Alternative zum Zinssystem

 

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Eine vom Zinssystem unabhängige Wirtschaft durch einen Wertewandel im Finanz- und Wirtschaftssystem

 

Es wird sehr viel über das Thema Finanzkrise geschrieben. Die meisten Autoren suchen dabei nach Menschen, die für unseren riesigen Schuldenberg letztendlich die Verantwortung tragen sollen. In diesem Artikel geht es nicht darum, Schuldfragen zu klären, sondern nach einer Möglichkeit zu suchen, wie wir die Probleme mit unserem Finanzsystem langfristig lösen könnten. 

Sie als Leser werden sich vielleicht fragen, ist der Autor ein Finanzexperte bzw. hat der Problemlöser genügend Fachkompetenzen, um so eine Aufgabe meistern zu können ?

Dazu folgendes: Ich bin ein denkfreudiger Elektro-Ingenieur und kein Finanzexperte, aber wie die Weltgeschichte eindeutig beweist, können gerade Nicht-Experten mit ihrem neutralen Blick auf ein Thema  Zusammenhänge herstellen, die den Experten mit ihren umfassenden Erfahrungen und Erkenntnissen einfach nicht mehr möglich sind. 

Sprich, wir freien Denker halten viele Dinge für möglich, die ein Experte wegen seines umfassenden Wissens für unmöglich hält. Wie aber ebenfalls die Weltgeschichte beweist, kamen viele wichtige Errungenschaften der Menschheit auf diesem Wege zustande - Nicht-Experten hielten etwas für möglich und machten sich mutig und entschlossen auf den Weg, um zu schauen, ob es tatsächlich nicht möglich ist. 

Jedenfalls können freie Denker den Experten und auch allen interessierten Lesern besonders wertvolle Einsichten in einen Sachverhalt (in diesem Fall in unser Finanzsystem) geben.

Ich denke jetzt seit etwa einem Jahr intensiver über diese Probleme nach und bin zu dem Schluss gekommen, daß vor allem das Zinssystem kritisch hinterfragt werden muß.

Unser Finanzsystem muß nach einem Zeitraum von rund 70 Jahren neu gestartet werden oder wie es Egon W. Kreutzer in seinem Artikel "Konzept für ein vernünftiges System der bedarfsgerechten Geldversorgung" (http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Grundlagen7.html) treffend formulierte:

"Die dem Zinsgeld innewohnende Eigendynamik, die ein exponentielles Geldmengenwachstum hervorbringt, muss unausweichlich in regelmäßigen Abständen durch einen totalen Systemabsturz wieder auf den Nullpunkt gebracht werden, was immer wieder Krieg und Leid, Not und Hunger über die Menschheit bringt."

Wegen des ZinsesZins-Systems konzentriert sich also das Geld vieler Menschen (kurz nach der Währungsreform) im Laufe der Zeit bei wenig Menschen (kurz vor der Währungsreform) und dieses Geld steht dann den vielen Menschen in der Regel nicht mehr zur Verfügung. Sie können nicht mehr investieren bzw. konsumieren. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Damit die Wirtschaft grundsätzlich wieder in Gang kommen kann, muss das Finanzsystem neu gestartet werden bzw. die Schuldenberge müssen zwangsweise abgebaut werden.

 


wichtige Hintergrundinfos dazu: 

 

Der Zins- und Zinseszins-Mechanismus kommt grundsätzlich zur Wirkung wenn Menschen Schulden machen (also etwas sofort haben möchten, was sie sich eigentlich noch nicht leisten können) oder wenn Menschen ihr Geld (häufig aus einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis heraus) auf der Bank horten. 

Sowohl die Zinsen auf die Schulden, als auch die Guthabenzinsen erhöhen die Geldmenge, die sich über den Zinseszins-Effekt exponentiell vermehrt. Da Geld letztendlich der Gegenwert für eine von Menschen geleistete geistige und/oder körperliche Arbeit ist, entsteht so noch wertloses Geld (ungedecktes Geld). Auf diesem Wege wird also Geld aus dem Nichts geschaffen, das durch fleissige und gehorsame Menschen erst noch erarbeitet werden muß. Es sei denn die Zentralbank druckt  das durch die Schulden erzeugte Papiergeld-Guthaben und bringt dieses ungedeckte Geld (Fiat-Money) sofort in Umlauf, dann werden unsere gedeckten Löhne, Renten und Papiergeld-Vermögen entsprechend entwertet.
Während die Schuldzinsen den Staat und damit auch uns Staatbürgen voll belasten, kehren die Guthaben-Zinsen  zwar über die Kapitalertragssteuer zu einem großen Teil wieder zum Staat zurück; letztendlich wird aber auch auf diesem Wege ungedecktes Geld erzeugt.

Ein Staat, der sich kontinuierlich verschuldet, gerät in eine gefährliche Abwärtsspirale, da mit zunehmenden Schulden die Zinslast für diese Schulden steigt, die sich durch den Zinseszinseffekt exponentiell vermehrt und zur Aufnahme von immer neuen Schulden zwingt. Für die offiziellen Schulden von ca. 2 Billionen € müssen wir Regierten nach Schätzung des Steuerzahlerbund, im Jahr 2010 63 Milliarden € für die Zinsen aufwenden. Zum Vergleich erhalten alle Hartz IV-Empfänger (ca. 7 Mill.) für das gleiche Jahr laut Frau Merkel ca. 40 Milliarden €. Diese hohen Schuldzinsen, entwerten unsere Löhne, Renten und Papiergeld-Vermögen mittlerweile deutlich spürbar.


Deshalb möchte ich mir nun in diesem Artikel Gedanken machen, wie das eben beschriebene Problem langfristig gelöst werden könnte.

Ursachen beseitigen statt nur auf die Folgen von Problemen zu reagieren

 

Wenn man Probleme wirksam lösen will, so ist es ratsam, nicht auf die Folgen der Probleme zu reagieren, sondern nach deren Ursachen zu suchen. Nur wenn diese beseitigt werden, kann ein Problem langfristig gelöst werden.

All die vielen Probleme, die wir mit unserem Finanzsystem haben, werden ganz wesentlich durch folgende menschliche Schwächen verursacht: Habgier, Machtstreben, Gedankenlosigkeit und Ignoranz. Das sind die eigentlichen Ursachen, daß dieses Finanzsystem in regelmäßigen Zeitabständen im Kollaps endet. Denn das Zinssystem entfaltet seine Wirkung vor allem dann, wenn Menschen weit über ihre Verhältnisse leben bzw. Schulden machen oder wenn Menschen ihr Geld im Übermaß horten.

Bisher versuchte die Regierung, den menschlichen Schwächen durch eine entsprechenden Finanzpolitik bzw. mit Hilfe des Zinssystems von oben herab entgegenzuwirken und kam nicht selten dabei selbst in Versuchung. Durch die Senkung der Zinsen sollen wir zum Geldausgeben angeregt werden, durch Erhöhung der Zinsen zum Sparen. Eine ähnliche (steuernde bzw. lenkende) Funktion hat übrigens auch das Steuersystem. Mit Zuschüssen (Subventionen) für Opern und voller Besteuerung von Rockkonzerten sollen wir dazu bewegt werden, Opern zu besuchen, anstatt Rockkonzerte. Mit der Abwrackprämie sollen wir dazu animiert werden, ein neues Auto zu kaufen, wenn unser Auto älter als 9 Jahre alt ist..

Wie man inzwischen sehr klar erkennen kann, hat sich der Weg, eine Gesellschaft mit Hilfe des Zinssystems bzw. entsprechender  Steuergesetze- und verordnungen zu lenken, als Irrweg erwiesen. Das Problem dabei ist, daß bei einer Steuerung diejenigen, die gesteuert, nicht rückgefragt werden, um herauszufinden, wo die Fehler und Mängel im praktischen Umgang mit den jeweils getroffenen Maßnahmen sind. 

Diejenigen, die von oben herab wie von einer unsichtbaren Hand gesteuert werden, nehmen das Ganze nicht bewußt war - sie können also nicht durch Einsicht lernen (aha, deshalb ist das so ...), sondern werden durch Katastrophen schmerzhaft geläutert (oha, das hätte ich nie gedacht, daß dieses ZinsesZins-System mich in die Privatinsolvenz treibt ...).

Da also das Zinssystem offensichtlich nicht der beste aller möglichen Wege ist, um Menschen in ihrem Umgang mit Geld zu beeinflussen, soll nun nach einer besseren Alternative gesucht werden.

Die Alternative zum herrschenden Zinssystem

 

Grundsätzlich werden Menschen mit dem Zinssystem von außen durch Politiker, Bankmanager, usw. beeinflusst. Die sogenannten Eliten in den oberen Schichten der Hierarchien bestimmen also, was gut für uns bzw. für die Wirtschaft ist und treffen über unseren Köpfen die entsprechenden Maßnahmen. Wir da unten wundern uns dann nicht selten über die heftigen Auswirkungen, können es uns aber nicht genau erklären, da wir nicht genau wissen, was die da oben tun und die uns auch nicht nach den Auswirkungen fragen. So etwas ist keine konstruktive Zusammenarbeit und muß zwangsläufig irgendwann schiefgehen.

Wie wäre es, wenn Menschen von nun an von innen durch entsprechende Werte und Regeln, die sie verstanden und deshalb verinnerlicht haben, dazu angeregt werden, etwas zu tun oder etwas zu lassen. Könnte nicht auch auf dem Wege der Einsicht den menschlichen Schwächen wie Habgier, Machtstreben, Gedankenlosigkeit und Ignoranz entgegengewirkt werden ?

Konkret wäre das also folgender Wertewandel:

traditionelles System:


Mit Hilfe des Zinssystems werden Menschen von oben herab gezielt angeregt, ihr Geld zu sparen oder ihr Geld auszugeben.

Motiv (Werte):

In diesem System sparen viele Menschen, weil sie ihr Vermögen mit Hilfe der Zinsen vermehren möchten bzw. Sicherheit in einem prall gefüllten Bankkonto suchen. Die Werte sind also vorwiegend auf das Selbstwohl ausgerichtet, also die persönliche Geld- bzw. Vermögensmaximierung. Nicht selten schadet dieses Denken, wenn es beispielsweise in Habgier ausartet, dem Allgemeinwohl. 

alternatives, neues System:


Das, was Menschen persönlich als sinnvoll empfinden, soll den Anreiz geben, daß Menschen ihr Geld sparen. 

Motiv (Werte):

Menschen häufen deshalb Vermögen an, um gezielt etwas zu fördern, was sie für sinnvoll halten. Die Motive sind also auf das Selbst- und Allgemeinwohl gerichtet. 

Ein praktisches Beispiel hierfür ist der von vielen als Kapitalist verurteilte Bill Gates, der, bis er ca. 50 war, ein Vermögen mit seinem Softwareunternehmen verdient hat und der dieses Vermögen jetzt im Rahmen der Gates-Stiftung wieder für seiner Ansicht nach sinnvolle Projekte (Bildung und Gesundheit für die dritte Welt, ...) ausgibt.

Das herrschende Zinssystem gleicht im technischen Sinne einer Steuerung

Aus technischer Sicht kann man das herrschende Zinssystem also wie bereits erwähnt mit einer Steuerung vergleichen. Eine Steuerung liegt dann vor, wenn man eine Größe (Temperatur, Licht, ...) beeinflusst, aber nicht misst oder eine Größe misst, aber nicht beeinflusst. Übertragen auf das Zinssystem wäre diese Steuergröße der Leitzins, der entsprechend erhöht (wir sollen sparen) oder verringert wird (wir sollen Geld ausgeben).

Was passiert wohl, wenn die Steuermänner wenig bis keine Ahnung haben, was sie da steuern oder sie ihre Macht mißbrauchen ? Versuchen Sie mal, eine für Sie plausible Antwort zu finden. Eine weitere interessante Frage ist: Sind da überhaupt Steuermänner notwendig bzw. macht das eine Marktwirtschaft nicht automatisch ?

Diese Steuerung entspricht also im übertragenen Sinne dem herrschenden Zinssystem. Der neue und bessere Weg wäre es, diese Steuerung durch eine Regelung zu ersetzen. Technisch gesehen wird bei einer Regelung die Größe (Temperatur, Licht, ...) nicht nur beeinflusst, sondern auch gemessen und verglichen. Man nennt den gemessenen Wert Istwert und den vorgegebenen Wert Sollwert. Die Regelung hat dabei die Aufgabe, fortlaufend den Istwert zu messen und wenn dieser vom Sollwert abweicht, entsprechend nachzuregeln, also die Abweichung zwischen Ist- und Sollwert zu minimieren. Je schneller die Abweichung von Sollwert und Istwert beseitigt wird und je genauer der Istwert am Ende dem Sollwert entspricht, desto hochwertiger ist die Regelung.

Diese hochwertige Regelung sind im übertragenen Sinne die mündigen Menschen, die im Rahmen der neuen Systeme und Regeln sich und die Gesellschaft, in der sie leben, fortlaufend hinterfragen und optimieren. Die wichtigste Frage dabei muss sein, ob die aktuellen Systeme und Regeln und wie sie umgesetzt werden, unserem wichtigsten gemeinsamen Ziel dienen. Dieses Ziel lautet "alle Menschen in unserer Gesellschaft sollen sich weitestgehend wohlfühlen". 

 

Fazit:

 

Das herrschende Zinssystem ist also nicht die einzige Möglichkeit, um Menschen im Umgang mit Geld zu beeinflussen. Allerdings ist es für unsere Politiker, Manager usw. die einfachste und effektivste Methode, gezielt und ohne Rückfrage auf uns einzuwirken. 

Menschen müssen nicht grundsätzlich von außen angeregt werden, etwas zu tun oder etwas zu lassen. Man kann sie auch durch neue Werte sozusagen von innen anregen. Langfristig gedacht können wir also durch eine entsprechende Erziehung und Ausbildung Menschen entsprechende Werte vermitteln, so daß sie ihr Geld nicht deshalb sparen, um mit Hilfe des Zins- und ZinsesZins-Systems (ohne wirkliche Arbeit zu leisten) ihre Vermögen immer weiter vermehren, sondern daß sie Vermögen anhäufen, weil sie etwas, das sie sinnvoll finden, finanzieren möchten. Diese Werte können im Rahmen eines entsprechenden Trainings im Umgang mit Geld vermittelt werden. Das Thema Geld wird bisher in unseren Schulen und vielen Elternhäusern viel zu oberflächlich behandelt.

Schaffen wir ein Finanzsystem, das das Gute, Hilfreiche und Edle im Menschen fördert, anstatt dessen Schwächen wie Habgier, Machtstreben, Gedankenlosigkeit und Ignoranz geschickt auszunutzen.

Ein Finanzsystem also, ohne Zinsen, insbesondere ohne den Zinseszins-Mechanismus, an dem Menschen teilnehmen, die im Rahmen ihrer Erziehung und Ausbildung tiefgründig über den sinnvollen Umgang mit Geld aufgeklärt wurden und deshalb mit einem entsprechenden Bewußtsein am Finanzmarkt teilnehmen.

Es ist der schwerste, aber auch der wirksamste Weg. Der Mensch lernt dabei durch Einsicht und muss nicht durch Katastrophen (starke Inflationen, Währungsreformen, ...) lernen. Durch eine Änderung der Werte, weg vom Geldmaximierungsgedanken hin zum Gedanken, was wir sinnvolles mit Geld tun können, könnten wir also unabhängig werden vom Zinssystem. 


Selbstlernkurs - die neue Wirtschaftsplattform Internet

 

Nicht zuletzt würde das auch die Entwicklung innovativer Produkte/Dienste fördern, die unter den derzeit herrschenden Entscheidungs- und Kreditvergabekriterien der Banken nicht entstehen können. Eine Möglichkeit, wie innovative (kleine) Unternehmen beispielsweise auf neuen Wegen zu Krediten gelangen können, sind virtuelle Marktplätze. Diese dienen den Kreditgebern und den Kreditnehmern als zeit- und ortsunabhängiger Treffpunkt - auf diesem Wege werden wir auch unabhängiger von den Banken und ihren Managern und Vorständen.

Folgende Artikel könnten Sie im Zusammenhang mit unserem aktuellen Finanzsystem auch noch interessieren:

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Wo wären wir denn heute, wenn unsere Vorfahren alle einfach gesagt hätten, das geht doch nicht, und niemand den Weg gegangen wäre, um wirklich zu sehen, was Menschen erreichen können, wenn sie sich mutig,  entschlossen und tatkräftig auf den Weg machen, um sicherzustellen ob etwas wirklich nicht geht ?

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Kommentare

Von Schulden muss man keine Zinseszinsen zahlen.

Der § 248 Abs.1 BGB sagt: Zitat: Eine im Voraus
getroffene Vereinbarung, dass fällige Zinsen wieder Zinsen
tragen sollen, ist nichtig.

Der § 289 BGB sag: Zitat: Von Zinsen sind Verzugszinsen
nicht zu entrichten. Das Recht des Gläubigers auf Ersatz des
durch den Verzug entstehenden Schadens bleibt unberührt.

Bild von Lebensunternehmer

ja, so steht es im Gesetz geschrieben ...

Unabhängig davon finde ich das von oben herab befohlene Zinssystem ganz allgemein sehr kritikwürdig - warum beschreibe ich in dem Artikel.

Die Kreditnehmer und -geber sollten in Zukunft frei entscheiden können, ob überhaupt Zinsen bezahlt werden sollen und wenn dann sollten die anfallenden Zinsen frei verhandelt werden können. Entsprechende individuelle Verträge könnten als Musterformular vom Internet heruntergeladen werden.

Hinweis
Mit Kreditnehmer und -geber beschränke ich mich nicht auf Einzelne oder kleine Gruppen, sonder meine daß auch eine ganze Gesellschaft (das Volk) diese Kreditverträge im Rahmen einer direkten Demokratie aushandeln kann.

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einmal an, wie ich mir das vorstelle.

Zitat: 

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Nachtrag:

Ok, das ZinsesZins-System wirkt nur auf die Guthabenzinsen. Letztendlich ist es aber doch so, daß das durch die Guthabenzinsen erzeugte Geld, (noch) nicht mit geistiger bzw. körperlicher Arbeit gedeckt ist. Letztendlich sind es also auch Geldblasen, genauso wie das durch die Schuldzinsen erzeugte Geld. Das bedeutet, wenn diese Guthabenzinsen ausbezahlt werden, wird das aktuell im Umlauf befindliche und mit geistiger bzw. körperlicher Arbeit gedeckte Geld, genau um diesen Betrag entwertet. Wir merken es an der Inflation unserer Vermögen, Löhne und Renten ...

Das Zitat find ich gut, aber im Gesetz steht viel...

Zitat:

Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus - Artikel 20 Absatz 2 Grundgesetz
- und wie schaut's in der Praxis aus ? Alle 4 Jahre ein Kreuz, Volksentscheide gibt es bundesweit nicht, also keinerlei wirkliche Einflußmöglichkeit als zwischen den angebotenen Parteien und Kandidaten zu wählen. Wenn mir keiner davon gefällt, Pech gehabt.
Wie das die Leute finden, sieht man an den Wahlbeteiligungen, die von Wahl zu Wahl absinken.

Abgesehen davon gibt es zig krasse Fehlurteile von Gerichten in Bezug auf die Auslegung von Gesetzen - es ist also nicht grundsätzlich so, dass man im voraus schon sagen kann, wie eine Entscheidung ausfällt.

diesbezüglich empfehle ich folgende Ausführungen auf Wikipedia zu lesen - das erklärt einiges...

http://de.wikipedia.org/wiki/Zinseszins

Grüsse Heidi

Vielen Dank für Ihre umfangreichen Bemühungen für die Allgemeinheit.
Meines Erachtens kann das so nicht funktionieren, da Ihr System auf eigener Einsicht beruht.
Diesen ethisch besonderen Charakter haben aber nicht alle Menschen - leider!
Das System muß also so beschaffen sein, daß es die Gier und Skrupellosigkeit im Zaum hält, der freie Markt aber als Ansporn zu individueller Leistung dient.
Bringen wir unser Geldsystem in Ordnung, also erlauben nur echtes (Waren-)Geld, dann dürfen auch Zinsen ausgehandelt werden (die Zinsen regelt auch der freie (!) Markt), die halt Kosten für ein eingegangenes Risiko darstellen.
Werden die Zentralbanken/Hochfinanz das erlauben?
Nur, wenn wir genug sind und diese Forderung öffentlich kundtun, u. U. selbst koordinieren - eigene Banken gründen...

Bild von Lebensunternehmer

Danke für Ihre Wertschätzung - habe mich sehr darüber gefreut :-)

Ja, da haben Sie wohl recht, wenn man die aktuelle Situation betrachtet, scheint vieles hoffnungslos, aber am Ende des Tunnels kommt das Licht :-)

... und ich würde ja die Zinsen nicht generell verbieten, aber die Zinshöhe darf nicht von einer Zentralbank vorgegeben werden, sondern sollte individuell vom jeweiligen Kreditgeber und -nehmer ausgehandelt, sowie beispielsweise auf smava.de - Direkt Kredit.

Dieser Kreditmarktplatz gibt uns die Möglichkeit um von den Banken unabhängiger zu werden. Falls Sie Interesse haben, so können Sie sich hier über die Grundidee für ein völlig neues Geldsystem informieren.

die ganze Überlegungen auf meiner Seite beruhen letztendlich auf einem komplett neuen Menschenbild

für die nachfolgenden Generationen soll dieses Bildungssystem die Grundlage dafür sein, daß in Zukunft Menschen nicht mehr durch Katastrophen schmerzhaft geläutert werden müssen, sondern durch Einsicht lernen können ...

... für die heutigen Generationen kann dieses neue Menschenbild ebenfalls Wirklichkeit werden u. zwar nachdem sie durch die Katastrophe schmerzhaft geläutert wurden.

Damit meine ich daß durch die kommende Währungsreform, die gigantischen Staatsschulden zwangsweise abgebaut wurden und wir eine wirtschaftliche Depression erleben, die uns zum Nachdenken zwingt und letztendlich das Umdenken ermöglicht.

Nach diesem Umdenken wird diese Gesellschaft, die ja aus den vielen Umdenkern besteht, möglich.

 

Nun, warum sollten wir warten, bis uns das Schreckgespenst der lähmenden Depression erreicht?
Jetzt ist die Zeit, sich neu zu orientieren, Netzwerke aufzubauen, eigene Ideen zu erörtern und im kleinen Kreis umzusetzen, was erfolgsversprechend erscheint: Zum Beispiel die Gründung einer "Wertbank" oder wie auch immer man das nennen möchte. Die Einlagen sind wertgedeckt, Computer mit entsprechenden Programmen fungieren als Clearingstelle, es wird nur das verliehen, was auch vorhanden ist...genossenschaftliche Einrichtungen sind doch in dieser Richtung schon sehr weit gediehen.
Diese Maßnahmen schaffen Vertrauen, dieses Vertrauen wirkt wie ein Sog, der weitere Menschen dazukommen läßt, usw.
Regionalgeld hat zur Zeit eben nicht die Funktion der Wertaufbewahrung, ist somit also keine Lösung.

Bild von Lebensunternehmer

Ja, es gibt viel zu tun :-)

Wobei ich schon genau weiss was ich realisieren möchte. Es ist keine elektronisches Geldinstitut der Zukunft, sondern diese  interessante Idee, die im Rahmen eines kleinen Netzwerks von sagen wir 10 bis 15 Leuten umgesetzt werden könnte :-)

Ihr Ziel ist es, diesen 10 bis 15 Leuten bei ihrer Selbstfindung/Selbstentfaltung behilflich zu sein???

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