Der Inhalt des Buches in aller Kürze

 

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Netzwerkkompetenz - warum ?" - Der Bauplan für eine Gesellschaft, in der wir uns  alle weitestgehend wohlfühlen können

oder

Warum lohnt es sich für Sie, den Zeit- und Arbeitsaufwand zu investieren, um die kompetente Nutzung der neuen Medien zu erlernen und aktiv am weltweiten Netzwerk "Internet" teilzunehmen ?

  • Einführung

    Das Internet als technische Grundlage für den Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft.

  • Das Problem erkennen 

    Die Grundprobleme der Industriegesellschaft sind der verschwenderische Umgang mit unseren natürlichen und unseren eigenen Ressourcen. Ersteres führt langfristig zum kollektiven Selbstmord, der verschwenderische Umgang mit unseren eigenen Ressourcen (die Gesundheit, der Charakter, die Begabungen, die Leidenschaften und die Werte) wird dazu führen, daß unser weitverbreiteter, materieller Wohlstand im Laufe der Zeit immer weiter abnimmt und wir den inneren Wohlstand (Frieden und innere Zufriedenheit) niemals erreichen können. 

  • Das Problem beschreiben  

    Es fehlt es an Kompetenzen, die es ermöglichen, ausreichend produktiv mit Informationen und Wissen umzugehen oder noch einfacher "es fehlt an mündigen Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können". Darüber hinaus fehlt es an einer Umgebung in der diese Kompetenzen auch voll eingebracht werden können.

    Die Kernprobleme sind:

    • die vielen Millionen Menschen, die wegen der ziel- und konzeptlosen Politik von staatlichen Almosen leben müssen und ihrem Leben keinen Sinn geben dürfen ...
    • die Minister und ihre ca. 3 Millionen Beamten die immer höhere Staatsschulden auftürmen (aktuell 2 Billionen €), für die wir als Staatsbürger, wie der Name schon sagt, mit unserem Geld- und Arbeitsvermögen und dem Besitz (z. B. Zwangshypotheken) am Ende bürgen müssen ...
    • viele Millionen Menschen, die für Steuern und Sozialabgaben ca. 50 % von ihrem Lohn abgeben müssen und dann zusätzlich noch Steuern für Benzin (ca. 70 %), Strom (ca. 48 %) und Mehrwertsteuer (19 %) bezahlen 
  • Das Problem lösen  

    Helfen wir uns gegenseitig dabei,unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten und lernen wir ganz allgemein produktiver mit Informationen und Wissen umzugehen und legen wir so das Fundament für eine Zukunft mit vielen sinnvollen und spannenden Aufgaben.

    Bauen wir die fehlenden Kompetenzen zum produktiven Umgang mit Informationen und Wissen auf und schaffen wir vor allem eine Umgebung (die Informationsgesellschaft), in der Menschen diese Kompetenzen auch voll einbringen können. Während die Existenzgrundlage der Industriegesellschaft der ständig steigende Konsum und die damit einhergehende Verschwendung ist, ist das Fundament einer Informationsgesellschaft die optimale Nutzung der vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen.

    Der Wandel von der Industrie- in die Informationsgesellschaft wird durch die folgenden wichtigen Technologien ermöglicht:

    • weitestgehend automatisierte Maschinen, die den Menschen von der Lohnarbeit befreien, einer Arbeit also die vorwiegend dazu dient um den Lebensunterhalt zu finanzieren

    • die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, die es ermöglichen die Hierarchien durch funktionierende Netzwerke zu ersetzen

    Das Industriezeitalter, das Ende des 18. Jahrhunderts begann und nun zu Ende ist (laut dem Club of Rome fand das Industriezeitalter bereits 1970 sein Ende), war also notwendig, um die Maschinen (den Computer mit Internetzugang, computergesteuerte Maschinen, Roboter) zu entwickeln, mit deren Hilfe die Menschen im Laufe der Zeit mehr und mehr von stupiden, aber lebensnotwendigen Arbeiten befreit werden können. Das bedeutet, das immer weniger Menschen gezwungen sind, sich ihren Lebensunterhalt mit mühsamen und unmenschlichen Arbeiten (Knochenarbeit, gesundheitsgefährdende Arbeiten, Fließbandarbeit,...) zu finanzieren, da diese Tätigkeiten glücklicherweise mehr und mehr von Maschinen ausgeführt werden. Stattdessen hat nun ein immer größer werdender Teil der Menschen (die von der Lohnarbeit befreiten), die Möglichkeit sich ihrer eigentlichen (von der Natur vorgesehenen) Aufgabe, ihrer Lebensaufgabe zu widmen. Mit Lebensaufgabe ist hier eine Aufgabe gemeint, die der Gesundheit, dem Charakter, den Begabungen, den Leidenschaften und den Werten eines Menschen entspricht; die Grundlage hierfür bietet eine funktionierende Informationsgesellschaft.

  • Die Grenzen der von mir erdachten Lösung 

    Mein Lehrkonzept und mein Lehrgang liefern allerdings keine unmittelbaren Lösungen für eine Vielzahl von weiteren Problemen, die zur produktiven Nutzung von Informationen und Wissen bzw. zum Aufbau einer funktionierenden Informationsgesellschaft ebenfalls gelöst werden müssen.

    Wie bereits ausführlich in der Problembeschreibung aufgezeigt wurde, bedarf es für die gewinnbringende Entwicklung von innovativen Produkten und Diensten kreativer Köpfe, aus denen die dazu notwendigen Ideen entstehen und Menschen, die dazu bereit sind, diese Ideen mit Mut und Tatkraft und durch die konstruktive Zusammenarbeit mit anderen in die Praxis umzusetzen. Dazu muß jeder jedem alle Möglichkeiten lassen und jeder muß  motiviert sein.

    Während meiner Entwicklungsarbeit ist mir auch bewußt geworden, das sich die Technologien wesentlich schneller weiterentwickeln, wie die Menschen die sie aktiv und kompetent nutzen sollen. Es fehlt also nicht an praxistauglichen Technologien, um ein zeitgemäßes Bildungssystem (ohne das hochentwickelte Systeme wie eine funktionierende, direkte Demokratie und eine funktionierende, freie Marktwirtschaft undenkbar sind) aufzubauen, sondern viel mehr an einem entsprechenden Konzept und der Motivation der Lehrkräfte (Eltern, LehrerInnen,...) sich weiterzuentwickeln.

    Mein Buch kann Sie möglicherweise dazu motivieren, die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Möglichkeiten sinnvoll im Rahmen Ihrer Erziehungs-/Lehraufgabe zu nutzen, denn so können Sie aktiv und wirksam dazu beizutragen, das traditionelle Bildungssystem an die Anforderungen unserer Zeit anzupassen.

    Das von mir entwickelte Konzept soll als Grundlage zum Aufbau eines neuen Bildungssystems dienen. 

    Mit Hilfe der gemeinsamen Lernumgebung können die Lehrkräfte zeit- und ortsunabhängig gemeinsam mit den anderen Netzwerkteilnehmern (Schüler, Eltern,...) lernen, Probleme lösen und sich auf diesem Wege gemeinsam weiterentwickeln. Außerdem dient die Lernplattform als technische Grundlage, um das Buch, den Lehrgang, das Lehr-/Lernkonzept und die webbasierte Lernumgebung selbst gemeinsam im Sinne aller Netzwerkteilnehmer weiterzuentwickeln.
    Wie das Ganze praktisch aussehen kann, habe ich in meinem Konzept für die gemeinsame Lernumgebung (Download) genauer beschrieben.

  • Fazit  

    Während die Existenzgrundlage der Industriegesellschaft der ständig steigende Konsum und die damit einhergehende Verschwendung war, ist das Fundament einer Informationsgesellschaft die optimale Nutzung der vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen.

    Diese neue Gesellschaft basiert auf folgenden Regeln:

    • den natürlichen Regeln:

      • erhalte die Natur
      • halte dein Selbstwertgefühl immer auf hohem Niveau
      • lass deinem Mitmenschen alle Möglichkeiten, damit er sein Wesen völlig frei entfalten kann
      • führe deine Lebensaufgabe aus und arbeite konstruktiv mit deinen Mitmenschen zusammen

      die aus folgenden gemeinsamen Grundwerten abgeleitet wurden:

      • Naturverbundenheit
      • Frieden und innere Zufriedenheit (Wohlstand)
      • Freiheit und Gerechtigkeit
      • Liebe 
        .
    • den Regeln für die konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit

      Eine konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit:

      • entsteht freiwillig und auf der Basis gemeinsamer Ziele, die sowohl jedem Beteiligten selbst als auch dem Allgemeinwohl dienen

      • läßt allen Beteiligten alle Möglichkeiten, sich frei zu entfalten, die Gruppe möchte nachdrücklich, daß sich der Einzelne so verhält, wie er ist, weil sie genau weiß, daß dieser nur so seinen ganz individuellen und deshalb so wertvollen Anteil zum gemeinsamen Erfolg beitragen kann 

      • setzt voraus, daß jeder der beteiligten Partner darauf achtet, daß er in den Beziehungen zu den jeweils anderen genauso viel gibt, wie er nimmt

      • setzt voraus, daß gemeinsame Entscheidungen im Sinne des Allgemeinwohls getroffen werden und nicht nach dem, was Einzelne (der Mächtige, der in der Hierarchie ganz oben steht, der Beliebteste in der Gruppe,...) meinen

      • ist jederzeit einschränk- und kündbar

    Diese neue Gesellschaft baut auf folgenden Grundsystemen auf:

    • einem politischen System, das es uns ermöglicht, gemeinsam mit den jeweiligen Experten und Politikern (Moderatoren) aktiv an den politischen Entscheidungen, die letztendlich unser Wohlergehen bestimmen, im Rahmen einer direkten Demokratie teilzunehmen

      So wird gewährleistet, daß die Entscheidungsprozesse für die jeweils interessierte Öffentlichkeit transparent und die letztendlichen Entscheidungen bestmöglich auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sind.

    • einem wirtschaftlichen System, bei dem wir gemeinsam darauf achten, daß unsere natürlichen Ressourcen geschont werden und bei dem wir unsere eigenen Ressourcen, also unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte, bestmöglich entfalten können

    Um eine Gesellschaft aufzubauen, die auf den vorher genannten Systemen und Regeln basiert, brauchen wir ein für alle zugängliches Bildungssystem, das eine wirkliche Chancengleichheit schafft, weil es mündige Menschen ausbildet, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können und das vor allem dem Einzelnen die Kompetenzen beibringt, die es ihm und seinen Mitmenschen ermöglichen, die jeweilige Lebensaufgabe zu erkennen und später auch ausführen zu können.

    Das größte Hindernis auf dem Weg in eine funktionierende Informationsgesellschaft, sind neben den Widerständen in uns selbst, die altbekannten Hierarchien, bei denen nicht fundierte Argumente zählen, sondern die Stellung innerhalb der Hierarchie und die Beziehungen. Dies ist der Nährboden, auf dem zahlreiche menschliche Schwächen gedeihen, allen voran das Machtstreben und der Neid. 

    Hierarchien sind eine der Hauptursachen unserer Probleme, mit denen wir uns tagtäglich konfrontieren müssen. Hierarchien, die man in unserer Gesellschaft in fast allen Institutionen und Organisationen (Ministerien, Behörden, Krankenkassen, Schulen, mittelständische und große Unternehmen,...) vorfindet, können jedoch durch funktionierende Netzwerke (Zusammenschlüsse von Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, durch konstruktive Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel zu erreichen ) abgelöst werden. Im Rahmen dieser Netzwerke können mündige Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können, aktiv an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen und damit selbst ihre Zukunft bestimmen. 

    Es liegt also an uns selbst, ob wir die Hauptursache unserer Probleme beseitigen möchten, indem wir durch den aufrichtigen Willen, konstruktiv mit anderen zusammenzuarbeiten, funktionierende Netzwerke aufbauen und damit eine ernstzunehmende Alternative anbieten, mit der die bestehenden Hierarchien schrittweise abgelöst werden können oder ob wir uns weiterhin, wie die letzten 30 Jahre auch, von einer Minderheit weiter in den Abgrund führen lassen. Es liegt an uns, ob wir unseren Kindern den Handlungsspielraum geben wollen, der notwendig ist, damit sie ein gutes Leben führen können, oder ob wir ihnen diesen durch einen immensen Schuldenberg nehmen wollen, der es nicht erlaubt, beispielsweise ausreichend in Bildung und Forschung zu investieren. Es liegt auch an uns, ob wir die, die Überdurchschnittliches leisten wollen und können, demotivieren bzw. dazu zwingen, in anderen Ländern die Früchte ihrer Arbeit zu ernten oder ob wir diese Zugpferde mutig und tatkräftig bei ihrem Tun unterstützen. Nicht zuletzt liegt es auch an uns, ob wir den Leidensdruck derer, die auf unsere Hilfe angewiesen sind (kranke und alte Menschen,..) und derer, die nicht für sich selbst sprechen können (Tiere - Stichwort: Massentierhaltung) ins Unermessliche treiben wollen, weil diese sich nicht lautstark wehren können und deshalb von den meisten von uns gar nicht wahrgenommen werden.

    Hinweis
    Da Hierarchien für viele offensichtlich als unverzichtbares Machtsystem angesehen werden, möchte ich folgendes klarstellen:

    Ich bin für ein natürliches Machtsystem (Netzwerke), bei denen Menschen, wegen ihrer Kreativität, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem tiefgründigen Fach- und Erfahrungswissen von möglichst vielen Mitmenschen aus völlig freiem Willen (ohne äußere Zwänge) in eine besonders mächtige Stellung gewählt wurden und diese besonders mächtigen Menschen tagtäglich den betreffenden Mitmenschen beweisen, das sie sich besonders gut für diese Position eignen. 
    Ich bin gegen die künstlich, von einer Minderheit, geschaffenen Hierarchien, bei denen jene in den oberen Rängen der Hierarchien sitzen, die gute Beziehungen (Vetternwirtschaft und Postenschieberei) haben und/oder sich besonders gut mit Hilfe ihrer Wortgewandtheit und ihrem schauspielerischen Talent gegen andere durchsetzen können (anstatt sie mit tiefgründigen Argumenten zu überzeugen). 
    Die guten Beziehungen kommen bei diesen Menschen nicht dadurch zustande, das sie von ihren Mitmenschen wegen ihrer Kreativität, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem tiefgründigen Fach- und Erfahrungswissen geschätzt werden, sondern weil sie:

    • wortgewandt sind, sich hervorragend verstellen können und sich deshalb meisterhaft im Sinne ihrer Vorgesetzten (die sie in die höheren Ränge der Hierarchien bringen) verhalten können,
    • ihre Unfähigkeit meisterhaft verbergen bzw. die Verantwortung für ihre Fehler geschickt auf Untergebene abwälzen können,
    • viele Jahre im Sinne der herrschenden (von einer Minderheit für gut befundenen) Systeme und Regeln gedient haben,
    • aus welchen persönlichen Gründen auch immer ihren Vorgesetzten besonders sympathisch sind (ist meistens gleicher Meinung, immer fröhlich, spricht geschliffenes hochdeutsch, gut gekleidet, sieht gut aus,...), 
    • aus einem entsprechenden (finanziell gut ausgestatteten) Elternhaus stammen,
    • über entsprechende Titel und Zertifikate verfügen,
    • ...

    Sich fremd bestimmen lassen, ist zwar einfacher, aber da man ständig gegen die eigene Natur ankämpfen muß (z. B. seine Begabungen, Leidenschaften und Werte nur eingeschränkt oder gar nicht entfalten kann), kann es nicht zur Zufriedenheit führen - auch dann nicht, wenn man sich ständig vormacht, daß alles bestens ist. Das aufrichtige und beharrliche Einfordern von mehr Mitbestimmungsrechten und die innere Bereitschaft, im Rahmen einer konstruktiven zwischenmenschlichen Zusammenarbeit funktionierende Netzwerke aufzubauen, ist ein gangbarer und für jeden zumutbarer Weg, um uns langfristig von vielen vermeidbaren Problemen zu befreien.

    Erst muß sich der einzelne ändern, der dann gemeinsam mit anderen, die auch bereit sind, sich zu ändern, eine ganze Gesellschaft ändern kann. Diese Gesellschaft kann dann gemeinsam mit anderen Gesellschaften (Ländern), die auch bereit sind, sich zu ändern, die ganze Welt ändern. 

    Wie man anhand der bisherigen Entwicklung der Menschheit anhand der dokumentierten Weltgeschichte ableiten kann, wird  diese im Wesentlichen von folgenden Menschen geschrieben:   

    • mutige und tatkräftige Menschen, die eine Idee haben und realisieren möchten, 

    • jenen, die sich von dem Gedanken des Erfinders/Visionärs begeistern lassen und engagiert an der Umsetzung der Idee mitwirken und 

    • denen, die den Nutzen des bei der praktischen Umsetzung der Idee entstandenen Produkts/Dienstes erkannt haben und deshalb das Produkt/den Dienst nutzen

  • Abschließende Frage  

    Wie könnten Open-Source-Projekte wie etwa das Betriebssystem Linux als Mustervorlage zum Aufbau einer funktionierenden Informationsgesellschaft dienen ?

  • Es ist kein Zufall...

    • daß wir alle mit unterschiedlichen Wesensmerkmalen (Begabungen, Charakterstärken und -schwächen und Gesundheit) von der Natur ausgestattet wurden

    • daß mutige und tatkräftige Menschen innerhalb von weniger als einem Jahrhundert Technologien wie computergesteuerte Maschinen und die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien geschaffen haben, die vielen von uns heute schon den Freiraum geben, ihr Wesen zu entfalten.

      Die computergesteuerten Maschinen befreien uns von monotonen und gefährlichen Arbeiten und geben uns damit den Spielraum, Aufgaben auszuführen, bei denen wir unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte bestmöglich entfalten können. Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen es uns, relativ unabhängig von Zeit und Ort mit unseren Mitmenschen konstruktiv zusammen zu arbeiten. Mit Hilfe dieser Technologien können mündige Menschen funktionierende Netzwerke als Alternative zu den bestehenden Hierarchien aufbauen.

    • daß viele sich der Möglichkeiten, die uns diese Maschinen und Technologien bieten, nicht wirklich bewusst sind.

      Wer die grundlegenden Werte und Regeln einer Industriegesellschaft verinnerlicht hat und von der Schule zum Befehlsempfänger ausgebildet wurde, kennt weder die Werte einer Informationsgesellschaft, noch kennt er deren Regeln, und er ist auch nicht in der Lage, aus sich selbst heraus (ohne daß ein anderer Mensch die Anweisung bzw. den Befehl dazu gibt) Probleme zu erkennen, sie zu formulieren und sie schließlich zu lösen oder im besten Falle von vorneherein zu vermeiden.

  • Helfen Sie aktiv mit, eine Gesellschaft aufzubauen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können.

    Im Moment fehlt unserer Gesellschaft ein gemeinsames Ziel (eine Vision), in dem jeder auch einen großen Nutzen für sich selbst erkennen kann. Praktische Beispiele für solche Ziele aus der jüngsten Vergangenheit waren der Wiederaufbau des Landes nach dem 2. Weltkrieg oder die gemeinsame Anstrengung, im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft den materiellen Wohlstand für einen Großteil der Bevölkerung zu schaffen.

    Eine Gesellschaft, die keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgt, wird den Wohlstand, den sie sich in Zeiten gemeinsamer Anstrengungen und konstruktiver Zusammenarbeit erarbeitet hat, wieder verlieren. Mit Wohlstand ist hier übrigens vor allem der immaterielle Wohlstand  (innere Zufriedenheit, sich in seiner Umgebung wohlfühlen,...) und weniger der materielle Wohlstand (Haus, Auto, schöne Kleidung und Möbel,...) gemeint.

    Damit sich diese in der Weltgeschichte nur allzu oft bewiesene Erkenntnis nicht bewahrheitet, formulieren wir einfach ein gemeinsames Ziel: nämlich daß jeder von uns sich auf den Weg macht, seine ihm von der Natur zugeteilte Lebensaufgabe zu erkennen und auszuführen.  

    Nicht wenige werden diese Idee als Idealvorstellung abwerten, die in der Praxis nicht umsetzbar ist. Ich aber behaupte, es ist die optimale Lösung für ein sehr großes Problem unserer Zeit: Während es vor nicht einmal 100 Jahren, den Menschen in den Industriegesellschaften noch an fast allen lebensnotwendigen Dingen (Nahrung, Kleidung,...) mangelte, hatten sie einen Überfluß an Arbeit (6 Arbeitsage pro Woche, 10 Stunden am Tag,...). Heute dagegen haben wir einen Überfluß an den lebensnotwendigen Dingen (die prall gefüllten Regale der Lebensmittelmärkte,...), aber einen Mangel an sinnvoller Arbeit.

    Dieser Mangel an sinnvoller Arbeit könnte dadurch beseitigt werden, daß jeder Mensch, seine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfaltet und sich im Rahmen seiner einzigartigen Lebensaufgabe bestmöglich zu seinem und zum Wohle aller einbringt.

    Die große Vision dahinter ist, daß Menschen, denen es gelungen ist, ihre Begabungen, ihre Charakterstärken- und schwächen, ihre Leidenschaften und ihre Werte zu erkennen und im Rahmen ihrer Lebensaufgabe zu entfalten, einen anstrengenden, aber äußerst erkenntnisreichen Reifeprozeß erfahren haben, in dem sie zu mündigen Menschen geworden sind.

    Wer sich von seinen (häufig unnötigen) Ängsten und Zweifeln weitestgehend befreien konnte und an sich und seine Fähigkeiten ernsthaft glaubt, dem kann man auch zutrauen, daß er gemeinsam mit anderen eine Umgebung schaffen kann, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen können.

    Erkenntnis

    Das, was wohl viele Menschen heutzutage am meisten beunruhigt, ist die Unsicherheit darüber, wo uns die Weiterentwicklung hinführen soll und ob dieses Endziel dann auch für alle ein Ort ist, an dem sie sich weitestgehend wohlfühlen können. Nicht zuletzt sollte dieser Zustand des Sich-Wohlfühlens von möglichst langer Dauer sein .

    Das Endziel ist,

    eine Umgebung (Gesellschaft), in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder seine naturgegebene Lebensaufgabe ausführt. Jeder hat dann ein klares Ziel (anstatt wie heute, wo viele ziellos umherirren), nämlich seinem Leben einen echten Sinn zu geben, indem er seine Lebensaufgabe findet und ausführt und er wählt damit den sichersten Weg (nicht den einfachsten), ein zufriedenes Leben zu haben. Was könnte eine größere Belohnung sein als die, daß man am Ende seines Lebens sagen kann, ich durfte das Leben leben, das ich wirklich gewollt habe. Ich hatte ein erfülltes Leben, denn ich konnte meine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und auf diesem Wege viele wertvolle Erfahrungen, persönliche Eindrücke und vor allem Erkenntnisse sammeln, die mein Leben innerlich bereichert haben. Ich konnte in meinem Leben das machen, was mir am meisten Freude bereitet und was mich wirklich zufrieden gemacht hat.

    Der Zustand des Sich-Wohlfühlens wird dann von langer Dauer sein,

    wenn es den Menschen langfristig gelingt, mit Hilfe geeigneter Systeme (ein Bildungssystem das eine wirkliche Chancengleichheit schafft und mündige Menschen hervorbringt, eine direkte Demokratie, eine freie Marktwirtschaft) und wichtiger gemeinsamer Werte bzw. Regeln, nämlich den natürlichen Regeln und den Regeln für die konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit, konstruktiv im Rahmen von Netzwerken zusammen zu arbeiten und sich auf diesem Wege aktiv gemeinsam für eine Umgebung (Gesellschaft) einzusetzen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können, weil jeder die Möglichkeit hat, seine Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten, also seine Lebensaufgabe auszuführen.

    Die Gesellschaft, in der sich langfristig alle weitestgehend wohlfühlen können, baut also auf folgenden Systeme und Regeln auf:

    • Netzwerke anstatt Hierarchien

      Ziel: 

      Der Einfluß von Korruption, Machtbeziehungen und ausschließlichen Profitinteressen der Wenigen, bei denen sich die Macht konzentriert, wird minimiert und zwar deshalb, weil Netzwerke die Macht auf die Vielen verteilen und die Entscheidungsprozesse über das Internet protokolliert werden und für alle Netzwerkteilnehmer zugänglich sind.

      Wirksame Machtkontrolle durch ein natürliches Machtsystem, bei dem Menschen wegen ihrer Kreativität, ihren besonderen Fähigkeiten und ihrem tiefgründigen Fach- und Erfahrungswissen mächtig sind und ihren Mitmenschen tagtäglich beweisen müssen, daß sie sich besonders gut für die besonders verantwortungsvollen Aufgaben eignen.

    • wichtige, intuitiv verständliche, gemeinsame Grundwerte bzw. daraus abgeleitete Grundregeln (die natürlichen Regeln | die Regeln zur konstruktiven zwischenmenschlichen Zusammenarbeit), anstatt eine nur noch von Experten verständliche Gesetzes- und Verordnungsflut

      Ziel: 

      Den notwendigen Freiraum schaffen, in dem Menschen wirklich kreativ sein können und eigenverantwortlich handeln dürfen.

      Hinweis
      Ich meine damit nicht, daß wir unsere Gesetze ganz abschaffen sollten. Viel mehr sollten die zig-tausend Gesetze, Vorschriften und Verordnungen auf ein notwendiges Minimum begrenzt werden. Das was dann übrig bleibt sollte so formuliert sein, daß  es auch von den Menschen, die sich daran halten sollen, ohne einen Rechtsexperten, verstanden werden kann.

    • ein Finanzsystem ohne Zinsen, insbesondere ohne den Zinseszins-Mechanismus, an dem Menschen teilnehmen, die im Rahmen ihrer Erziehung und Ausbildung tiefgründig über den sinnvollen Umgang mit Geld aufgeklärt wurden und deshalb mit einem entsprechenden Bewußtsein am Finanzmarkt teilnehmen

      Weitere Anforderungen an ein menschenfreundliches Finanzsystem sind:

      • Es darf von den Zentralbanken nur gedecktes Geld gedruckt und in Umlauf gebracht werden.
      • Das natürliche Machtsystem verhindert, die von oben herab befohlene Schuldenmacherei, beispielsweise für die exportorientierte Produktion auf Pump.
        Falls wirklich langfristige, dem Allgemeinwohl dienliche Projekte vorfinanziert werden müssen, so müssen diese vom Volk, das letztendlich die Verantwortung tragen muss, legitimiert werden.
      • Die Geldinstitute dürfen nur soviel Geld verleihen, wie sie an Eigenkapital haben.

      Ziel: 

      Ein Finanzsystem, das das Gute, Hilfreiche und Edle im Menschen fördert, anstatt dessen Schwächen wie Habgier, Machtstreben, Gedankenlosigkeit und Ignoranz geschickt auszunutzen.

    • Grundeinkommen anstatt Sozialsysteme

      Ziel: 

      Die Menschen von ihren Existenzängsten befreien und ihnen vor allem das erniedrigende Gefühl ersparen, von den Almosen (Sozialhilfe, Hartz IV,...) und der Willkür derer, die die Almosen verteilen (die Politiker und ihr Millionenheer von Beamten), abhängig zu sein. Das Grundeinkommen schafft für die Menschen die Freiheit, die sie brauchen, damit sie ihre Lebensaufgabe finden und ausführen können.  

    • direkte Demokratie anstatt repräsentative Demokratie

      Ziel: 

      Alle sollen von der Vielfalt der Erfahrungen, Erkenntnisse, Ideen und Argumente jedes Einzelnen profitieren können.

      Möglichst viele Menschen sollen sich für ihre gemeinsame Zukunft, die im Rahmen politischer Entscheidungen bestimmt wird, interessieren, weil sie diese Entscheidungen wirksam mit beeinflussen können. Die Entscheidungsprozesse sollen für die jeweils interessierte Öffentlichkeit transparent und die letztendlichen Entscheidungen bestmöglich auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sein. 

      Der Einfluß von Korruption, Machtbeziehungen und ausschließlichen Profitinteressen der Wenigen, bei denen sich die Macht konzentriert, wird minimiert und zwar deshalb, weil die direkte Demokratie die Macht auf die Vielen verteilt und die Entscheidungsprozesse über das Internet protokolliert werden und die Öffentlichkeit zugänglich sind.

    • freie Marktwirtschaft anstatt soziale Marktwirtschaft

      Ziel: 

      Alle sollen von der Vielfalt der menschlichen Neigungen und Fähigkeiten jedes Einzelnen profitieren können.

      Vielfältige Produkte und Dienste, die entstehen, indem jeder seine Begabungen, Leidenschaften und Werte ausleben darf. Nicht zuletzt werden so zahlreiche, ganz individuelle Bedürfnisse geweckt, die dann von den jeweiligen Mitmenschen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigt werden.

    Als Grundlage für diese neuen Systeme und Regeln dient ein Bildungssystem, das  eine wirkliche Chancengleichheit schafft und mündige Menschen hervorbringt.

    In diesem Sinne: Betrachten Sie Ihr Leben als Geschenk, das um so wertvoller wird, je sinnvoller Sie es gestalten.

© Martin Glogger
www.onlinetechniker.de

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