Wie lösen wir das Problem, daß mit unserem Wissen auch immer das Nichtwissen mit wächst?

 

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Auf diese Frage kam ich, als ich heute morgen während meiner morgendlichen Rückengymnastik, den folgenden sehr interessanten Podcast angehört hatte:
Titel "Überfällig - die Idee vom ewigen Wachstum" auf WDR 5, das philosophische Radio

Dann setzte ich mich hin und dachte über die Antwort nach. Die von mir gefundene Antwort möchte ich nun gerne mit euch teilen.

Zu dieser Frage habe ich übrigens sehr wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt, weil ich mich ja mit dem gesellschaftlichen Wandel intensiv beschäftige und deshalb weiß, was es in der Praxis bedeutet, sich mit komplexen Problemen auseinanderzusetzen.

Dieser Problemkoloss des gesellschaftlichen Wandels wirft scheinbar unendlich viele Fragen und Probleme auf, weshalb die meisten Menschen nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie von Lösungen für den gesellschaftlichen Wandel hören.

mit unserem Wissen wächst auch das Nichtwissen 

 

Es ist wirklich eine Tatsache, daß sich umso mehr Fragen stellen, je mehr Dinge wir erkennen, je mehr Probleme wir sehen. Diese Fragen und Probleme erzeugen bei vielen Menschen tiefgreifende Zweifel und Ängste.

Bei vielen Menschen läuft deshalb die folgende Routine ab:

"Komplexität erzeugt Unsicherheit. Unsicherheit erzeugt Angst. Vor dieser Angst wollen wir uns schützen. Darum blendet unser Gehirn all das Komplizierte, Undurchschaubare, Unberechenbare aus. Übrig bleibt ein Ausschnitt - das, was wir schon kennen. Weil dieser Ausschnitt aber mit dem Ganzen, das wir nicht sehen wollen, verknüpft ist, unterlaufen uns viele Fehler - der Mißerfolg wird logisch programmiert."

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Hinweis
Diese Erkenntnis stammt übrigens aus dem Buch "Die Logik des Mißlingens - Strategisches Denken in komplexen Situationen" (Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 1989, 310 Seiten, ISBN: 3-499-19314-0) von Dietrich Dörner

mit jeder Antwort und Lösung, beseitigen wir die damit verbundenen Zweifel und Ängste 

 

Wer die Angst vor Komplexität und die damit verbundene Unsicherheit überwindet, der kann sehr zu seinem Vorteil wachsen und gedeihen.

Wenn wir uns den sich gerade ergebenden Fragen und Problemen stellen, dann beseitigen wir auch unsere Zweifel und Ängste. 

Daraus folgt unser geistiges Wachstum führt langfristig zu dem wünschenswerten Ziel, daß wir viele eigentlich unnötige Zweifel und Ängste beseitigen und so viel mehr vom Leben haben. 

Jetzt könnte man einwenden: Ja, aber es wachsen doch aus den Fragen und Problemen, wieder neue Zweifel und Ängste.

Kann es sein, daß die Fragen und Probleme nie aufhören zu wachsen und damit auch das Nichtwissen und vor allem die Zweifel und die Ängste?

Zunächst scheint das so, aber meine Erfahrung zeigt, daß man dann, wenn man seiner Intuition folgt, im Laufe der Zeit natürliche Wissensgrenzen entstehen. Bei mir dauerte das circa 15 Jahre.

Diese natürlichen Grenzen, werden durch sehr wesentliche Erkenntnisse gebildet, die wir im Laufe der Zeit, in der wir etwas Bestimmtes wissen wollen, gewinnen. 

Hat man die anfänglichen Startschwierigkeiten überwunden und stellt man sich dann den Fragen und Problemen, so befreit man sich im Laufe der Zeit von vielen eigentlich unnötigen Zweifeln und Ängsten und hat so viel mehr vom Leben, wie derjenige, der jedem Problem aus dem Weg geht, der oberflächlich denkt. 

Man sieht es ja überall, daß die sehr einfach strukturierten und oberflächlichen Menschen, zwar oft gut mit ihren Mitmenschen klarkommen, aber oft auch sehr unzufrieden sind mit ihrem Leben, während die Denker nur unzufrieden sind mit ihren Mitmenschen, die nicht denken wollen

Diese Unzufriedenheit ist aber viel leichter zu ertragen, als die Unzufriedenheit mit sich selbst, etwa weil man genau weiss, daß man wichtigen Fragen und Problemen aus dem Weg geht und andere für alles Mögliche verantwortlich macht.

Weil man die Entscheidungen heute nicht treffen will, die morgen schwere Schicksalsschläge verhindern würden.

Das gilt natürlich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft, die ja letztendlich aus den vielen Einzelnen besteht. 

Alle Staatsbankrotte, Kriege und Hungersnöte sind letztendlich darauf zurückzuführen, daß die betreffenden Gesellschaften vorher nicht fähig waren ihre gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Es konnten sich zwar viele Einzelne, die schwierigen Entscheidungen im Vorfeld sparen und nach den großen Zerstörungen, andere dafür verantwortlich machen, aber sie konnten und können nie den Konsequenzen ihres Verhaltens entfliehen.

Und ganz wichtig und einzigartig in der Weltgeschichte von uns Menschen: Dieses ganze Fehlverhalten, das Drücken vor den Entscheidungen, die vielen Vorurteile und schnellen Schlussfolgerungen auf die Ereignisse (Finanzkrise, Staatsschuldenkrise, Flüchtlingskrise, ...) werden alle schön im Internet dokumentiert und so erstmalig eindeutig nachvollziehbar festgehalten - für alle nachfolgenden Generationen. 

Die vielen oberflächlichen Leute, die im Vorfeld nichts getan haben, werden also später keine Chance haben, sich rauszureden! Alles ist gespeichert, auch das wo scheinbar gelöscht wurde!!!

Die anderen die den gesellschaftlichen Problemen nicht aus dem Weg gegangen sind und deshalb ihre Werte und Gewohnheiten entsprechend hinterfragt haben, gehen dieses Mal nicht in der Masse unter!
Einzige Voraussetzung dafür ist, daß sie ihre diesbezüglichen Erfahrungen und Erkenntnisse in ihren Websites (Blogs) mit ihren Mitmenschen öffentlich einsehbar teilen.

Also es lohnt sich für jeden, Flagge zu zeigen, für seine Vorstellungen und Ansichten von einer besseren Welt!

Das ist übrigens eine sehr wertvolle Erkenntnis, die ich jetzt nach ca. 15 Jahren gewonnen habe, in denen ich mich intensiv mit dem gesellschaftlichen Wandel beschäftige.

aller Anfang ist schwer, aber mit der Zeit wird alles leichter

 

Wie lösen wir nun das Problem, daß mit unserem Wissen auch immer das Nichtwissen mit wächst?

Wie erreichen wir nun diese natürlichen Grenze unseres geistigen Wachstums in einem bestimmten Wissensbereich?

Natürlich ist es sehr schwer, wenn man anfängt, ein komplexes Problem zu lösen. Man steht vor Bergen von Fragen und Problemen, die alle beantwortet bzw. gelöst werden müssen.

Ausdauer und Entschlossenheit führen hier obligatorisch zum Ziel!

Folgender Weg führt dazu, daß jeder Mensch, der das möchte und mit einem gesunden Verstand und einem guten Charakter ausgestattet ist, komplexe Probleme lösen kann.

Die Lösung des Problems muss einem wirklich am Herzen liegen und unbedingt der eigenen Wahrnehmung folgen - keine Kopie von irgendjemand sein.

Sich nicht von den tausenden Problemen und Fragen ablenken lassen, sondern zielorientiert nach den Kernproblemen und Kernfragen suchen. Dann die Hauptursachen für diese Kernprobleme herausfinden. 

Hat man die Kernprobleme und deren Hauptursachen gefunden, dann hat man eine hervorragende Grundlage, auf der man die beste Lösung finden kann.

Damit schließt sich der Kreis.

Meine Erkenntnis aus den Erfahrungen, die ich mit den über viele Jahre gesammelten Lebensunternehmer-Fragen und Antworten gemacht habe, ist, daß die Fragen und Probleme zu einem bestimmten Zeitpunkt weniger werden und damit auch die Zweifel und Ängste.

Es stellt sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit ein!

Das ist auch logisch, wenn man:

dann hat man die Grundlage für die bestmögliche Lösung geschaffen.

Hat man dieses Wissen erarbeitet, dann kann man ganz klar erkennen, daß tausende von Problemen, die wieder tausende von Fragen auslösen würden, keine Rolle mehr spielen. 

Warum? Weil es diese tausende von Problemen und Fragen gar nicht mehr gibt, wenn wir nur die Hauptursachen für die Kernprobleme beseitigen!

Es gibt also natürliche Grenzen für das Wissen zu einem bestimmten Problem, weil wir uns mit zahlreichen Problemen und Fragen gar nicht befassen müssen, wenn wir nur die Hauptursachen für die Kernprobleme beseitigen.

 

Wenn ich meiner Intuition folge, dann höre ich an dem Punkt auf zu fragen, wo ich die Lösung gefunden habe und kümmere mich um die Realisierung der Lösung. Ich löse also die Aufgaben, die sich bei der Verwirklichung der Lösung ergeben und beantworte die dabei anfallenden Fragen und löse die sich dabei ergebenden Probleme.

Die Lösung wurde dann bestmöglich umgesetzt, wenn wir die Hauptursachen beseitigt haben. Das Beseitigen der Hauptursachen führt dazu, daß wir auch die Kernprobleme und damit Hunderte und Tausende Teilprobleme, die mit diesen Ursachen zusammenhängen, aus der Welt geschafft haben.

Natürlich wird es immer Probleme und viele Fragen geben, aber eben keine, die unsere Lebensgemeinschaft aus Menschen, Tieren und Pflanzen hier auf der Erde zerstören. 

Meine Lösung ist darauf ausgelegt, diese Lebensgemeinschaft dauerhaft in optimaler Form zu erhalten und damit auch die Erde, die unsere Lebensgrundlage ist.

Meine beste Lösung hat aber auch einen Preis!

Wir müssen fortlaufend im Rahmen von gut funktionierenden Netzwerken und Demokratien dafür sorgen, daß wir langfristig gut leben können.

Für jeden einzelnen von uns Menschen bedeutet das, daß wir entsprechende Werte und Gewohnheiten leben müssen.

Mein Vorschlag dazu sind folgende Gewohnheiten, die wirklich funktionierende Demokratien und Netzwerke ermöglichen.

neue Demokratiegewohnheiten

Ich lebe bewusst und schaue genau hin und wenn ich ein gesellschaftliches Problem erkenne, das ich gerne gelöst hätte, dann beschreibe ich dieses Problem und bringe es über die Internet-Entscheidungsplattform in die öffentliche Diskussion. Finden sich innerhalb von 3 Monaten genügend andere Demokraten, die dieses Problem auch lösen möchten, dann wird es in die Liste der relevanten Entscheidungen eingeordnet, sonst kommt es in das Archiv.

Ich gehe mit meinem PC online und treffe mich mit den anderen Entscheidungsteilnehmern auf der gemeinsamen Internet-Entscheidungsplattform und wir diskutieren mit Hilfe von Webforen und Chats, stellen unsere Lösungen anderen zur Diskussion, fragen und klären uns gegenseitig über die Für und Wider der verschiedenen Lösungen auf und können so gemeinsam tief in das jeweilige gesellschaftliche Problem einsteigen. Um die Qualität der Beiträge auf hohem Niveau zu halten, gibt es ein entsprechendes Online-Bewertungssystem, mit dessen Hilfe jeder jeden bewerten kann.
Auf diesem Wege finden wir meist gute Lösungen und können diese vor allem durch das gemeinsam aufgebaute Hintergrundwissen auch dauerhaft realisieren. Insgesamt dauert diese Diskussion im Vorfeld der Entscheidung meist 3 Monate, in denen verschiedene Lösungen und entsprechende Für- und Widerargumente gefunden werden. Ich muss mich am Ende dann nur noch entscheiden, welche Lösung ich am Besten finde und die jeweiligen Argumente auswählen, die mich von der Lösung am meisten überzeugen. Die kollektive Auswertung wird maschinell durchgeführt.

Ich übernehme also entsprechende Verantwortung, indem ich mich aktiv an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteilige und halte so wirksam die Ausgaben für allerlei Sozial- und Bauprojekte und viele zweifelhafte Forschungsprojekte und damit die Steuern u. Staatsschulden in Grenzen. Dazu haben wir alle einen Einblick in die wichtigen Daten wie tatsächlicher, aktueller Kassenstand, Einnahmen und anstehende Ausgaben. Jetzt, wo ich einen wirksamen Einfluss auf die gesellschaftlichen Entscheidungen habe, sehe ich die Gesellschaft nicht mehr als anonyme Masse, sondern als lebenden Organismus, der wächst und gedeiht, wenn jeder Einzelne seinen ganz individuellen Teil dazu beiträgt.

 

neue Hierarchiegewohnheiten

Ich arbeite in einem Unternehmen, das über sehr flache Hierarchien organisiert wird. Die Geschäftsführung wird von uns demokratisch gewählt. Es geht darum, die gemeinsamen Ziele zu erreichen, nicht um persönliche Eitelkeiten und Sympathien. Wir werden nicht mit Geld zu mehr Leistung motiviert, sondern mit allem, was unseren Sinn u. die Freude bei der Arbeit vermehrt. Alle sind sehr motiviert dabei, weil unsere Herzen durch unsere gemeinsamen Ziele und die Vision verbunden sind.

Wir haben uns darauf geeinigt, daß wir alle in etwa gleich viel Geld verdienen, die mit den komplexeren und verantwortungsvolleren Aufgaben verdienen etwas mehr. Das höchste Gehalt darf aber nicht mehr als dreimal so hoch sein, wie das niedrigste.

Jeder bekommt bei uns möglichst die Aufgaben, die auch zu seinen Neigungen und Fähigkeiten passen. Jeder soll so sein, wie er wirklich ist, denn wir haben erkannt, daß der ganz individuelle Beitrag des Einzelnen besonders wertvoll für unseren Gesamterfolg ist. Mein PC mit Internetzugang ist im Grunde mein mobiles Büro, von dem aus ich von zuhause aus mitarbeite. Ich kann unsere Genossenschaft auf vielfältige Weise mitgestalten (Open-Innovation). Im Rahmen von Online-Generalversammlungen und mit Hilfe spezieller Diskussionstools kann ich bei geschäftspolitischen Fragen mitbestimmen. Alle können von der Vielfalt der Erfahrungen und Erkenntnisse jedes Einzelnen profitieren, während früher in den Hierarchien viele gute Ideen einfach verloren gingen, beispielsweise weil sie wegen fehlender Motivation (Dienst nach Vorschrift, ...) nicht mitgeteilt oder schlicht ohne sinnvolle Begründung von oben herab abgeschmettert wurden.

Wir sind immer auf der Suche nach fairen Partnern, mit denen wir durch eine sinnvolle Kooperation stärker und besser werden. Wir finanzieren uns jetzt am Anfang, bis wir kostendeckend arbeiten können, über Crowdfunding-Kampagnen und meine Kollegen und ich informieren unsere Netzwerke (Twitter, Google Plus, Linkedin, ...) über diese und weitere Kampagnen. Statt auf teure Werbung setzen wir auf die Aktiven im Netzwerk (Crowdmarketing), die Freunde und Bekannte informieren, Flyer verteilen und in ihren Online-Netzwerken werben.

Ich besitze Geschäftsanteile an der Genossenschaft. Diese sind ab 50 € zu haben und sind auf 200 Anteile (10.000 €) begrenzt, damit einzelne Mitglieder nicht zuviel Macht erhalten. Als Teilhaber unserer Genossenschaft bin ich an den Gewinnen, aber auch an den Verlusten beteiligt. Ich bekomme regelmäßig eine Übersicht über wichtige Daten, etwa die Einnahmen, die Ausgaben und das Budget. Alles ist sehr transparent, ich kann genau nachvollziehen, was abläuft. Ich kann sogar das Genossenschafts-Bankkonto über das Open Bank Project online einsehen.

Wenn wir Gewinne machen, werden sie an viele verteilt: Ein Viertel geht an die Mitglieder, ein Viertel an alle, die sich für die Gründung einsetzen. Ein weiteres Viertel wird gespendet und das letzte Viertel wird für die Weiterentwicklung des Unternehmens eingesetzt.

Anders als bei den AG's habe ich eine Stimme, deren Gewicht unabhängig von der Menge der Geschäftanteile ist. Großinvestoren haben also nicht mehr zu sagen als Kleininvestoren. Insgesamt ist alles darauf ausgerichtet, daß sich das Unternehmen im Sinne aller Mitglieder weiterentwickelt.

 

Fazit:

Wir werden also immer Probleme und Fragen haben, die unseren Geist beflügeln und uns wachsen lassen. Es kommt nur darauf an, was für Probleme und Fragen das sind. Sind es Probleme, die uns voranbringen und uns wachsen lassen oder sind es Probleme, wo wir nicht sicher sein können, daß wir deren Folgen überleben können.

Das Endziel ist,

eine Umgebung (Gesellschaft), in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder seine naturgegebenen Lebens- und Lernaufgaben ausführt. Jeder hat dann ein klares Ziel (anstatt wie heute, wo viele ziellos umherirren), nämlich seinem Leben einen echten Sinn zu geben, indem er seine Lebensaufgabe findet und ausführt und er wählt damit den sichersten Weg (nicht den einfachsten), ein zufriedenes Leben zu haben. Was könnte eine größere Belohnung sein als die, daß man am Ende seines Lebens sagen kann, ich durfte das Leben leben, das ich wirklich gewollt habe. Ich hatte ein erfülltes Leben, denn ich konnte meine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und auf diesem Wege viele wertvolle Erfahrungen, persönliche Eindrücke und vor allem Erkenntnisse sammeln, die mein Leben innerlich bereichert haben. Ich konnte in meinem Leben das machen, was mir am meisten Freude bereitet und was mich wirklich zufrieden gemacht hat.

Der Zustand des Sich-Wohlfühlens wird dann von langer Dauer sein,

wenn es den Menschen langfristig gelingt, mit Hilfe geeigneter Systeme und wichtiger gemeinsamer Werte bzw. Regeln, konstruktiv im Rahmen von Netzwerken zusammen zu arbeiten und sich auf diesem Wege aktiv gemeinsam für eine Umgebung (Gesellschaft) einzusetzen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder die Möglichkeit hat, seine Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten, also seine Lebensaufgabe auszuführen.

Mit Systeme meine ich ein Bildungssystem, das eine wirkliche Chancengleichheit
schafft und mündige Menschen hervorbringt, denn erst entsprechend gebildete Menschen können hochentwickelten Systemen, wie einer direkten Demokratie und einer freien Marktwirtschaft ihren Sinn verleihen.

Jeder hat deshalb die gleiche Chance, das Beste aus seinem Leben zu machen, weil das neue Bildungssystem jeden Menschen gleichbehandelt, unabhängig von seinem Menschentyp, seiner Rasse und seinem Elternhaus. Es ist das Hauptziel der Mentoren, die (jungen) Menschen an ihre Lebensaufgabe heranzuführen. Es kommt also vor allem darauf an, herauszufinden in welchem Bereich der betreffende Mensch das Bestmögliche leisten kann.

Am Ende ihrer Entwicklungsgeschichte brauchen wir dann wohl keine Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte oder Waffen mehr. Denn anständige Menschen können ihre Konflikte durch konstruktive Gespräche lösen und brauchen dazu weder Richter- noch Waffengewalt.

 

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Kommentare

Guten Abend,

ja, so könnte es gehen - und ich stimme absolut mit Ihnen überein, daß es am Anfang unheimlich schwer ist und man viel Überzeugung und Mut braucht, sich an ein komplexes Problem ranzuwagen. Es ist ja nicht nur das Problem allein, das es zu lösen gilt - was ist, wenn die Lösung unbequem ist, sie sich keiner vorstellen kann und deshalb die Umsetzung zweifelhaft ist ? Mit sowas muß man auch umgehen können. Wenn ich mir vorstelle, ich weiß, wie etwas geht, und ein anderer will es partout nicht machen, aus welchem Grund auch immer, und ich muß dabei zusehen und kann nix tun - ich würde an die Decke gehen! Da muß man doch verzweifeln - aber ich fürchte, das ist (leider oft) das Schicksal der vordenker. Sie erkennen etwas, was ihre Zeitgenossen nicht erkennen, müssen unter denen leiden, und 100 Jahre später sind sie Helden und stehen im Geschichtsbuch.
Aber es könnt ja auch mal anders sein :-)

Ja, da haben Sie ganz recht.

Es ist sehr schwer den Ausweg klar zu sehen, den andere nicht sehen können und zum großen Teil auch gar nicht sehen wollen.

Um damit umgehen zu können, ist es zwingend erforderlich, die anderen, die nicht wollen genau zu verstehen und sein eigenes EGO entsprechend zurückzustellen.
Dann nämlich wird es möglich, daß man etwas tun kann, was größer ist wie man selbst und wofür man zumindest eine ganze Zeit lang weder Geld noch Wertschätzung bekommt, dafür aber viel Sinn, Freude und Wohlgefühle, die das Lebensgefühl entsprechend verbessern.

Es tut mir sehr gut, aktiv an einer gerechten Lebensumgebung zu arbeiten und zwar gerecht in dem Sinne was ich unter Gerechtigkeit verstehe!
Endlich muss ich mich nicht mehr auf die Politiker, Wirtschaftsführer und ihre verlogene Systempresse verlassen, sondern lege einfach selbst Hand an.

... und es sieht so aus, wie wenn die gesellschaftlichen Veränderungen mittlerweile so dringend notwendig wären, daß ich viele Änderungen noch selbst miterlebe :-)

das hoffe ich für Sie und für und alle :-)

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