Nicht das Geld oder die Reichen sind unsere größten Feinde, die Habgierigen sind es

 

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teilen versus habgier

 

Auch wir Aufklärer, die mit euch eine bessere Welt aufbauen wollen, sind nicht eure Feinde, genau so wenig wie eure Mitmenschen aus fremden Ländern.

Ich will euch in diesem Artikel zeigen, daß es die Habgierigen sind, die unser friedliches Miteinander extrem stören und ich will euch einen Weg zeigen, wie wir diese Habgierigen in ihre Schranken verweisen.

Sehr habgierige Menschen, die nach dem folgenden Motto leben: Ich nehme mir soviel wie ich nur kann und gebe so wenig wie nur irgendwie möglich.

Da gibt es Leute, die anderen ihre Patente, Inhalte, Produktideen und selbst die Produktionsmittel (z. B. Maschinen, Werkzeuge, Gerüste, ...) klauen, nur um ohne langwieriges Investieren von Zeit und Energie, sofort in den Genuss des Geldverdienens zu kommen. Diese Leute bereichern sich ohne mit der Wimper zu zucken an ihren Mitmenschen und können zurecht als habgierig bezeichnet werden. Gierig nach Geld und Anerkennung, aber nicht bereit, die dazu notwendige Vorarbeit zu leisten!

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

Eine andere Sorte sind die habgierigen Kleinanleger, die ihr Vermögen vermehren möchten, indem sie in Immobilienfonds oder Aktien investieren. Die interessiert nur der Gewinn, nicht daß jemand für dieses leistungslose Einkommen des Kleininvestors, harte Arbeit leisten muss. Meist sind es die einfachen Lohnarbeiter in den Aktienunternehmen, die mit Minimallöhnen abgespeist werden, so daß man möglichst viel an die Aktionäre auszahlen kann und noch viel mehr an die Großaktionäre. Diese geben übrigens wegen ihrem hohen Stimmanteil auch die Ziele des jeweiligen Aktienunternehmens vor! 

Hinweis
Die Gewinne durch den Produktivitätszuwachs, den die Maschinen in den Aktienunternehmen bringen, kassieren heute die Aktionäre der Firmen, obwohl diese Gewinne uns allen zustehen würden ... die Maschinen wurde ja von uns bzw. unseren Vätern entwickelt und nicht von den Aktionären ...

Die nachfolgende Grafik zeigt diese Entwicklung bildlich. 

Bildquelle: Mother Jones | Smart, Fearless Journalism

Der rote Graph, zeigt daß die Gewinne aus der steigenden Produktivität durch stark steigende Automatisierung der Industrieprozesse in wenige Hände fließen, also vor allem in die Hände der Großaktionäre bzw. Großinvestoren und aber auch in die Hände der vielen, vielen Kleinaktionäre

Der Reichtum, den die Menschen, mit Hilfe der computergesteuerten Maschinen in den Industriebetrieben erarbeiten, muss besser verteilt werden.

Diese Gewinne, die die Industriekonzerne durch Rationalisierung machen, müssen gerechterweise dazu verwendet werden, um Lösungen für Probleme zu finanzieren, die durch den Einsatz von Automaten, anstelle von Menschen verursacht werden. Beispielsweise die hohe Arbeitslosigkeit oder die hohen Steuern und die Ausgaben für die vielen psychosomatischen Erkrankungen, die durch Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und Arbeitsüberlastung entstehen. Eine sehr gute Lösung für die genannten und viele weitere Probleme wäre ein Grundeinkommen, daß die Menschen von ihren quälenden Existenzängsten befreit, ihnen die Angst vor Armut nimmt und ihnen ein wirklich selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Die Angst vor Armut bzw. daß man seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, ist übrigens die Hauptursache dafür, daß so viele Menschen nicht das tun, was ihnen ihr Herz sagt, sondern das tun, was ihnen der Verstand sagt, also schaffe dir Sicherheit, indem du möglichst viel Geld verdienst und dir damit möglichst viel Besitz anschaffst.

Was ist mit den reichen Bauern, die Miethäuser auf ihre Grundstücke gestellt haben. Die diese Häuser nicht durch eigene Leistung (Erfindungen, Unternehmungen, Lohnarbeit, ...) bezahlt haben, sondern indem sie weitere, ihrer Grundstücke zu einem möglichst hohen Preis verkauft haben.

Diese Leute leben gut von der Arbeit der anderen. Ich kenne auch persönlich welche und weiss, daß die gar nicht daran denken, etwas von ihrem Reichtum abzugeben. Im Gegenteil, sie möchten immer mehr haben, anstatt mit ihrem Geld Projekte und Ideen zu unterstützen, die uns allen nützen. 

Noch weniger als etwas von ihrem überschüssigen Geld abgeben, möchten diese Leute ernsthaft darüber nachdenken, wo wir wirklich stehen und wie es gut weitergehen kann. Dafür sind sie nicht zuständig! Sie haben ihre ganze Verantwortung ganz bewusst an ihre Politiker abgegeben und sie wissen ganz genau, dass das nicht funktionieren kann. Nicht umsonst reagieren diese Leute fast allergisch gegen jeden, der sie genau darauf hinweisen will.

Es gäbe noch viele Beispiele, wie wir Habgier bei ganz gewöhnlichen Leuten, in unserer nächsten Umgebung erkennen.

Bitte nehmt euch kurz Zeit und grabt mal in euren Erinnerungen. Wo habt ihr in eurem Leben schon hautnah mit habgierigen Menschen zu tun gehabt ?

Gib einem Menschen die Chance, für Geld Unrecht zu tun und du wirst seinen wahren Charakter erkennen - egal ob reich oder arm. Ein bettelarmer Mensch mit gutem Charakter wird sicher nein sagen, der von der Habgier getriebene Reiche mit schlechtem Charakter, wird sicher ja sagen!

Wobei ganz sicher nicht alle Reichen einen schlechten Charakter haben. Da muss man sehr genau hinschauen um da ein gerechtes Urteil zu fällen.

Warum sind die Reichen nicht das Problem ?

Viele die reich sind, bereichern auch uns. 

Sie versorgen uns mit guten Produkten und Diensten und sie setzen sich auch für das Allgemeinwohl ein.

Ein gutes Beispiel dafür ist Götz W. Werner, der Gründer der Drogeriemarktkette dm.

Er bereichert uns mit einem erstklassigen Drogeriemarkt und er setzt sich schon seit vielen Jahren für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, indem er dazu Vorträge in ganz Deutschland hält.

Auch interessante Lösungen hat er parat, wie etwa diese hier: "Alle Steuern abschaffen bis auf die Mehrwertsteuer, da dies die einzige Steuer ist, die auf den Wertschöpfungsvorgang (und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen) keinen negativen Einfluß nimmt." 

Gut verdienende Unternehmen, eine auf die wirklich notwendigen Aufgaben beschränkte Gruppe von Ministern und Beamten und vor allem eine Gesellschaft, in der die meisten das tun, was sie am liebsten tun und am besten können, würden letztendlich dazu führen, daß ein Großteil der Bevölkerung langfristig gut leben könnte. 

Es gibt noch viele weitere Reiche, die uns mit ihrer Kreativität reichlich beschenken. Richard Branson und Mark Cuban geben ein Beispiel.

Warum ist das Geld nicht das Problem ?

Grundsätzlich kann Geld, wie auch alle anderen Technologien zum Wohle von uns genutzt werden oder eben zu unserem Schaden.

Ich kann einen Hubschrauber dazu nutzen um die Auswirkungen von Katastrophen zu mildern oder aber auch um Menschen gezielt zu töten!

Genauso ist es mit dem Geld!

Ich kann mit meinem Geld eine Internet-Entscheidungsplattform finanzieren, wo Menschen sich an politischen Entscheidungen aktiv beteiligen können oder aber ich kann mit meinem Geld Politiker schmieren, damit ich bessere Geschäfte mache.

Wir Menschen (als Ganzes) mit unseren Werten und Gewohnheiten bestimmen also ob Geld, Technologien oder was auch immer, zu unserem Nutzen oder zu unserem Schaden verwendet werden.

Diejenigen, die das Geld und unsere Technologien, dazu mißbrauchen um unserer Lebensgemeinschaft aus Menschen, Tieren und Pflanzen hier auf der Erde zu schaden müssen erkannt und unschädlich gemacht werden. Auch das ist wieder die Aufgabe von jedem Einzelnen von uns.

Ein weiteres Argument ist folgendes:

Es gibt Menschen die bettelarm sind, aber trotzdem zufrieden sind und es gibt Menschen, die sehr reich sind und die sich auch sehr wohlfühlen und es gibt sehr viele Beispiele von Menschen, die das Geld anbeten und (deshalb) total unglücklich sind.

Geld ist also nicht das Problem, sondern die Bedeutung, die viele Leute dem Geld geben!

Es geht den meisten dabei gar nicht um das Geld, sondern was man damit kaufen kann. Spass (Urlaub, Sport, ...), Anerkennung, Sicherheit, Bewunderung, der tolle Sportwagen als Bestätigung des eigenen Werts und vieles mehr.

Viele dieser Leute sind von einer übertriebenen Eitelkeit, von Egomanie und von Narzissmus befallen und bewerten deshalb das, was sie mit Geld kaufen und vorstellen können, viel zu hoch.

Das ist die eigentliche Ursache  für die Überbewertung von Geld.

Im Grunde sind es schlechte Charaktereigenschaften, die sich aus falschen Werten und den damit verbundenen niederen Gedanken, die sich nach und nach zu schlechten Gewohnheiten dieser Leute entwickelt haben!

Es sind die Glaubenssätze, die diese Menschen von ihren Eltern und ihrem Umfeld verinnerlicht haben. Es ist die Unfähigkeit frei zu denken!

Es sind die Gedanken-Gefängnisse, aus denen diese Leute ohne radikale Hilfe nicht mehr herauskommen!

Es ist nicht das Geld, die Ursache für den schlechten Charakter, es ist die Habgier. Die ist nicht angeboren und auch nicht unheilbar. 

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Wer von der Habgier geheilt werden möchte, sollte sich auf den Weg machen um den Beruf zu finden, wo er seine Begabungen, Leidenschaften und Werte bestmöglich entfalten kann. Auf diesem Wege können wir uns nämlich gut weiterentwickeln und gut wachsen und gedeihen. Wir werden innerlich reich und sind dann nicht mehr so abhängig von äußerem Reichtum (Luxusautos, Villen, Ferienhäuser, ...).

Am Anfang ist es etwas unbequem sich von den falschen Werten und den schlechten Gewohnheiten zu befreien. Da braucht es wirklich Mut zum Anfangen! Aber wer den Anfang gemacht hat, wird es schaffen und sicher nicht bereuen.

Früher vor den Zeiten des Geldes haben die Habgierigen die Frauen, die Nahrung und die Jagdgründe der anderen geklaut und andere Männer als Arbeitssklaven benutzt. 

Heute vereinfachen sich die Habgierigen, ihre Beutezüge mit Hilfe von Geld und sie mißbrauchen natürlich auch die Möglichkeiten, die der Computer bietet. Die Technik macht es den Habgierigen noch viel einfacher. Sie können ganz anonym klauen, ohne dem Betreffenden in die Augen schauen zu müssen!

Wie schon eingangs beschrieben. Diese Leute denken: Ich nehme mir was geht und gebe so wenig wie möglich!

Dazu missbrauchen sie das Geld bzw. nutzen es als Werkzeug, mit dem sie ihre Habgier befriedigen.

Geld ist also nicht die Ursache des Übels, so wie es in der unendlichen Geschichte dargestellt wird. Mit der Geschichte wollte Michael Ende, auf ein großes Problem unserer Zeit hinweisen, nämlich auf die innere Leere vieler Menschen.
Diese entsteht laut Michael Ende dann, wenn Menschen ihr Leben als sinnlos empfinden, weil sie nur noch dem Geld folgen, anstatt den Träumen und Visionen in ihren Herzen.

Einwand euer Ehren!

Gibt es nicht auch viele Menschen, die den Träumen und Visionen in ihren Herzen folgen und damit viel Geld verdienen und glücklich und erfüllt sind und mit ihrem Geld auch noch sehr allgemeinwohldienliche Projekte finanzieren können.

Ich selbst kann auch sehr gut mit Geld umgehen und lasse mich von meinem Herzen bzw. meiner ureigenen Vision führen. Natürlich nutze ich Gelegenheiten um Geld zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann, aber die meisten Gedanken kreisen nicht um das "Geld verdienen", sondern darum, wie ich meine Vision realisieren kann.

Geld ist also nicht die eigentliche Ursache für Habgier und auch nicht die Ursache für unsere innere Leere bzw. unser Glück oder Unglück.

Was ist es dann ?

Die Unfähigkeit vieler Menschen dem Geld seine wahre Bedeutung zu geben, nämlich das Geld ein Mittel zum Zweck ist, daß es möglich macht, daß wir unsere Leistungen flexibel austauschen können - mehr nicht!

Warum sind viele Menschen unfähig dem Geld seine wahre Bedeutung beizumessen ?

Ich denke wegen ihrer anerzogenen Werte und den sich daraus entwickelnden Gewohnheiten, ich schrieb es schon weiter oben.

Die Folgen dieser falschen Werte und Gewohnheiten, sind wiederum die überall sichtbare übertriebene Eitelkeit vieler Menschen, die vielen Egomanen und Narzissten, die sehr häufig auch von Habgier z. B. nach Geld, nach Anerkennung und nach Liebe befallen sind.

Beseitigen wir also die Ursachen, dann lösen wir auch die Folgeprobleme!

Wenn wir die habgierigen Leute in ihre Schranken verweisen möchten, dann brauchen wir Menschen die Verantwortung übernehmen und die sich das einfach nicht mehr gefallen lassen, daß sie von den anderen bestohlen und betrogen werden.

Nicht mehr gefallen lassen bedeutet aber nicht Demos gegen die Habgier zu organisieren, sondern selber aktiv an einer für uns artgerechten Lebensumgebung zu arbeiten, die den Nährboden für Habgier, Neid und Haß bestmöglich austrocknet.

Dazu brauchen wir in Zukunft soviel Menschen, wie möglich, die ihr Bestes geben und sich nur soviel nehmen, wie sie wirklich brauchen!

Das sind Menschen, die zielorientiert ihrem ganz ureigenen Sinn folgen, die also ihre Visionen und Träume weitestgehend frei von Geldeinflüssen leben und die demokratisch mitentscheiden, die sich also an den für sie interessanten Entscheidungen mit der eigenen Stimme beteiligen.

Menschen also die nicht vorwiegend nach äußerem Reichtum streben, sondern nach innerem Reichtum!

Das langfristige große Ziel meiner Lösung ist:

Jeder nutzt seine Macht bestmöglich und damit verteilt sich nicht nur die Macht, sondern auch das Geld auf möglichst viele!

Weil noch sehr wenige ihre Macht nutzen, konzentriert sich viel Macht bei Wenigen, das ist gefährlich, wie wir gerade erfahren müssen. Aber das ist jetz nicht das Thema dieses Artikels.

Zuerst sollte jeder erst mal sicherstellen, daß er nicht Teil des Problems ist!

Dazu ist es notwendig, die eigenen Werte und Gewohnheiten bezüglich dem Umgang mit Geld (und Besitz) zu hinterfragen.

Ich beschreibe jetzt mal meine Geldgewohnheiten, die auf dem folgenden Hauptziel beruhen: Ich gebe mein Bestes und nehme mir nur soviel wie ich wirklich brauche!

meine Geldgewohnheiten

Für mich ist Geld ein Mittel zum Zweck, das es möglich macht, daß wir unsere Leistungen flexibel austauschen können. Ich investiere mein Geld in selbstgewählte Projekte, bei denen ich das Gefühl habe, daß ich meine Neigungen ausleben und wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln kann. Diese kann ich später immer wieder abrufen, mich daran erfreuen oder sie für die Lösung vielfältiger Probleme nutzen. Diese Erinnerungen (mit ihren Bildern, Worten, Sätzen, Emotionen, Gedanken, Geräuschen, Gerüchen, usw.) sind viel intensiver als jeder passiv erlebte Hollywood-Film.

Ich verdiene Geld, indem ich als Coach und Trainer meine Fähigkeiten, meine Erfahrungen und Erkenntnisse und meine Kreativität in den Dienst anderer stelle. Den Erfolg meiner Arbeit bewerte ich danach, wie viel Sinn, Freude an spannenden Herausforderungen und Wohlgefühle ich bei der Arbeit habe. Ich biete als Zahlungssystem für meine Selbstlernkurse die Alternativ-Währung „Minuto“ an. So kann ich wirksam dem Geldzwang der Zentralbanken entgegenwirken, denn so wird das Geld wieder da geschöpft, wo es durch echte Leistung erzeugt wird, bei den Machern vor Ort. Eine zukunftsorientierte Lösung für mein Girokonto ist auf dem Weg. Falls ich Geld übrig habe, so investiere ich es in allgemeinwohl-dienliche Unternehmen und sinnvolle Projekte. Meist nutze ich dazu sogenannte Crowdfunding-Plattformen.

Noch wichtiger als Geld verdienen ist es für mich, Geld und damit wertvolle Lebenszeit und Lebensenergie zu sparen, um diese für wichtige Herzensziele aufzubewahren. Ich spare Arztkosten, indem ich meine körperliche, geistige und seelische Gesundheit bestmöglich erhalte. Da ich fortlaufend meinen inneren Reichtum vermehre, brauche ich keine großen Häuser, teuren Autos, Fernreisen und Markenkleider, um jemand zu sein und spare sehr viel Geld dabei. Da ich viele Reparaturen am Haus oder auch an Fahrzeugen und Geräten so weit es geht selbst durchführe, spare ich viel Geld. Hierbei hilft mir das Internet, das mir Zugang zu den Erfahrungen und Erkenntnissen anderer Bastler gibt. Ich mache keine Schulden und spare mir so die üppigen Zinsdienste. Auch habe ich nur das Notwendigste an Versicherungen und sonstigen Verträgen. Ich spare Energie, wo es geht und erzeuge meinen Strom teilweise selbst. Ich kaufe nur das, was ich auch wirklich brauche und ich miete lieber anstatt es zu kaufen. Ich kaufe qualitätsbewusst und nutze die Dinge solange es geht und repariere lieber, bevor ich wegwerfe. Wo es Sinn macht, teile ich und nutze Dinge gemeinsam mit anderen und ich kaufe wenn es geht, gebraucht oder tausche. Das alles schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Außerdem setze ich mich aktiv für die Einführung einer direkten Demokratie ein, da ich davon
überzeugt bin, daß wir so die Ausgaben für allerlei Sozial- und Bauprojekte und viele zweifelhafte Forschungsprojekte und damit die Steuern u. Staatsschulden in Grenzen halten können.

 

So und wenn ganz sicher ist, das wir nicht Teil des Problems sind, dann können wir gemeinsam mit anderen in den Kampf gegen die Hab- und Besitzgierigen ziehen.

Sehr wirksam ist es dazu das Geld im Fluss zu halten und zwar so, daß es unserem Wohl und auch dem Allgemeinwohl dient. Eine Möglichkeit dazu ist es, daß wir mit Hilfe von Crowdfunding wertvolle Ideen und Projekte fördern, so daß die uns wertvoll erscheinenden Produkte, Dienste und Lösungen entstehen können.

Wir entscheiden beim Crowdfunding und auch ganz allgemein, ob wir uns bzw. unser Geld in Ideen und Projekte investieren möchten, die uns Geldgewinne bringen oder ob diese uns und den Machern Sinn, Freude und Wohlgefühle geben. Das eine schließt das andere ja nicht aus. In der Regel ist es sogar so, daß die Geldgewinne steigen, wenn sich die Beteiligten beim kreativen Schaffen wohlgefühlt haben.

Der Fehler ist ja, daß viele den Wert unserer Leistung ausschließlich in Geld und dem kurzfristigen Nutzen messen, anstatt darin, wie viel Sinn, Freude und Wohlgefühle die Beteiligten empfunden haben, als die Leistung erbracht wurde. Auch sollte der Wert unserer Leistung darin gemessen werden, ob sich die an der Leistung Beteiligten langfristig weiterentwickeln konnten.

Für diese neue Denkweise, brauchen wir Menschen, mit einer neuen, ganzheitlichen Sicht auf unsere gemeinsame Welt!

Natürlich brauchen wir auch ein Finanzsystem, daß mit dieser neuen Denkweise harmoniert.

Ein Finanzsystem, das nicht zentral gesteuert wird, ohne Zins und Zinseszins-System, mit entsprechend vorgebildeten Teilnehmern, gedecktem Geld, ohne von oben herab befohlene Schuldenmacherei und bei dem die Geldinstitute nur soviel Geld verleihen dürfen, wie sie an Eigenkapital haben. Also weg mit dem zinsbasierten Schuldgeldsystem.

Um eine bessere Alternative dafür zu finden, sollten wir im Kleinen (also regional) verschiedene, der vielen bestehenden Währungssysteme praktisch ausprobieren. Das Ganze genau beobachten und dabei die Vorteile und Probleme der jeweiligen Währung dokumentieren und auf diesem Wege können wir dann die beste aller möglichen Währungen herausfinden.

Weisen wir alle wirksam in die Schranken, die sich auf unsere Kosten bereichern wollen!

Wie soll das geschehen ?

Wie wäre es, wenn wir jede Institution und Organisation (Ministerien, Behörden, Krankenkassen, Schulen, mittelständische und große Unternehmen,...) dazu auffordern würden, damit anzufangen, ihre Hierarchien abzubauen und durch funktionierende Netzwerke zu ersetzen ?

Wie? Mit Hilfe entsprechender Volks- und Bürgerentscheide wäre so etwas möglich.

In diesen Netzwerken werden dann die Entscheidungen von den Mitgliedern der Institution/Organisation getroffen, die sich durch ihre Fähigkeiten und ihr Engagement auszeichnen. Außerdem werden die, die letztendlich die Institution/Organisation mit ihren Mitgliedsbeiträgen oder durch Steuern finanzieren, nämlich wir selbst, in die Entscheidungen miteinbezogen. Das notwendige Wissen hierfür eignen sich die jeweils Interessierten im Rahmen einer mehrere Monate andauernden Diskussion an, die beispielsweise über ein Webforum geführt wird.

Die Posten werden nachweislich an den vergeben, der durch sein Können und Engagement am besten geeignet ist, die jeweils anfallenden Aufgaben zufriedenstellend zu lösen und nicht, wie jetzt häufig der Fall, an den mit den besten Beziehungen. 

Anerkannt wird nicht der, der seine Lebensenergie dafür aufwendet, sich in bestehende (hierarchische) Strukturen einzufügen oder dessen Gedanken nur um die eigenen Probleme und die möglichen Folgen kreisen, sondern der, der seine Lebenskraft dafür einsetzt, sich selbst genau kennen zu lernen, um so seine individuelle Lebensaufgabe zu finden und sich letztendlich, weil aus freiem Willen heraus, bestmöglich in die Informationsgesellschaft einbringen kann.

Wenn die herrschende Klasse jetzt fordert, daß wir die eben genannten Mißstände alle erst beweisen müssen, können wir, die das Ganze letztendlich finanzieren, im Gegenzug fordern, daß sie uns Fakten bringen, die eindeutig beweisen (nicht nur für diejenigen, die dabei waren bzw. sind und damit tiefere Hintergrundinfos besitzen), daß der jeweilige Posten notwendig ist und daß die dort erfüllten Aufgaben dem Allgemeinwohl dienlich waren bzw. sind. Außerdem müssen sie die Fakten auf den Tisch legen, wie die Postenvergabe zustande gekommen ist (wer stand zur Auswahl, welche Auswahlkriterien wurden festgelegt, welche Kriterien gaben den Ausschlag für die Auswahl der betreffenden Person,...).

In Bezug auf die sog. alte Ordnung stellen sich viele ungelöste Fragen, wie beispielsweise:

Warum werden wichtige Beschlüsse, die das Schicksal ganzer Generationen betreffen, auf autoritäre Weise von einer Minderheit festgelegt und durchgesetzt ?

Warum müssen diese Minderheiten keine Verantwortung für ihre häufig nicht dem Allgemeinwohl dienenden Entscheidungen und Beschlüsse übernehmen ?

Warum wird uns die aktive Teilhabe an den wichtigen politischen Entscheidungen verwehrt, wo doch dies die einzige Möglichkeit ist, um das Wie und Warum eine Entscheidung getroffen wurde, für alle Interessierten aus dem Volk transparent zu machen ?

Warum werden wir in der Schule nicht zu mündigen Menschen ausgebildet, die ihr Mitentscheidungsrecht ernsthaft einfordern und kompetent davon Gebrauch machen wollen und können ?

Warum werden die Ressourcen (die Begabungen, Leidenschaften, die Erfahrungen, das Fachwissen,...) von Sozialhilfeempfängern und Arbeitslosen so verschwendet ? Wie viel produktiver könnte diese Gesellschaft sein, wenn man die brachliegenden Kräfte dieser Menschen nicht vergeuden, sondern im Rahmen von entsprechenden Aufgaben (von denen es genügend gäbe) sinnvoll nutzen würde ?

Was spricht dagegen, wenn beispielsweise die Mitglieder einer Krankenkasse aktiv selbst an den Entscheidungen teilnehmen ? Das Recht dazu haben die Mitglieder alleine schon deshalb, weil sie es schließlich sind, die die gesamte Institution finanzieren und deshalb auch die Folgen von Fehlentscheidungen tragen müssen.

Was spricht dagegen, wenn in den Krankenkassen die Hierarchien schrittweise durch funktionierende Netzwerke ersetzt werden, die sich das gemeinsame Ziel gesetzt haben, ihre Mitglieder mit angemessenen Beiträgen bestmöglichst zu versorgen ?

Was spricht dagegen, wenn sich Juristen für das gemeinsame Ziel zusammentun, die Gesetzesflut auf ein tatsächlich notwendiges Maß einzudämmen und die Gesetze auch für Laien schnell und gezielt nach Aufgaben abrufbar im Internet veröffentlichen würden ?

Warum können die Gesetze, die ja eigentlich das Ziel haben, für alle gleichermaßen geltende Regeln zu schaffen und damit Rechtsverletzungen zu vermeiden, nicht so formuliert werden, daß die wesentlichen Inhalte auch von einem Laien verstanden werden können ?  Wie soll man sich als nicht juristisch geschulter Bürger gesetzeskonform verhalten, wenn man den Inhalt der Gesetze nicht versteht ?  

Warum haben wir kein pauschales Bürgergeld, sondern eine riesige, sehr kostenintensive Verwaltung, die die Verteilung des Kindergeldes, des Arbeitslosengeldes, der Sozialhilfe und der Rente kontrolliert ?

Was spricht dagegen, wenn beispielsweise die Bürger aktiv an den Entscheidungen der Minister und sonstiger Entscheidungsträger teilnehmen ? Das Recht dazu haben die Bürger alleine schon deshalb, weil sie es schließlich sind, die die gesamten Institutionen (Ministerien, Behörden, Schulen,...) finanzieren und deshalb auch die Folgen von Fehlentscheidungen tragen müssen.

Was spricht dagegen, wenn in den Ministerien und Behörden die Hierarchien schrittweise durch funktionierende Netzwerke ersetzt werden, die sich das gemeinsame Ziel gesetzt haben, die Entscheidungen bestmöglichst am Gemeinwohl auszurichten ?

Letztendlich hängt unsere gute Zukunft vor allem von der inneren Bereitschaft der Menschen in den unteren Hierarchieebenen ab, entsprechende Verantwortung zu übernehmen und nur in geringem Maße von denen in den oberen Hierarchieebenen. Die haben allerdings ihre feste Existenzberechtigung, solange in den unteren Hierarchieebenen viele Menschen sind, die nicht wirklich entsprechende Verantwortung übernehmen möchten.

Helfen wir den Menschen, die bei der geistigen Revolution mitmachen möchten, ihre Angst zu überwinden und sich aus der Komfortzone zu bewegen.

 

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Kommentare

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Geldgewohnheiten hinterfragen - Geld ist nicht das Problem, sondern die Bedeutung, die viele Leute dem Geld geben!Es...

Posted by Martin Glogger on Dienstag, 29. September 2015

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