Warum müssen wir uns von der exportorientierten Industriegesellschaft verabschieden ?

 

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Auf diese Frage kam ich als ich den Artikel "Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland" in der Online-Ausgabe des Handelsblatts las.  

Besonders fiel mir dabei der folgende Satz auf: 

Will ein Exportweltmeister die Früchte seiner Anstrengungen genießen, so muss er mehr importieren, will er einen Teil der Schuld des Auslands zurückbekommen, dann muss er ein Defizit in der Leistungsbilanz zustande bringen - undenkbar für deutsche Eliten.

Auch nach mehrmaligen Durchlesen war mir einiges unklar. Was ist ein Defizit in der Leistungsbilanz ? Wie kann man konkret ein Defizit in der Leistungsbilanz zustande bringen ?

Zuerst versuchte ich mein Glück indem ich die Frage im XING-Netzwerk stellte, dann mit Hilfe der beiden Suchmaschinen Fireball und Google, die mich dann zu einigen wertvollen Infos führten, die ich wie folgt zusammenfasste:

Die Leistungsbilanz bzw. das Leistungsbilanzsaldo werden zum größten Teil durch den Saldo von Waren- und Dienstleistungsimporten und -exporten bestimmt. Daraus folgt, daß das Defizit in der Leistungsbilanz umso höher ist, je größer die Differenz zwischen Import und Export ist - konkret je mehr importiert wird und gleichzeitig je weniger exportiert wird oder umgekehrt.

In unserem Fall müssten wir also unsere exportorientierte Industrietätigkeit so weit es geht zurückfahren. Das würde zu einer höheren Arbeitslosigkeit führen - dabei würden natürlich auch jede Menge gutbezahlter (Führungs-)Posten wegfallen und die damit verbundene soziale Anerkennung.

Letztendlich wäre es im Sinne des Allgemeinwohls (keine neuen Schulden mehr) aber besser. Wir müssten nicht noch mehr von unseren Sparvermögen verleihen, wenn wir überhaupt noch welche haben und bangen ob wir sie wieder von den jeweiligen Völkern, denen wir sie geliehen haben, zurückbekommen. Der Hintergrund ist, daß die meisten unserer Handelspartner hochverschuldet sind und deshalb Kredite brauchen, sonst können die nicht auf Pump bei uns Autos, Maschinen, Werkzeuge usw. einkaufen.

Das Problem ist, das viele Leute nichts mit sich anfangen können und deshalb zwingend Industriearbeit brauchen. Meine Lösung für das Problem der Massenarbeitslosigkeit ist,  das wir den Menschen dabei helfen, ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten und ganz allgemein produktiver mit Informationen und Wissen umzugehen und so das Fundament für eine Zukunft mit vielen sinnvollen und spannenden Aufgaben legen - jenseits der Industriearbeit wie wir sie kennen.

Im Rahmen dieser vielen, neuen Aufgaben könnten wir möglicherweise auch den Importbedarf ankurbeln :-)

Praktische Beispiele für solche Aufgaben wären meine Geschäftsidee und meine Netzwerkprojekte (die Entscheidungsplattform, der Informationsagent).

Ich kann und will auch niemanden dazu zwingen mir bei der Umsetzung meiner Projekte zu helfen, aber wäre das nicht sinnvoller, als mit viel Schulden und Steuermitteln weiterhin künstlich Industriearbeitsplätze zu finanzieren

 

 

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Kommentare

Abgesehen davon, daß ich die Aussage auch nicht ganz verstehe - mit sowas beschäftigt sich der normal Arbeitende nicht, das geht ihn seiner Meinung nach nichts an, da sollen die sich drum kümmern, die dafür zuständig sind.
Man tut seine Pflicht, und damit basta, das muß reichen.
Und das kann (muß) man irgendwie auch verstehen, weil man sich ja nicht um alles kümmern kann.Außerdem: Wofür bezahlt man dann diejenigen, die sich um diese Dinge kümmern sollen ? Wenn man sich darum auch noch selber kümmern muß, könnte man sich die doch glatt sparen!

Bild von Lebensunternehmer

Danke für den klärenden Beitrag :-)

Ja, klar die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind nicht leicht zu durchschauen, da kann ich als Techniker ein Lied davon singen. Aber das wichtigste was ich in meinem Artikel sagen möchte ist das es sehr viel bessere Alternativen zu den künstlich mit Schulden und Steuern finanzierten Industriearbeitsplätzen gibt.

Diejenigen, die sich an unserer Stelle für unsere Bedürfnisse einsetzen sollten, unsere Volksvertreter, kümmern sich leider nicht darum. Die kennen nur die Bedürfnisse der mächtigen Interessengruppen und handeln entsprechend. Von der Seite können wir als nichts erwarten - es findet keine optimale Kommunikation zwischen Bürger und Politiker statt. Ich denke selbst wenn sich die Politiker bzw. Beamten jetzt um einen regen Informationsaustausch mit den Bürgern bemühen würden, würde es nicht viel bringen. Warum ? Weil die meisten Bürger frustriert und enttäuscht sind. 

Die schrittweise Einführung einer direkten Demokratie ist meiner Meinung nach die beste Lösung um die Bürger wieder zur aktiven politischen Teilnahme zu bewegen. 

Ja, die besseren Alternativen gibt es bestimmt, aber sie sind wahrscheinlich nicht gewollt, weil sie mit Anstrengung und Verlust von Privilegien verbunden wären.
Meine Erfahrung aus der Praxis (sowohl im Privaten als auch in der Firma) ist folgende: Es soll alles so bleiben, wie es ist, egal zu welchem Preis. Jede Neuerung wird als Verschlechterung empfunden, mag sie auch noch so sinnvoll sein.
Was soll bei dieser Einstellung rauskommen??

Ganz einfach: Der Staatsbankrott, wie eben die letzten 200 Jahre ca. 400 mal geschehen.

Ich zitiere aus meinem Buch:

"Der Staatsbankrott einer Gesellschaft ist letztendlich der endgültige und für alle eindeutig fühlbare Beweis dafür, daß eine Gesellschaft als Ganzes nicht oder nicht mehr erfolgreich ist und ihre vielfältigen Probleme im Rahmen der alten Systeme und Regeln nicht mehr lösen kann.  "

und wie Tyler Durden es formulierte:

"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun".

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