Wie konkret könnten wir den Wertewandel realisieren ?

 

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Solange Menschen für das Leben der alten Werte üppig belohnt werden, kann sich nichts ändern! 

Einer dieser alten Werte ist materieller Wohlstand, also daß man sich die Dinge, die sich andere leisten können auch leisten kann. Wer also diesen alten Wert lebt, der strebt in der Regel nach einer sicheren Geldverdienstquelle.  

Heute verfügen meistens die über sichere Geldverdienstquellen, die die Ziele anderer verfolgen. So verfolgen beispielsweise viele Manager die Ziele der jeweiligen Großaktionäre. Die Pfarrer und Bischhöfe verfolgen die Ziele der Kirche. Die Minister, die 3 Millionen Beamte und die ca. 2 Millionen öffentlich Angestellte verfolgen die Ziele des Staates (der uns mittlerweile immerhin 1,8 Billionen € Schulden aufgetürmt hat). Es gibt noch viele weitere Beispiele. Letztendlich haben diese Angestellten, Beamte, Kirchenamtsträger usw. alle ein gemeinsames Ziel: Sie möchten Geld verdienen und es ist ihnen dabei mehr oder weniger egal, ob sie dieses Ziel erreichen indem sie ihre eigenen oder die Ziele anderer verfolgen.

Tatsache ist, daß viele Angestellte, Beamte, Kirchenamtsträger usw. die Ziele anderer verfolgen und dafür mehr oder weniger üppig belohnt werden; zumindest wenn man es mit den Stundenlöhnen vieler gewöhnlicher Industriearbeiter vergleicht. Diese verfolgen übrigens auch nicht ihre eigenen Ziele, sondern die des Industrieunternehmers bzw. der am Unternehmen beteiligten Großaktionäre.

Ganz anders sieht es bei denen aus, die eigensinnig sind und ihre eigenen Ziele verfolgen und so beispielsweise Unternehmen aufbauen und völlig neue Aufgaben schaffen.

Der Großteil der Visionäre, Erfinder, Künstler, mittelständischen und kleinen Firmen wird in eine nicht wirklich funktionierende Wettbewerbswirtschaft gestoßen, während viele von denen, die die Ziele anderer verfolgen, in eine parallele staatliche Plan- und Beziehungswirtschaft eingebunden sind. Natürlich müssen auch die Angestellten, Beamte, Kirchenamtsträger usw. etwas für ihr Geld tun, aber sie müssen sich eben nicht mit den vielfältigen Problemen rumschlagen, wie beispielsweise Gesetze und Verordnungen, die den Handlungsspielraum einengen oder die vielen Menschen, die von staatlichen Almosen leben müssen bzw. hohe Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen und so kaum Geld übrig haben um es beispielsweise in ihre Weiterentwicklung zu investieren; viele haben wahrscheinlich auch gar keinen inneren Antrieb dazu. 

Vor allem aber müssen diejenigen, die die Ziele anderer verfolgen meist kein großes Risiko eingehen. Das gilt vor allem für die schweren Jahre bis ein Unternehmen richtig läuft. Ich denke, daß dies wohl eine der größten Hürden ist, die viele Angestellte, Beamte usw. nicht überspringen können bzw. wollen.

Wenn wir aber möchten, daß möglichst viele Menschen ihre eigenen (aus dem Herzen kommenden) Ziele verfolgen, dann müssen wir sie dafür belohnen und ihnen die Wege dorthin ebnen. Dann wird sich das gewünschte Verhalten im Laufe der Zeit auch einstellen. 

Belohnen wir also ab jetzt: Visionäre, Unternehmer, Querdenker, Netzwerker, Erfinder und Künstler und dabei vor allem auch die nicht systemkonformen. Also nicht nur die Unternehmen staatlich unterstützen, die beispielsweise Technologien zur Nutzung von Sonnen- und Windenergie entwickeln, sondern auch beispielsweise Unternehmen, die den gesellschaftlichen Wandel fördern. 

Fördern wir in Zukunft die Menschen, die nicht den einfachsten, sondern den besten Weg gehen. Fördern wir also diejenigen, die neue Unternehmen, mit ihrem neuen Denken und Handeln, den Widerständen der Umgebung trotzend, aufbauen, anstatt auf einfachem Wege, mit Steuern und Schulden die alten Industrieunternehmen zu erhalten.


Selbstlernkurs - mit Hilfe der IT konstruktiv zusammenarbeiten

 

Geben wir diesen Menschen, die ihre eigenen Ziele verfolgen möchten, über das Internet die Möglichkeit, viele Gleichgesinnte zu finden, also Menschen, die die gleichen oder sehr ähnliche Ziele haben und mit denen sie dann frei kooperieren können. Man möchte es nicht glauben, wie schwierig das zumindest heute noch ist, geeignete Partner für eine freie Kooperation zu finden; auch wenn es bereits zahlreiche Möglichkeiten dazu gibt.

Es gibt heute noch sehr viele Menschen, die lieber ihre Kredite und Hypotheken für Autos und Häuser abbezahlen, um ihren Mitmenschen viel materiellen Wohlstand vorstellen zu können, sorgen wir dafür, daß die Menschen umdenken und von nun an ihre Zeit dafür geben um sich für ihre innere Zufriedenheit und ein friedliches Miteinander einzusetzen, indem sie sich an den allgemeinwohl-dienlichen Projekten beteiligen.

Fördern wir in Zukunft die Menschen, die nicht den einfachsten, sondern den besten Weg gehen. Fördern wir also diejenigen, die sich vorher entsprechend einschränken und dann kaufen, wenn sie genügend Geld gespart haben, anstatt diejenigen, die alles sofort haben müssen und deshalb auf Kredit einkaufen.

Ja so ging's, alles hängt an den Werten. Wollen wir die Gesellschaft ändern, so müssen wir die Werte der einzelnen Menschen dieser Gesellschaft ändern. Das finden auch alle gut, solange sie selbst nicht ihre Werte hinterfragen und ändern sollen.

 

 

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Kommentare

Guten Abend,

"Fördern wir dies statt das, damit sich was ändert" - ja, schön und gut, nur die Sache hat einen Haken:
Wer ist "wir"? Wir, wir sind doch alles oder zum großen Teil Leute, die anderer Leute Ziele verfolgen und dafür belohnt werden, die ganze Gesellschaft ist so aufgebaut. Wer wird denn von sich aus die Belohnung aufgeben und den schwierigeren Weg wählen, auch wenn er der langfristig bessere wäre ?!? Den zeigen Sie mir mal. Der, der es tut, wird sich selber als Idealist sehen, andere ihn dagegen als unvernünftig, weil eben die Belohnung, das Geld und die damit verbundene Sicherheit, das Maß aller Dinge sind und sonst (fast) nicths. Außerdem - wer dankt es einem denn ?
Viele (einschließlich mir) haben schon diese Erfahrung gemacht bzw. machen müssen. Man lernt, daß man auf sich schauen muß, sonst tut's nämlich keiner.

Ihre Idee ist gut, wenn sie von allen oder vielen umgesetzt wird - wenn's nur wenige sind, zahlen die immer drauf. Und bis es viele werden, dauert es...

Vielen Dank für diese sehr wertvollen Beitrag!

Hallo,

Sie sprechen an, daß freie Kooperation so schwierig ist, was mich absolut nicht wundert.
Die meisten von uns sind Pflichtmenschen, einfach aufgrund der Tatsache, daß sie dazu erzogen wordensind. Zuerst die Pflicht, dann der Spaß, denn wo kämen wir denn hin, wenn keiner seine Pflicht tun würde. Diesen Satz hab zumindest ich sehr oft zu hören bekommen.
Wenn ich aber Pflichtmensch bin, dann tu ich meine Pflicht, aber das war's dann auch schon. Nicht mehr aus Freude, aus Begeisterung oder Sinnsuche oder was auch immer, nein aus Pflicht. und dieses Pflichtgefühl beansprucht sehr viel Energie, weil man ja vielleicht lieber was anderes machen würde, was einem Freude macht. wenn die Pflicht dann getan ist, ist auch ein Großteil der Energie verbraucht - ansonsten tut man nichts mehr oder nicht viel - und schon gar nicht frei kooperieren, denn das ist ja weit entfernt vom Pflichtdenken.
Bis sich da was ändert und ob die, die das verinnerlichthaben, das jemals schaffen werden...

Die Pflichtmenschen werden umdenken müssen oder es wird ihnen sehr, sehr langweilig werden.

Warum ? Weil die Pflichtarbeiten, sehr häufig  Routinen und vorhersehbare Tätigkeiten und Ereignisse sind, die alle schön programmiert und vom Computer bzw. den Maschinen die er ansteuert ausgeführt werden können.

Kein Mensch kann je so zuverlässig u. kostengünstig arbeiten wie ein Computer. Deshalb müssen die Pflichtmenschen weichen und sich andere Aufgaben suchen. Aufgaben, die der Computer nicht leisten kann, etwa Probleme lösen, Menschen glücklich machen, menschliche Beziehungen herstellen, gute Entscheidungen treffen, vorausdenken, langfristig denken, intuitiv denken, kreativ sein und vieles mehr.

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Natürlich können Sie auch nur einzelne Schwerpunkte aus dem Lebensunternehmer-Konzept trainieren bzw. coachen, etwa den Workshop wo es darum geht für Berufsanfänger und Berufswechsler den optimalen Beruf bzw. die Lebensaufgabe zu finden.

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