitragen kann, eine Umgebung zu schaffen, in der ich mich wohlfühle ?

    Wie konkret muss ich den alten Wert bzw. die alte Regel also ändern bzw. neu formulieren, um das im vorhergehenden Schritt genannte Ziel zu erreichen und vor allem das Erreichte nicht schnell wieder zu verlieren ? 


    neuer Wert: materieller und innerer Wohlstand
    Dieser Wert ist für mich erfüllt, wenn ich und andere sich wohlfühlen (zufrieden sind) und ausreichend Geld zum Leben haben.

    Nach innerem Wohlstand zu streben, bedeutet beispielsweise die Begabungen, Leidenschaften und Werte in einer selbstgewählten Aufgabe entfalten und so im Rahmen dieser Aufgabe innere Erfüllung finden, sich ohne Selbstlügen wohlfühlen und wirklich zufrieden sein.

    anstatt 

    alter Wert: nur materieller Wohlstand 
    Dieser Wert ist für mich erfüllt, wenn ich mich weitestgehend wohlfühle und ausreichend Geld zum Leben habe.

    Wer ausschließlich nach materiellem Wohlstand strebt, hält folgende Dinge für besonders wichtig: eine sichere, am besten lebenslange Verdienstquelle, also möglichst ein Leben lang beim gleichen Unternehmen (beim Staat) arbeiten, einen Mittelklassewagen, einen Jahresurlaub mit der Familie, am Ende des Lebens ein abbezahltes Eigenheim und eine sichere Rente.

    daraus folgt die neue (selbstgewählte bzw. anerzogene) Regel:

    Befreie dich von deinen Ängsten und Zweifeln und glaube an dich und deine Fähigkeiten, dann wirst du deine innere Stimme hören, die dich zu deiner Lebensaufgabe führt und ihr auch folgen können. Lerne, wie du dir autodidaktisch beliebiges Wissen aneignen und effektiv Probleme lösen kannst und lass deine Mitmenschen an deinen Fähigkeiten und deinem Wissen teilhaben, indem du konstruktiv mit ihnen zusammenarbeitest bzw. aktiv und kompetent an Netzwerken teilnimmst. Auf diesem Wege schaffst du dir gemeinsam mit deinen Mitmenschen im Laufe der Zeit eine Umgebung, in der sich alle darin lebenden Menschen und damit auch du selbst weitestgehend wohlfühlen können.

    anstatt

    alte (selbstgewählte bzw. anerzogene) Regel:
    Frage nicht nach den Inhalten, die du lernst, sondern betrachte das Lernen als Pflicht und als Wegbereiter für eine sichere und gute Verdienstquelle. Stelle keine kritischen Fragen und erledige die von oben befohlene Arbeit zuverlässig und präzise. Wenn du das tust, wird es dir später gut gehen - du wirst materiellen Wohlstand haben. 


  4. Ich lebe nach den neuen Werten bzw. wende die neuen Regeln im Alltag so gut wie möglich an

    Ich lebe von nun an den neuen Wert bzw. halte mich an die neu formulierte Regel und wende sie im Alltag, soweit es möglich ist, an. Falls es dabei ernsthafte Schwierigkeiten gibt, so wende ich die Regel flexibel, der jeweiligen Situation angemessen, an. 

    Daß ich diesen neuen Wert lebe bzw. die neue Regel auch praktisch anwende, sehen Sie an den Konzepten bzw. Produkten und Diensten, die ich bisher für Sie entwickelt habe. Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, welchen Unterschied es macht, nach dem neuen Wert bzw. der neuen Regel zu leben, habe ich nach einer Antwort auf die nachfolgende Frage gesucht.

    Wie leben viele Menschen, die nach der alten Regel leben und wie Menschen, die nach der neuen Regel leben ?

    Während die einen mit ihren nicht ruhenden Existenzängsten kämpfen, in denen sie nach Geld und Besitz und damit finanzieller Sicherheit streben, führen die anderen ihre Lebensaufgabe aus und dürfen deshalb aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen.

    Während die einen, deren  Gedanken ständig um ihre Besitztümer und deren Vermehrung kreisen, mehr und mehr den Bezug zu sich selbst verlieren und damit auch zu dem Gefühl dafür, wie sie wirklich glücklich werden können, steigen die anderen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" ein und dürfen immer mehr erkennen.

    Während die einen, die ihre Aufgabe vor allem aus dem Standpunkt des Geldverdienens heraus ausgewählt haben, genau das machen, was viele machen, und sich nun in einem wilden Gegeneinander in ihren Institutionen und Organisationen aufreiben müssen, haben die anderen ihre Lebensaufgabe gefunden und sich auf den Weg gemacht, um mit ihren gleichgesinnten Mitmenschen edle, dem Allgemeinwohl dienende Ziele zu erreichen.

    Während die einen sich und dem Allgemeinwohl schaden, beispielsweise weil sie: 

    • sich so weit es geht einschränken und damit aktiv dazu beitragen, daß immer mehr Menschen nichts Sinnvolles zu tun haben

    • tatenlos zuhause sitzen und jammern, daß alles immer schlechter wird

    • eine Aufgabe ausführen, bei der sie viel Geld verdienen, für die sie aber von der Natur nicht geschaffen wurden und sich deshalb ihre Kompetenzen einreden müssen und die Verantwortung für ihre Fehler auf ihre Mitmenschen abwälzen und so tiefste Unwohlgefühle (Zorn, Haß,...) bei ihren Mitmenschen erzeugen

    • ihren Frust über ihre Unzufriedenheit an ihren Mitmenschen ablassen

    • ...

    tragen die anderen maximal zu ihrem Selbstwohl und zum Allgemeinwohl bei, weil sie:

    • aktiv am Leben teilnehmen und deshalb zahlreiche Bedürfnisse haben, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

    • im Rahmen ihrer Lebensaufgabe die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Mitmenschen erfüllen, beispielsweise indem sie mir dabei helfen, mein Grundkonzept für ein neues Bildungssystem weiterzuentwickeln

    • zufrieden sind und deshalb auch möchten, daß ihre Mitmenschen sich wohlfühlen

    • wirklich sehr gut sind in dem, was sie tun

    • selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen und so wirksam dazu beitragen, die Steuer- und Soziallasten ihrer Mitmenschen zu reduzieren

    Während die einen viel Zeit und Geld investieren, um immer noch mehr Geld zu verdienen, investieren die anderen diese Zeit und das Geld in den fortlaufenden Auf- und Ausbau ihrer Kompetenzen, damit sie ihre Aufgabe bestmöglich erfüllen können.

    Während die einen nach der fortlaufenden und grenzenlosen Vermehrung ihrer Besitztümer streben und so mit Hilfe des Zinses-Zins-Systems viel Geld aus dem Markt abziehen oder in Aktien investieren, um so als Aktionäre, ohne selbst echte Arbeit zu leisten, mit den Gewinnen spielen, die von ihren Mitmenschen erarbeitet wurden, überlegen sich die anderen, wie sie ihr überschüssiges Geld sinnvoll in ihre Mitmenschen investieren können, beispielsweise indem sie ihnen finanziell helfen, innovative Produkte und Dienste zu entwickeln oder sie mit ihrem Geld dabei unterstützen, sich durch eine entsprechende Erziehung und Ausbildung das Fundament für ein gutes Leben zu schaffen.

    Während die einen ihre Aufgabe vor allem aus dem Standpunkt des Geldverdienens auswählen (je mehr Geld sie verdienen, desto mehr scheinbare Sicherheit haben sie und umso schneller können sie ihren Besitz vermehren), suchen die anderen nach ihrer Lebensaufgabe, da sie wissen bzw. intuitiv fühlen, daß dies der beste (nicht der einfachste) Weg ist, um ein zufriedenes Leben zu haben.

    Während die einen ihr Leben auf Selbstlügen aufbauen und sich einreden, daß sie genau wissen, um was es im Leben geht (ich will mich wohlfühlen, deshalb mache ich Karriere und komme so zu Macht und Geld), sind die anderen auf dem Weg zu ihrer Lebensaufgabe zu mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch ich selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen).

    Während die einen versuchen, sich Anerkennung durch Positionen (Vorstand, Abteilungsleiter,...), Titel (Dr.,...) und Statussymbole (Immobilien, Luxusauto, ...) zu verschaffen, werden die anderen von ihren Mitmenschen anerkannt, weil sie im Rahmen ihrer Lebensaufgabe bestmöglich zum Allgemeinwohl beitragen. 

    Während bei den einen der Verstand und damit die geistige Energie vorwiegend darauf ausgerichtet ist, wie sie möglichst viel Geld verdienen können, richten die anderen ihre geistige Energie darauf aus, ihre Lebensaufgabe bestmöglich zu erfüllen - was je nach Lebensaufgabe auch dazu führen kann, daß sie sehr viel Geld verdienen.


Hinweis
Die eben kurz beschriebene Methode und viele wertvolle Hintergrundinformationen dazu finden Sie in meinem Buch, vor allem aber in meinem Lehrgang.

Fazit: 

Es gilt also herauszufinden, welche Werte man hat (was ist mir wertvoll) und wann dieser Wert erfüllt ist bzw. welche Regeln man einhält, um den betreffenden Wert zu erfüllen. Nur so kann man feststellen, welcher Wert nun konkret geändert werden soll und in welcher Weise das erfolgen soll bzw. welche alternativen Werte bzw. Regeln es überhaupt gibt.

Dazu muss man vor allem eines können: "Fragen stellen, nach dem Motto "Ich kann nur wissen, wonach ich fragen kann". Leider wird genau diese wichtige natürliche menschliche Eigenschaft nicht gefördert, sondern den Menschen vielmehr durch die traditionellen Erziehungs- und Ausbildungsmethoden abgewöhnt. 

Die zuvor beschriebenen Denkvorgänge werden vielen als sehr komplex erscheinen. Das kommt daher, daß viele nur mit dem Verstand denken, dieser allein aber ist, auch wenn er sehr scharfsinnig und leistungsfähig ist, mit vielen komplexen Entscheidungen, wie etwa die die optimale Aufgabe oder den bestmöglichen Lebenspartner zu finden, hoffnungslos überfordert. Damit sich der Mensch wohlfühlen kann, helfen ihm ganz maßgeblich sein Herz (der Wesenskern - das Urwissen) und sein Verstand.

Indem wir unsere inneren Werte und Regeln ändern, machen wir den Weg zu unserem Herzen und damit zu unserem Urwissen frei und haben so den Zugang zu einer Welt, in der man elegante Lösungen für (sehr) komplexe Probleme finden kann. Wir müssen das intuitive Denken, das viele verlernt haben, wieder lernen.

Ich denke, daß es jetzt schon wichtig ist und in Zukunft noch wesentlich wichtiger wird, daß wir uns schnell auf große (globale) Änderungen einstellen. Von diesen Änderungen, beispielsweise neue Erkenntnisse, Methoden und Technologien oder innovative Produkte und Dienste können wir in der Regel nur dann optimal profitieren, wenn wir auch in der Lage sind, deren Nutzen für uns zu erkennen. Daran hindern uns nicht selten alte (anerzogene bzw. selbstgewählte) Werte und Regeln. Das starre und kritiklose Festhalten an diesen alten Werten und Regeln hindert viele Menschen daran, für sie vorteilhafte und wirklich gute Möglichkeiten zu nutzen und damit ihre Lebensqualität entscheidend zu verbessern - nicht selten profitieren andere davon, daß sich Menschen selbst in ihre Denkgefängnisse einsperren und sich den Möglichkeiten, die sich für sie bieten würden, verschließen.

Erkenntnis

Nur wenn es möglichst vielen Menschen gelingt, sich aus ihren Denkgefängnissen (den alten Werten und Regeln bzw. den alten Vorstellungen und Gewohnheiten) zu befreien, können wir uns letztendlich eine Umgebung schaffen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen, weil alle ausreichend materiellen und inneren Wohlstand haben. 

Eine Mauer hat immer zwei Seiten, auf der einen Seite ist der einzelne Mensch mit seinen Erfahrungen und Erkenntnissen und auf der anderen Seite sind seine Mitmenschen, mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Erkenntnissen. Wenn wir uns nun weiterentwickeln, also aus unserer kleinen Welt befreien möchten, so können wir das nur schaffen, wenn wir uns den Zugang zu den vielfältigen Erfahrungen und Erkenntnissen unserer Mitmenschen ermöglichen. Das bedeutet wir müssen uns von den Vorstellungen und Gewohnheiten (im übertragenen Sinne unserer Mauer) trennen, die uns diesen Zugang verwehren. 

Am wirksamsten halten sich wohl jene Menschen in ihrer kleinen Welt gefangen, die andere, die ihr Wesen entfalten und deshalb anders denken und handeln wie sie selbst, knallhart dafür verurteilen, denn dies festigt ihre innere Überzeugung, daß sie von ihren Mitmenschen genauso hart verurteilt werden, wenn sie selbst anfangen, ihr wahres Wesen zu ergründen bzw. anders zu denken und zu handeln.

Nur wenn immer mehr Menschen mit Freude und kompetent ihre naturgegebene Aufgabe erfüllen und ganz individuelle Produkte und Dienste entwickeln, können im Rahmen dieser individuellen Projekte auch ganz individuelle Bedürfnisse nach Produkten und Diensten entstehen, von denen es viele noch gar nicht gibt, die dann wieder andere im Rahmen ihrer jeweiligen Lebensaufgabe entwickeln und auf dem Markt anbieten können. Die Selbstentfaltung des Menschen wird also auf dem eben genannten Wege im Laufe der Zeit sehr vielfältige, heute noch völlig unbekannte Aufgaben schaffen.

Leider werden heute noch viele Menschen durch ihre alten Werte und Regeln bzw. den damit verbundenen teilweise sehr liebgewonnenen Vorstellungen und Gewohnheiten, daran gehindert, überhaupt erst nach ihrer Lebensaufgabe zu suchen und damit die genannte Entwicklung in Gang zu setzen. Wie bereits gesagt: "Die Mauer, die die betreffenden Menschen um sich aufbauen, hat immer 2 Seiten: die eine Seite hat eine einzige Sichtweise der Welt, die andere Seite die vielen unterschiedlichen Sichtweisen der restlichen Mitmenschen".

Ich bin jedenfalls froh, daß es mir gelungen ist, mich von den Ängsten und Zweifeln zu befreien, die mich dazu gezwungen haben, an bestimmten, alten Vorstellungen und Gewohnheiten festzuhalten und die mir die Sicht auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben versperrt haben. Auf diesem Weg habe ich meine Lebensaufgabe gefunden und darf heute viele schöne Dinge sehen bzw. fühlen, die mir vorher völlig unbekannt waren. Nicht zuletzt arbeite ich jetzt wirksam an einer Umgebung, in der sich alle (und damit auch ich selbst) weitestgehend wohlfühlen können und unterstütze nicht wie viele fleißige und pflichtbewußte Mitmenschen (ohne es wirklich zu bemerken), jene Minderheit unserer Gesellschaft, die sich mit Hilfe der (durch Ängste und Zweifel gefesselten) Massenmenschen bereichert.

Wir haben also bisher vor allem materiellen Wohlstand geschaffen, der allerdings noch nicht optimal verteilt ist; das Endziel, nämlich eine Gesellschaft, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können (nicht nur eine Minderheit), weil sie materiellen und vor allem inneren Wohlstand haben, ist aber noch weit entfernt.  

Ich persönlich glaube, daß wir auf dem Weg zu dem genannten Ziel nicht wirklich scheitern können, aber wir können durch Tatenlosigkeit und den fehlenden Willen zur Einsicht den Leidensdruck vieler und damit letztendlich auch unseren eigenen immer weiter erhöhen und echten inneren Wohlstand für uns selbst und unsere Mitmenschen noch für lange Zeit verhindern. 

Der technische Fortschritt und jene Menschen, die vorleben, was richtig ist und anderen praktisch demonstrieren, das ihr Weg zum Erfolg führt, werden uns letztendlich alle zum Ziel führen. Wer sich weiterentwickelt, also seine Lebensaufgabe findet und so im Rahmen von Netzwerken konstruktiv mit seinen Mitmenschen zusammenarbeitet, der wird sich weitestgehend wohlfühlen, alle die sich nicht weiterentwickeln wollen und an den alten Systemen und Regeln festhalten, werden sich langfristig damit abfinden müssen keine Aufgabe (mehr) zu haben. Wer sich nicht nutzbringend in die Gesellschaft einbringen möchte, der muß sich mit dem Existenzminimum zufrieden geben (Stichwort: bedingungsloses Grundeinkommen). Der ungeheure Leidensdruck als Folge fehlender sinnvoller Aufgaben und vor allem fehlender Anerkennung durch die Mitmenschen (Stichwort: Langeweile) ist noch viel schlimmer als Hunger und Durst (Stichwort: Not) und wird den Wandel am Ende sicher einleiten, aber, wie gesagt, wir müssten nicht bis dahin warten.

Damit Menschen friedlich zusammenleben und innerlich zufrieden sein können (Stichwort: Frieden und innere Zufriedenheit), sind zwei Dinge besonders wichtig: Die Menschen dürfen sein wer sie sind, also ihre Lebensaufgabe finden und ausführen und müssen dabei keine Existenzängste haben. Damit Menschen ihre Lebensaufgabe finden und ausführen können, habe ich das "Grundkonzept für eine neues Bildungssystem" entwickelt. Eine gute Lösung, die jene Menschen vor Existenzängsten bewahrt, die sich auf den Weg machen, ihre Lebensaufgabe zu finden, ist das von "Götz W. Werner" (Gründer der Drogeriemarktkette dm) vorgeschlagene Grundeinkommen.

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