Sind wir Deutsche wirklich schuld an dem wirtschaftlichen Niedergang der EU und wie geht's wirklich wieder aufwärts ?

 

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Ein paar Meldungen was in diesen Zeiten in Europa passiert ...

In Griechenland werden jeden Monat weiteren 30.000 Menschen die Stromanschlüsse gesperrt ...

In Portugal sollen die Beamten ab sofort Schuldscheine an Stelle von Geld erhalten ... 

EU fordert von den Portugiesen: Bringt eure Verfassungsrichter auf Linie ...

spanische Staatsanleihen sind noch immer nicht eingebrochen weil. 97 % der Pensionsfond-Gelder dafür verbrannt wurden und Spaniens Firmeninsolvenzen sind von Q4/´12 auf Q1/13 um 45 % gestiegen ...  

und EU bereitet Richtlinie für Blitzzugriff auf Bankkonten vor ... 

Wer ist schuld am wirtschaftlichen Niedergang der EU-Staaten ? Wer ist schuld am Niedergang unserer eigenen Industriewirtschaft ? Seit einiger Zeit schon läuft die Phase ab, wo man Schuldige sucht. Waren es einzelne Politiker bzw. die Regierungen, waren die Banker schuld oder sind es die Industriebosse oder ist es gar das ganze Volk, das dem Treiben ihrer Führer mehr oder weniger gleichgültig und sich ohnmächtig fühlend zuschaut.

Ganz besonders bekommen es im Moment die Frau Merkel und der Herr Schäuble mit, was es bedeutet, wenn auf einmal alle gegen einen sind. Immer häufiger werden die beiden in allgemein anerkannten Zeitungen, vor allem von den Südeuropäern, stark mit der Nazikeule angegriffen.

Aber ist es wirklich so einfach ? Das was wir in den Systemmedien lesen, ist nur die Oberfläche, die von den Systemmedien tagtäglich ausgeleuchtet wird, im Kern ist die Problematik wesentlich tiefer.

die deutsche Industrie hatte große Vorteile durch die Währungsunion

Die deutsche Industrie hat enorme Vorteile durch die Einführung des Euros. Die wirtschaftlich schwächeren EU-Mitgliedsstaaten haben im Rahmen der Währungsunion unsere Währung abgewertet.
Das bedeutet zwar Nachteile für uns Deutsche, weil unser Geld im Inland weniger wert ist, aber für die deutsche Industrie, die sehr viel exportiert, war daß ein großer Vorteil.

Unsere Industrieprodukte wurden dadurch im Ausland billiger und konnten so mit den Werkzeugen, Maschinen, Autos usw. aus dem Ausland konkurrieren.
Der niedrige Eurokurs war also wie ein Turbo für die deutschen Industrieprodukte. Die Währung der wirtschaftlich schwächeren Länder wie etwa Griechenland, Spanien usw. wurde aufgewertet.

Das war ein großer Nachteil für diese Länder, weil ihre Exportprodukte so teurer wurden. Sie waren so nicht nur wirtschaftlich schwächer, sondern wurden durch die Aufwertung ihrer Währung auch noch weiter geschwächt.

Jetzt könnte man den Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft alleine die Schuld für den wirtschaftlichen Niedergang der EU in die Schuhe schieben. Es ist aber in Wirklichkeit viel komplexer.

um was geht es den meisten Menschen bei uns grundsätzlich ...

Im Zentrum allen Strebens geht es darum, daß wir unsere Rechnungen (Strom, Wasser, Kredite, ...) bezahlen können. Es geht darum, daß wir Menschen unsere Werte ausleben können, beispielsweise eine sichere Geldverdienstquelle besitzen, das Pflichtgefühl ausleben, bei schönen Frauen landen, Macht haben, frei und unabhängig sein, siegen, soziale Anerkennung finden, Ruhm erlangen und dergleichen mehr. Häufig kostet es ordentlich Geld, wenn wir die genannten und weitere Werte in unserer Gesellschaft ausleben möchten.

Um das benötigte Geld zu verdienen, arbeiten die meisten Menschen in einem der zahlreichen Industriebetriebe in unserem Land. Diese sozialversicherungspflichtigen Industriearbeitsplätze sind auch die Grundlage für viele weitere Arbeitsplätze, etwa die Handwerksdienste oder die vom Steuerzahler bezahlten Staatdienste, die von Millionen von Beamten und Angestellten ausgeführt werden. Die Steuern und Sozialabgaben der Industriearbeiter u. -angestellten sind auch die finanzielle Grundlage für unser Sozialsystem. Wenn also die Zahl der Industriearbeitsplätze und damit die Einnahmen eine bestimmte kritische Menge unterschreitet, dann bricht das Sozialsystem zusammen und damit auch die ganze inzwischen riesige Sozialindustrie, die aus diesem Topf lebt. Ein weiterer großer Arbeitgeber sind die Banken, die die Gehälter ihrer Angestellten vorwiegend über die Einnahmen aus den Kreditzinsen der Schuldner bezahlen. All die genannten Menschen haben ein gemeinsames Ziel: Sie möchten möglichst einfach und gut leben. Dazu gehört natürlich auch arbeiten um Geld zu verdienen, mit dem die Menschen ihre Rechnungen bezahlen und je nachdem ihre Kredite (Hypotheken) zurückzahlen können. 

Die Arbeit soll wenn nur irgendwie möglich von den Industrie- und Handwerksarbeitgebern bereitgestellt werden und auch die Politiker sollen möglichst viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen und die Banken entsprechende Kredite für die Arbeitgeber bereitstellen! Außerdem sollen die Banken auch möglichst viele Arbeitsplätze für ihre Angestellten schaffen. Es soll alles schön rund laufen, während man selbst nur auswählen muss, was angeboten wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: "Die große Masse der Menschen will so gut und einfach wie möglich leben und die Politiker sollen genau das ermöglichen und die Verantwortung für die dafür notwendigen Entscheidungen tragen".

Das ganze System bzw. unsere Industriegesellschaft funktioniert nur solange, wie unsere Industriebetriebe genügend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen. Im Notfall, der bereits seit vielen Jahren eingetreten ist, werden diese Arbeitsplätze auch mit Steuern und Krediten finanziert um das System zu erhalten.

die deutsche Industrie hat trotz hochwertiger Industrieprodukte ein Absatzproblem ...

Die Industrie- Arbeitgeber haben natürlich entsprechende Systemzwänge. Sie brauchen genügend Kunden, denn nur so können sie entsprechende Mengen an Industrieprodukten absetzen und damit soviel Profit erwirtschaften, daß sie auch überleben können. 

Das Ziel der Industriekonzerne und der von ihnen abhängenden kleinen u. mittelständischen Industriebetriebe ist es ...
... eine Auslastung zu erreichen, bei der sie noch profitabel arbeiten können. Das bedeutet im Klartext, daß diese Konzerne kontinuierlich eine bestimmte Menge an Industrieprodukten herstellen müssen, um Gewinne zu machen und zwar auch dann, wenn die Nachfrage einmal nachlässt. 

Genau daß ist aber schon seit Jahrzehnten der Fall. Die computergesteuerten Maschinen erfüllen viele Aufgaben anstelle der Menschen und das auch noch viel zuverlässiger u. kostengünstiger. Wenn aber die Maschine anstelle des Menschen arbeitet, kann dieser Mensch, zumindest auf diesem Weg, kein Geld mehr verdienen und in Umlauf bringen. Außerdem ist unser Binnenmarkt sehr gesättigt und die großen Innovationen gibt es auch nicht bzw. kann die große Innovation "Internet", mit dem alten Industriedenken noch nicht optimal genutzt werden, um viele sinnvolle und spannende Aufgaben zu schaffen.

Den Weg, damit die sehr leistungsfähigen, deutschen Industriekonzerne trotz der genannten Schwierigkeiten eine gewisse Grenzauslastung haben, innerhalb derer sie noch profitabel arbeiten können, wird mit gigantischen und sehr kostspieligen Werbefeldzügen und billigen Krediten künstlich die Nachfrage nach den Industrie-Massenprodukten (Autos, Maschinen, Werkzeuge, Unterhaltungsgeräte, ...) erzeugt. 

Um so einen künstlichen, kreditfinanzierten Boom, bei eigentlich leeren Kassen, zu erzeugen, braucht man ein entsprechendes Finanzsystem. Die Geldschöpfung muss hierarchisch über eine Zentrale gesteuert werden, so daß eine kleine tatkräftige und entschlossene Gruppe den Kredit-Boom von oben herab realisieren kann, denn die Sparer in den unteren Schichten der Hierarchien, die am Ende enteignet werden, würden das ja nicht freiwillig mitmachen, wenn man sie fragen würde.

Natürlich braucht man auch einen entsprechenden Markt, also Menschen, die deutsche Industrieprodukte noch nicht haben, aber haben möchten, wenn man es Ihnen schmackhaft macht. Diesen Markt haben dann die europäischen Regierungen von der staatlichen Seite her eingefädelt und den Zugriff auf unsere Sparkonten legalisiert. Die Banken haben die Kreditvergabe abgewickelt und sich nebenbei durch ihre Geschäftsmodelle eine goldene Nase verdient, indem sie das Geld für 0,5 % von den Zentralbanken geliehen u. für "3% bis 14 %" an die Unternehmen u. Privatleute weiterverliehen haben. Geld verdienen durch das Vermieten von bunten Zettelchen.

Jetzt gibt es noch das Problem, daß bei Geldsystemen, die inflationssicher sind, wie etwa Bitcoins und Edelmetalle, die Geldmenge nicht beliebig vermehrbar ist. Die Geldmenge der Bitcoins ist beispielsweise auf 21 Millionen Bitcoins begrenzt. Für einen kreditfinanzierten Boom braucht man aber sehr viel Geld, daß würde dazu führen, daß Bitcoins mit steigender Nachfrage immer teurer würden. Es käme zu einer Deflation. Da es sich dann lohnt das Geld (dessen Wert immer weiter steigt) zu horten, würde das Geld nicht mehr frei fließen. Damit käme der kreditfinanzierte Boom mit einem Geldmengen-begrenzten Geldsystem wie den Bitcoins sehr schnell zum Erliegen.

Dieses eben von mir beschriebene Problem war dann wohl auch der Grund, warum sich die Finanzarchitekten eine Stellschraube überlegt haben, wo sie einer zu stark steigenden Deflation, durch entsprechende Erhöhung der Geldmenge, gegensteuern können. Deshalb wurde wohl auch 1971, die Federal Reserve Bank (FED) durch den amerikanischen Präsidenten von der Golddeckung befreit. Jetzt wurden die Dollars nicht mehr nur auf Grund ihrer Goldreserven ausgegeben, sondern man konnte sie bei Bedarf auch frei und hemmungslos drucken.

So kann man immer an das Limit (oder darüber hinaus) gehen und den kreditfinanzierten Boom mit Hilfe leistungsfähiger Computer genau steuern. Eine von der Hochfinanz (Rothschild, Ben S. Bernanke, Yves Mersch, Goldman Sachs, ...) gesteuerte, weltweite Planwirtschaft, die mit entsprechender Software genau berechnet, wann wieder das Kreditlimit erreicht ist.

In diesem Finanzsystem kann also das Geld für die Kredite einfach von den Zentralbanken per Knopfdruck scheinbar aus dem Nichts erzeugt und in Umlauf gebracht werden. Dieses leistungslose Geld, für das noch niemand geistige oder körperliche Arbeit geleistet hat (Stichwort: Fiat-Money) führt zu einer Entwertung des bereits vorhandenen Geldes - unserer Guthaben, Löhne, Gehälter und Renten. Diese Inflation wird aber geschickt verschleiert und zwar mit Hilfe gut bezahlter und staatlich anerkannter Finanz- und Wirtschaftsexperten. Bis heute haben viele noch gar nicht bemerkt, daß sich der Wert unseres Geldes seit 1960 auf weniger als die Hälfte reduziert hat (Stichwort: Teuro).

Jedenfalls ist das eben sehr grob beschriebene Finanzsystem die Grundlage für die kreditfinanzierten Scheinaufschwünge der letzten Jahrzehnte. Das Geld für die dazu notwendigen Werbefeldzüge und für die Billig-Kredite wird zu einem großen Teil von den Zentralbanken gedruckt und an die Geschäftsbanken verteilt. Mit Hilfe des aus dem Nichts geschaffenen Zentralbankgelds können die Banken dann Kredite an Staaten, Unternehmen, Institutionen und verschuldungswillige Privatleute vergeben. Indem die Zentralbanken Staatsanleihen von der Regierung (diejenigen, die unsere Demokratie repräsentieren) kaufen, können sie sich im übertragenen Sinne sogar Anspruch auf einen Anteil an den Steuergeldern (vor allem der Lohnarbeiter) eines Staates erwerben, denn der Lohnarbeiter bezahlt mit seinen Steuern auch die Zinsen für die Staatsanleihen bzw. Bundeswertpapiere.

Die in den oberen Schichten der Hierarchien sitzende Hochfinanz, die Politiker, Banker und die Industriebosse haben also den kreditfinanzierten Boom in der EU eingefädelt und der deutsche Michel hat das Ganze schön brav mitgemacht und er wurde bitterböse, wenn ihm jemand die Wahrheit über unseren Aufschwung und unseren Titel als Exportweltmeister erzählt hat. Kann ich aus eigener Erfahrung zig Mal bestätigen und auch aus den vielen Erfahrungen anderer, die es auch versucht haben und die sich ebenfalls mit der Realitätsverweigerung ihrer Mitmenschen auseinandersetzen mussten. Wie unsere europäischen Nachbarn bei solchen Gesprächen reagiert hätten, kann ich nur vermuten ...

 

Hier meine persönliche, systemmedien-unabhängige Rekonstruktion der Einführung des Euros bis zu den heutigen Rettungsschirmen: 

Einführung des Euro (um EU-Handel zu vereinfachen) die hochverschuldeten EU-Mitgliedsstaaten kaufen bei uns Autos, Maschinen und Werkzeuge und wir liefern etwas später das Geld (unsere Sparvermögen) zum Kaufen gleich mit so entstehen auf wundersame Weise zahlreiche Industriearbeitsplätze und wir sind Exportweltmeister und verkünden das über die Bildzeitung vielen Millionen Lesern die jetzt durch die Einkäufe auf Pump (im Billionen-Bereich) über alle Grenzen hinaus  verschuldeten EU-Mitgliedsstaaten müssen nun unbedingt mit unseren Sparvermögen vor dem Totalabsturz gerettet werden Hauptsache Wachstum und alles geht seinen gewohnten Gang

Müssten wir Griechenland und andere wirtschaftschwache EU-Staaten jetzt mit unseren Sparvermögen, die als Kreditsicherheit gedient haben, retten, wenn sie zuvor nicht künstlich von den betreffenden Bankern, Politiker und Industriebossen mit so hohen Schulden beladen worden wären ?

Konnten wir frei entscheiden ob wir unsere Sparvermögen zum Verkonsumieren verleihen wollen oder haben das die Banken, Regierungen und Konzerne an unserer Stelle getan ? Konnten die EU-Völker ganz allgemein frei entscheiden ob sie die hohen Schulden machen wollen oder haben das die Banken, Regierungen und Konzerne an ihrer Stelle getan ?

Wer möchte behaupten, daß der eben beschriebene Weg ins Paradies führt ? 

Der eben beschriebene von den alten Eliten gezeichnete Weg dient dem Erhalt ihres Systems, daß ihnen unglaubliche Macht über ihre Mitmenschen gibt und das weltweit. Sie schöpfen den Rahm ab und rauben uns Lebenszeit und unsere Lebensenergie.

Mit diesem System werden sehr viele Menschen auf dieser Welt in einen tagtäglichen Überlebenskampf gezwungen, bei dem es darum geht, daß jeder seine Rechnungen bezahlen kann und in seiner Gruppe anerkannt ist. Viele sind so sehr mit Arbeit, zweckdienlichen Beziehungen und Konsum beschäftigt, daß sie gar keine Zeit haben sich über ihre Lage klar zu werden. Dieser Kampf ist längst nicht mehr notwendig, sondern wird künstlich durch das System angetrieben. 

Dieses System wurde übrigens von den SJ-Typen geschaffen. Ganz grob ist das der Menschentyp, der sehr gut organisieren und repräsentieren kann. Der gerne mit Hilfe von Zahlen und Fakten genau plant und auch gerne alles kontrolliert. Diese SJ-Typen wollen alles genormt haben, am liebsten auch uns Menschen. Alle sollen gleich sein, so kann man sie am besten steuern, kategorisieren und kontrollieren. Laut Schätzungen sind etwa 3/8 unserer Gesellschaft SJ-Typen.

Die anderen grundsätzlichen Menschentypen sind der NT, der NF und der SP. NT's streben nach Anerkennung der (ihrer) Wahrheit, etwa 1/8 unserer Gesellschaft sind NT-Typen. Ebenfalls 1/8 sind NF's und die möchten das der (ihr) Sinn und ihre Einzigartigkeit anerkannt wird. Eine sehr grosse Gruppe mit ebenfalls 3/8 stellen die SP in unserer Gesellschaft. Dieser Menschentyp sucht Freiheit für sich und alle. Sie wollen mit anderen etwas Gemeinsames machen und erleben. Wer mehr über diese Menschentypen erfahren will, sollte sich mit dem weltweit anerkannten Myers Briggs Typenstandard beschäftigen und das Buch "Wild Duck" (Springer-Verlag, 2000, 428 Seiten, ISBN: 3-540-67388-1) von Gunther Dueck kaufen.

Diese SJ-Typen glauben tatsächlich, daß man mit Computerprogrammen die Inflation, die Deflation und die Wirtschaft als Ganzes mit Hilfe entsprechender mathematischer Formeln berechnen kann. Wer kann wissen wie lange es dauert bis ein bestimmtes Problem gelöst ist ? Wer kann tragfähige Innovationen voraussagen ? Wer kann Kreativität berechnen ? Inflation ist legalisierter Diebstahl, denn diese entwertet unsere Guthaben, Löhne und Renten. Deflation führt dazu daß Geld gehortet wird. Nicht nur das, man hat über die Jahrhunderte gelernt, daß Deflationen immer wieder zu Kriegen und Hungersnöten geführt haben.

Klingt es nicht utopisch, daß die alten Eliten mit Hilfe des Computers die Weltwirtschaft kontrollieren können. Das sie das jeweilige Kredit-Limit genau berechnen können. Selbst wenn es ginge, so würde nie ein echter Aufschwung zustande kommen, denn da wo alles genau gesteuert wird, bleibt der Sinn, die Kreativität, die Freude und das Engagement bei der Arbeit auf der Strecke.  So entstehen dann gefräßige Wohlfahrtsstaaten, für die die Eliten, die Stellschraube für den enormen Geldbedarf immer weiter über's Limit hinausdrehen müssen.

Sollten wir nicht alle einsehen, daß Wirtschaft nicht planbar und schon gar nicht mit mathematischen Formeln berechenbar ist. Jedenfalls scheint langsam die Realität einzukehren und es zeigen sich immer deutlicher die von "Ludwig von Mises (1881 – 1973)" beschriebenen Probleme am Horizont. Dieser stellte beispielsweise fest: "... denn wenn Papiergeld zu künstlich gedrückten Zinsen ausgegeben wird, so entstehen Industrien und Arbeitsplätze, deren Überleben davon abhängt, dass immer mehr Papiergeld zu immer tieferen Zinsen in Umlauf gebracht wird…". Wer mehr über das wissen möchte, was jetzt dann kommt, der sollte sich intensiv mit den Theorien dieses großen Ökonomen beschäftigen.

Die ursprüngliche Notfall-Stellschraube um einer Deflation entgegenzusteuern, wurde und wird von den betreffenden Politikern, Bankern und Industriebossen dazu benutzt um einen scheinbaren Wohlstand zu finanzieren, der jetzt in einer völligen Überschuldung der Industriestaaten zunächst langsam und dann sehr schnell sein Ende findet.

Letztendlich ist der genannte Weg der alten Eliten nicht wirklich der Stein des Weisen, da sie den Menschen selbst nicht berücksichtigen, sondern nur die Folgen seines Handelns bzw. Nicht-Handelns. Man kann klar beobachten, daß viele Menschen, die sich unwohl fühlen, nichts tun und sich sehr passiv verhalten. Sicher geben einige ihr Geld mehr oder weniger sinnlos aus, aber sie zahlen häufig ihre Kredite nicht zurück (Stichwort: Privatinsolvenz) oder besorgen sich das Geld gar auf illegale Weise. Es läuft jedenfalls nicht rund!

Meiner bescheidenen Meinung nach gibt es eine sehr gute Methode, um das Geld in Umlauf zu halten. Da muss dann auch kein Computer, die aktuelle Inflationsrate oder Deflationsrate oder was auch immer berechnen um den Geldfluss zu steuern. Da muss das Geld nicht fortlaufend entwertet werden, damit ein Anreiz besteht, es auszugeben, anstatt es auf der Bank zu horten.

Schaffen wir eine artgerechte Umgebung, in der sich möglichst viele Menschen wohlfühlen, denn die: 

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse
  • wollen ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und sorgen so dafür, das zahlreiche neue Aufgaben (Berufe) entstehen
  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß ihre Mitmenschen sich wohlfühlen
  • führen ihre Lebensaufgabe aus und sind deshalb wirklich sehr gut, in dem, was sie tun
  • sorgen selbst für ihren Lebensunterhalt und tragen so wirksam dazu bei, die Steuer- und Soziallasten ihrer Mitmenschen zu reduzieren
  • ...

... und sorgen auf diesem Weg dafür, daß das Geld im Umlauf bleibt :-)

Vergleich: alte und neue Wirtschaft

Wir alle bestimmen durch unser Tun und vor allem Lassen selbst, wie lange die Zeit bis zum nächsten Aufschwung dauern wird. Wir können bestimmen, ob die Depression (Konjunkturtief) nur sehr kurz ist oder viele, viele Jahre andauern wird (siehe dazu die nachfolgende Grafik).

Vergleich: alte und neue Wirtschaft

Bauen wir eine Gesellschaft, die das ermöglicht, indem wir uns entsprechende Systeme und Regeln überlegen. Stellen wir das Finanz- und Wirtschaftssystem, die Sozialsysteme und die unzähligen Gesetze und Verordnungen auf die Zukunft ein. Hier mein Vorschlag dazu.

das ganzheitliche Schaubild anzeigen

Noch genauer beschreibe ich die Lösung in der FAQ: Welche bessere Alternative gibt es zu der Lösung der alten Eliten ?

 

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Kommentare

zu einem wichtigen Teil des Artikels hat sich eine interessante Diskussion in Google Plus entsponnen, die ich im folgenden zitiere:

Uwe Werler:
"Das mit der gesteuerten Inflation um Deflation entgegen zu wirken ist falsch, da werden Ursache und Wirkung durcheinander gehauen. Schau' Dir mal die Geldtheorie der österreichischen Schule an."

Martin Glogger:
Warum ist es falsch ? Erkläre es mir kurz u. bündig ...

die gesteuerte Inflation ist nur eine Methode, aus der gesamten Palette, eine andere ist der Leitzins, noch eine andere ist die Leute mit Hilfe grosser Investoren in Geldanlagen (Fonds, Gold, ...) zu locken - wenn die grossen Investoren wieder aussteigen, fällt der Wert u. die Kleinanleger verlieren entsprechend ....

Uwe Werler:
Die "gesteuerte" Inflation durch die Zentralbanken ist nur eine Seite der Medaille. Die andere ist die "ungesteuerte" Inflation durch Giralgeldschöpfung, also Kreditvergabe. Diese läßt sich nur mittelbar durch den Leitzins beeinflussen. Zwar verschwindet dieses Geld theoretisch wieder, wenn Kredite zurückgezahlt werden - aber wie viele Kredite werden nicht bedient? Das von den Zentralbanken geschaffene Geld muß explizit wieder "abgeschöpft" werden - allerdings: wann ist das jemals tatsächlich und in großem Stile passiert?

Martin Glogger:
ja, aber die Computer berechnen, die Inflation durch leistungsloses Geld und durch Kreditvergabe schon mit ein - natürlich ist auch die Inflation durch das ZinsesZins-System, das wie mit einem Geldblasen-Kompressor, laufend Fiat-Money erzeugt, dabei ...
... nur damit die SJ-Mannschaft das Ganze unter Kontrolle hat, bedarf es einer weltweiten Planwirtschaft, die durch das System gelenkt wird u. genau die schränkt unsere Freiheit ein, verhindert Kreativität und die Bereitschaft zur Eigeninitiative bzw. zum Verantwortung übernehmen

Uwe Werler:
Welche Computer berechnen was?

Martin Glogger:
ich vermute, daß die Computer -Farmen der Hochfinanz, die aktuellen Inflationswerte bzw. Deflationswerte berechnen und diese mit den von der Hochfinanz festgelegten Grenzwerten vergleichen ... daraus leiten die dann die aktuelle Grenze der zu vergebenden Kredite ab, so dass halt das Finanzsystem gerade nicht zusammenbricht ...
... natürlich wird auch - wohlgemerkt in Zahlen - die Grenzbelastung des Steuerzahlers und der Sparvermögenbesitzer miteinberechnet - im Grunde ein Wahnsinn, der langfristig nicht funktioneren kann, weil durch die Einschränkung der Freiheit, die Einnahmen stark zurückgehen, während die Ausgaben steigen !!!

Uwe Werler:
Das glaube ich kaum. Dazu müßte es quasi eine Art Laplaceschen Dämon geben, der alle Informationen hätte. Wenn dem so wäre, würde es wohl nie zu Finanzkrisen kommen.

Martin Glogger:
gerade deshalb kommt es zu Finanzkrisen, weil eben die SJ-Typen meinen sie können alles berechnen und planen obwohl die Wirtschaft nicht wirklich zahlenmässig erfasst u. berechnet werden kann - wer kann schon berechnen wie lange es dauert (kostet) ein bestimmtes Problem zu lösen oder welche Innovation wieder grosse Veränderungen bringt, die die math. Formel ins Wanken bringt ;-)

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