Wäre es nicht besser, wenn wir das große Ganze beurteilen, anstatt uns auf die Details zu beschränken ?

 

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Bildlich kann man sich das so vorstellen, wie wenn man vor einem Globus steht. Von einem festen Standpunkt aus sieht man nur eine bestimmte Stelle, wechselt man aber den Standpunkt und macht man sich die Mühe auch schwierige Stellen des Globus (etwa die Antarktis) einzusehen, so hat man nach und nach eine Gesamtsicht auf die Kugel gewonnen und kann Kontinente, Länder und Städte richtig ein- und zuordnen.  

Genauso ist es auch bei den unterschiedlichsten Sachverhalten. Während uns der Blick auf das große Ganze ein klares Urteil ermöglicht und wir etwaige Details nach und nach erarbeiten können, lässt der starre Blick auf den Einzelfall nur ein auf die jeweilige Sichtweise beschränktes Urteil zu - egal wie tiefgründig wir nun über den Einzelfall nachdenken.

Ein aktuelles Beispiel ist die Atomreaktorkatastrophe in Japan. Da werden sofort in wildem Aktionismus AKW's abgeschaltet, um der Bevölkerung zu demonstrieren, wir tun was, während im letzten Jahrhundert still und leise von der Öffentlichkeit kaum bemerkt,  tausende von Atombombentests durchgeführt wurden. Da machen die zuständigen Politiker und Beamten den Hartz 4-Empfängern jeden Cent streitig,  ohne ihnen Alternativen zur Arbeitslosigkeit zu bieten, während sie mit ihrer Konzeptlosigkeit und Unentschlossenheit im Hintergrund riesige Schuldenberge auftürmen, die wirklich für uns alle existenzgefährdend sind

Dieses sich auf wenige Details beschränken, anstatt sich das große Ganze anzusehen, ist auch einer der Gründe warum wir heute vor so vielen großen Problemen stehen, etwa die bereits genannten, gigantischen Staatsschulden oder aber auch die hohe Verschuldung vieler Großunternehmen.

Warum wohl kümmert sich die seit Jahrmillionen gut funktionierende Natur nur um die Gattungen und nicht um die einzelnen Geschöpfe dieser Arten ? Sie behandelt die Arten letztendlich wie den stillstehenden Regenbogen, den die Wassertropfen eines Wasserfalls erzeugen. Es gilt nur, den still da stehenden, wunderschönen Regenbogen zu erhalten, während Milliarden einzelner Wassertropfen, die ihn erzeugen, kommen und gehen dürfen wie sie wollen. 

Die Wassertropfen sind dabei die einzelnen Geschöpfe einer Art. Der Regenbogen steht letztendlich für die Art in ihrem schönsten Zustand, also wenn sich die Art maximal wohlfühlt und deshalb ihren von der Natur vorgesehenen Daseinsgrund bestmöglich erfüllt. 

Die Natur will, daß die Arten überleben, weil sie will, daß das große Ganze überlebt. In der Tier- und Pflanzenwelt ist es nämlich so, daß eine Art das Überleben einer oder vieler anderer Arten sichert. Stirbt also eine Art, so sterben alle Arten, deren Überleben von dieser einen Art abhängt. 

Genau so sollten auch die Menschen denken, die die langfristigen Entscheidungen für unsere Gesellschaft treffen.

eine Gesellschaft, an der sich alle bestmöglich beteiligen können

 

Bei Tieren und Pflanzen ist diese Wohlfühl-Umgebung relativ klar von der Natur vorgegeben. Die Menschen dagegen müssen sich diese Umgebung nach und nach, abhängig von ihrem jeweiligen Entwicklungsstand, erst selbst schaffen. Wie so eine Umgebung für uns ausschauen kann, das ist das Thema meines Buches, den Weg, wie wir dorthin gelangen, beschreibe ich grob in meinem Lehrgang.

Was die Reaktion auf die Atomreaktorkatastrophe in Japan auch zeigt ist, daß vollkommen übertriebene Sicherheitsdenken vieler Menschen. So können wir zum Beispiel Atomkraftwerke abschalten, nicht aber die vielen hundert Vulkane in Deutschland. Die gibt es in der Eiffel, die als einer der wenigen, weltweiten vulkanischen Super-Hotspots gilt und das Potenzial hat, Europa zu zerstören. Diese Vulkane schlummern vor sich hin, sie sind aber keinesfalls erloschen. Nicht anders sieht es mit den vielen Meteoriten aus, die im Weltall rumfliegen und auch auf die Erde zusteuern können. Was passiert, wenn der KFZ-Mechaniker die neue Bremse nicht korrekt einbaut und sie deshalb im Notfall versagt ?

Das Leben ist und bleibt gefährlich, es ist ein unkalkulierbares und unbeherrschbares Risiko - damit sollten wir uns abfinden und das Beste daraus machen. Es ist völlig unmöglich es jedem Einzelnen recht zu machen und für alle die vollständige Sicherheit zu garantieren, sehr wohl aber können wir uns eine Umgebung schaffen, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen können. Wie das funktionieren kann, beschreibe ich hier auf meiner Website, beispielsweise in meinen FAQ's und in meinem Buch

Es müssen nicht gleich alle mitmachen. Am Anfang würde es schon reichen, wenn sich 10 bis 15 Menschen einig wären und sich auf den grob gezeichneten Weg machen würden um das gemeinsame Ziel zu erreichen. In dem sie das was sie gut finden vorleben, können sie im Laufe der Zeit immer mehr Menschen für ihre Vision begeistern. Alles braucht seine Zeit, oder wer hätte vor 30 Jahren gedacht, daß sich das Internet so prächtig weiter entwickelt. 

Noch was: Die großen Ideen wie etwas Netzwerke oder die Demokratie gab es eigentlich schon immer nur ist es so, daß die Ideen nicht zu jeder Zeit realisiert werden können oder wie heist es so schön: "Nichts ist so stark, wie eine Idee deren Zeit gekommen ist".

 

 

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Kommentare

Das Leben ist hinten und vorne nicht sicher, aber es gibt zig Möglichkeiten, es sicher erscheinen zu lassen. Und das ist auch in gewisser Weise notwendig, denn wenn man sich immer bewußt machen würde, daß es jede Minute vorbei sein kann, da würde man ja wahnsinnig werden. Aber bei uns hat das Sicherheitsdenken dermaßen überhand genommen, daß es schon nicht mehr normal ist.
Ich bin auch dafür, daß auf Sicherheit, vor allem um die körperliche Unversehrtheit zu erhalten, großen Wert gelegt wird, keine Frage. Aber was heut alles betrieben wird - da fragt man sich, wie konnte die Menschheit vorher überhaupt überleben ?? Das richtige Maß macht es doch. Heut darf man das und das nicht essen, weil es schädlich sein könnte, das und das nicht tun, weil ja was passieren könnte und für alles gibt es Versicherungen, die einspringen, falls doch trotz aller Vorsicht was ist.
Und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passieren täglich schlimme Dinge, weil wir einfach Menschen sind, denen was passieren kann - dann hat man halt Pecht gehabt, so hart sich das anhört, aber es ist nicht zu ändern. Das beste was Du machen kannst, ist jeden Tag gut zu leben und sinnvoll zu verbringen - und natürlich Obacht zu geben, den Rest mußt du anderen überlassen :-))

Guten Tag,

ja, die unterschiedlichen Standpunkte, die können nur wenige einnehmen, weil viele sich was anderes als das eigene Denken nicht vorstellen können. Aber das ist notwendig, wenn man über den Tellerrand rausschauen möchte.

Die Erhaltung der Arten und nicht der Individuen hört sich aus menschlicher Sicht zwar hart an, ohne dieses Prinzip aber hätte die Natur keine Chance.
Das Individuum wird erst wichtig beim Menschen und natürlich soll es geschützt werden, doch es ist sehr fraglich, ob man alle anderen darunter leiden lassen darf, nur um einigen wenigen gerecht zu werden.
Aber abgesehen davon - der sog. Schutz des Indiviuums ist aber doch leider oft auch ein Vorwand, um Geschäfte zu machen, zumindest meiner Meinung nach. Beispiel hierfür die vielen armen Menschen, die teilweise über Jahre hinweg an Maschinen hängen und nur noch durch sie am Leben erhalten werden und bei denen keine Aussicht besteht, daß sich der Zustand bessert. Statt daß man sie in Würde sterben läßt, was sie ja sowieso eines Tages müssen, da kommen wir alle nicht aus, läßt man sie am Tropf, und "erzeugt damit Einnahmen" für Gerätehersteller, Krankenhäuser usw. Ist das menschlich, ist das Schutz des Indiviuums ? Wenigstens gibt es jetzt Patientenverfügungen, damit man wenigstens selber entscheiden kann, ob man sowas möchte.
Ist sicher ein Thema, wo man diskutieren kann...
Aber unabhängig von diesem Einzelbeispiel: Die Natur existiert schon seit langer Zeit nach ihrem System, und es läuft gut - wenn wir uns als Mensch, als Teil der Natur, fast nur noch mit Einzelfällen, aber nicht mehr mit dem großen Ganzen beschäftigen, dann tut uns das langfristig nicht gut, das ist sicher.
Gruß
Bayerl

Bild von Lebensunternehmer

Danke für diesen und natürlich auch die anderen wertvollen Kommentare :-)

Sie sagen: "Die Erhaltung der Arten und nicht der Individuen hört sich aus menschlicher Sicht zwar hart an, ohne dieses Prinzip aber hätte die Natur keine Chance".

Genau so ist es. Auch bei uns Menschen würde vieles nicht so funktionieren, wenn unser Staat bzw. die Minister und Beamten, die ihn repräsentieren, nicht solche gewaltigen Schuldenberge auftürmen würden.

Aber wenden wir uns konstruktiven Dingen zu ...

Wie kann man eine Art am besten erhalten ? Wie kann man sie zur Blüte bringen ? Ja, richtig, in dem man die Art artgerecht hält.

Können wir Menschen in den ausklingenden Industriegesellschaft unserem Wesen entsprechend leben ? Ich finde nicht, wenn man sich die vielen kranken und verzweifelten Menschen ansieht.

Also sollten wir uns schnellstens auf den Weg machen um eine für uns Menschen artgerechte Umgebung zu schaffen.

Meine Konzepte hierfür sind der Bauplan für eine neue Gesellschaft und das Grundkonzept für ein Bildungssystem, daß diese Gesellschaft ermöglicht.

Dem Artikel kann ich nur zustimmen,sehr durchdacht und gut dargestellt.
Der Vergleich mit dem Regenbogen bzw. den Wassertropfen gefällt mir :-))

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