Martin Bartonitz - der Mensch das faszinierende Wesen

 
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quergedacht - umgewendet - auf der Finde nach einer besseren Welt
Aktualisiert: vor 3 Tage 3 Minuten

„Die Erde ist KEINE Kugel, Kartoffel oder sonst was und sie dreht sich NICHT!! „

15. August 2017 - 19:48

Der folgende Kommentar kam vor 3 Wochen zum Artikel Ist die Erde doch flach? Spinnerei oder die Aufdeckung der abgefahrendsten Verschwörung? von Maxfizios rein, und weil er doch eine Reihe interessanter Gedankenübungen macht, möchte ich diese nicht einfach im Kommentarstrom untergehen lassen und als eigenständigen Artikel bringen, auch auf die Gefahr hin, dass es den Ablenkung dienlich sein könnte, wenn es denn eine Verschwörung gibt, die das Thema ‚flache Erde‘ zur Ablenkung von den wirklich wichtigen Themen nutzen. Also macht Euch wie immer ein eigenes Bild:

Die Fakten sind von mir persönlich mit realen physikalischen Geräten überprüft: Das Endergebnis steht:

Die Erde ist KEINE Kugel, Kartoffel oder sonst was und sie dreht sich NICHT!!

Es gibt dutzende Beweise, die für das Gegenteil einer rotierender Kugel sprechen. Ich will hier aber nur auf die zwei wichtigsten physikalische Geräte eingehen, weil sie überall auf der Welt zum Navigieren verwendet werden und eines davon sollte sogar über 2000 Jahre alt sein.

Das Gerät Nr. 1 heißt Kompass

Seine Nadel sollte den Verlauf der Erdmagnetfeldlinien anzeigen und das macht sie auch! Eine ausbalancierte Kompassnadel dreht sich waagerecht, also absolut parallel zum Boden! Sie zeigt uns, dass die Erdmagnetfeldlinien horizontal verlaufen und NICHT im 50-66 Grad Winkel zur Erdoberfläche, zumindest nicht hier in Deutschland. Das ist eine Tatsache, die jeder Skeptiker mit einem einfachen Kompass überprüfen kann. Auch ein selbstgekaufter Kompass weist keinerlei Neigung (>50 Grad Winkel) auf. Ist er tatsächlich mit einem Gegengewicht ausbalanciert? Ich habe zwei davon, der Eine für 2 Euro hat eine rot/weiße Nadel, wobei der rote Teil eine kleine Rundung an der Spitze aufweist, was aber ein sogenannter Reiter sein könnte. Warum er aber nicht auf der Südhälfte der Nadel sitzt, kann ich nicht beantworten. Der Zweite für 15 Euro hat gar keine Nadel, sondern eine Scheibe, und auf der ist überhaupt nichts zu erkennen, was ein Reiter sein könnte. Vielleicht auf der Rückseite?

Tatsache ist, der Kompass kann auf einer Kugel gar nicht funktionieren, denn durch die Inklination würde eine ausbalancierte Nadel im 50-65 Grad Winkel hängen bzw. den Boden des Kompassgehäuses berühren. Zitat aus Wikipedia: „Als Inklination wird der Winkel zwischen den Tangenten an die magnetischen Feldlinien und der horizontalen Tangentialebene an die Erdoberfläche bezeichnet. In Mitteleuropa beträgt die Inklination etwa 66,5°. Mit anderen Worten, die Vertikalkomponente des Magnetfelds ist rund doppelt so groß wie die Horizontalkomponente. Da zur Bestimmung der Nordrichtung nur die horizontale Komponente der Magnetfeldlinien von Bedeutung ist, muss die Inklination bei der Konstruktion des Kompasses individuell kompensiert werden… So wird bei einfachen Wanderkompassen z.B. einfach die Südhälfte der Nadel mit einem sogenannten Reiter beschwert. Ein solcher Kompass kann auf der Südhalbkugel nicht verwendet werden, da die Nadel schief hängt oder schlimmstenfalls den Boden des Kompassgehäuses berühren würde. Um weltweit Kompasse verkaufen zu können, entwickelten die Hersteller die folgenden zwei Lösungen: Für günstigere Kompassmodelle sind viele Hersteller dazu übergegangen, die Welt in bis zu fünf Zonen einzuteilen und für jede Zone eigene Modellvarianten anzubieten. Die Varianten unterscheiden sich in ihren Nadelschwerpunkten, sodass sie in der jeweiligen Zone ausbalanciert sind…“

Auf der Seite Die Erdmagnetfeld aus geophysikalischer Sicht wird für Deutschland der Eintrittswinkel der Magnetfeldlinien mit etwa 50° angegeben: „Man erkennt, daß die Magnetfeldlinien am magnetischen Äquator parallel zur Erdoberfläche verlaufen, dagegen in hohen Breiten unter einem mehr oder weniger steilen Winkel (der Inklination) in die Erdoberfläche eintreten (bzw. dort austreten) und an den Magnetpolen senkrecht stehen. Diese Tatsache hat ungeahnte Auswirkungen: Die Magnetnadel des Kompaß‘ versucht nämlich, sich entlang der Magnetfeldlinien einzustellen. In Deutschland beträgt der „Eintrittswinkel“ der Magnetfeldlinien etwa 50°, die Kompaßnadel versucht sich also entsprechend einzustellen. Da aber eine solche Neigung der Nadel im Kompaß mechanisch nicht zu realisieren ist, befindet sich auf der Kompaßnadel ein kleines Gewicht, das diese Neigung ausgleicht. Stellt sich die Frage: Was ist, wenn ich meinen Kompaß in einer Region der Erde verwenden will, in der ganz andere Feldlinienwinkel auftreten ? Ganz einfach, dort benötigt man einen anderen Kompaß !!“

Hier noch ein Zitat von der Seite berg und steigen : „Hängt man beispielsweise einen Eisenstab oder besser noch einen Stabmagneten an einem Faden auf, so dreht er sich nach kurzer Zeit in die Richtung der Pole der Erde.“

Oder hier: Induktion bei rotierendem Magneten – Zitat:“ Befestigen Sie den Stabmagneten mit einem Faden so an Stativmaterial, dass der Stabmagnet durch Anstoßen leicht um seine Querachse rotieren kann (siehe Abbildung).“ Auf der Abbildung sieht man aber, dass der Magnet in der Mitte befestigt ist und NICHT geneigt hängt. Außerdem befindet sich die Spule auf eine gleiche Höhe wie der Aufhängepunkt des Magneten. Es wird also von Anfang an von einer Drehung in der horizontaler Achse ausgegangen. Aber wahrscheinlich hat dieser Versuchsaufbau am Äquator stattgefunden?!

Ich habe meinen Kompass so gebaut: 20 Neodym Knopfmagnete genommen und zw. 10 Stück links und 10 rechts einen Faden eingeklemmt. Der Magnet war somit ausbalanciert, zeigte auch perfekt Nord/Südrichtung an, aber er stand NICHT in 50 bzw. 65 Grad Winkel zur Waagerechten, sondern hing absolut parallel zum Boden! Erst als ich den Faden zw. dem 9-ten und 11-ten Magneten eingeklemmt hatte, stand mein Stabmagnet tatsächlich etwa 45 Grad schief! Der Versuch wurde übrigens in der Nähe des 50-ten Breitengrades durchgeführt. Mein Kompass zeigte also das Gegenteil davon, was uns in der Schule erzählt wird, und was die Wissenschaft so behauptet: die Erdmagnetfeldlinien verlaufen zumindest in Frankfurter Gegend absolut horizontal !
Niemand muss mir das glauben, Jeder soll und kann sowas selbst überprüfen! Nehmt Euch zwei gleiche Magnete (egal welcher Form), lässt die Beiden zusammen haften und klemmt einen NICHT verdrehten Faden dazwischen. Was würde so ein einfacher Kompass z.B. in Hamburg oder am Äquator, oder in Australien anzeigen??

Das Gerät Nr. 2 ist ein Gyroskop

Seine scheinbare Drift soll uns am Besten die Drehung der Erde beweisen. Die Wikipedia schreibt dazu: „Ein vollkardanisch aufgehängter Kreisel mit horizontaler Drehachse würde sich am Geografischen Nordpol in 24 Stunden scheinbar um 360 Grad bzw. 15 Grad pro Stunde drehen und bedingt durch die Erdrotation abdriften, da der Kreisel stabil im Raum ist und die Erde sich dreht. Am Äquator wäre dieses nicht der Fall, außer man verwendet einen Kreisel dessen Drehachse vertikal ist, in diesem Fall spricht man aber nicht vom driften sondern vom kippen. (Link)“
„Selbst wenn die Kreiselachse sauber ihre Richtung beibehält, so dreht sich doch die Erde unter ihr. Am Pol sind das 15 Grad pro Stunde. Bei anderen geografischen Breiten reduziert sich diese Drehrate um den Sinus der Breite. Speziell am Äquator, also bei der Breite Null, ist der Effekt daher Null. Es entsteht also eine scheinbare Drift des Kurskreisels mit dieser Rate. Der kann aber begegnet werden, indem man den Kreisel durch ein einstellbares Moment um den gleichen Betrag entgegengesetzt präzedieren lässt. Dafür besitzen Kurskreisel eine Breitenmutter (im Englischen latitude nut), die entlang der Kreiselachse durch Drehung verschoben werden kann. Hierdurch weisen Kreisel diese scheinbare Drift nicht auf, wenn sie korrekt auf die geografische Breite eingestellt sind. Ungepflegte Kreisel müssen im Fluge jedoch periodisch auf den Magnetkompaß nachgestellt werden. (Link)“

Allgemein wird die scheinbare Drift berechnet, indem man 15°/h mit dem Sinus des Breitengrades multipliziert. Was ich dabei nicht verstehen kann, wenn der Kreisel um 12 Uhr mittags gestartet wird, dann sind das 24h später 15x24xsin(50)=275°, obwohl der Kreisel die gleiche Position in einem Inertialsystem hat wie vor 24h, die Sonne steht also wieder im Zenit. Das muss mir erstmal jemand genauer erklären!

So weit die Theorie, was zeigt die Praxis?

In dem Versuch mit einem richtigen Kurskreisel (Directional Gyro, ausgebaut aus einer alter Maschine) bewegt sich der Zeiger mit horizontaler Drehachse selbst nach 15 Minuten um keinen Millimeter !! Ist der Rob für seinen Versuch noch schnell von England zum Äquator gereist?

Hier das Video:

Und ich weiß, ein Youtube-Video beweist gar nichts, das machen nur die Massenmedien und s.g. Naturwissenschaftler. Deshalb musste ich ein Gyroskop selber bauen. Denn kaufen kann man die Dinge schon, aber Erstens sind sie extrem teuer und Zweitens, was hier in Deutschland angeboten wird, sind z.B. Kurskreisel, die mit Elektronik so voll gespickt sind, dass ich absolut nicht mehr sicher seien kann, was diese Geräte anzeigen, wenn man sie für 1-2h in Betrieb nimmt. Wenn ich nicht 100% weiß, wie so ein Kurskreisel aufgebaut ist, bzw. was genau die Elektronik macht, dann kann ich auch nicht behaupten, dass ich etwas damit bewiesen oder wiederlegt habe.

Also, mein selbst gebautes Gyroskop, in x/y Achsen sich frei beweglich aufgehängter Motor, an dem 9 Festplatten Scheiben (Gesammtgewicht ca. 250 g.) befestigt sind (Drehzahl 4328 UPM), hat selbst nach 5 Std. Laufzeit nirgendwohin abgedriftet. Ich habe mehrere Versuche gemacht: mal war die Drehachse des Motors horizontal, mal vertikal ausgerichtet (Kurskreisel bzw. Künstlicher Horizont), mal war nur eine Drehrichtung möglich (x-Achse fest), dann wieder beide frei beweglich. Und dann habe ich noch verschiedene Richtungen ausprobiert, z.B. Ost/West, Nord/Süd. Das Ergebnis war immer dasselbe: Null Millimeter Drift bzw. Präzession, ob nach 30 min oder 60, oder noch länger. Das beweist, dass unsere Erde (fast) still steht, sie schwankt aber nur leicht hin und her, weshalb auch Ebbe und Flut entstehen. Das konnte ich aber an meinem Gyro leider nicht erkennen.

Eigentlich wollte ich eine Art Gyroskopuhr bauen, mit einer angebrachter Nadel, die in 24h eine 360 Grad Drehung vollzieht und dabei die aktuelle Uhrzeit anzeigt. Doch meine Enttäuschung war groß, als ich gar keine Bewegung sehen konnte.

Die Wiki schreibt zum künstlichen Horizont: „Der künstliche Horizont soll die Lage bezüglich der idealen Erdoberfläche anzeigen. Nun sind aber Koordinaten auf der Erde kein Inertialsystem, sondern die Erde dreht sich unter dem Kreisel weg. In kleinerem Ausmaß geschieht das auch, wenn das Flugzeug über der gekrümmten Erdoberfläche eine größere Distanz zurücklegt. Deshalb muss ein künstlicher Horizont nachgeführt werden. Das Problem der Stützung und Nachführung wird von verschiedenen Herstellern unterschiedlich gelöst… Neben der automatischen Aufrichtung verfügen einige Kreisel auch über eine manuelle (früher auch pneumatische) Schnellaufrichtung, die für viele Anwendungen notwendig ist.“
Nun ja, mein Gyro hatte gar keine automatische Aufrichtung, Nachführung o.ä., deswegen auch keine Drift !

Ich will aber nicht behaupten, dass es gar keine scheinbare Drift gibt! Doch die Ursache dafür liegt 100% nicht in der Erddrehung, sondern in der Funktionsweise des …..Kompasses. Eine scheinbare Drift ensteht, wenn man nach einem Kompass navigiert, dabei zeigt seine Nadel immer Richtung Norden. Wenn man sich nun in Richtung Ost/West bewegt, dann würde eine kreisförmige Route auf einer flacher Ebene entstehen und das ist die s.g. scheinbare Drift. Diese ist auch anisotrop: Richtung Nord/Süd – keine Drift, Ost/West maximale Drift. Der Kurskreisel zeigt also die tatsächliche Richtung, und zwar immer geradeaus, wenn man nur nach dem Gyro fliegen würde! In der Praxis ist das der Kompass, der uns im Kreis führt, wenn man sich in die Ost/West Richtung bewegt. Und das ist auch der wahre Grund dafür, warum die Flugzeugpiloten in kleinen Maschinen den Kurskreisel alle 15-20 min nach dem Kompass ausrichten und nach dem auch fliegen müssen, nicht nach dem Gyro. Der Begriff „scheinbare Drift“ wurde deshalb erfunden, damit wir uns im Kreis drehen und dabei denken, wir hätten eine Kugel umrundet. Dabei haben wir tatsächlich nur die Mitte der Scheibe umkreist, den s.g. Nordpol ! Die Lüge muss halt aufrecht gehalten werden. Aus diesem Grund denken auch die meisten Piloten, sie würden eine Kugel umfliegen, dabei fliegen sie, wenn sie ihre Reisehöhe erreicht hatten, eine absolut horizontale Linie! Es entstehen keine bogenförmige Linien, es gibt keine Kurskorrekturen, wo die Nase des Flugzeuges nach unten gedrückt werden muss, damit die Maschinen nicht an Höhe gewinnen. Und deshalb driftet auch der Kurskreisel nicht ab, wenn das Flugzeug am Boden steht. Zumindest ist das in den Maschinen der Fall, wo der Kurskreisel bzw. künstlicher Horizont rein mechanisch funktionieren, also ohne automatische Nachführung, Kurskorrektur etc..
Hier sind die Gespräche mit drei Piloten zu diesem Thema, Flat Earth Pilot Interviews (German):

Aber keine Sorge, heutzutage selbst in den UL-Flugzeugen fliegt man nach dem GPS (Satelliten in einer geostationären Umlaufbahn?), so wie ich mit meinem damaligen Nachbarn.

Vergleicht bitte noch, wie unterschiedlich eine Orthografische Azimutalprojektion, insbesondere die Polare Projektion aussehen, und zwar einmal hier:

und dann hier: Orthografische Azimutalprojektion

Was dabei auffällt, dass nur die russische Wiki schreibt, dass die Azimutalprojektion einer der wichtigsten kartographischen Projektionen sind: „Азимутальная проекция — одна из важнейших картографических проекций.“ Die deutsche Wiki verschweigt uns diese Tatsache. Warum wohl? Weil nach diesen Karten auch tatsächlich navigiert wird! Und warum auf der russischen Wiki die Polare Projektion wie eine flache Erde aussieht? Und wie sieht denn die Antarktis aus?!

Was bedeutet eine Naturwissenschaft: Wissen schaffen durch das Beobachten der Natur! Immer mehr Menschen weltweit kommen dem über 500 Jahren alten Betrug dahinter. Die Wahrheit ist nicht mehr aufzuhalten. Wichtig ist nicht das, was gesagt wird, sondern das, was getan wird! Und ich habe es getan, ich habe zwei von der offiziellen Wissenschaft anerkannte Geräte nachgebaut und mich vom Gegenteil, was behauptet wird, überzeugen lassen. Außerdem habe ich ein Video gefunden, wo jemand sogar den aus einem Flugzeug ausgebauten Kurskreisel startet (der vorher auch noch versiegelt war) und dann feststellt, dass es gar keine Drift gibt, solange man das Gerät in Ruhe rotieren lässt! Die Piloten werden also auch belogen, und zwar weltweit.

Wenn Das keine Weltverschwörung ist?

Hört auf zu reden, sondern macht was! Der Kaiser ist tatsächlich nackt!


Was uns die Symbolik der UNO sagen kann …

14. August 2017 - 10:10

Jean Ziegler, ehemaliger Berater des UNO-Menschenrechtsrats, sah in den beiden Männern Churchill und Roosevelt, die Charta war die Gründungscharta der Vereinten Nationen, jenes Vertragswerkes, das den Völkern der Welt die Freiheit der Wahl ihrer Regierungsformen, die Verhinderung jeder Form von Krieg, die Garantie der Menschenrechte und die „Verwirklichung sozialer Menschenrechte“ versprach.

Die UNO – United Nations Organisation oder auch Vereinte Nationen – wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Sie geht zurück auf die Atlantik Charta, zu der sich viele Staaten schon 1941 getroffen haben, um sich gegen das Hitler-Deutschland zu verbünden und für Frieden zu sorgen. Alle Staaten sollten abrüsten, bis auf die USA und GB, die als Weltpolizei über den Frieden herrschen sollten (siehe).

Zielscheibe

Am 25. Juni 1945, also noch vor Kriegsende, kamen Vertreter aus 50 Nationen nach San Francisco, um die 111 Artikel umfassende Charta der Vereinten Nationen zu unterschreiben. Mit dabei war US-Präsident Truman, jener Freimaurer des 32. Grades, der kurz danach seinen Friedenswillen mit dem Befehl des Abwurfs der ersten Atombombe auf Hiroshima unterstrich (wir erinnern uns an das Datum des Abwurfs in der Nacht vom 5. auf den 6.8.1945 -> 5+8+1+9+4+5=32, danach stieg er wie „Phönix aus der Asche“ zum 33. Grad des schottischen Freimaurer-Ritus auf).

Flagge der Vereinten Nationen

Nun werfen wir einen Blick auf das Logo der UNO. Logos werden mit Bedacht ausgesucht und sollen etwas aussagen. Was lässt sich hier nun erkennen:

  1. Als ich das Logo das erste Mal bewusst anschaute, war mir intuitiv unwohl. Ich habe meinen Wehrdienst geleistet und habe dabei gelernt, mit einem G3 zu schießen. Dabei zielten wir auf eine Scheiben, die so aussah wie jene, die hier mitten auf die Welt zielt.
  2. Wir sehen die Welt von zwei Ähren eingerahmt. Die Ähre ist für Christen ein heiliges Zeichen (Brot/Eucharistie), ein  Symbol für Aussaat und Ernte. Und dann blicken wir zurück auf den Artikel Die Matrix Staat als Menschenfarm?
  3. Und dann finden wir noch einmal die Zahl 33, die Anzahl der Freimaurer-Hochgrade des schottischen Ritus. Wenn wir die einzelnen Flächen der Zielscheibe auszählen, so kommen wir auf 8 Kuchenteile, die 4 mal unterteilt sind, plus die Mitte = 33.

Es ist mir nicht bekannt, dass Freimaurer bisher etwas zur Stärkung sozialer Bewegungen beigetragen hätten. Allerdings sind sie in den höheren Graden – Rängen – durchaus in der Lage, Menschen und Menschenmassen beliebig für ihre Zwecke zu funktionalisieren.
Martin Sigl (Zitat hier)

Präsident Truman spricht vor der UNO – an den Tischen sehen wir rechts und links das Band der Freimaurer-Bruderschaft, welches wir auch sehr häufig an den prächtigen Häusern finden, die um das Jahr 1900 gebaut wurden, der Hochzeit der Freimaurerei

Inzwischen wissen wir, dass diese Bruderschaften dazu genutzt werden, die Eine-Welt-Regierung, die New World Order zu erschaffen, und dabei dürfte diese Organisation eines ihrer Werkzeuge sein …

Das folgende Bild zeigt sehr schön den Unterschied auf, den es ausmacht, wenn die Neue Weltordnung hierarchisch-mächtig aufgebaut ist oder eben auf Augenhöhe in einem bewussten Miteinander:

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„Die atmosphärischen Bedingungen lassen die Bildung von langlebigen Kondensstreifen nur sehr selten zu.“ … #Chemtrails

13. August 2017 - 11:48

Abgasstreifen von Linienflugzeugen über Barcelona, Spanien

Ich kann mich noch an tief blaue Himmel im Sommer erinnern. Das war in den 60 und 70iger Jahren. Zugegeben, da war der Flugverkehr noch wenig entwickelt. Aber wenn dann schon mal Flieger am Himmel zu sehen waren, da waren ihre Contrails sehr kurz und in Sekunden wieder verschwunden. Wenn ich heute in den Himmel schaue, und das tue ich inzwischen sehr häufig, dann gibt es kaum noch Tage, an denen diese kurzen Trails zu sehen sind. In der Regel ziehen sich diese Trails nun über den ganzen Himmel und stehen dort über Stunden und werden auch immer breiter. Am Ende des Tages ist dann der Himmel äußerst milchig aus. Weit weg von dem dunklen Blau, das ich noch in Erinnerung habe. 

Wissenschaftler sprechen von Geo-Engineering (Wikipedia: „… bezeichnet vorsätzliche und großräumige Eingriffe mit technischen Mitteln in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde. „) , wenn sie das Klima beeinflussen wollen. Und so wird von einer Verschwörung gesprochen, dass da oben am Himmel gorß angelegt Dinge ausgebracht werden, ohne die Menschen darüber zu informieren. Es  wird darüber inzwischen mächtig gestritten, ob solche Streifen am Himmel, wie sie im Bild über Barcelona aufgenommen wurden, normal sind. Der Wetterprophet Kachelmann sagt JA (siehe). Andere haben darüber gearbeitet und kommen zu anderen Ergebnissen. Hier ein Text, den ich in einem Kommentar auf Facebook zum Thema Chemtrails aufgeschnappt habe, und nun mag sich jeder selbst ein Bild darüber machen, was Normalität am Himmel ist:

Moderne Verkehrsflugzeuge fliegen in einer Höhe von rund 10.000 Metern – manchmal sogar noch etwas höher“, sagt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.. Verkehrsflugzeuge halten sich somit zumeist in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre auf. In diesen Höhen herrscht jedoch nur in seltenen Fällen eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent oder mehr:

In den kalten Atmosphärenschichten treten relative Feuchten von 0 bis über 200 % auf. In ca. 70 % der Fälle ist die Luft untersättigt, die relative Feuchte liegt also unter 100 %, und die Kondensstreifen lösen sich innerhalb weniger Minuten auf

heißt es sogar auf der „Chemtrail-Vertuschungsseite“ von Wikipedia. Eine Quelle nennt Wikipedia dabei nicht. Man kann daher nicht ausschließen, dass die Luft sogar in weit mehr als 70 Prozent der Fälle untersättigt ist. Dafür spricht vieles: Die Möglichkeit der Luftmassen, Wasserdampf aufzunehmen, nimmt zum einen mit sinkenden Temperaturen ab. Mit anderen Worten: Je geringer die Temperatur, desto weniger Feuchte können die Luftmassen aufnehmen und desto geringer ist das Wasserdampfmischungsverhältnis (Julia Keller, „Die Messung von Wasserdampf in der Tropopausenregion an Bord eines Passagierflugzeugs„, in: Diplomarbeit im Fach Meteorologie, Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Universität Karlsruhe [TH], Juli 2008, S. 10) ). Hinzu kommt, dass synoptisch bedingte Austauschprozesse häufig trockene stratosphärische Luft in die obere Troposphäre einbringen (Keller, a.a.O., S. 11). Mit anderen Worten:

In der Reisehöhe von Verkehrsflugzeugen ist es in der Regel eher trocken, so dass sich die Kondensstreifen in der Regel auch wieder sofort auflösen müssten.

Dieses Ergebnis wird durch eine vom Meteorologischen Observatorium Lindenberg vorgenommene klimatologische Auswertung der Feuchteprofilmessungen bestätigt. Diese Skizze zeigt einen Mittelwert von ca. 40 % relative Luftfeuchtigkeit an der Hauptdruckfläche 300 hPa. Das entspricht in etwa einer Höhe von 9000 Metern. „Es ist eine Feuchteabnahme von ca. 4 % relativer Feuchte in den letzten 45 Jahren in der oberen Troposphäre über Lindenberg zu beobachten“, ergaben diese Messungen.

Aber auch die Stratosphäre scheint immer trockener zu werden. Kürzlich haben Forscher vom NOAA Earth System Research Laboratory in Boulder (Colorado) den Wassergehalt in der Stratosphäre untersucht. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass der Wasseranteil in der Stratosphäre zurückgeht.

Die atmosphärischen Bedingungen lassen daher die Bildung von langlebigen Kondensstreifen nur sehr selten zu.

Noch viel seltener lassen die atmosphärischen Bedingungen einen substanziellen Breitenzuwachs der Kondensstreifen zu. Dieses links abgebildete Phänomen können wir jedoch seit ein paar Jahren nahezu täglich rund um den Globus beobachten, d.h. viele der Kondensstreifen sind nicht nur langlebig, sondern sie legen mit der Zeit auch noch an Breite zu. Damit ein sichtbarer substanzieller Breitenzuwachs der Kondensstreifen eintreten kann, wäre jedoch eine außerordentlich hohe Übersättigung der Luft erforderlich. Dieses Phänomen tritt nur bei RHi ≥ 120% auf, d.h. die relative Feuchte muss bezogen auf die Übersättigung der Luft mit Eis mindestens 120 Prozent betragen. Andernfalls können die Kondensstreifen nicht sichtbar anwachsen. Bei geringen Übersättigungen ist der Kondensstreifen größtenteils unsichtbar (vgl. Simon Unterstraßer, „Numerische Simulationen von Kondensstreifen und deren Übergang in Zirren„, in: Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Oktober 2008). In der gerade genannten Dissertation der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München heißt es zudem:

Im Kondensstreifen wird im Gegensatz zu natürlich gebildeten Zirren diee Ubersättigung großflächig abgebaut. Durch turbulente Schwankungen entstehen kurzzeitig Untersättigungen, welche zu einem „turbulenten“ Verdampfen der Kristalle führen.
vgl. Simon Unterstraßer, a.a.O.

Als Zwischenergebnis kann somit festgehalten werden, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre in der Regel weit unter 100 Prozent beträgt, so dass sich die Kondensstreifen von Flugzeugen in der Regel auch sofort wieder auflösen müssten. Ein substanzieller Breitenzuwachs der Kondensstreifen ist nur in absoluten Ausnahmefällen (RHi ≥ 120%) möglich. Dieses Phänomen können wir aber mittlerweile nahezu täglich an unserem Himmel erleben. Hinzu kommt noch, dass es aufgrund der vom Flugzeug erzeugten Turbulenzen und der damit einhergehenden Untersättigung von zunächst übersättigter Luft zu einem so genannten „turbulenten Verdampfen“ der Kristalle kommt, womit die Aerosole für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar sind.


Poem of Welcome for Liars, Louts, Lunatics and Libertines in “the muddled mind“ of Mad Moron Miller

12. August 2017 - 18:58

Poem of Welcome
for
Liars, Louts, Lunatics and Libertines
in “the muddled mind“ of
Mad Moron Miller

Oh, yea!
Gimme your rich, fat-ass schmucks,
accustomed to living life
in golden towers of limitless luxury,
your crooked, corrupt, lunacy loving thugs…
Gimme all those who are totally without need,
opportunists, exploiters, degraders
known narcissists , who no advise will heed,
egomaniacs with big bundles of cash
willing to help muddles masses here
to control, to subdue, to trample on,
to bully belligerently, to insult, to belittle, to berate,
to harass, hatefully to harangue, to hassle, to hustle,
to batter, beat, and bash…
helping us also to keep out all impoverished,
enslaved and downtrodden riff-raff…
We do not want more idealists,
more freedom-loving movers, shakers, and doers,
more wide-eyed dreamers….
We need more members of the monetary mafia,
manipulating skimmers, scammers, and schemers…
Gimme all the greedy, grabby, crappy,
cheerful brown-nosers and joyful ass-kissers…
They will find a welcoming, open & readily revolving door…

Then let the word got forth and of such
like-minded crackpots to send even more…

They will immediately be hired …
They will be well-rewarded and admired …
They will not be deported, depleted, duped, dumped, or fired…
They will find fiendish and fanatical friends here…
They will be given preference
for the best, the tastiest, the juiciest steaks
in the most luxurious and choicest
of T-controlled places…
We need more unquestioning,
leeringly luring, nonsense-enduring loyalists
who wantonly and willingly will fit
into the pattern and practice of unbridled, unprincipled,
loudly-lambasting, right-wing-nut extremist lunacy.
So, come one, come all…
(with clever, convenient, foreign collusion and connection,
sordidly secretive, concealed from detection)
you slick, slimy, sleazy and slutty,
you vulgar, you voluptuously smug,
you nihilists, you narcissists, and smutty
you wicked wackos and totally nutty,
you arrogant, ignorant, and overbearing…
you groping, gripping, and p-grabbing kind…
you utterly uncaring…
you deliberately devious deed doers
and opportunistically daring…
to help keep the little folks locally in line,
no matter how loudly the liberals,
those loftily liberty-loving softies,
will howl, holler, protest, whimper, and whine…
Help keep us defend and protect
what we callous, coolly, coldheartedly calculating
CON-cocting, CON-ning, CON-servatives
want no-one the actual details
ever to discover, to find out…
to look into…and to inspect…
A lit lamp and an open door
you will always find…

Gerhard A. Fürst
8/10/2017

Source of Images:

  1. directzine4dems.com
  2. politico.com
  3. skydancingblog.com

Platons Höhlengleichnis auf die heutige Zeit übertragen …

11. August 2017 - 17:11

Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage.
John Lennon, der von Verrückten ermordet wurde …

Platons Höhlengleichnis in moderner Szene …

Der folgenden Texte wurde auf yoice.net – Alternatives Webmagazin gepostet und lohnt sich zu lesen, malt es doch ein Bild, dass es zu verstehen gilt:

Das Feuer von hinten, die Akteure und Darsteller auf der Bühne. Sie werden von einer Priesterklasse unsichtbar angeleitet, die Skripte sehr eng nach den Vorgaben wiederzugeben, damit der Schatten an der Wand für die Sklaven im Publikumsbereich eine plausible Geschichte als Rahmenerzählung ergibt und ihnen der Schwefelgeruch nicht zu stark in die Nase steigt.

Ganz aktuell wird der amerikanische (und geisteskranke?) Präsidentendarsteller Donald Trump als „Ritter“ glorifiziert und an die Wand geworfen. Er will die amerikanischen Sklaven vor einem „Atompilz“ bewahren und kündigt ein Spektakel als neue Episode mit dem Namen „Feuer und Zorn“ an, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Auf der anderen Seite haben wir mit Kim Jong-un (einen weiteren Geisteskranken?) ,dem die „Macht“ zu Kopf gestiegen ist. Er spielt im Kasperltheater das „böse Krokodil“ und soll mit seinen „Raketenattrappen“ die Rahmenerzählung glaubhaft machen.

Beide Funktionspuppen vereint übrigens nicht nur ihre Geisteskrankheit, sondern beide besitzen sie die „UNO Clubkarte in Gold „mit der Aufschrift „Regierungskrimineller“!

Wie zum Teufel kommen nun die absurden Komödien des militärisch kriminellen Komplexes, wie beispielsweise die ‚Brutkastenlüge‘, ’19 Teppichmesser Alibabas greifen die USA an‘, ‚vietnamesische Patrouillenboote attackieren die US Flotte‘, ‚Massenvernichtungswaffen im Irak‘ usw., immer wieder in die Rahmenerzählung des öffentlichen Bewusstseins?

Das Pentagon zb hat zu diesem Zweck 27.000 „geisteskranke Prostituierte(?)“ eingestellt (siehe mehr dazu), die als Journalisten oder Chefredakteure verkleidet die Aufgabe haben, das Image des militärisch kriminellen Komplexes aufzupolieren. Damit sie das auch gut machen, verschüttet das Pentagon jährlich einen Topf mit 4,7 Milliarden US Dollar.

Auch Hollywoods Aufgabe war es von jeher etwa nicht ,die Menschen zu „unterhalten“, sondern die Rahmenerzählung mitzugestalten, um die Massenmorde des Militärs als „Notwendigkeit“ zu glorifizieren!

Praktisch alle großen Leidmedien (hier bewusst mit d geschrieben), auch die oder gerade die in der BRD, sind „NATO-konform“.

Je NATO-konformer ein Medium ist, desto eher übernimmt es die vorgegebene Meinung zu geopolitisch relevanten Themen und Ereignissen (Kriege, Konflikte, weltpolitische Akteure, Zeitgeschichte, etc.) und wirft für die Sklaven die transatlantische Darstellung bzw deren Interpretation als Schatten an die Wand.

Hier werden künstliche Rivalitäten aufgebaut und durch tausende kleine oder größere Meldungen gefestigt und es wird eine gepflegte „Feindbild Akquise“ betrieben, damit die „FÜHRER“ der 193 UNO Schurkenstaaten ihr geopolitische Schach spielen können, ohne Gefahr zu laufen, sich vor „Nürnberg 2.0“ wiederzufinden.

Kürzlich zeigten, die durch den „Freedom of Information Act“ veröffentlichten Dokumente aus dem Pentagon und der CIA auf, dass das US-Terrorregime hinter den Kulissen an über 800 großen Filmen und mehr als 1.000 TV-Titeln ihre kriminellen Finger im Spiel hatte.

Übrigens ist auch die „Demokratie“ eine Inszenierung, die für ein Laienpublikum aufgeführt wird. Derzeit sollten die beiden transatlantischen „U-Boote“ „IM Erika“ und „Schulz Defekt“ in der rauen See einen „Walkampf (;-)“ aufführen, aber die beiden „transatlantischen U-Boote“ sind dermaßen beschädigt, dass man sie nach Möglichkeit weniger auf der öffentlichen Bühne auftreten lässt, denn es darf nicht auffallen, dass die beiden „Lobby Ritter“ in jeder Hinsicht völlig kompetenzlos sind.

Kommen wir lieber schnell zum Wetter…


Über die Entstehung des Neuen Testaments …

9. August 2017 - 8:39

Foto: Martin Bartonitz 2014

Der folgende Text kam als Kommentar zum Artikel Über die gefälschte Bibel …  und da er wieder einmal geschichtlich Interessantes aussagt, möchte ich ihn nochmals als eigenständigen Artikel bringen, auch wenn er am Ende Eigenwerbung macht …:

Die Entstehung des Neuen Testaments

[HiG.03_64.04.25,01] Ich habe dich schon gestern auf eine Menge anderer kleiner Widersprüche aufmerksam gemacht, die sich in den drei Evangelien des Matthäus, Lukas und Markus begegnen. Und Ich will dich noch auf einige andere aufmerksam machen, die sich in der späteren Zeit nicht nur unter diesen bekannten drei Evangelisten, sondern noch bei weitem mehr unter der Menge der anderen, sowohl jüdischen als auch heidnischen Weiterverbreiter Meiner Lehre, die man auch Evangelisten nannte, in den verschiedenen Gemeinden derart eingewurzelt haben, daß schon in kaum dreißig Jahren nach Mir wegen der Verschiedenheit der Aussagen in den Schriften von Mir förmliche Kriege und sonstige Schlägereien sich erhoben haben – unter denen gleich jene zu Neros Zeit in Rom zwischen den vielen Judenchristen und paulinischen Heidenchristen derart feindselig ausgebrochen sind, daß es Nero notwendig erschien, die große und überwiegende Anzahl der Judenchristen in Rom samt einem großen Anteil der von ihnen bewohnten Stadt zu vertilgen und sogar jener Römer nicht zu schonen, die das Panier des Judenchristentums gewisserart als Kennzeichen öffentlich zur Schau trugen.

[HiG.03_64.04.25,02] Aber es hat auch selbst diese grausame Verfolgung der Judenchristen von seiten Neros wenig gefruchtet; denn unter den späteren Nachfolgern dieses Kaisers wußten sich die Juden dennoch wieder in Rom einzuschmuggeln und machten aus Rom ein zweites Jerusalem gleichwie die Griechen aus Konstantinopel. Und wie das geschehen war, so wurde besonders das römische Jerusalem (Rom) stets mächtiger und mächtiger und fabrizierte sich – zum Teil aus den Judenevangelien und zum Teil aber auch mit der Annahme der alten jerusalemischen Tempelgebräuche und auch mit der der römischen Heiden – das, was das römische Pontifikat betroffen hat.

[HiG.03_64.04.25,03] Die Römer waren demnach im Besitze aller möglichen Judenevangelien sowie der alten Judenschriften und auch der Heidenevangelien und stellten da gewisse gelehrte Kirchenväter auf, welche die Hauptfabrikanten der römischen Dogmen waren, die aber den griechischen Evangelien oft schnurstracks entgegen standen, – und das um so leichter und um so mehr, weil der römische Oberhirte nichts Emsigeres zu tun hatte, als auch die Griechen mit seinen Missionaren zu beschicken, was nach 300 Jahren (325) nach Mir unter den Gläubigen eine solche Verwirrung hervorgebracht hatte, daß da viele der Griechen wieder anfingen, die heidnischen Altäre und Tempel aufzurichten und darin (in den Tempeln) der Göttin Minerva, dem Gott Apollo, dem Jupiter und der Ceres ihre Opfer darzubringen.

[HiG.03_64.04.25,04] Kaiser Konstantin, der für sich ein eifriger Christ war, beschloß diesem Unfuge dadurch Schranken zu setzen, daß er in der Stadt Nicäa als dem Hauptsitze der verschiedensten Glaubensmeinungen eine große Kirchenversammlung zusammenberief, zu der auch der Oberbischof von Rom geladen wurde. Konstantin selbst führte den Vorsitz und zeigte ihnen die üblen Folgen, die sich in jüngster Zeit aus der großen Glaubensverschiedenheit über Christum erheben müssen.

[HiG.03_64.04.25,05] Er schlug ihnen denn eine vollkommene Sichtung sowohl der vielen geschriebenen Evangelien, wie noch mehr jener der traditionellen vor und sagte, daß man aus den vielen sich einander völlig widersprechenden Evangelien nur eines einzigen, und zwar dessen des Johannes sich bedienen soll, damit die Christen im Glauben einig würden und sich nicht mehr wegen der Glaubensverschiedenheit gar so verfolgten wie die wilden Tiere – und die Heiden lieber wieder zu ihrem alten Heidentume zurückkehrten, als so verbleiben unter einer solchen Lehre, von der man bei dem besten Wissen und Willen nirgendwo Wahres und Rechtes mehr erfahren kann.

[HiG.03_64.04.25,06] Denn so es in der Christenlehre irgend einen Stifter gegeben habe, so muß er nur Einer gewesen sein, der auch nur eine Lehre den Menschen überliefert hat. Und diese eine Lehre muß einen Sinn und einen Geist haben. So aber gibt es schon seit lange her eine große Menge geschriebener Evangelien und eine noch größere Menge der von Mund zu Mund überlieferten, von denen ein jedes von seinem ganz eigenen Christus spricht, der mit den andern Christussen nicht die geringste Ähnlichkeit hat.

[HiG.03_64.04.25,07] Es werden demnach alle die vielen Evangelien bis auf eines, welches wohl das älteste sein dürfte, vollends zu verwerfen sein. Und so dieses von den Bischöfen nicht sollte genehmigt werden, so werde er sich von dem Christentume ganz abwenden und allenthalben in seinem großen Reiche das alte Heidentum wieder aufrichten lassen, das für sich trotz der vielen Götter um vieles einiger war als ein solches zerklüftetes Christentum. –

[HiG.03_64.04.25,08] Da schlugen ihm die griechischen Bischöfe vor, daß die Namen Matthäus, Markus und Lukas auch in die alte Christenzeit zurückfallen und nicht irgend doppelt oder auch noch mehrfach unter einem und demselben Evangelisten-Namen erscheinen. Und der Kaiser willigte dazu ein unter der Bedingung, daß man dazu auch die Lehre des Heiden-Apostels Paulus in Anbetracht ziehen solle und mit ihr alle die andern Evangelien fegen.

[HiG.03_64.04.25,09] Man machte ihn zwar darauf aufmerksam, daß auch Paulus sich in seiner Lehre nicht immer gleich geblieben sei, und er an die Heiden ganz andere Briefe schrieb und an die Juden wieder andere, die sich im Sinne und Geiste nicht völlig ähnlich wären. Und Konstantin sagte, daß dies eben nichts mache; denn Paulus habe doch am meisten bewiesen durch Worte und Taten, daß er keinen falschen Christus predige, sondern nur Den, dessen Geist ihm vor Damaskus wunderbar das Amt eines wahren Apostels gegeben hat.

[HiG.03_64.04.25,10] Nach mehr als dreißigjähriger Beurteilung verwarf man endlich doch alles bis auf die vier noch gegenwärtig vorhandenen Evangelien samt der Apostelgeschichte des Lukas und den Briefen des Paulus und einigen wenigen Briefen weniger alter Apostel Christi mit der Offenbarung Johannis, schrieb das alles nach der Ordnung in ein Buch und hieß es infolge der beiden Briefe des Paulus an die Hebräer: ‚Das neue Testament‘ – welches dann von allen Bischöfen angenommen ward, das man aber in späteren hundert Jahren darauf doch wieder dahin umgemodelt hatte, daß man den Evangelisten Johannes in den Hintergrund schob und Matthäus, Lukas und Markus voransetzte und auch in den Kapiteln und Versen eine kleine Abänderung machte und überall vorzeichnete, an welchem Festtage ein oder das andere Evangelium dem Volke vorzutragen sei, wonach sich die Griechen noch heutigentags richten wie auch manche anderen christlichen Sekten.

[HiG.03_64.04.25,11] Rom aber hat für sich dennoch eine eigene Einteilung gemacht und hat in den späteren Zeiten fürs Volk ein kurzes Auszugs-Evangelium fabriziert für Sonn- und Feiertage. Das ganze Evangelium wie auch die alten Bücher der Juden hat es dem Volke auf das strengste verboten zu lesen und die Übertreter dieses Gebotes sogar mit dem Tode bestraft.

[HiG.03_64.04.25,12] Auf diese Weise ist das gegenwärtige Neue Testament entstanden und wurde nach und nach auch als solches von den Christen angenommen vor ungefähr dreizehnhundert Jahren, das aber besonders von den römischen Bischöfen noch allerlei Abänderungen und mitunter auch eigenmächtige Zusätze erhielt, wie solche in der römischen Vulgata, besonders aus den von den römischen Kirchenvätern herrührenden Exegesen zu ersehen und zu erkennen sind und ein jeder nur ein wenig helldenkende Mensch es bald innewerden kann, wessen Geistes Kinder sie sind.

[HiG.03_64.04.25,13] Da kommt besonders eine solche Zusatzlehre vor, nach der die Seelen der Verstorbenen bis an den Jüngsten Tag hin zu schlafen haben, welche Lehre man mit dem griechischen Ausdruck Psychopanechia – d.i. Seelenschlaf – bezeichnete.

[HiG.03_64.04.25,14] Diese Lehre aber erhielt sich nur so lange, bis ein Papst das heute noch bestehende römische Meßopfer einführte und dieses mit allem Pomp den römischen Christen dahin erklärte: daß es als ein unblutiges Opfer die vollends gleiche Kraft und Macht habe wie das einstige blutige Opfer Christi am Kreuze, und daß sich also Christus auf diese Weise wundersam für die wahren Christgläubigen der römischen Kirche Seinem Vater im Himmel aufopfere, und daß ein rechtgläubiger Christ, der ein solches Opfer zu seiner Heiligung mit der dafür (nötigen) Darbringung eines kleinen diesweltlichen Opfers lesen lassen würde, alsogleich nach dem Tode des Leibes ohne langen Seelenschlaf von Christus erweckt und zur ewigen Glückseligkeit berufen werden könne. Und sei der Christ nicht ganz vollkommen, so könne er mehrere solcher Opfer für sich darbringen lassen und würde dadurch der ewigen Verdammnis entgehen und nach einer kleinen Läuterung jenseits im sogenannten Fegefeuer dennoch in den Himmel gelangen.

[HiG.03_64.04.25,15] Also ging das Dogma vom Seelenschlaf, mit dessen Beibehaltung das neu erfundene Meßopfer nichts eingetragen hätte, nach und nach selbst schlafen wie auch jenes geradezu lächerliche Dogma, das da ernstlich lehrte, daß Gott nur einen geringen Teil der Menschen für den Himmel, den größten Teil derselben aber für die Hölle erschaffen habe.

[HiG.03_64.04.25,16] Diese beiden dummen Lehrsätze hat man mit der Zeit endlich ganz aufgehoben, aber dafür die bekannten fünf Kirchengebote und etliche neu kreierte Sakramente eingeführt, die Ich euch nicht eigens zu sagen brauche, da sie ein jeder an und für sich leicht erkennt.

[HiG.03_64.04.25,17] Obschon dadurch die christliche Lehre auf den strengen Rat des Kaisers Konstantin sehr vereinfacht wurde, so ist aber dennoch des Kehrichts in überflüssiger Menge in ihr zurückgeblieben trotz der oftmals zugelassenen und vorgenommenen Sichtungen, von denen eine jede eine gewisse Sektenabtrennung zur Folge hatte, wodurch dann wieder mehrere Christusse entstanden sind, die bis zur Stunde einander als gegenseitige Erzfeinde sich bei den Haaren ziehen.

[HiG.03_64.04.25,18] Darum muß nun die letzte und größte Sichtung vor sich gehen, und wie schon früher bemerkt, die Sichtungsmaschine heißt: die Wissenschaft.

[HiG.03_64.04.25,19] Die sich anfeindenden Christusse müssen hinaus samt allen ihren Anhängseln, auf daß der Eine von Johannes gepredigte Christus unter den Menschen erscheine und Wohnung nehmen kann.

[HiG.03_64.04.25,24] Und somit begnüget euch vorderhand mit dem, was Ich euch gegeben habe und arbeitet fleißig am ‚Johannes‘; denn in dem werdet ihr noch zu einer Überfülle des inneren Lichtes gelangen. Hat aber jemand etwas für sich, das er wissen möchte, so mag er fragen, und Ich werde also bereit sein, ihm darüber ein kurzes und helles Licht zu geben. Amen.
http://www.j-lorber.de/


Das „Steuerspar-BGE“ in aller Kürze erklärt …

8. August 2017 - 23:44

Den folgenden Text möchte ich allein schon deshalb bringen, da einigen Facebook-Benutzer der Account gesperrt wurde, nachdem sie ihn verbreiteten (Quelle mit etwas mehr Vorspann):

Tom Wellbrock stellte in seinem Artikel „Bedingungsloses Grundeinkommen: Der große Coup des Neoliberalismus?“ fest:

Ein wesentlicher Punkt fehlt beim BGE: Der Kapitalismus an sich. Der neigt nämlich nicht dazu, seine Arbeiter und Angestellten mit sozialen Wohltaten zu verwöhnen, das widerspricht seinem Wesen. Stattdessen geht es beim Kapitalismus und dem Neoliberalismus immer in erster Linie um Gewinnmaximierung.

Das „Steuerspar-BGE“ geht einen anderen Weg als alle anderen bisherigen Modelle: Es ist nicht bloß eine einzelne Maßnahme, sondern Teil eines alternativen Wirtschaftssystems. Um Sie als Leser mit diesem Blog-Artikel nicht zu erschlagen, erläutere ich kurz die wichtigsten Punkte und lade Sie ein, die Details auf der dazugehörigen Website zu vertiefen.

Es ist von der Grundidee her simpel, enthält aber die zur konkreten Umsetzung nötigen Details. Denn wenn ein Problem komplex ist, kann die Lösung nicht zu einfach sein. Das ist ein weiterer Unterschied zu anderen BGE-Modellen.

Wie funktioniert das „Steuerspar-BGE“?

Alles sollte so einfach wie möglich sein. Aber nicht einfacher.
Albert Einstein

Das „Economic Balance System„, zu dem das „Steuerspar-BGE“ gehört, enthält 8 Bereiche. Einer davon, das „Arbeitsmarkt Balance System“, beseitigt die Ursachen von Arbeitslosigkeit und Niedriglohn, indem es Geschäfte und Beschäftigung regional verknüpft.

Wie bekommt man Unternehmen dazu, etwas zu tun, dass sie von sich aus nie tun würden? Durch ein Anreizsystem. Genauer gesagt: Durch einen unwiderstehlichen steuerlichen Anreiz.

Das Schlüsselelement dazu ist die „Unterbeschäftigungssteuer“. Damit wird die Beschäftigungsintensität besteuert. Ist die Beschäftigungsintensität hoch genug (in den meisten Branchen: 8 Angestellte pro Umsatzmillion), liegt der Steuersatz bei Null. Ist sie zu gering, muss das Unternehmen eine Unterbeschäftigungssteuer von mehreren hundert Prozent auf seine Verkaufspreise aufschlagen. Das heißt: Wer im Verhältnis zum Inlandsumsatz zu wenige Angestellte auf der Gehaltsliste führt, ist komplett raus aus dem Binnenmarkt. Und damit nicht Billiglöhner die Gehaltslisten füllen, gibt es Mindestgehälter für verschiedene Arten von Angestellten. Zudem dürfen maximale Jahresarbeitszeiten nicht überschritten werden.

Die Details erläutern:

Unternehmen haben im Arbeitsmarkt Balance System die Wahl: Entweder machen sie glänzende Geschäfte am Binnenmarkt (in Deutschland: Über 7 Billionen €), oder sie sind raus aus dem Binnenmarkt und müssen ihre Inlands-Marktanteile der Konkurrenz überlassen. Wer Umsätze erzielen will, muss unbedingt die Unterbeschäftigungssteuer vermeiden.

Es gibt im Gesetzentwurf 5 Arten Angestellte, die Unternehmen von der Unterbeschäftigungssteuer absetzen können. Das Steuerspar-BGE ist eines davon:

  1. Vollzeitarbeitnehmer, Mindestjahresgehalt 40.000 €, maximale Jahresarbeitszeit 1.200 Stunden
  2. Teilzeitarbeitnehmer, Mindestjahresgehalt 32.000 €, maximale Jahresarbeitszeit 600 Stunden
  3. Auszubildende, Mindestjahresgehalt 24.000 €, maximale Jahresarbeitszeit 1.200 Stunden
  4. „abwesende Arbeitnehmer“ (= BGE-Empfänger), Mindestjahresgehalt 24.000 €, maximale Jahresarbeitszeit 0 Stunden
  5. Kinder (Kindergeld), Mindestjahresgehalt 7.200 €, maximale Jahresarbeitszeit 0 Stunden

Ist das nicht zu viel? Nein, das ist zu wenig. Realistischer sind Vollzeiteinkommen von 60.000 € und ein BGE von 30.000 € jährlich. Wie die Präsentation „Arbeitsmarkt Balance System aus Unternehmersicht“ auf den Seiten 7 und 8 vorrechnet, bedeutet das lediglich rd. 30% Lohnkostenanteil in den meisten Branchen (es gibt Ausnahmen, aber das würde hier zu weit führen).

Jemandem ein BGE auszuzahlen ist (abgesehen vom Kindergeld) für Unternehmen die billigste Möglichkeit, die Unterbeschäftigungssteuer zu vermeiden.

Antworten auf Fragen und Gegenargumente

Kommen wir zu den u.a. von Tom Wellbrock, Roberto J. De Lapuente und Jens Berger formulierten Fragen:

  1. Welche Wirkung hat es auf den Kapitalismus? Werden Probleme des Kapitalismus gelöst und die Ursachen von Arbeitslosigkeit und Niedriglohn beseitigt?
  2. Wie hoch ist es?
  3. Wer finanziert es?
  4. Werden Renten auf BGE-Niveau gedeckelt?
  5. Gäbe es eine Bedürftigkeitsprüfung und erhalten auch Spitzenverdiener das BGE?
  6. Steigen die Preise? Wie ist die reale Kaufkraft eines BGE nach eventuellen Preissteigerungen?
  7. Welche Wirkung hat es auf Leiharbeit?
  8. Welche Wirkung hat es auf den Niedriglohnsektor? Gibt es einen Kombilohn-Effekt?
  9. Wer finanziert die Krankenversicherung?
  10. Wer geht dann noch arbeiten?

1. Welche Wirkung hat es auf den Kapitalismus?

Prof Heiner Flassbeck analysiert in diesem Video sehr treffend, dass es einen Kapitalismus in Reinform noch nie gegeben hat, und dass ein reiner Kapitalismus sich selbst zwangsläufig zerstört. Wenn der Kapitalismus überhaupt funktioniert hat, dann nur scheinbar und vorübergehend. Und zwar immer dann, wenn er so reguliert war, dass er kein echter Kapitalismus mehr ist.

Das Economic Balance System (EBS) bzw. das Arbeitsmarkt Balance System (ABS) mitsamt Steuerspar-BGE regulieren den Kapitalismus auf eine Weise, die sowohl der Allgemeinheit als auch den Unternehmern, den öffentlichen Haushalten und der Demokratie nutzt:

  1. Arbeitslosigkeit und Niedriglohn: Es gibt mit dem ABS keine unfreiwillige Arbeitslosigkeit mehr. Wer arbeiten will, findet problemlos ein gut bezahlte Arbeit, da das Angebot an Arbeitsplätzen die Nachfrage übersteigt (Feineinstellung: Siehe Antwort 16 der FAQ). Wer nicht arbeiten will, muss nicht arbeiten und hat trotzdem ein BGE von mindestens 2.000 €. Da sich der Arbeitsmarkt mit dem ABS um 180 Grad dreht, wird aus dem Überangebot an Arbeitsuchenden ein Überangebot an Arbeitsplätzen, die dringend besetzt werden müssen.
    Nach den marktwirtschaftlichen Mechanismen von Angebot und Nachfrage sind nun die Arbeitnehmer in der besseren Verhandlungsposition. Die gesetzlichen Mindestlöhne stellen die Untergrenze dar. Tatsächlich ist es eher eine Versteigerungssituation: Unternehmen, die die besten Konditionen bieten (Gehalt, Arbeitszeiten, Home Office, Firmenwagen, etc.), finden leichter Arbeitnehmer als diejenigen, die es nicht tun.
    Da für alle Unternehmen innerhalb einer Branche die gleichen Konditionen gelten (für inländische Unternehmen wie für Importeure), ist das ein fairer Wettbewerb.
  2. Profitmaximierung und Kostendruck: Unternehmen dürfen weiterhin Profite maximieren. Allerdings geht das nicht mehr zu Lasten der Arbeitnehmer, da Unternehmen (ab 250.000 € Jahresumsatz, siehe Gesetzentwurf) immer eine Mindestquote an Inlandsangestellten im Verhältnis zum Inlandsumsatz aufweisen müssen, und sie nur anständig bezahlte Angestellte von der Unterbeschäftigungssteuer absetzen können.
    Die rd. 5,5 Milliarden Arbeitnehmer im Ausland sind keine Konkurrenz mehr am nationalen Arbeitsmarkt. Importeure müssen im Inland ausreichend viele und ausreichend gut bezahlte Angestellte nachweisen, um die Unterbeschäftigungssteuer zu vermeiden. Zölle gibt es nicht. Jedes ausländische Unternehmen hat freien Zugang zum Binnenmarkt, genießt aber nicht mehr unlautere Vorteile wie Dumpinglöhne.
  3. Automation / Digitalisierung: Immer kompliziertere menschliche Arbeit kann (bei oftmals höherer Qualität) durch Maschinen / Roboter / Computer kostengünstiger ersetzt werden – sogar in Niedriglohnländern. Wer das abstreitet, hat Humans need not apply“ („Menschen brauchen sich gar nicht erst zu bewerben“) entweder nicht gesehen oder nicht verstanden. Mehr dazu u.a. unter „Automatisch arbeitslos„. Mit dem ABS gewinnt der Mensch den Lohnstückkostenwettbewerb zwischen Mensch und Maschine. Automation und Digitalisierung schreiten weiter voran, nutzen aber vor allem den Angestellten – durch immer kürzere Arbeitszeiten und immer größere Ergonomie, siehe FAQ Antwort 21.
  4. Ewige Produktivitätssteigerungen: Pro Arbeitnehmer werden immer mehr Güter/Leistungen produziert. Das bedeutet gleichzeitig, daß zur Produktion der Menge Güter/Leistungen, die sich am Markt absetzen lassen, immer weniger Menschen erforderlich sind. Mit dem ABS führt das zu kürzeren Arbeitszeiten bei steigenden Gehältern, da die Reduzierung der Zahl der Arbeitnehmer (im Verhältnis zum Umsatz) unmöglich ist.
  5. Zwang zu unmöglichem ewigem Wachstum in einer endlichen Welt: Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer davon ist die unendliche Gier der Kapitalbesitzer. Zum EBS gehört auch die (höchst dringende und sinnvolle) Option der „Vermögensbeschränkungen“. Das ist eine Vermögensteuer von 100% oberhalb eines Vermögens von Betrag X pro Haushalt. Der Diskussionsvorschlag von economy4mankind ist 30 Mio. €, ich persönlich bin eher für 10 Mio. € Obergrenze. Das heißt: Ab diesem Vermögen führt Gier zu keinem Vermögenswachstum mehr. Damit sinken auch der Renditedruck und der Zwang, immer mehr und immer mehr Vermögen zu generieren. Warum das Kapital nicht in nennenswertem Umfang ins Ausland abwandert, erklärt diese Webseite.
    Ein weiterer Grund für ewiges Wachstum ist im heutigen System der Ausgleich der wegrationalisierten Arbeitsplätze, die den o.g. Produktivitätssteigerungen zum Opfer fallen. Mit dem ABS fallen keine Arbeitsplätze bzw. „Einkommensplätze“ mehr weg.
    Ein weiterer Grund für die Notwendigkeit ewigen Wachstums liegt in der Staatsverschuldung. Um die Zinsen dafür zahlen zu können, müssen die Steuereinnahmen ständig steigen. Mit der EBS-Komponente „Budget Balance System“ schwimmen die öffentlichen Haushalte in Überschüssen.
  6. Ewige Umverteilung von Arm nach Reich durch Profite: Der Transfer von Arm nach Reich bzw. von Konsumenten an Kapitalbesitzer findet vor allem mit jedem Kauf von Produkten statt. Mit jedem Kauf eines Produktes fließt dessen Profit von Konsumenten an Unternehmenseigentümer, die diese Profite dann anhäufen. Zweitgrößter Vermögenstransfer sind Mieten und Pachten von Nutzern an Kapitalbesitzer. Drittgrößter Vermögenstransfer sind Spekulationsprofite, viertgrößter Vermögenstransfer sind Kreditzinsen.
    Vermögensbeschränkungen beschränken die obere Scherblatt der Schere zwischen Arm und Reich, das Arbeitsmarkt Balance System beschränkt mit seinen hohen Mindesteinkommen das untere Scherblatt der Schere.
    Ungleichheit gibt es nach wie vor und muss es auch geben, um Unternehmer und Arbeitnehmer zu motivieren (wer mehr arbeitet, hat erheblich mehr als diejenigen, die nicht arbeiten). Jedes Wirtschaftssystem lebt von Motivation.
  7. Tendenz zu Monopolen: Norbert Häring zitierte vor wenigen Tagen eine brisante, aber nicht überraschende Studie von MIT, Harvard University und der Universität Zürich mit dem Titel „The Fall of the Labor Share and the Rise of Superstar Firms„. Demnach tendiert der Kapitalismus zur Ballung von Marktmacht und zur Bildung von Oligopolen und letztendlich Monopolen. Die „Superstar-Konzerne“ wie Amazon, Google, Facebook, Apple, Microsoft & Co, die es (bisher meist weniger extrem) in fast jeder Branche gibt, weisen durch Größen- bzw. Rationalisierungsvorteile sowohl die größten Profite als auch die niedrigsten Lohnquoten auf.
    Das EBS enthält nicht nur die Verknüpfung einer Steuer mit der Beschäftigung. Punkt 3.5. des Buches zum EBS (ehemals „Bandbreitenmodell“) trägt den Titel: „Das Bandbreitenmodell als weltpolitische Superwaffe“. Grundidee: Steuern haben 2 Zwecke: a) Einnahmen generieren, b) etwas zu steuern. Während das Budget Balance System zu 100% die Finanzierung der öffentlichen Haushalte sicherstellt, dient die Unterbeschäftigungssteuer dazu, Unternehmen zur Einstellung von mehr Angestellten zu bewegen, als sie benötigen (und diese gut zu bezahlen).
    In gleicher Weise kann man mit jeder Art von Umsatzsteuer arbeiten. In diesem Fall würde man den Umsatz nach Größe progressiv besteuern. Das heißt: Je mehr Umsatz ein Unternehmen macht, desto höher wird die Umsatzsteuer. Kleine Unternehmen haben dadurch einen Ausgleich, der sie wettbewerbsfähig macht, und Großkonzerne können sich gar nicht mehr bilden, weil ab Umsatz X die Produkte unverkäuflich teuer werden. Der Markt wandelt sich von Oligopolen zu Polypolen.
  8. „Mismatch“: Die Evolution der Technologie (und damit auch der Jobs) verläuft weitaus schneller als die des menschlichen Hirns. Daraus folgt: Die Lücke zwischen dem, was ein durchschnittlicher Mensch leisten kann, und der Leistung, die Arbeitgeber verlangen, reißt immer weiter auseinander. Die ewig steigenden Anforderungen haben zur Folge, daß immer mehr Tätigkeiten für durchschnittlich begabte Menschen unerreichbar sind. Der „Arbeitsmarkt für Olympiasieger“ macht systembedingt immer mehr Menschen zu Verlierern.
    Das Arbeitsmarkt Balance System löst das Problem: Da Arbeitgeber nicht mehr sonderlich wählerisch sein können und sie für ihre eigene Existenz ausreichend viele Arbeitnehmer benötigen, müssen sie erstens attraktive Arbeitsbedingungen auch für die Menschen bieten, die dumm wie Brot und ungebildet wie RTL-Zuschauer sind. Dabei haben Arbeitgeber und auch viele Arbeitnehmer ein Interesse an betrieblicher Weiterbildung. Wer keine Weiterbildung anbietet, ist als Arbeitgeber unattraktiv.

2. Wie hoch ist das Steuerspar-BGE?

Mindestens 24.000 € jährlich. Wie die Präsentation „Arbeitsmarkt Balance System aus Unternehmersicht“ auf Seite 7 vorrechnet, ist durch die hohe Nachfrage nach BGE-Empfängern ein BGE von 30.000 € wahrscheinlicher. Das BGE für Nicht-Arbeit ist übrigens die Referenz für das Einkommen der Arbeitenden: Je mehr Geld es ohne Arbeit gibt, desto mehr Geld zahlen Unternehmen, um Menschen zur Arbeit zu motivieren.

3. Wer finanziert das Steuerspar-BGE?

Es wird zu 100% von der Wirtschaft bezahlt. Unternehmen setzen 5 Arten Angestellte (siehe Gesetzentwurf) von der Unterbeschäftigungssteuer ab. Darunter sind auch Menschen, die sie als Arbeitnehmer nicht benötigen (wohl aber als Kunden ihrer Produkte). Als „abwesende Arbeitnehmer“ setzen die Unternehmen BGE-Empfänger steuerlich ab. BGE-Empfänger sind die kostengünstigste Lösung, um ausreichend viele Angestellte vorzuweisen und sie Steuer zu vermeiden.

Die Akzeptanz der Bürger ist daher ungleich größer als in anderen Modellen – denn sie müssen es nicht direkt zahlen, sondern indirekt. In einer Marktwirtschaft zahlen alle Menschen die Einkommen aller anderen Menschen indirekt durch ihre Konsumausgaben.

Gleichzeitig ist es das beste Wirtschaftssystem für Unternehmer.

4. Werden Renten auf BGE-Niveau gedeckelt?

Nein. Im Unterschied zu allen anderen BGE-Modellen, die Rentenversicherungsabgaben und damit auch die bisherigen Renten abschaffen, hat das „Renten Balance System“ des EBS 3 Säulen:

  1. Sofortige staatliche Mindestrente von jährlich 24.000 € aus den Überschüssen des „Budget Balance Systems“ im Staatshaushalt. Bisherige Rentenansprüche, die darüber liegen (betrifft unter 5% der Rentner), werden aus dem Staatshaushalt überwiesen.
  2. Schnellstmöglicher Übergang zum „Steuerspar-BGE“ mit voraussichtlich mindestens 30.000 € Jahresrente.
  3. Obendrauf: Privates Aktiensparkonto, gefüllt aus einem Rentensparplan von 10% des Einkommens, befreit von Spekulationen, Hausses und Baisses am Aktienmarkt.

5. Gäbe es eine Bedürftigkeitsprüfung und erhalten auch Spitzenverdiener das BGE?

Es gibt keine Bedürftigkeitsprüfung, da jeder Bürger ein Angestellter ist. Jeder erhält das BGE als Teil seines Gehalts vom Arbeitgeber. Wer nicht arbeitet, erhält mindestens 24.000 € Jahresgehalt. Wenn ein Arbeitnehmer z.B. 80.000 € Jahresgehalt hat, erhält er 24.000 € BGE – plus 56.000 € für seine Arbeit obendrauf.

6. Steigen die Preise? Wie ist die reale Kaufkraft des Steuerspar-BGE nach eventuellen Preissteigerungen?

Wenn alles immer möglich billig sein soll – wovon sollen dann anständige Gehälter gezahlt werden? Preise müssen hoch genug für hohe Gehälter sein. Ausbeuter-Hungerlöhne sind inakzeptabel – in Bangladesch ebenso wie in Bitterfeld.

Wie „Arbeitsmarkt Balance System aus Unternehmersicht“ auf den Seiten 7 und 8 vorrechnet, bedeutet es mitsamt Steuerspar-BGE lediglich rd. 30% Lohnkostenanteil. Das ist kein Grund für explodierende Preise, wie es bei 100-130% Mehrwertsteuer der Fall wäre, wenn ein BGE über die Mehrwertsteuer finanziert wird.

Der Wettbewerb um Kunden wird mit dem EBS und dem Steuerspar-BGE nicht außer Kraft gesetzt. Es kommt lediglich der Wettbewerb um ausreichend viele Angestellte hinzu. Das hat aber auch zur Folge, dass das allgemeine Gehaltsniveau etwa auf das Niveau der Schweiz steigt. Hohe Kaufkraft hat zur Folge, dass in der Schweiz die Preise höher sind als in Deutschland. Meine Prognose nach Einführung des EBS und Steuerspar-BGE ist ein Schweizer Gehalts- und Preisniveau.

Eine preisbremsende Komponente kommt im EBS hinzu: „Inflations-Bekämpfungs-Unternehmen“ in Bürgereigentum, die die Weisung erhalten, nicht weniger als 5% und nicht mehr als 10% Gewinn zu kalkulieren – unabhängig davon, ob der Markt höhere Preise her gibt.

7. Welche Wirkung hat das Steuerspar-BGE auf Leiharbeit?

Da die Unternehmen nur eigene Angestellte von der existentiell wichtigen Unterbeschäftigungssteuer absetzen können, ist die Leiharbeit tot.

8. Welche Wirkung hat das Steuerspar-BGE auf den Niedriglohnsektor? Gibt es einen Kombilohn-Effekt?

Mit dem „Arbeitsmarkt Balance System“ gibt es keine Niedriglöhne mehr. Kombilöhne gibt es generell nicht mehr, da die Unternehmen selbst das BGE auszahlen.

 Einzige Ausnahme bei Kombilöhnen sind 4 Branchen, in denen kein Preisniveau durchsetzbar ist, von dem gut bezahlte Arbeitsplätze finanziert werden können, siehe FAQ Frage 17 und Gesetzentwurf Punkt 12: Gastronomie, Friseurhandwerk (und evtl. weitere preisempfindliche, haushaltsnahe Dienstleistungen), Landwirtschaft, Fischerei, und Künstler. In diesen Branchen können sich die Angestellten bei einem zweiten Unternehmen als Steuerspar-BGE-Empfänger von der Unterbeschäftigungssteuer absetzen lassen. Sie haben also 2 Arbeitgeber, bei denen der eine das BGE zahlt und der zweite für die tatsächliche Arbeit etwas drauf legt.

9. Wer finanziert die Krankenversicherung?

Im Gesundheitssystem des EBS zahlt jeder Erwachsene seine Gesundheitskosten bis zu maximal 10% seines Jahresbruttoeinkommens selbst. Es gibt keine Krankenversicherungsbeiträge. Auch vom BGE werden keine Beiträge abgezogen. Wer in einem Jahr keine Gesundheitskosten verursacht, zahlt überhaupt nichts. Die Grundfinanzierung erfolgt mit den Überschüssen des „Budget Balance Systems“ im Staatshaushalt. Mehr unter „Gesundheitssystem aus Patientensicht“.

10. Wer geht dann noch arbeiten?

Dazu zitiere ich zunächst unsere Seite „BGE: Wer geht dann noch arbeiten?“:

Am 2. Mai 2006 diskutierten Götz Werner, Oskar Lafontaine und Lothar Späth bei „Menschen bei Maischberger“ über diese Frage. Späth meinte sinngemäß: „Dann geht ja niemand mehr arbeiten – außer mir, natürlich.“ Lafontaine meinte sinngemäß: „Dann geht ja niemand mehr arbeiten – außer mir, natürlich.“ Je nach Umfrage nennen 50-80% aller Befragten dieses Argument. Wenn aber die meisten Erwerbsfähigen auch mit Grundeinkommen arbeiten würden – wo liegt dann das Problem? Schließlich haben heute auch nur rd. 50% aller Erwerbsfähigen einen echten Arbeitsplatz.

Nicht alle, aber die große Mehrheit der Menschen würde auch dann arbeiten wollen, wenn es ein Grundeinkommen gäbe. Und zwar aus den gleichen Gründen, aus denen heute Millionen Niedriglöhner arbeiten, deren Nettoeinkommen unter (oder nur unwesentlich über) Hartz IV-Niveau liegen. Rational betrachtet macht es keinen Sinn, daß diese Millionen Menschen für so wenig Geld arbeiten, und sie tun es trotzdem. Wissenschaftler der „ökonomische Glücksforschung“ identifizierten dafür mehrere starke Motive:

  • Erfüllung durch sinnstiftende Aufgaben
  • Erreichung persönlicher Ziele
  • Bekämpfung von Langeweile
  • Neid auf Menschen mit höherem Einkommen/Vermögen

Wer arbeitet, hat im „Arbeitsmarkt Balance System“ in jedem Fall ein erheblich höheres Einkommen als jemand, der nicht arbeitet. Das motiviert ausreichend viele Menschen in ausreichendem Maße zur Arbeit.

Und schließlich erklärt das Unterkapitel 1.3.5. des Buches zum EBS / Steuerspar-BGE mit dem Titel „Arbeitsverweigerer und Arbeitslose sind nützlich für Arbeitnehmer“, wie diejenigen, die nicht arbeiten, das Angebot verfügbarer Arbeitnehmer verknappen und so den Preis der Arbeit / das Gehalt der Arbeitenden nach oben drücken.

Jörg Gastmann (Jahrgang 1964) lebt in Bergisch Gladbach. Er ist Suchmaschinenoptimierer, Webdesigner, Webredakteur, Buchautor sowie Sprecher von economy4mankind, einer kleinen NGO mit einem alternativen Wirtschaftssystem. Bei den Neulandrebellen war er beim „JackPod: Podcast Desaster um das bedingungslose Grundeinkommen“ zu Gast. Als Gastautor der Neulandrebellen schrieb er u.a. „Geht wählen! Argumente gegen Nichtwähler“ und „AfD: Arbeitnehmer- und familienfeindlichste Partei Deutschlands“.


Über die gefälschte Bibel …

6. August 2017 - 21:22

Schon als kleiner Junge von 9, der die Kommunion durchlief, sagte mir meine Intuition, dass hier mächtig was schief liegen muss. Dennoch lässt das Folgende doch den Mund zum staunen offen, oder?

Ich fand diese Aussage in einer Dokumentation, die ich gestern schon in einem Kommentar verlinkte und hier aber noch Mals einzeln ansprechen möchte. OK, diese Dokumentation wurde scheinbar von Jemanden angefertigt, der entweder Vegetarier oder Veganer ist und auch gleichzeitig religiös. Und er wollte es genauer wissen. U.a. was Jesus zum Fleischverzehr wirklich sagte, und so fand er aber auch diese beiden Aussagen von Hieronymus, der den Auftrag von Kaiser Juvenian hatte, für den biblischen Kanon die vorhandenen Schriften zu sichten und zu in Lateinische übersetzen, und an diesen schrieb:

So erfahren wir auch, dass die damaligen Priester, die den Nicht-Fleischverzehr predigten, aus dem Dienst „befördert“ wurden.
Zu der Dokumentation, passend zum Buch Die Bibel ist gefälscht ist der folgende Text zu lesen:

Glaubt man der Bibel, dann hat Gott zur Zeit des Propheten Mose Völkermorde, die Todesstrafe und Tieropfer befohlen. Gleichzeitig gab Gott durch Mose jedoch das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Auch distanziert sich Gott durch einige Propheten des Alten Bundes deutlich von den Ritualen der Tieropfer. Wie kommt das? Hat Gott zwei Meinungen – oder wurde die Bibel gefälscht?

Es erstaunt: Für die Katholische und die Evangelische Kirche sind alle Teile der Bibel, trotz der vielen Ungereimtheiten und offensichtlichen Fälschungen, das wahre „Wort Gottes“.

Um die Antwort zu finden, warum es so viele Widersprüche in der Bibel gibt, muss zuerst der Frage nachgegangen werden: Wer hat die Bibel geschrieben? Wer hatte entschieden, welche Schriften in die Bibel aufgenommen wurden und welche nicht – und warum nicht?

Die Antwort ist ernüchternd: Es waren durch alle Zeiten die Pharisäer, Schriftgelehrten und Theologen, die diese Entscheidungen getroffen haben – im übertragenen Sinn die „Priesterkaste“. Doch welche Interessen waren im Spiel? In der TV-Dokumentation „Die gefälschte Bibel“ wird diesen Fragen nachgegangen. Die Ergebnisse überraschen und lassen erstaunen.

Nun schaut aber Mal selbst rein, wie es um den Wahrheitsgehalt unser heutigen Bibel bestellt ist:


„Es gibt keine Materie … weder im Dies- noch im Jenseits“

6. August 2017 - 11:06

Diesseits / Jenseits (Bild: Martin Bartonitz – Spreewald 2017)

Ich habe die wahrscheinlich seltene Gabe, das Universum in Nullzeit verlassen zu können, körperlos. Ich kann also sowohl im Diesseits als auch im Jenseits sein. Man sagt ja, es gibt ein sichtbares und ein unsichtbares Universum. Beide zusammen bilden die Vorder- und Rückseite ein und der selben Medaille.

Unsere Vorstellung vom Jenseits ist vollkommen unbegründet und einzig von Angst getragen. Im Jenseits gehen weder Leichen spazieren, noch gibt es dort ein Paradies.
Unsere Vorstellung von Himmel und Hölle passt einzig zu der Vorstellung von gut und böse, richtig und falsch, warm und kalt. Was ist warm, was ist kalt? 1 Grad plus ist warm und 1 Grad minus ist kalt. Wer sagt das?

Im Jenseits gibt es keine Temperatur, keinen Druck, keinen Raum, keine Dimension, keine Zeit, keine Bewegung und keine Materie. Im Jenseits gibt es einzig absolute Dunkelheit und absolute Stille. Und dennoch ist dieser raumlose Raum erfüllt mit allem. Es ist wie ein Ozean ohne Ufer und ohne Grund, vollgefüllt mit der Formenlosigkeit, welche im Diesseits materielle Formen annehmen kann und annehmen wird.

Das Jenseits ist keine Geisterwelt, es gibt keine Geister, es sei denn du erschaffst welche im Diesseits. Im Jenseits befindet sich einzig das Bewusstsein. Elektromagnetismus.

Die Menschheit hat keine Ahnung was Elektromagnetismus ist. Der Magnetismus ist nicht magnetisch, ES ist das unsichtbare magnetische Licht des Wissens.
Die Elektrizität ist Polar, wir wissen, dass Licht elektrisch ist, wir wissen aber nicht warum. Dieses elektrische Licht ist der universale Baustoff, aus dem unser Diesseits
gebaut wird. Alle Materie ist Energie, sagt Einstein. Energie ist Licht, elektrisches Licht.

Um Materie besser verstehen zu können, kann man auch sagen, Materie ist gefrorenes Licht. Materie kann wie Wasser verschiedene Aggregatzustände einnehmen.
Eisen kann fest sein, flüssig sein und man kann es verdampfen. Ein Gas kann man verflüssigen und einfrieren.

So ein Universum kann jedes interessierte Kind verstehen, wenn es sich nicht von der Wissenschaft verarschen lässt mit irgendwelchen Theorien.

Euer Gerd Zimmermann

***

Meine Herren, als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie, diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, ein Schwarmgeist zu sein, und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.

Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt − ist es doch der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile zu erfinden −, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund der Materie.

Nicht die sichtbare, vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde, wie wir gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht – sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen.

Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott.

So sehen Sie, meine verehrten Freunde, wie in unseren Tagen, in denen man nicht mehr an den Geist als den Urgrund der Schöpfung glaubt und darum in bitterer Gottesferne steht, gerade das Winzigste und Unsichtbare es ist, das die Wahrheit wieder aus dem Grab materialistischen Stoffwahns heraufführt und die Welt verwandelt, wie das Atom der Menschheit die Tür öffnet in die verlorene und vergessene Welt des Geistes. (aus Max Plancks Rede im Harnack-Haus 1929)

***

Zukünftige Generationen erleuchteter Menschen werden aufhören, dieses elektrische Universum als Materie und Stoff zu denken. Sie werden wissen, was es ist, nämlich nur Bewegung. Wenn die Idee der Stofflichkeit aus unserem Denken verschwunden ist und die Vortäuschung von Stofflichkeit durch Bewegung ihren Platz eingenommen hat, wird die Menschheit ihre Geist-Einheit mit dem Universalen Geist verstehen. Und dann werden wir unseren Körper als das erkennen, was er ist – nur ein Instrument, um die Formbilder des Geist – Denkens zu erschaffen. (Albert Einstein)

***

Die Naturwissenschaft entdeckt Gottes unsichtbares Universum des magnetischen Geistes durch ganz kleine Gucklöcher, die sich dem Menschen durch eine neu erwachende Intelligenz auftun, aber die Naturwissenschaft weiß noch nicht, was sie entdeckt. Die Naturwissenschaft bezeichnet dieses unsichtbare Universum noch als Antimaterie. Das ist wunderbar und hoffnungsträchtig. Dass etwas entdeckt wurde und man davon ausgeht, dass es etwas anderes gibt als Materie, was offenbar die Quelle der Materie ist, die aus ihr hervorgeht, ist so wundervoll, dass es wie ein Fortschritt von tausend Jahren in einem Tag erscheint.

Materie ist Bewegung. Die Antimaterie, die nun die ernsthafte Aufmerksamkeit der Naturwissenschaftler auf sich lenkt, ist Ruhe. Manche Wissenschaftler sagen, sie sei reine Energie. Wenn Materie, die nur Bewegung ist, Energie ist, und Antimaterie, die keine Bewegung ist, reine Energie ist, welche Art von Energie ist davon unrein? Was bedeudet das? Die Zeit ist gekommen, wo es zwingend erforderlich ist, dass die Naturwissenschaft Bewegung und Energie unterscheiden und die Materie als Produkt der Energiequelle ansehen muss. (Quelle: Radioaktivität)

***

Was die Materie angeht, lagen wir alle falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, dessen Schwingung so gesenkt wurde, das sie für die Sinne wahrnehmbar wird.. Es gibt keine Materie. (Albert Einstein, siehe auch Universum – Walter Russel)

***

Es gibt keine Substanz in der Natur, die der Mensch nicht aus dem scheinbaren NICHTS erstellen, synthetisieren oder erschaffen kann, wenn er das kennt was hier aufgeschrieben und aufgezeichnet ist. (Walter Russell)

***

Diese Tatsache der Natur hat dem Menschen immer überdeutlich vor Augen gestanden, ohne das er sie erkannt hätte. Selbst ein so grosser Denker und Beobachter wie Albert Einstein entging sie als er 1905 seine Gleichung schrieb, die feststellt, dass schnelle Bewegung das elektrische Potential vervielfacht. Diese Tatsache der Natur ist wahr, aber das es genauso Wahr ist, dass die schnelle Bewegung das Potential unterteilt, ist seine gesamte Gleichung als Gesetz wertlos, denn eine halbe Wahrheit, die sich selbst aufhebt, kann kein ewiges Gesetz sein. (Kommentar irgendwo hier im Blog)

***

Wasser hat einen höheren Heizwert als Benzin, dass wusste spätestens Viktor Schauberger. Aber selbst Wasserstoff muss verbrannt werden. Deshalb baute Viktor die Sogturbine. Da Wissen im Universum nicht verloren gehen kann, braucht es nur abgerufen zu werden. Man kann Wasser, Luft und Äther saugen. Der Sog entwickelt ein Vakuum, was ein U-Boot, Flugzeug oder Medium betriebsmittel- und reibungsfrei ohne diese gewaltigen Druck- und Wärmeverluste bewegt. Diese Antriebstechnik ist einfach zu verstehen und herzustellen. Wer sagt denn das kalte Fusion nicht funktioniert. Implosion ist Atomumwandlung ohne (Atom) Explosion. (Gerd Zimmermann nach Lektüre von Ihr bewegt falsch)


„Essen Sie Tierleichenteile?“

4. August 2017 - 21:11

Lämmer (Foto: Wikipedia)

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.
Christian Morgenstern

Ich sprach diese Woche einen Arbeitskollegen an, ob der abgenommen hätte. Ja, er hätte sich inzwischen wegen der größeren Konfektionsgröße komplett neu einkleiden müssen. Als hätte er sich entschlossen, beim Essen einen deutlichen Gang runter zuschalten. Seit 10 Wochen habe der dann auch gleich auf Fleisch ganz verzichtet. Er hätte allerdings doch zunehmend Probleme mit Schmerzen in Gelenken und im Gebiss bekommen. Vor ein Paar Tagen war er dann bei Muttern zum feiern und hätte auch beim Fleisch ordentlich zugelangt. Und siehe da, die Probleme wären wie weggeblasen gewesen.

Ähnliches erzählte mir eine gute Freundin, die sich 10 Jahre in den USA vegetarisch ernährt hätte. Dann wäre sei nach Berlin zurück gekehrt und wäre ein Paar Tage bei Muttern gewesen, die auch „ordentlich“ Fleischgerichte auftischte. Die Freundin wollte der Mutter nicht nein sagen und aß. Und auch bei ihr waren die jahrenlangen Schmerzen in den Handgelenken anschließend weg.

Auf der anderen Seite wissen wir, dass, wer sich fast ausschließlich von Fleisch ernährt, stark unter Gicht leiden wird. Ich selbst habe meinen Fleischbedarf auf einmal die Woche reduziert und fühle mich recht wohl. Ich esse dann auch keinerlei Wurst mehr. Und inzwischen gibt es richtig gute vegetarische Aufstriche, die zum Glück nicht irgendwelche Wurst simulieren soll.

Ich hatte das Essen von Fleisch einerseits reduziert, da ich selbst kein Lebewesen töten mag. Warum sollte ich dann also Tiere essen? Viel wichtiger aber erschien mir, dass viel mehr Menschen ernährt werden können, wenn weniger Fleisch gegessen wird, bzw. viel weniger Böden mit Monokulturen zugeplastert werden müssen, wo dann nichts mehr leben kann. Zudem produzieren die Tiere viel Gülle, was unsere Böden und Gewässer mit Nitraten belastet.

Es ist also wie immer ein schwierig zu entscheiden, was gut oder schlecht ist. Das möge jeder für sich selbst entscheiden, womit er gut leben kann.

Der folgende Text hat mich zu diesem Post angetrieben, da er ich nochmals zum Nachdenken anregte:

Essen Sie Tierleichenteile?

Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.
Volker Elis Pilgrim, Schriftsteller

92% aller Deutschen essen regelmäßig gewürzte, gesottene und gebratene Leichenteile. In ihrem Auftrag töten Schlächter Millionen von Tieren, schneiden die Kadaver auseinander und hängen sie ab. Der Verwesungsprozess beginnt. Den Leichenteilen werden Gewürze und Geschmacksverstärker hinzu gegeben. Im Supermarkt findet der Kunde die Tierleichen unter der Bezeichnung »Fleisch« in der Kühltheke wieder: aus Muskeln wird ein »Schnitzel«, ein in Streifen geschnittener Magen heißt »Kutteln«, zermanschte und gewürzte Leichenreste werden unter der Bezeichnung »Wurst« verkauft.

Wir sind es gewöhnt, zubereitetes Fleisch zu essen – fix und fertig gewürzt und mundgerecht geschnitten. Immer weniger Menschen bringen ihr Steak oder ihre Wurst tatsächlich mit lebendigen Geschöpfen in Verbindung, die wie der Mensch Trauer, Freude, Leid und Schmerz empfinden können.

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.
Wilhelm Busch

Unsere Art von Kannibalismus

945 Hühner, 46 Schweine, 46 Puten, 37 Enten, 12 Gänse, 4 Rinder und 4 Schafe – das ist die durchschnittliche Fleisch-Bilanz eines Deutschen im Laufe eines Lebens. Dazu kommen zusätzlich etliche Wildtiere, See- und Meeresfische.

»Töten von Tieren« – das erscheint grausam. An der Metzgertheke ein Stück Fleisch einzukaufen, ist hingegen normal. Würden wir auch Katzenfleisch kaufen, wenn es lecker angemacht wäre? – Natürlich nicht! Würden wir Hund essen oder Meerschweinchen? Nein! – Warum aber essen wir das Kalb oder das Lamm? Wenn Jeder das Tier eigenhändig umbringen müsste, würden es die meisten ganz sicher nicht übers Herz bringen – und statt dessen lieber auf ihr Fleisch verzichten. Wenn wir Tiere essen, essen wir unsere Verwandten: Längst haben Biologen eine genetische Übereinstimmung bis zu 98% zwischen Mensch und Tier festgestellt. Die moderne Wissenschaft weist in immer neuen Studien darauf hin, dass Tiere logisch denken und kreative Ideen entwickeln, dass sie eine Vorstellung von Raum und Zeit haben, dass sie wie wir Beziehungen und Freundschaften eingehen, dass sie Liebe und Trauer empfinden, ja sogar Fairness, Mitgefühl und moralisches Verhalten zeigen. Und manche Tierarten verfügen offensichtlich über Selbstbewusstsein. Moderne Verhaltensforscher kommen zu dem Ergebnis:

In den grundlegenden Fähigkeiten, die uns Menschen zu Personen machen, stehen uns eine ganze Reihe von Tieren in nichts nach. Das Denken und Fühlen von uns Menschen ist mit dem Denken und Fühlen von Tieren zutiefst verwandt.

***

Dieser Selbstversuch des Tötens zeigt auf, wie Mensch zu kämpfen hat, der noch nie ein größeres Lebewesen getötet und verarbeitet hat:

Und das zeigt, wie es in der Massenabfertigung aussieht …


Zum Diesel-Benziner-Elektrowahnsinn!

31. July 2017 - 23:09

Autofriedhof

Ist es nicht herrlich? Es gibt immer neue Ideen, Umweltschutz® mit Wachstum® zu verbinden; eine, ähm, origineller als die andere. Die Älteren erinnern sich etwa an natürlichst grünökologischen Biosprit. „CO2-neutral“ sei der. Wenn ich also eine Monokultur auf einer Fläche anlege, auf der sonst etwas Brauchbares wüchse und die Pflanzen, die vermutlich den Boden auslaugen oder deren Dünger ihn anderweitig versauen, danach verbrenne, dann ist das – umweltfreundlich? Wirklich?

Man hätte drauf kommen können, aber dass die Rechnung nicht aufgeht, haben sie erst bemerkt, als das geförderte Desaster schon komplett war. Hätte es ihnen doch nur wer gesagt! Und überhaupt: Strom. Früher haben wir gelernt, dass Strom produziert werden muss. Wir haben gelernt, dass das irgendwie zu Lasten der Umwelt geht. Nicht nur bei Kohle und Kernkraft – wir haben gelernt, dass mehr Strom mehr Kraftwerke braucht und mehr Kraftwerke mehr Rohstoffe. Auch das haben wir ihnen gesagt.

Grün, sauber, porentief rein

Seit einigen Jahren tun sie aber so, als sei Strom per se eine saubere Energie®. Da Fuck? Seit wann dat dann? Besser noch: Wir sollen jetzt alle! Autos auf Elektromotor umrüsten. Bitte was? Mal kurz einen Blick zurück: Sie haben Diesel gefördert, weil der so umweltfreundlich® sei. Das ist nur eine Industrieförderung, haben wir gesagt. Die ganzen alten Karren wegschmeißen ist schlimmer als ein paar Liter mehr Verbrauch, haben wir gesagt. Aber nein: Wachstum, Arbeitsplätze, saubere Luft. Welche Motive könnten Autohersteller auch sonst haben? Das ist ein Kartell, haben wir gesagt. Ein bestens vernetztes, haben wir gesagt.

Okay, es hat sich also ausgedieselt. Aber nicht genug, dass sie jetzt Diesel verbieten wollen – es soll gleich auch den Benzinern an den Kragen gehen. Alle Autos auf den Müll. Milliarden Karren neu bauen. Ähm, sage ich, das ist kompletter Irrsinn. Hört ihr? Nein? Schon wieder nicht? Allein die Idee, überhaupt so viel neu produzieren zu wollen, kann keinem Hirn entstammen. Das würde eher freiwillig in Scheiben fallen. Das ganze Kupfer? Oder meinetwegen Aluminium? Die seltenen Erden? Die ganzen verdammten Rohstoffe? Die Energie? Kommt das alles her? DA FUCK?

Ich erinnere mich noch an die nicht ganz unwichtigen Mitmacher bei dem ganzen Stuss, die grünen Verräter, deren größte Erfolge längere AKW-Laufzeiten, Angriffskriege, Hartz IV und ein losgelassener Industrielobbyismus sind. Als sie begannen, Kompromisse zu machen. Nein, ihr könnt euch nicht mit dem Kapitalismus versöhnen, habe ich gesagt. Der frisst euch mit Haut und Haaren, habe ich gesagt. Da war ich dann schon Fundamentalist. Inzwischen dürfte noch „Kommunist und Verschwörungstheoretiker“ hinzu gekommen sein. Aber das hat uns schon damals nicht schlecht gestanden. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Aufgeschnappt bei Feynsinn


Kriegspropaganda nicht auf den Leim zu gehen, ist eine Kunst … aber es geht!

29. July 2017 - 21:13

Schuld am Krieg sind immer die anderen, und die Gründe für einen Waffengang werden meistens so frisiert, dass der Waffengang als moralisch unausweichlich erscheinen kann. Über Gewinne und Verluste dagegen wird sich gerne ausgeschwiegen. Menschliche Opfer werden begrifflich als Kollateralschäden noch einmal ausradiert.

Nach welchen Prinzipien funktioniert eigentlich diese Kriegspropaganda, hat sich die belgische Historikerin Anne Morelli gefragt und darüber ein Buch geschrieben. Lüge in Kriegszeiten: Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer:

Wir wollen den Krieg nicht. Das gegnerische Lager trägt die Verantwortung. Der Führer des Gegners ist ein Teufel. Wir kämpfen für eine gute Sache. Der Gegner kämpft mit unerlaubten Waffen. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm. Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache. Unsere Mission ist heilig. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verräter.

In ihrem Buch über Die Prinzipien der Kriegspropaganda (Präzisionsschläge sorgen für Kollateralschaden) hat die Historikerin Anne Morelli 2004 diese von Ponsonby definierten Prinzipien auf ihre Gültigkeit abgeklopft und vom Zweiten Weltkrieg bis zu den Kriegen in Jugoslawien und Irak zahlreiche Belege dafür gefunden:

Wir schenken heute Lügenmärchen genauso Glauben wie die Generationen vor uns. Als die USA sich 1990 anschickten, den Irak militärisch aus Kuwait zu vertreiben, vermutete Noam Chomsky, dass sämtliche offiziellen Rechtfertigungen für den Einsatz selbst von einem Teenager in zwei Minuten widerlegt werden könnten. Der Krieg aber fand statt und kostete vielen das Leben!

 


„Gehorsam ist der Boden, auf dem Herrschaft wächst und gedeiht.“

29. July 2017 - 10:18

Zeichen der Anarchisten

Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, 
wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen.
Friedrich Schiller

Ein sehr schönes Buch, das sich mit der Nicht-Gehorsamkeit befasst, ist das Buch von Eric F Russell mit dem Titel Planet des Ungehorsams, über das ich hier schon einmal schrieb. Dass die heutige Gehorsamkeit das eigentliche unserer Probleme ist, das hat auch schon Matt Damon uns schon so schon vorgetragen (wer es noch nicht kennt: hier mit deutschen Untertitel: Ziviler Ungehorsam). Dass gerade die Deutschen sehr gehorsam sind, das zeigte auch schon Karl Friedrich von Weizsäcker auf, siehe dazu nochmals der Artikel Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!. Das ist sicher keines der Kriterien der deutschen Kultur, auf die eines seiner Vertreter stolz sein kann. Immerhin macht es den Herrschenden viel Freude, treibt es doch die Arbeiter dazu an, Deutschland zum Exportweltmeister zu machen, und dabei aber selbst wenig abzubekommen. Gerade Rüdiger Lenz einen Kommentar zur Huldigung unserer Kanzlerin Merkel geschrieben, in dem er das Thema Gehorsamkeit nochmals griffig beleuchtet. Viel Freude beim Draufrumkauen:

Goldene Merkel: Kanzlerin legt Wow-Auftritt hin! – Ein Kommentar von Rüdiger Lenz

Ob Regen oder Sonnenschein: Goldene Kanzlerin legt Wow-Auftritt hin! Na wenn das mal keine Sonderberichterstattung in den Mainstream-Medien wert ist. Unsere Goldkanzlerin hat Glück, denn sie hat bekommen, was sie wollte. Sie wollte und will weiterhin Deutschland dienen und damit gedenkt sie auch in den nächsten vier Jahren nicht aufzuhören. Merkel dient aus freien Stücken, sie dient freiwillig. Achja? Wirklich?

Ehe der Hahn kräht, wirst Du Dich drei Mal selbst verleugnen.

Apropos freier Wille.
Der kann manchmal ganz schön unfreiwillig sein. Nehmen wir das Experiment von Solomon Ash, einem Sozialpsychologen, der herausgefunden hat, dass die meisten Menschen sich keine freie Meinung bilden. Setzt man Menschen einem Gruppenideal oder Gruppenzwang aus, dann fügt sich der Einzelne diesem „Zwang der Gruppe“ und dies, obwohl er weiß, dass das, was er gerade mit Wahrheit beflockt oder mit Handlungen versiegelt, völliger Irrsinn ist. Der Zwang der Gruppe ist für den Einzelnen so stark, weil niemand sich ausgegrenzt fühlen will.

Nehmen wir zwei weitere Wow-Auftritte und fragen uns, wieso der Wow-Effekt der Goldkanzlerin überhaupt möglich ist. Schauen wir uns also die andere Seite der Medaille noch ein bisschen genauer an.

Stanley Milgrim schockte die Welt, als er feststellen musste, dass es kein Nazi-Gen gibt sondern, dass fast alle Menschen zu unbedingtem Gehorsam neigen, wenn man ihnen ihr Gewissen erleichtert. Menschen, denen man über eine Autorität vermittelt, dass das, was sie tun sollen, moralisch dadurch abgesichert ist, dass die Verantwortung für ihr Tun bei einer anderen Person liegt, sprechen sich von den Wirkungen ihres Tuns vollständig ab. Auch wenn sie dadurch anderen Menschen hohen Schaden oder die Tötung anderer Menschen vollziehen (Siehe hier einen kurzen Ausschnitt aus der Dokumentation zum Milgrim Experiment).

Kadavergehorsam nannte man das früher. Hannah Arendt nannte das „die Banalität des Bösen“ und fordert daher ein Recht auf Ungehorsam. Noch einmal: Menschenmassen können also im Gewand einer für sie hochethischen Ideologie andere Menschen zu Unmenschen erklären und ihnen höchstmöglichen Schaden zufügen, gerade weil sie ihre eigene Moral bei einer Autorität abgegeben haben, die ihnen vorgaukelt, die gesamte Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Dies ist eine Metatheorie politischen Handelns. Ein bloßer Bestandteil unseres Menschseins, auf den wir immer Acht geben sollten, denn zu schnell kann er uns entgleiten und zu sehr wollen mächtige Menschen uns zu dessen Herausgabe verleiten.

Heute ist Gehorsam derart subtil organisiert, dass Menschen im guten Glauben für eine gute Sache Freiheit und Frieden in Ketten legen und jeden sozial vernichten, der tatsächlich Frieden und Freiheit für alle will. Gehorsam ist der Boden auf dem Herrschaft wächst und gedeiht.

Kommen wir zu einem erst in jüngster Zeit erkanntem Spektakel, dass- so sein Entdecker, der Psychologe Christopher Chabris- alle Erwartungen übertroffen hat. Zu Anfang war das Experiment nur ein Hirngespinst, dann aber fesselte es ganze Psychologengenerationen, bis heute.

Zwei Gruppen werden gebildet. Beide Gruppen werfen sich in ihrer jeweiligen Gruppe Bälle zu. Die getestete Person soll sich merken, wie viele Pässe sich die eine Gruppe zuwirft. Nach ungefähr einer Minute wird der Zuschauer gefragt, wie viele Pässe er zählen konnte. Die Antwort ist fast immer richtig. Dann aber wird er gefragt, ob er denn den Gorilla, der durch das Spiel gelaufen ist, ob er ihn gesehen hat? Knapp die Hälfte der Zuschauer sieht den Gorilla, die andere Hälfte aber sieht ihn nicht. (Teste Dich selbst: Video)

Es spielt keine Rolle, wie intelligent, wie gebildet oder aufgeklärt wir im Ganzen sind. Beim ersten Experiment, also der ersten Selbstverleugnung unseres freien Willens, passen wir uns anderen an, weil wir, und dass ist jetzt wichtig, Bedeutung in der Gruppe wollen.

Selbstwichtigkeit ist die soziale Währung, mit der jeder sein Bedeutsamkeitskonto füllt. In diesem Sinn erscheint der freie Wille eher wie ein Virus, den es zu bekämpfen gilt; in einem selbst. Die Medikation „unfreier Wille“ erzeugt Konformität der Meinungen und grenzt all diejenigen Meinungen aus, die sich um ihren freien Willen tatsächlich bemühen. Irre, nicht wahr? So wird das Bilden eines freien Willens zur sozialen Krankheit, derer sich ein „gegen den freien Willen möglichst immun werden“ fast alle anschließen. Der freie Wille soll zu einer sozialen Krankheit stigmatisiert werden.

Dass wir unser Handeln davon abhängig machen, ob ein anderer möglichst dafür die Verantwortung trägt, ist der Grund dafür, dass Historiker oft sagen, dass sich die Geschichte wiederholt. Die Geschichte aber wiederholt sich gar nicht. Wir wiederholen unsere Handlungen nach dem Motto: und täglich grüßt das Murmeltier. Es ist der Grund dafür, dass eine schiere Übermacht an Menschen tagtäglich, bevor der Hahn kräht, ihre Selbstverantwort im Schlafzimmer liegen lassen und ohne sie das Haus verlassen. Dadurch gelingt es allen möglichen Menschen, die Macht wollen, Gruppen hinter sich zu binden, bei der jeder Einzelne in der Gruppe eine bloße Hülle seiner Selbst bleibt. Mit Intelligenz und akademischen Graden hat dies nichts zu tun. Es nützt auch nichts, sich möglichst intelligent und klug zu machen, damit man nicht in eine dieser Sozialfallen hineintappst und Zeit seines Lebens darin stecken bleibt. Einzig die Selbstermächtigung für das eigene Leben ist hier das Gegengift zu den zahlreichen Sozialfallen.

Kommen wir zur dritten Selbstverleugnung.
Sobald wir eine Tätigkeit in unserem Aufmerksamkeitfokus bannen, nehmen wir nicht mehr wahr, was überhaupt gerade geschieht. Kommt Konformität und Gehorsamsglaube noch hinzu, so entwickelt sich ein der Realität gegenüber orientiertes „ist mir doch egal-Gefühl“, auf das sich die eigene Weltsicht dann auf Dauer prägt. Da nützt es dem Mahner dann auch nichts, dass er mit Wahrheiten und Fakten nur so zu glänzen glaubt.

Drauf geschissen! Scheiß Aufklärung!

Dann ist es ums Verrecken wichtiger, das die Kanzlerin einen goldenen Wow-Auftritt hinlegt, denn die Menschen, die sich tagtäglich und immer wieder aufs neue drei Mal selbst verleugnen, halten die Selbstverleugnung für den freien Willen. Es nützt nichts, ihnen das alles hier beschriebene brühwarm zu erklären. Sie könnten ein Wochened-Seminar mit derlei Erkenntnissen und Selbstreflexionen buchen. Es würde ihnen den freien Willen nicht zurück bringen, da diese große Selbstverleugnung Teil unserer gesamten Kultur geworden ist. Sie ist ein riesenhafter Spiegel, der uns eine Welt zu erkennen ermöglicht, die uns repräsentiert und in der wir uns selbst hineinprojizieren. Das ist auch der Grund dafür, warum nur ein recht überschaubarer Anteil von uns sich von Lösungen beeindrucken lässt und Lösungen will.

Konformität, also tun, was alle tun

  • Gehorsam, also nie selbst entscheiden sondern Andere wissen es besser und
  • gar nicht erst sich bemühen, um tatsächlich präsent zu sein

dies sind die Ketten um Hals, Füße und Hände, die wir uns selbst schmieden, um im belanglosen Goldkleid der Kanzlerin den Sinn erkennen, um den wir uns selbst gebracht haben: Bedeutsamkeit für das eigene Leben.

In einer Welt der Dreifachselbstverleugner gilt der psychologische Grundsatz: Je intensiver die Lösung zur Selbstermächtigung vor uns liegt, desto heftiger die Gegenreaktion gegen die Selbstermächtigung und um so fester wird an der Selbstverleugnung festgehalten.

Das alles ist also in seiner ganzen Undurchschaubarkeit eine „self-fulfilling prophecy“, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die wir Kraft unseres daran Festhaltens immer und immer wieder selbst erschaffen:

So wie du über dich denkst, beeinflusst du deine Handlungen gegenüber anderen. Was das Denken der Anderen über dich ebenfalls beeinflusst. Das verursacht die Handlungen Anderer gegenüber dich, was wiederum dein Handeln, Denken und Fühlen in deinem Weltbild festzurrt.

Selbstermächtigung ist das kraftvollste und energiereichste Tun, dass Mutter Natur jedem zum Geschenk gemacht hat. Wir können das erkennen und lernen unsere Dreifachverleugnung zu überwinden, die uns alle am Vorwärtsgehen hindert.

Ehe der Hahn also drei Mal zu krähen beginnt,
sollten wir uns eine Firewall in unser Hirn einbauen:
Selbstermächtigung.
Leg also los und erschaffe selbst den Wow-Effekt für dein Leben.
Es wird Zeit, genau das zu tun:
Gebt der Kanzlerin, was der Kanzlerin ist.

Nachgereicht von Catrin Luttmer:

Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit voraus!
Charles-Louis de Montesquieu (Werk: Vom Wesen der Gesetze) Leider ist es eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten. Wir brauchen die Zivilcourage, „Nein“ zu sagen.
Fritz Bauer Unbedingter Gehorsam ist kein Gedanke unter vernünftigen Wesen. Wo mich jemand nach seiner Willkür brauchen kann, bin ich ihm keinen Gehorsam schuldig, das geht aus der moralischen Natur des Menschen hervor.
Johann Gottfried Seume, (1763 – 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus …)

Kein Gott, kein Herr! Eine kleine Geschichte der Anarchie

24. July 2017 - 23:24

David Graeber (Foto: Wikipedia)

Mit großer Wahrscheinlichkeit bist auch Du ein Anarchist.
So titelt ein Artikel des Anarchisten David Graerber

Ich las vor einiger Zeit schon einmal über die Geschichte der Anarchie, ein Buch von Horst Stowasser, nun fand ich eine recht gute Dokumentation, die aufzeigt, warum die Medien der Herrschenden das Bild von Chaos und Gewalt an die Wand werfen, und Andere sagen, dass Anarchismus die höchste Form der Organisation sei, weil sie auf dem Mut des Ungehorsams gründet. Aber schaut wie immer mal selbst rein in dieses bewegende 20. Jahrhundert, von dem wir in den Schulen eher sehr wenig erfahren können:

Der Anarchismus ist das natürliche Kind der Aufklärung, die Anerkennung des Individuums, Herr seiner selbst zu sein. Der Anarchismus ist die Antwort auf die dunklen Seiten des Kapitalismus und wurde im Schatten der großen industriellen und landwirtschaftlichen Ausbeutung geboren. Der Anarchismus stellt die Frage nach der Moral des Menschseins, die ein Leben ohne Staat, Geld und Grenzen auf Grundlage von Freiheit, Vernunft und Gleichheit idealisiert.

Der Anarchismus brachte die Welt immer wieder ins Wanken, ermöglichte aber auch die ersten sozialen Errungenschaften und beeinflusste die großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts. Wo nahm diese Bewegung ihren Anfang, die seit 150 Jahren jeden Herrn und jeden Gott ablehnt? Warum ist der Anarchismus, der eine bessere Welt wollte als die, die sie früher war, noch immer aktuell?

Vom Aufstand der Pariser Kommune 1871 bis zur Gründung der ersten großen Gewerkschaften, von der Entstehung libertärer Milieus mit alternativen Lebensentwürfen bis hin zur Einrichtung freier Schulen: Die anarchistische Bewegung hat die ersten Revolutionen angestoßen und gehört zu den entscheidenden Triebkräften großer sozialer Errungenschaften. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet von Frankreich über Japan bis nach Chicago und Buenos Aires die Ursprünge dieser politischen Philosophie und porträtiert die geistigen Väter der anarchistischen Bewegung wie etwa Pierre-Joseph Proudhon oder Michail Bakunin. Darüber hinaus beleuchtet der Film Ereignisse und Meilensteine der Arbeitergeschichte vom Ende des 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und bringt so die bedeutende Rolle der Anarchisten für die sozialen Bewegungen unserer Zeit ans Licht. Die Dokumentation befasst sich unter anderem mit der Gründung der Ersten Internationale, dem Tag der Arbeit, dem Kampf um den Achtstundentag und den Attentaten während der Belle Epoque.


42 Fakten auf dem Weg in die totale Kontrolle durch einen Polizeistaat …

22. July 2017 - 15:33

Bild: Martin Bartonitz in Amsterdam 2016

Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Überwachungsstaat wollen wir nicht.
Ernst Benda, zur Vorratsdatenspeicherung im Interview mit tagesschau.de, 5. Juni 2007

Die folgende Aufstellung fand ich in einem Facebook-Kommentar und möchte sie hier nicht vorenthalten, mag sie helfen, die Sinne zu schärfen (soweit ich schon was finden konnte, habe ich Links recherchiert und hinzugefügt, Rest kommt laufend hinzu, und gerne weitere genommen):

42 FAKTENplus … auf einem Blick – Damit einem der Umfang, den der aktuelle Wandel in sich hat, diese totale Kontrolle, dieses Einführen des Polizeistaates durch die „hintere Vordertür“, bewusst werden kann.

Fakt 1: Armutsbericht der Bundesregierung von Bundesregierung gefälscht! (z.B. hier)
Fakt 2: Das Weglassen der 8 Millionen Bezieher sozialer Mindestsicherung (Hartz 4, hier)
Fakt 3: Regierung betrügt in Sachen Vollzeitstellen und ersten Arbeitsmarkt!
Fakt 4: NUR 24,2 Millionen Menschen sind in Deutschland Vollzeit beschäftigt! (hier)
Fakt 4.1: Im Jahresdurchschnitt 2016 waren rund 43,4 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. JEDER ab dem 15. Lebensjahr mit einer Stunde Arbeit im Monat wird hier mit einberechnet! (hier)
Fakt 5: 15,3 Millionen besitzen einen Teilzeitjob. (hier)
Fakt 6: 13 Millionen Menschen erwirtschaften gerade mal Hartz 4 Niveau
Fakt 7: Knapp 8 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob und 2,5 Millionen Minijobber, die dieses neben ihrer Haupttätigkeit betreiben müssen.
Fakt 8: 1,8 Millionen Bürger sind auf – die TAFEL – angewiesen um nicht zu verhungern! (andere Einrichtungen nicht mit einberechnet)
Fakt 9: 1,4 Mio. der Erwerbstätigen sind „Aufstocker“, die zu Löhnen unter Hartz IV-Niveau arbeiten gehen müssen. (hier)
Fakt 10: 1 Million Menschen sind Dauerhaft in Leiharbeit. (hier)
Fakt 11: Neu dazu gekommen ist der Werksvertrag-BETRUG. (u.a. hier)
Fakt 12: Fast eine Million RENTNER MÜSSEN arbeiten gehen, weil ihre Rente nicht reicht. (hier)
Fakt 13: HEUTE sind 335.000 Menschen wohnungslos in Deutschland! (hier)
Fakt 14: 7,3 Mio. Menschen sind überschuldet/bankrott. (hier)
Fakt 15: 8 Millionen; die als Arbeitslos und mit Hartz4 Leistungen gemeldet sind. (hier)
Fakt 16: Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werden die „Menschen, die sich nicht Arbeitslos melden, auf etwa weitere 3,1 bis 4,9 Millionen Menschen geschätzt.“
Fakt 17: Mehr als 350.000 Haushalte in einem Jahr waren ohne Strom, sechs Millionen Menschen waren von Sperrung bedroht. (u.a. hier)
Fakt 18: Das neue Sonderstrafrecht für Polizisten ist der Versammlungsfreiheit seit April ein Tritt ins Knie (hier)
Fakt 19: Staatstrojaner der Bundesregierung (Bundestrojaner) – Regierung plant massenhaften Einsatz von Staatstrojanern (u.a. hier)
Fakt 20: Maas‘ Zensurgesetz (NetzDG) ist mehr oder weniger klammheimlich durchgebracht worden – – Zensur im Netz ist nun FAKT! (u.a. hier)
Fakt 21: Von der Öffentlichkeit bislang unbemerkt soll der vollautomatische Zugriff auf die Passbilder der Bürger für alle Geheimdienste des Landes durchgesetzt werden – GEHEIMDIENST ERHÄLT WESENTLICH MEHR RECHTE (ZiTiS) (hier)
Fakt 22: Neufassung des BKA-Gesetzes – Gesetz zur Neustrukturierung des Bundeskriminalamtgesetzes – Fesseln auf Verdacht (u.a. hier)
Fakt 23: Gesetz zur ärztlichen „Zwangsbehandlung“ wurde erneuert – leichter Menschen zwangseinweisen. (u.a. hier)
Fakt 24: Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz DSAnpUG-EU (hier)
Fakt 25: Noch MEHR VIDEOÜBERWACHUNG (hier)
Fakt 26: Gesichtsscanner und Tracking (u.a. hier)
Fakt 27: Mautbrücken als Kennzeichenscanner – zu Fandungszwecken missbraucht (u.a. hier)
Fakt 28: Gesetz zur Ausweitung des Maßregelrechts bei extremistischen Straftätern – Und wer gilt demnächst sicher als extremistisch? Reichsbürger werden in der Öffentlichkeit schon so Eingestuft! Nazis sowieso! angebliche neue Rechte und Querfront! etc. – (Systemkritiker als nächstes? Gesetze sehr schwammig formuliert. (hier)
Fakt 29: Fluggastdatengesetz für mehr Datenspeicherung (hier)
Fakt 30: Uploadfilter für soziale Netzwerke – gesetzliche (ZENSUR) bei Youtube und Co. (ok, scheint gekippt: hier)
Fakt 31: private Unternehmen /Bertelsmann/Arvato) spielen nun Richter im Internet (ZENSUR) (u.a. hier)
Fakt 32: Änderung des Archivgesetzes, Schwächung der Informationsfreiheit (hier)
Fakt 33: BND wird mit 150 Mio Euro Messengerdienste wie Whatsapp knacken (hier)
Fakt 34: Koalition will Deep Packet Inspection und Netzsperren durchsetzen (hier)
Fakt 35: Komplette Abschaffung des Bankgeheimnisses (u.a. hier)
Fakt 36: Bargeldobergrenze (u.a. hier)
Fakt 37: Blutentnahme jetzt ohne Richtervorbehalt geplant (hier)
Fakt 38: Zudem wird es künftig möglich sein, den Führerschein auch für Straftaten zu verlieren, die mit dem Straßenverkehr nichts zu tun haben. (hier)
Fakt 39: CDU und FDP wollen Arbeitszeitgesetz reformieren. Längere Arbeitstage, kürzere Pausen (hier)
Fakt 40: Aufhebung der Unschuldsvermutung (hier)
Fakt 41: Arbeitszwang über Hartz4 (hier)
Fakt 42: Einsatz der Bundeswehr im Innern wird geprobt (hier)

Nachgetragene Fakten, die mir nach der Veröffentlichung des Artikels angereicht wurden:

  • Ab 2018 gilt Artikel 13 GG (Unverletzlichkeit der Wohnung) für Selbstständige nicht mehr! vgl. § 146b AO vgl. Art.97 § 30 Abs.2 EGAO (hier)

Nachtrag eines Kommentars von Manfred Voss, Danke fürs Finden:

Die Originalquelle der obigen stichwortartigen Zusammenfassung scheint mir der Artikel „Der Untergang von Einigkeit, Recht und Freiheit – Die Liste der Schande“ von Hanno Vollenweider zu sein, in jedem Punkt ausführlicher und mit Links versehen.

Möglicherweise hat jemand gedacht, das sei alles viel zu lang, und es (gut gemeint) als verkürzte Liste gepostet, ohne Angabe einer Quelle …

Über den Autor erfahren wir:

Hanno Vollenweider (auf Facebook) ist der Autor des vor kurzem erschienenen Buches „Bankster: Wohin Milch und Honig fließen“ in dem er eindrücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der – wie er sagt – Welt der „legalen organisierten Kriminalität“ schildert. Vollenweider erklärt in seinem Buch eindrücklich die Tricks und Kniffe der Finanzindustrie und der für die multinationalen Großunternehmen arbeitenden Steuerspar-Mafia sowie deren Verbindungen in höchste Kreise der Politik und EU – dies alles allgemeinverständlich und mit viel Witz. Es ist das erste Buch dieser Art, in dem ein Whistleblower kein Blatt vor den Mund nimmt und über 120 Namen von Firmen, Politikern und Prominenten nennt, die sich auf Kosten der steuernzahlenden Bevölkerung bereichern. Er entlarvt Geldwäscher, komplizierte Konstrukte der organisierten Kriminalität und beschreibt die Einflussnahme von elitären Finanz-Clubs und nebulösen Organisationen auf die europäische Gesetzgebung. Außerdem berichtet Vollenweider einem Krimi gleich, wie er in Zürich zusammen mit einem Freund eine Vermögensverwaltung gründete und so Schwarzgelder in Höhe von einer knappen Milliarde Euro wusch, gewinnbringend anlegte und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die bis heute verschwunden geglaubten DDR-West-Mark Millionen wieder in Umlauf brachte.

Und hier erleben wir ihn gleich auch noch live im Interview mit Jo Conrad:

https://youtu.be/d4uhOmx0dL8

Haben wir den Mut auszusprechen, wo die Freiheit immer mehr eingeschränkt, und damit das Glück genommen wird, denn …


Migration als ein wichtiges Werkzeug der Globalisierung = Freiheit der „Märkte“?

15. July 2017 - 20:49

Ja, vor Gewalt, besonders vor Krieg Flüchtende sind schützenswert. Nicht von ungefähr gibt es das Konzept des Asyls. Nur, wie viele Flüchtlinge kann ein Land verkraften, ohne dass die gefestigten, sozialen Sicherungen zusammen brechen, und auch hier Chaos und Gewalt Einzug halten? Das kann auch im kleinen Rahmen gedacht werden: wie viele Gäste kann ich selbst in meinem Haus aufnehmen, ohne das ich selbst unter dieser Last zusammen breche?

Auch stellt sich die Frage, wenn wir helfen, wo können wir noch effektiver helfen? Hier in unserem Land, nachdem die Flüchtenden einen gefährlichen, aufzehrenden, meist traumatisierenden Fluchtweg hinter sich haben, oder doch besser dort, wo sie in das nächste schützende Lager geflohen sind. Ich las von einem Verhältnis von 1:10, sprich es können 10 Mal mehr Menschen in diesen Lagern geholfen werden als hier in Europa.

Georgia Guidestones – die neuen 10 Gesetze?

Mir scheint allerdings, dass wir das Flüchtlingsthema in einem viel größeren Rahmen betrachten müssen. Und wieder ist es die Frage: wem nützt der Zustrom so vieler Menschen nach Europa primär. Sicher, viele Organisation, sogar bis hin zu den Rechtsanwälten, die an den Asylverfahren gut mitverdienen, finanzieren ihre Arbeit durch unterstützende Steuermittel und Spenden helfender Menschen. Es gibt da aber noch etwas Anderes, worüber die „führenden“ Politiker ungern sprechen: Die makro-ökonomische Betrachtung der Geburts-müden Europäer. Inzwischen ist das kapitalistische System so weit ausgereizt, dass die jungen, potentiellen Eltern sich kaum mehr trauen, eine Familie mit Kindern zu planen, da es mit der Konstanz des Arbeitsplatzes wie in den Baby-Boomer-Jahren schon lange vorbei ist, oder eben erschwerte Arbeit die notwendige Muße für ein entspanntes Familienleben kaum mehr zuträglich erscheinen lässt. Europa ist dabei, das zu tun, was eigentlich auf den Machern der Georgia Guide Stones (Wikipedia) empfohlen wird: eine drastische Reduktion der menschlichen Population auf nur noch 500 Millionen. Das aber geht diametral gegen die Wachstumsnotwendigkeit in einer Zinsgeld-basierten Wirtschaft! Damit die Zinsen eingebracht werden können, braucht es einen Wirtschaftzuwachs von mindestens 3%. Und da braucht es eben auch ein Wachstum der Bevölkerung, oder zumindest ein Stabilhalten der Zahl. Und wenn die vorhandene Bevölkerung selbst nicht mehr mitspielen will, dann braucht es eben Konzepte, wie der Schwund wieder aufgefüllt werden kann. Und genau darüber gab es schon vor Jahren Idee in den Köpfen unserer nicht demokratisch eingesetzten Kommissare der Europäischen Union. Schauen wir uns mal an, wie da im Hintergrund an Schrauben gedreht wird, und warum es für die Globalisierer neben der Freiheit des Waren- und Geld-Flusses auch den freien Fluss der Menschen als Resource zwischen ihren Menschen-Farmen braucht:


Hamburgs G20 Symbolik … Fauxpas oder gewollte Botschaft?

9. July 2017 - 12:04

Synchronizität mal wieder: Mein Blick auf die heutige Blog-Statistik ließ mich wundern und danach bekam ich noch einen Hinweis auf die Symboliken der Freimaurer auf dem G20 Gipfel. Zur Blog-Statistik: Es wunderte mich, dass heute der Artikel Wie im Himmel so auf Erden der gerade meistgelesen ist. Aber es gibt scheinbar eine Korrelation, denn es werden gerade in gewissen Kreisen die sichtbaren Symboliken der Freimaurer diskutiert. Eines ist das gewählte Logo für den G20-Gipfel in Hamburg, das zuerst so an den Start ging:

Laut Veranstaltung soll das Symbol des Seemännischen Kreuzknotens den Zusammenhalt gerade in schwierigen Situationen darstellen. Aber dann fiel einem wohl die gegenteilige Botschaft auf, denn das animierte Symbol ist falsch dargestellt. Es ist hier der Diebesknoten, der u.a. von Zauberern verwendet wird, geht er doch auf, wenn an den passenden Enden gezogen wird, statt sich zusammenzuziehen (siehe hier der Hinweis). Dass der Kreuzknoten schon lange ein Zeichen von Bruderschaften (siehe besonders: Werden die Freimaurer noch von den Jesuiten getoppt?), die sich gegenseitig unterstützen ist, davon erzählt dieser Freimaurer-Artikel recht gut, inklusive viele rinteressanter Bilder an religiösen Einrichtungen.

Eine weitere wichtige Symbolik sind die Farben ROT und BLAU. Blau steht für die niedrigen Grade Lehrling, Geselle und Meister der Freimaurer, die größte Teil, und der unwissende. Rot steht für die höheren Grade, bei dem irischen Ritus geht es bis zum 33. Grad. Darüber soll es noch weiter gehen, aber eben so richtig geheim. Schauen wir uns an, wer ROT und BLAU trägt:

Und dann gibt es noch jenes Zeichen, wenn an die Krawatte gefasst wird: „Bitte hilf mir“. OK, hier zeigt sie nur hin … und ein interessanter Gesichtsausdruck … fragt sich nur, wer hier wem hilft:

Siehe dazu auch den Artikel der Welt: Chinas Mega-Bestellung zeigt das Dilemma des A380?

 


Zum 140. Geburtstag des Literaten und Pazifisten Hermann Hesse

2. July 2017 - 21:02

Heute ist der 140. Geburtstag
von Hermann Hesse, 1877-1962

Wer wird wohl dem großen, preisgekrönten Literaten,
dem prinzipiell überzeugten, friedliebenden, verunsicherten,
selbstkritischen, aber positiv praktizierenden Pazifisten
einige würdigende Worte der Anerkennung widmen…
oder wird man abermals, in üblich nihilistischem Nachhinein,
nur Gegensätzliches und Widersprüchliches auflisten?
Wer wird ihn wirklich achten und ehren?
Wer wird ihn abermals denunzieren
und destruktiv entwerten und entwürdigen?
Wer wird im Inhalt seiner Werke wühlen?
Wer wird abermals die persönliche Problematik
seines Werdens und Wirkens
abermals vollkommen, entstellen, verdrehen und verwirren?

Wer in der gegenwärtig plutokratisch kontrollierten,
ideologisch gekauften, monitär-manipulierten Presse,
oft mit allzu provokativem und kriegerischem Interesse,
schickt eine abermalig entartende Kritik
sogar an seine letzte Adresse?

Ich bin selbst mittendrin, seine vielen Worte erneut zu lesen,
und dabei auch viel Versäumtes nachzuholen.
Ich lerne und entdecke viel über mich selbst,
und mein eigenes in “der Wildnis” wandernden Wesen.
Die Anthologie #10
der Edition Freiberg, Dresden,
ist seinem Gedenken gewidmet:
Es lebe die Liebe. Es lebe das Leben.
Es lebe die Lyrik. Es lebe die Literatur.
Es lebe das Lied, der Gesang, die Musik.
Es lebe die Kunst.
Es lebe die Herrlichkeit der Natur.
Ein Loblied der Menschlichkeit!
Ein Laudatio der Friedlichkeit!
Ein großer Dank dafür daß es dereinst
einen Hermann Hesse hatte gegeben!

Gerhard A. Fürst
2.7.2017


Kommt die Ursprache aus dem Karpaten Becken – Teil 3: Über massive Geschichtsfälschungen

2. July 2017 - 13:13

Varga Csaba (1945 – 2012) – ungarischer Film-Artdirector und Sprachforscher

Die ungarische Sprache hat die Ursprache sehr klar aufbewahrt. Wir können sogar sagen, dass die ungarische die Ursprache selbst ist – noch genauer: die Ursprache des Karpaten-Beckens.
Varga Csaba

Alexander hat mich mit weiteren Informationen und seine Meinung dazu versorgt, und ich darf diese wieder veröffentlichen. Als setzen wir fort, was wir in den beiden ersten Artikeln (1, 2) über weitere Indizien für eine groß angelegte Geschichtsfälschung erfahren konnten:

Hallo Martin,

Ich möchte mich bei Frau Maria M. herzlich für ihre Mail bedanken [Anmerkung Martin: sie hatte nach dem 2. Artikel von Alexander gebeten, eine Nachricht weiterzugeben]. Den empfohlenen Autor Varga Csaba kenne ich, aber nur aus Interviews auf Youtube, wusste aber nichts über seine zahlreichen Publikationen. Die Arbeit von Varga Csaba über das ABC aus der Steinzeit, aus dem Karpaten Becken, der Sumerer, Ägypter, Etrusker, ur-griechischen bis hin zum lateinischen ABC ist sehr aufschlussreich und überzeugend.

Dass Deutsche und Ungarn mehr gemeinsam haben, als sie ahnen, hier ein kleiner Vorgeschmack:
Steinzeit – Deutsch-Ungarisches-Wörterbuch – von  Csaba-Varga – Daraus der Beginn:

Von der deutschen Sprache her gesehen, gibt es scheinbar wenig Übereinstimmung zwischen dem deutschen und dem ungarischen Vokabular. Von der ungarischen Sprache aus gesehen gibt es nicht nur sehr viele Übereinstimmungen, sondern auch eine Menge grammatikalische Ähnlichkeiten. Wir werden hier solche Beispiele vorführen. Aber aufgepasst!Im Fall der meisten Wörter hier ist es sinnlos zu forschen wer was von wem übernommen hat. Die meisten dieser Wörter sind keine Übernahmen, es geht lediglich darum, dass die heute Deutsch und die heute Ungarisch genannte Sprache irgendeinmal, noch vor dem Beginn der Neueren Steinzeit noch die gleiche Sprache war. Folglich können wir bereits durch den Vergleich des deutschen und des ungarischen Vokabulars sehr tief in die Sprache unserer gemeinsamen europäischen (!) Vorfahren vor 6-8.000 Jahren oder noch früher,hineinblicken. Wir können vor allem ihre Grundwörter und das Prinzip ihrer Wortschöpfung erschließen. Wir müssen nur die verknöcherten großen Irrtümer des 19. Jahrhunderts beiseite schieben. Das heißt, wir müssen einen Neubeginn setzen, aber diesmal mit sauberen Karten. Denn das Wesentliche ist, zu sehen was in beiden Sprachen übereinstimmt, das war bereits in der Ursprache vorhanden. Das ist ein logisches Einmaleins. Warum die deutsche Sprache von der ungarischen her eher zu erkennen ist als umgekehrt? Das ist einfach zu erklären. Die ungarische Sprache hat die Ursprache sehr klarauf bewahrt. Wir können sogar sagen, dass die ungarische die Ursprache selbst ist (noch genauer: die Ursprache des Karpaten-Beckens).

Die Aufarbeitung der Geschichtsfälschung liegt also nicht nur im Interesse der Ungarn.

Und hier noch eine Erweiterung zum letzten Email:
Hungarian the organically built language – von Csaba-Varga
The Nostratic Language 12 The English Language From the Hungarian View – Csaba-Varga

Es ist kein Zufall, dass viele Zeichen der Runenschrift der Germanen und Kelten mit dem Székely Rovásirás übereinstimmen. Interessant ist es, dass die Zeichen des heutigen und aktiven Székely Rovás Irás ABC (Wikipedia) mit dem über 30.000 Jahre alten Ur ABC aus dem Karpaten Becken fast komplett übereinstimmen.

Es sollte daher ein GEMEINSAMES Interesse, vor allem der Deutschen und Ungarn geben, Nachforschungen anzustrengen, anstatt zu streiten, wer der Erfinder der Ursprache, der Urschrift oder des Ur-ABC sei. Sie ist ein Geschenk eines Schöpfers an die Menschheit, nicht aber für ein „außerwähltes Volk“.

Wer sich mit diesem Thema offen beschäftigt, kommt mit gesundem Menschenverstand und Logik mit Sicherheit zu den gleichen Schlussfolgerungen, die hoffentlich zu einem GEMEINSAMEN Erkenntnis und Erwachen folgt.

Ich finde, wir Europäer, aber auch die ganze Menschheit haben, das große Glück, dass es heute noch eine Sprache gibt, mit der WIR ALLE die kosmischen Naturgesetze als auch die Geschichte der Menschheit wieder entdecken können. Nicht ohne Grund gab es Mächte, die diese Sprache ausrotten wollten.

Leider gibt es bis heute politische und religiöse Mächte, die uns ALLE seit tausenden von Jahren belügen und unsere Geschichte berauben.

DIE TÄTER WERDEN SICH NICHT VON ALLEINE STELLEN.
SIE WERDEN BIS ZUM BITTEREN ENDE UM DIE MACHT KÄMPFEN.

Sie werden uns – wie immer – in Kriege der Religionen und Ideologien manövrieren, um von sich abzulenken. Danach werden sich die Lügner als Opfer darstellen, wie es Lügner immer tun. Lügner sind Meister des Tatsachenverdrehens als auch der Geschichtsfälschung.

ES LIEGT ALSO AN UNS, DIE TÄTER und ihre Verbündeten
MIT UNSEREM ERLANGTEN WISSEN IN DIE ENGE ZU TREIBEN.

Gleichzeitig muss der Mensch Mensch bleiben. Und zur Menschlichkeit gehört auch die Barmherzigkeit. Auf Ungarisch gibt es einen sehr alten Ausdruck für Gnade: „ingyen kegyelem“ – es gehörte vermutlich zum urchristliches Ehrencodex des Skythentums.

Als die Hunnen unter Attila das Römische Reich zurückdrängte, wurde der Gegner samt Bevölkerung nicht etwa vernichtet. Die Hunnen zogen nach getaner Arbeit ab. Auch die Magyaren hätten ohne weiteres die Habsburger und die Österreichische Bevölkerung vernichten können. Sie taten es nicht, weil sie nicht „ihre Brüder“ töten wollten. Sie zogen ab. (Als Dank riefen die Habsburger die Russen zur Hilfe. Obwohl zwischen Russen und Habsburgern vereinbart war, dass es zu keinem Terror kommt und die Anführer der Revolution „freies Geleit“ bekommen, kam es zu schändlichen Massakern und menschenverachtenden Vergeltungen. Die Geschichtsfälschung konnte danach weiter ihren Lauf nehmen.)

Ohne Gnade gegenüber dem Gegner verlieren wir unsere Menschlichkeit. Unmenschliche Täter muss man aufhalten und seine Grenzen aufzeigen. „Bis hierher und nicht weiter“. Die Geschichte hat uns leider gelehrt, was wir mit Vergeltung oder gar einer „Endlösung“ statt Gnade bewirken können: wir werden selbst zu „Unmenschen“ und „Barbaren“.

Wie wir alle wissen, spielte der Vatikan eine Schlüsselrolle in der Geschichtsfälschung, sowohl bei der Gründung als auch in der Renaissance. Inzwischen sind wieder 500 Jahre der Lügen und Geschichtsfälschung vergangen. Meiner Meinung müssen WIR ALLE den drei „künstlichen“ Weltreligionen, die einzig und allein für Macht und Weltherrschaft begründet wurde und bis heute dient, die Schranken weisen: „Bis hierher und nicht weiter!“ Und wir können es nur gemeinsam erreichen, in dem wir selbst Wissen erlangen.

Die ungarische Sprache birgt altes Wissen. Sie ist ein Weltkulturerbe der Menschheit. Jeder kann die Sprache lernen. Jeder kann die über 30.000 Jahre alte Schrift, die Székely Rovás Irás erlernen. Jeder kann nach der Wahrheit selber forschen.

Wissen ist Macht und kann die Mächtigen entmachten.

In diesem Sinne – alles Liebe
Alexander Wiener

Ich hörte, dass Herr Varga Csaba vor wenigen Jahren verstorben ist. Das ist sehr schade. Gottseidank vermachte er uns zahlreiche Bücher über seine Forschungsarbeiten.  Ich empfehle dieses Buch, die als PDF abrufbar ist, durchzublättern bzw. von Anfang bis Ende durch zu scrollen. Es wird bestimmt das Interesse wecken, eine englische Ausgabe zu erwerben.

http://szkszhu.szksz.com/vargacsaba_jeljeljel.pdf

About the author Varga Csaba:
Mathematic teacher, world-wide known director of animation-films.
Researcher of history of writing and language. Author of the revolutionary book: „Signs Letters Alphabet“
and of the books „The Living Language of the Stone Age“, „Our Words from the Past“
and several others not yet translated to English.

[Nachtrag von Martin]: Alexander hatte mit eine Mail weiter mit Blick auf seine obigen Aussagen noch auf das folgende Video zur Unterstreichung der Machtstrukturen angereicht. Wer den Blog verfolgt, der wird es schon kennen:

Nachtrag vom 05.07.2017:

Ich hatte Alexander nochmals angefragt, wo denn Hinweise auf das Alter der Sprache von 30.000 Jahren finden könne und bekam noch diese Antwort dazu:

Hallo Martin,

ich glaube nicht, dass man offizielle, akademische Nachweise finden kann. Ich kann mich aber irren. In der ungarischen Akademie ist es so, dass Studenten oder Professoren, wenn sie in eine andere Richtungen als die „offizielle“ finnugrische These forschen oder eine Arbeit schreiben wollen, werden sie rausgeschmiessen.

Außer Varga Csaba gibt es zahlreiche andere Forscher, Kunsthistoriker und Sprachwissenschaftler. Eine Expertin in Székely Rovásirás ist Friedrich Klára. In folgender Publikation wird angegeben, dass die älteste Reliquie mit Rovásirás 30.000 bis 35.000 Jahre alt sein soll:

The Oldest Relic of Runic Writing in the Carpathian Basin

Frau Klára publizierte ihre Arbeit auch über die bekannten „Tatarlaka“ Funde (Part 1-8). Diese Steinmedailen hast Du bestimmt schon gesehen.

http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part.%201.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20Part%202.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%203.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%204.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%205.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%206.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%207.htm
http://www.magtudin.org/Mystery%20of%20Tatarlaka%20%20Part%208.htm

Auch sehr interessant:
The origin of the Hungarians and their language

Daraus:

Based on archaeological evidence, it can be safely stated that humans have inhabited the Carpathian Basin for the last several hundred thousand years. Traces and fragments of a human skull and footprints were found in 1963 at Vértesszőlős (Northwestern Hungary); radiocarbon dating suggested that this early man lived about 350 thousand years ago. Remains and tools of the ancient Neanderthals have also been found in the Carpathian Basin, along with those of the Cro-Magnons, from whom modern humans are directly descended.About 40,000 years ago, in North-Central Hungary, a culture evolved that excelled to the highest levels of its time; the people of this civilization are famous for their fine stone tools and arrowheads; true works of art -such fine tools have not been found anywhere else in the world dating from this period. In a nearby cave in the Bükk Mountains, archaeologists also found a three-holed whistle made of bone; incredibly, five notes can still be played on it. Although the Carpathian Basin was wooded tundra during the last Ice Age, it was capable of supporting some inhabitants. It has been established that humans inhabited caves throughout the Carpathian Basin for many thousands of years; artifacts of early man have been found near warm water springs dating back to the Ice Age.


Bewusstsein – ein quantentheoretische Erklärung …

27. June 2017 - 8:00

In Fortsetzung zu meinen Gedanken zum Thema Gibt es ein Leben nach dem Tod? möchte ich (Gerd Zimmermann) noch etwas zum Bewusstsein sagen:

Foto: Martin Bartonitz

Wohl kaum jemand weiß, was Leben und Tod ist.

Ich benutze die wissenschaftliche Quantentheorie um Leben und Tod zu beschreiben und werde sie so ergänzen, dass aus der Entstehung des Lebens ein Gesamtbild wird.

Zunächst definiere ich einmal das unbekannte und unerkannte Bewusstsein. Bewusstsein selbst ist im materiellen Universum nicht nachweisbar. Bewusstsein im Gehirn finden zu wollen, beruht auf der Theorie, dass es Materie gibt. Es ist eine Tatsache, dass bis heute kein Atom gefunden wurde. Wie soll man Materie erklären, wenn man nicht einmal ein Atom beschreiben kann und sich einfach nur auf ein theoretisches Atommodell geeinigt hat.

Was ist die Singularität?
Ein materielles Universum ohne Raum, Zeit und Materie.

In dieser Singularität ist Elektromagnetismus zu finden. Elektromagnetismus ist die allem zugrunde liegende Kraft. Elektromagnetismus ist die einzige Kraft im Universum, denn ohne Atome existiert auch die schwache und starke Atomkraft nur als Theorie. Gravitation ist also niemals eine Kraft, welche auf eine atomare Masse wirkt.

Dieser bis heute unerklärter Elektromagnetismus ist Bewusstsein.
Viele nennen es Gott oder Heiliger Geist.
Jesus sagte: Macht euch kein Bild von Gott.
Jesus wusste wovon er sprach.

Bewusstsein ist das einzige Wesen das lebt. Bewusstsein ist ein Phänomen, es existiert aus sich heraus. Ohne Anfang und ohne Ende.Da Bewusstsein weder eine Schule noch Uni besuchen kann, besitzt das Bewusstsein alles Wissen und kann nichts hinzulernen.
Bewusstsein denkt was ES weiß.

Unser materielles Universum befindet sich im Bewusstsein. Das Universum hat die Singularität nie verlassen.

Insider nannten es hier im Blog:

Das Universum ist in uns.

Das einzige LEBEWESEN, Bewusstsein, denkt nur eine Idee.
So stellt ES sich das Leben vor.
Das Universum ist das Haus des Lebens.

Gold-DNA hat das Haus des Lebens hier im Blog einige Jahre lang beschrieben.

Wenn man den Wellensittich umtopfen muss, hat man keine Zeit solch wichtige Dinge zu lesen.

Die Quantenphysik vermutet, dass sich alle Materie in Schwingungen auflöst, was vollkommen richtig ist, die Physik weiß nur nicht wie.

Da sich das Universum im Bewusstsein befindet und der Elektromagnetismus aus Frequenz und Amplitude besteht, entsteht die Schöpfung aus der EM-Welle. Alle chemischen Elemente besitzen ein eigenes Wellenmuster so das man durch Schwingungsänderung problemlos aus Eisen Gold transformieren kann.

Eine Sinuswelle ist absolut polar; minus 1 = 0 = plus 1
Null ist die Singularität, dass schöpferische Bewusstsein.

Der Mensch lebt in der Idee Mensch. Diese Idee wurde nicht geboren und kann deshalb auch nicht sterben.

Die Idee Mensch bringt das Leben zum Ausdruck.
Der Körper des Menschen ist zyklisch.
Der Mensch ist aber nicht sein Körper.

Der Mensch ist verkörpertes menschliches Bewusstsein, wie hier im Blog erklärt.

Ja, stimmt, da war eure Katze krank.

Wenn der Mensch Gott in sich kennt, weiß er, dass er in Gott ist und Gott in ihm. Dann kann der Mensch gemeinsam mit Gott schöpferisch tätig werden.

Bis der Mensch erfährt, dass er Geist ist,
wird er “der Sklave der Illusion” des Geistes sein,
statt dessen er sein Herr und ein “Schöpfer”
dieser Illusionen sein kann.

Hier im Blog ist wie nirgendwo anders alles Wissen bekanntgegeben.

Das meinte Jesus, als er sagte: Wofür Perlen vor die Säue werfen.


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