Was sind die grossen Mängel in unserem Schulsystem und wie könnten diese beseitigt werden ?

 

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Wesentliche Kritikpunkte an unserem Schulsystem sind:

 

  • die Probleme werden vorformuliert und häufig auch die Lösungswege, im realen Leben aber müssen die Probleme selbst erkannt und formuliert werden
     
  • passiv lernen, vor allem zuhören und möglichst keine direkten Rückfragen stellen und auch keine Diskussionen anfangen
    Probleme und Lösungen

  • stures Fächerdenken, kein fachübergreifendes Denken, wie es zum Probleme lösen zwingend notwendig ist
    Probleme | Lösungen
     
  • das traditionelle Notensystem mißt und bewertet vorwiegend wie pflichtbewusst und ausdauernd sich jemand Fachwissen aneignen und sich in herrschende Systeme einfügen kann
    Probleme | Lösungen
     
  • ein großer Teil des Lernens ist stures auswendig lernen und büffeln
     
  • das Lernen konzentriert sich zu sehr auf Fachwissen und Fakten, die Entfaltung von Vorstellungskraft und Phantasie kommen viel zu kurz
     
  • die LehrerInnen bestimmen weitestgehend, was, wann auf welche Weise gelernt werden soll
    Probleme | Lösungen

  • es ist häufig nicht klar, welches konkrete Ziel mit dem Lernen verfolgt wird 

 

die Probleme werden vorformuliert und häufig auch die Lösungswege, im realen Leben aber müssen die Probleme selbst erkannt und formuliert werden ...

  • wir werden mit theoretischem Buchwissen vollgestopft, das wir im realen Leben nicht dazu nutzen können, unsere meist komplexen, alltagsrelevanten Probleme zu lösen
  • die Probleme, die sich im Alltag stellen, müssen in der Regel durch eine entsprechende Achtsamkeit und Wachsamkeit selbständig erkannt und formuliert und natürlich auch gelöst/gemieden werden – daß mit den vorformulierten Problemen und häufig auch Lösungen ist also völlig lebensfremd
  • vorformulierte Probleme und Lösungen nehmen vielen die Begeisterung und die Neugier beim Lernen
  • die Lerninhalte werden strikt in einzelne Fächer gepackt und dann völlig unabhängig voneinander unterrichtet, obwohl gerade bei Problemen immer das Wissen von verschiedenen Fächern relevant ist

    Hinweis
    Durch diese Art des Unterrichts sparen sich die Lehrplangestalter und die Lehrkräfte viel Zeit- und Arbeitsaufwand, für den Lernenden allerdings hat dies schwerwiegende Konsequenzen.
    Bei der genauen Beschreibung eines Problems muß man häufig feststellen, daß es nicht nur ein bestimmtes Fach, sondern verschiedene betrifft. Viele praktische Beispiele dazu liefert mein Lehrgang, beispielsweise die zahlreichen (lösbaren) Probleme, die den Online-Ein- und Verkauf betreffen, wo neben juristischen (Rechte und Pflichten) und wirtschaftlichen immer auch technische Aspekte eine Rolle spielen. Dieses für das Formulieren und Lösen von Problemen so wichtige fachübergreifende Denken wird im traditionellen Bildungssystem kaum gelehrt. Vielmehr werden dort die Lerninhalte strikt in einzelne Fächer gepackt, die völlig unabhängig voneinander unterrichtet werden. Dadurch erscheint es dem Lernenden so, als ob keine Verbindung zwischen den verschiedenen Fächern besteht.

 

Wieso gestalten wir die Aufgaben nicht so, wie sie sich im wahren Leben darstellen ?

Dort müssen wir die Probleme doch auch selbst erkennen, indem wir achtsam sind und hinterfragen und wir müssen die Probleme so beschreiben, wie sie sich uns stellen. Probleme sind ja immer einzigartig und stellen sich für jeden anders, abhängig vom Wesen und den Erfahrungen und Erkenntnissen des betreffenden Menschen.

 

passiv lernen, vor allem zuhören und möglichst keine direkten Rückfragen stellen und auch keine Diskussionen anfangen

  • Einwegkommunikation, der Lehrer spricht und die Schüler hören zu
  • Fragen nur wenn es unbedingt sein muß und auf keinen Fall dumme Fragen bzw. Fragen, die andere dumm finden könnten
  • passives Lernen, kein Probieren und Testen mit sofortiger Rückfragemöglichkeit
  • das aktive Lernen, das Ausprobieren darf nicht der natürlichen Lust zum Tun folgen, sondern das Ganze wird genau organisiert im Rahmen von genau vorgegebenen Übungszeiten, Übungsplänen und Lerngruppen

 

Warum lernen wir nicht spielerisch und aktiv, durch Fragen, durch Antworten darüber nachdenken, diskutieren, verschiedene Sichtweisen kennen lernen und so einen tieferen Einblick gewinnen, praktisch ausprobieren, aus den Fehlern lernen, um so die Lerninhalte mit handfesten Erfahrungen und Erkenntnissen verknüpft gut zu verstehen ?

 

stures Fächerdenken, kein fachübergreifendes Denken, wie es zum Probleme lösen zwingend notwendig ist

  • aneinandergereihtes, durch Kapitel unterteiltes Fachwissen, das von vielen Lernenden nicht mit der Lösung von im Alltag auftretenden Problemen und praxisrelevanten Aufgaben in Verbindung gebracht werden kann und der Lernende so keinen Nutzen in dem zu lernenden Wissen erkennt, weder für sich selbst, noch für seine Mitmenschen...
  • die Lerninhalte werden nur aus dem Blickwinkel eines bestimmten Fachgebiets gesehen und die anderen Fachgebiete werden der Einfachheit halber ausgeblendet ...

    Hinweis
    Beim Probleme lösen und vermeiden spielen sehr oft viele Einzelinformationen aus unterschiedlichen Fachgebieten eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise im Internet möglichst ohne Probleme einkaufen und verkaufen möchte, der muß über ein entsprechendes geschäftliches, technisches und rechtliches Handlungswissen verfügen.

 

Warum lernen wir nicht fachübergreifend, so wie es in der Realität erforderlich ist ?

Warum vereinfachen wir uns dieses fachübergreifende Denken nicht, durch dasEinüben und praktische Umsetzen des Gelernten mit Hilfe bestimmter, systematischer, immer wiederkehrende Inhalte, die in die dafür geeigneten Situationen eingebettet und dort angewendet werden können ?

 

das traditionelle Notensystem mißt und bewertet vorwiegend wie genau und ausdauernd sich jemand Fachwissen aneignen und sich in herrschende Systeme einfügen kann ...

  • es wird nur stur das Lernergebnis kontrolliert
  • das Notensystem übt sehr viel unangenehmen Druck auf viele Schüler aus
  • Noten sind im Grunde ein Machtmittel der Lehrenden, mit denen sie scheinbar "eindeutig" Leistungsergebnisse bewerten können ohne auf die näheren Umstände der Leistung und den Menschen als Individuum sehen zu müssen
  • die Benotung der Lerninhalte ist für jeden gleich, jeder muss beispielsweise Mathe und Chemie lernen, ob er sich dafür interessiert oder nicht, ob er eine gewisse Grundbegabung dafür hat oder nicht
  • das Erfahrungswissen und die Erkenntnisse, die jemand im praktischen Umgang mit dem Fachwissen gewonnen hat wird nur sehr oberflächlich bewertet
  • es wird mit Hilfe von Schul- und Stegreifaufgaben kontrolliert, wie präzise jemand die Befehle ausführen bzw. das vermittelte Wissen wiedergeben kann
  • häufig wird mit Hilfe der Gauß'schen Normalverteilungskurve sichergestellt, daß es unabhängig von der tatsächlich erbrachten Gesamtleistung immer eine bestimmte Zahl von Einsern gibt

    Hinweis
    Die sture Benotung nach der Gauß'schen Normalverteilungskurve macht es jenen, die die Lehrpläne entwickeln und jenen, die sie ausführen, scheinbar leicht, für den Lernenden ist diese Form der Bewertung ohne jede Aussagekraft. Das liegt daran, daß durch dieses Bewertungssystem schwache Klassen genauso viele Einserschüler hervorbringen wie starke Klassen. Da könnte man dann gleich auf derlei Benotungen verzichten.

 

Wie wäre es, wenn wir den Lernweg bewerten, statt nur das Ergebnis ?

So würden wir sehen, welche Fragen sich der Lernende auf seinem Lernweg gestellt hat und welche Probleme er erkannt und beschrieben hat, also wie er letztendlich zu dem Lernergebnis gekommen ist.

Hinweis
Dadurch, daß nicht ausschließlich das Lernergebnis bewertet wird, sondern vor allem der Weg, auf dem es zustande kam, können Einzelleistungen wesentlich differenzierter und damit gerechter beurteilt werden, als dies durch ein starres Prüfungsformular und ein formalisiertes Notensystem je möglich wäre. Die Bewertung enthält auch aussagekräftige Informationen darüber, wie engagiert und effektiv jemand aus eigenem Willen heraus ein Problem zu lösen vermag und nicht nur, wie genau jemand Befehle empfangen und ausführen bzw. Vorformuliertes nachahmen kann.
Da der Lernende seine individuellen Erkenntnisse und Erfahrungen und damit seinen Lernweg dokumentiert, kann er seinen Weg später nachvollziehen und daraus ableiten, was er besonders gut gemacht hat und wo er an sich arbeiten sollte.

 

ein großer Teil des Lernens in unseren Schulen ist stures auswendig lernen und büffeln ...

  • stures Lernen nach Lehrplan, der von oben befohlen wird und von unten mit Druck und Zwang ausgeführt wird
  • es ist häufig nicht klar, welches konkrete Ziel mit dem Lernen verfolgt wird bzw. welchen Nutzen das Gelernte haben soll
  • viele lernen pflichtbewusst ohne jegliche Begeisterung und Lust, weil sie sich dadurch gute Chancen auf einen sicheren Job versprechen, mit dem sie viel Geld verdienen können
  • dieses Lernen wird von anderen aufgezwungen und kommt nicht aus dem Herzen

 

Wie wäre es wenn wir eine Lernumgebung haben, wo wir aus eigenem Antrieb heraus und gerne lernen, weil wir das Lernen wirklich als sinnvoll empfinden?

 

das Lernen konzentriert sich zu sehr auf Fachwissen und Fakten, die Entfaltung von Vorstellungskraft und Phantasie kommen viel zu kurz ...

  • Vorstellungsvermögen und Phantasie wird auf Fakten reduziert

    Ein Beispiel dafür wäre die Vorstellung eines Pferdes als Vierbeiner, das vierzig Zähne hat und zur Gattung der Pflanzenfresser zählt.
    Phantasievoller wäre es z. B. die mächtige Erscheinung des Pferdes zu beschreiben, die Art nachahmen wie es sich bewegt oder die Augen genau zu beschreiben.

  • phantasieloses Problemelösen mit Hilfe von aneinandergereihtem, durch Kapitel unterteiltes Fachwissen
  • das ohne eigene Fragen und Erfahrungen gelernte Detailwissen, wird nur oberflächlich verstanden und schnell wieder vergessen

 

Wie wäre das Lernen anhand von praxisrelevanten Inhalten, zu denen wir auch einen realen Bezug herstellen können ?

 

die LehrerInnen bestimmen weitestgehend, was, wann auf welche Weise gelernt werden soll ...

  • es wird genau vorgeschrieben, was wann und wie zu lernen ist
  • die LehrerInnen bestimmen die Art und Weise, wie sie ihr Wissen vermitteln, unabhängig von der spezifischen Denkweise des einzelnen Lernenden
  • das individuelle Wesen des Einzelnen wird der Einfachheit halber unterdrückt

 

Warum bekommen wir nicht genügend Handlungsspielraum und persönliche Gestaltungsfreiheit, damit wirweitestgehend selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen können?
Warum wird hier keine Basisdemokratie unter den Lehrkräften und Schülern vorgelebt?
Etwa so wie bei den Sudbury-Schulen, wo die Schüler über ihre Zeit selbst und frei bestimmen können. Die Schüler bestimmen dabei, was und wie gelernt wird und die Lehrenden stellen ihnen lediglich die Lernangebote zur Verfügung.
Besonders hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Lernangebote könnten über das Internet bereitgestellt werden! Aber dazu später mehr.

 

kurze Zusammenfassung:

 

Unsere in den Schulen angewandte Art des Lernens bietet nur sehr begrenzte Möglichkeiten um selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen. Alles wird zentral von den Kultusministerien vorgegeben und über die Lehrkräfte an die Schüler weitergegeben. Die Schüler haben keine Möglichkeiten mitzubestimmen was und wie gelernt wird!

Es wird keine Demokratie in den Schulen vorgelebt, so dass Schüler schon von Kindesbeinen an, auf die für unsere gute Zukunft sehr bedeutsame direkte Demokratie vorbereitet werden.

Es fehlt weiterhin an ausreichenden Möglichkeiten um:

  • sofort Antworten auf brennende Fragen zu finden, also um sich schnell und gezielt die unterschiedlichsten Informationen einzuholen
  • schnell im Rahmen einer Diskussion einen Sachverhalt zu klären
  • schnell Lösungen oder zumindest Lösungsansätze für ein Problem zu finden

Auch wird unsere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit nicht trainiert, die wäre aber zwingende Voraussetzung um Probleme als solche zu erkennen und diese dann auch möglichst genau zu beschreiben.

 

 

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