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Aktualisiert: vor 3 Stunden 53 Minuten

Graphen: Bald können wir das Wundermaterial im großen Stil herstellen

19. April 2018 - 20:56

Graphen wird als ein echtes Wundermaterial gehandelt. Das Problem dabei: Bisher lassen sich lediglich kleine Mengen in einem Labor herstellen. Viele Anwendungsmöglichkeiten von Graphen setzen allerdings voraus, dass Graphen in großen Mengen industriell hergestellt werden kann. Forschern des MIT jedoch ein Durchbruch, der genau das ermöglichen soll. Mit ihrer Methode können die Wissenschaftler qualitativ hochwertiges Graphen in großen Rollen herstellen – quasi wie Tapeten.

Bild: MIT Graphen in Rollen

Das System des MIT basiert auf zwei Spulen, die mit einer Art Fließband verbunden werden, das durch einen Ofen führt. „The first spool unfurls a long strip of copper foil, less than one centimeter wide. When it enters the furnace, the foil is fed through first one tube and then another, in a ‘split-zone’ design. While the foil rolls through the first tube, it heats up to a certain ideal temperature, at which point it is ready to roll through the second tube, where the scientists pump in a specified ratio of methane and hydrogen gas, which are deposited onto the heated foil to produce graphene„, so das Team über die Entwicklung.

Mit dieser Methode lassen sich etwa 5 Zentimeter hochwertiges Graphen pro Stunde herstellen. In einem Test konnten die Forscher die Maschine vier Stunden am Stück laufen lassen. Das Ergebnis war eine 10-Meter-Rolle hochwertiges Graphen. Das so hergestellte Material ist etwa hervorragend für den Gebrauch in Membranen geeignet, mit denen zahlreiche Moleküle aus Wasser herausgefiltert werden können.

In the end-to-end process, we would need to integrate more operations into the manufacturing line. For now, we’ve demonstrated that this process can be scaled up, and we hope this increases confidence and interest in graphene-based membrane technologies, and provides a pathway to commercialization“ äußert sich Professor John Hart, der an der Entwicklung der Methode beteiligt war.

Bis die Methode der MIT-Forscher tatsächlich industriell eingesetzt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Aber die Forschung geht diesbezüglich in die richtige Richtung. Mittelfristig werden wir darauf angewiesen sein, Graphen in großen Mengen zu produzieren, um so gut wie möglich von den Vorteilen des Wundermaterials profitieren zu können.

via MIT

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Dieser Roboter baut einen IKEA-Stuhl so schnell wie ein Mensch zusammen

19. April 2018 - 19:38

Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht. KI-Systeme besiegen Menschen in Brettspielen und können Ärzte bei Diagnosen unterstützen. Wenn es um handwerkliche Aufgaben geht, dann haben Menschen aber weiterhin die Nase vorne. Wissenschaftler haben nun jedoch einen Roboter entwickelt, der einer handwerklichen Aufgabe gewachsen ist, vor der viele Menschen verzweifeln: Dem Zusammenbau eines IKEA-Stuhls.

Bild: Science Magazine IKEA-Stuhl in 20 Minuten

Was im ersten Moment nach einem Witz klingt, ist durchaus eine ernste Angelegenheit. Das Zusammensetzen eines Stuhls erfordert die Kombination von komplexen Bewegungen, eine hohe Koordinationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, die eingesetzte Kraft zu kontrollieren. Auch fortschrittliche Roboter scheiterten bisher an dieser Aufgabe. Forscher haben nun jedoch mit frei verfügbaren Bestandteilen einen Roboter konstruiert, der einen IKEA-Stuhl in etwa 20 Minuten zusammenbauen kann. Unter anderem sind in dem Roboter eine 3D-Kamera und Kraftsensoren verbaut.

Der Roboter nimmt Anfangs Bilder auf, anhand derer er die einzelnen Bestandteile des Stuhls identifiziert. Anschließend kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der die für den Zusammenbau des Stuhls erforderlichen Bewegungen berechnet. Diese werden dann von zwei Roboterarmen durchgeführt. Dabei ist das Feedback der Kraftsensoren von besonderer Bedeutung, etwa wenn der Roboter eine Bolzen in ein vorgebohrtes Loch einführt.

Von den 20 Minuten Bauzeit benötigt der Roboter etwas mehr als 11 Minuten für die Planung und knapp 9 Minuten für den tatsächlichen Bauvorgang.

Das Magazin Science hat den selben Stuhl zum Vergleich von mehreren Redakteuren zusammenbauen lassen, die die Zeit des Roboters um ungefähr 50 Sekunden unterboten.

Allerdings arbeitet der Roboter noch nicht komplett autonom, sondern es sind vorher Eingaben zum Zusammenbau durch Menschen erforderlich. Die Forscher gehen aber davon aus, dass diese Eingaben überflüssig werden, wenn es weitere Fortschritte im Bereich künstliche Intelligenz gibt. Eines Tages soll es sogar möglich sein, dass ein Roboter sozusagen die Bauanleitung „liest“.

via Science Magazine

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Medizin: Neues Antibiotikum wird Leben retten

19. April 2018 - 17:19

Bakterien sind das Leibgericht von Amöben. Einige dieser Einzeller lösen bei Menschen Krankheiten aus. Dennoch können sie wertvolle Helfer im Kampf gegen Krankenhauskeime sein, die antibiotikaresistent sind und in Deutschland jedes Jahr 15.000 Menschenleben kosten. Das sagt jedenfalls das European Centre for Disease Prevention and Control in Schweden, eine Agentur der Europäischen Union.

Bild: Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie Bakterien wehren sich mit Gift

Bakterien der Gattung Pseudomonas, die eigentlich von Amöben verspeist werden müssten, leben friedlich mit den Einzellern zusammen. Aus diesen Bakterien isolierten Forscher um Pierre Stallforth vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena zwei Peptide, die die Bakterien vor ihren Fressfeinden schützen. Die Substanzen heißen Jessenipeptin und Mupirocin. Ersteres war bisher unbekannt. Es zeigte sich, dass es für Amöben hochgiftig ist. Aus diesem Grund verschmähen die Einzeller Bakterien, die dieses Peptid in sich tragen.

Wirksam gegen Staphylokokken

Das ist wissenschaftlich interessant, aber nicht sehr relevant für die Praxis. Doch die Forscher hatten eine ungewöhnliche Idee. Vielleicht, so vermuteten sie, zeigen die beiden Peptide ja auch Wirkung gegen Erreger von Krankheiten des Menschen. Das Ergebnis war überraschend. Wenn die beiden Peptide ein bestimmtes Mischungsverhältnis haben, wirken sie tödlich auf Krankenhauskeime, denen Antibiotika nichts anhaben können. Selbst Bakterien der Gattung Staphylococcus, denen mit nichts beizukommen ist, überleben den Angriff der beiden Peptide nicht. Staphylokokken, so die deutsche Bezeichnung, sind extrem weit verbreitet. Ein Drittel bis ein Viertel aller Menschen lebt mit diesem Keim – ohne etwas davon zu merken und ohne dass er Probleme bereitet, so das Helmholtz-Institut für Infektionsforschung, das acht Standorte in Deutschland hat

Geschwächte Menschen in Todesgefahr

Gesunde Menschen merken es nicht, wenn sie von Staphylokokken befallen sind. Erst wenn sie durch andere Krankheiten oder Operationen geschwächt sind greifen die Bakterien an, oft mit tödlichen Folgen. Ehe die Peptid-Mixtur eingesetzt werden kann sind noch Tierversuche und klinische Studien nötig. Doch Stallforth ist jetzt schon sicher, dass sie „für uns Menschen beispielsweise in Form von neuen Antibiotika von großem Nutzen sein können“.

 

via Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie

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Elon Musk investiert 100 Millionen Dollar in „The Boring Company“!

19. April 2018 - 14:08

Elon Musk hat rund 100 Millionen Dollar seines eigenen Geldes in die Tunnelbaufirma „The Boring Company“ investiert. Dies bestätigte ein Vertreter des Unternehmens gegenüber dem Branchendienst Electrek. Es handelt sich um das erste größere Investment in die Firma, die Musk einst gründete, weil er in Los Angels zu oft im Stau stand. Das Ziel: Ein System von unterirdischen Tunneln, um den Verkehr auf mehrere Ebenen zu verlagern. Außerdem könnte die Technik auch genutzt werden, um Röhren für den Hyperloop zu graben. Zuletzt allerdings war etwas unklar, wie ernst die ganze Sache gemeint ist. Denn Schlagzeilen machte die Firma vor allem mit dem Verkauf von Baseball-Kappen und Flammenwerfern. Durch das nicht unbeträchtliche Investment scheint Musk diese Zweifel nun zerstreuen zu wollen.

Bild: Elon Musk Projekte in Los Angeles und Chicago sollen umgesetzt werden

Wie aus Unterlagen hervorgeht, die bei der US-Finanzaufsicht eingereicht wurden, konnte „The Boring Company“ exakt 112.520.000 Dollar an Kapital aufnehmen. Eigenen Angaben zufolge waren daran aber keine Investmentfirmen oder andere externe Investoren beteiligt. Vielmehr stammt 90 Prozent der Summe von Musk, während der Rest von einigen Mitarbeitern beigesteuert wurde. Das Geld benötigt das Unternehmen, um die bereits in Angriff genommenen Projekte zu realisieren. So entstehen in Los Angeles aktuell die ersten Tunnel, während in Chicago eine abgespeckte Version des Hyperloop geplant ist. Bei einer Anhörung dort erklärten Vertreter des Unternehmens, dass sie nicht auf öffentliche Gelder zurückgreifen wollen. Stattdessen soll das Projekt in Eigenregie finanziert werden.
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Erst vor wenigen Wochen hatte Musk zudem eine weitere Idee vorgestellt, um Geld mit den Tunnelarbeiten zu verdienen. So sollen aus dem anfallenden Abraum Bausteine produziert werden, die sich wie große Legosteine zusammensetzen lassen. Daraus können dann kunstvolle Figuren entstehen, aber auch ganze Häuser. Bisher wurde mit dem Verkauf aber noch nicht begonnen. Mit näheren Details zur Firmenstruktur hält sich Musk in Sachen „The Boring Company“ bisher  noch zurück. So ist nicht klar, wie groß die Firma bereits ist und wie viel Geld für die Umsetzung der ambitionierten Pläne insgesamt benötigt wird. Musk selbst hat zudem aktuell an anderer Stelle zu tun: Er hat persönlich die Aufsicht über die stockende Produktion des Tesla Model 3 übernommen.

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Weltraumteleskop gestartet: Tess soll bis zu 20.000 Exoplaneten ausfindig machen!

19. April 2018 - 11:04

Mit einer Falcon Heavy Rakete des privaten Unternehmens SpaceX ist das neue Weltraumteleskop Tess erfolgreich in Richtung All gestartet. Das auch als Planetenjäger bezeichnete Teleskop soll in rund zwei Monaten die geplante Umlaufbahn erreicht haben und dann auch die ersten Daten zurück auf die Erde senden. Damit ist ein halbwegs reibungsloser Übergang gewährleistet. Denn das aktuell im Weltraum arbeitende Teleskop Kepler steht vor dem erzwungenen Ende seiner Mission: In den nächsten Monaten geht der Treibstoff zu Ende. Die Funktionsweise der beiden Geräte ist recht ähnlich: Mit Kameras wird das Licht heller Sterne außerhalb unseres Sonnensystems beobachtet. Kommt es zu einer Unterbrechung, kann dies ein Anzeichen für einen vorbeigezogenen Planeten sein.

Foto: NASA Das langfristige Ziel ist die Suche nach außerirdischem Leben

Auf diese Weise konnte Kepler die Existenz von 2.300 Exoplaneten nachweisen. Der Nachfolger Tess soll nun aber noch einmal ein deutlich größeres Gebiet abdecken und daher bis zu 20.000 Exemplare entdecken. Die Experten der NASA schätzen, dass davon rund fünfzig ungefähr so groß wie die Erde sein werden. Diese sollen dann später noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Das Ziel: Die Suche nach außerirdischem Leben. Denn genau darin besteht das langfristige Ziel der Forschungsarbeit. Außerdem ist es sehr gut denkbar, dass ganz neue Formen von Planeten entdeckt werden. Die Mission des Tess-Weltraumteleskops ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und kostet rund 200 Millionen Dollar. Finanziert wird der Einsatz aus dem Forschungsbudget der US-Weltraumbehörde NASA.

Der Start musste kurzfristig noch einmal verschoben werden

Auch für SpaceX stellt der Flug ins All eine Premiere dar. Denn erstmals nutzt die NASA die Dienste des privaten Unternehmens für eine wissenschaftliche Mission. Zuvor wurden die Raketen vor allem für die Versorgung der internationalen Raumstation ISS genutzt. Der Start nun musste allerdings kurzfristig verschoben werden. Eigentlich sollte Tess bereits in der Nacht zu Dienstag ins All gebracht werden. Dann aber mussten noch einmal zusätzliche Tests an den Navigationsgeräten durchgeführt werden, weshalb sich der Start um zwei Tage verschob. Wie die NASA mitteilte verlief dieser dann aber erfolgreich. Nun warten die Wissenschaftler gespannt auf die ersten Bilder des neuen Weltraumteleskops.
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Ferngesteuert: Dieser deutsche Flughafen braucht keine eigenen Fluglotsen mehr!

19. April 2018 - 9:11

Der Flughafen in Saarbrücken wird zukünftig keine Fluglotsen mehr vor Ort im Einsatz haben. Stattdessen befindet sich im mehr als 500 Kilometer entfernten Leipzig ein Zentrum, von dem die sogenannte Remote-Tower-Control ausgeübt wird. Verschiedene Sensoren sorgen dafür, dass die Lotsen auch in Sachsen über alle für ihre Arbeit benötigten Informationen verfügen. Tests haben allerdings gezeigt, dass eine reine Datenflut nicht genug ist. Vielmehr müssen sich die Lotsen auch selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen können – weshalb sie bisher ganz oben im Tower des Flughafens saßen. Im Fall des Saarbrückener Flughafens kommen nun hochauflösende Kameras zum Einsatz. Aus den Aufnahmen wird dann ein 3D-Bild gefertigt, das eine Rundumsicht und das Heranzoomen ermöglicht.

Für Air Berlin kommt die Umstellung zu spät, der Flughafen in Saarbrücken soll aber von Kosteneinsparungen profitieren. Foto: Kleinblittersdorfer [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], vom Wikimedia Commons Das Personal kann flexibler eingesetzt werden

Die Deutsche Flugsicherung erhofft sich durch das Konzept Kosteneinsparungen. Denn bisher ist es so, dass auch an kleineren Flughäfen alle Positionen im Tower besetzt sein müssen. Weil dort aber weniger Starts und Landungen stattfinden als an Großflughäfen, sind dies vergleichsweise hohe Kosten. Mit dem neuen Konzept hingegen kann das Personal an einem Standort konzentriert und flexibler eingesetzt werden. Langfristig könnte dies kleinere Regionalflughäfen auf der Kostenseite entlasten. Ein nicht ganz unwichtiger Punkt. Denn aktuell erwirtschaften beinahe alle kleinen Flughäfen in Deutschland Verluste. Die Deutsche Flugsicherung will daher zukünftig weitere Airports für ihr Konzept des ferngesteuerten Flughafens gewinnen. Aktuell ist etwa für die Flughäfen in Dresden und Erfurt ebenfalls eine Umstellung geplant.
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Ganz neu ist der Ansatz allerdings nicht. Denn in Schweden wird der Flughafen in Ornskoldsvik bereits seit rund drei Jahren durch die Fluglotsen im 150 Kilometer entfernten Sundsvall mit betreut. Die dort gemachten Erfahrungen zeigen, dass der Ansatz problemlos funktioniert und die Sicherheit der Flugpassagiere nicht gefährdet. Aus Sicht der Piloten spielt es zudem keine Rolle, wo sich die Fluglotsen befinden: Ihre Landungsroutine ändert sich dadurch nicht. Auch die Größe der Flugzeuge ist nicht von Bedeutung. Die Remote-Tower-Control funktioniert bei kleinen Transportfliegern ebenso wie bei Jumbojets. Gut möglich also, dass Flughäfen zukünftig ganz ohne den charakteristischen Tower geplant und gebaut werden.

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Robotik: Dieser Roboterarm wurde von japanischer Falttechnik inspiriert

18. April 2018 - 16:46

Südkoreanische Forscher orientierten sich an der japanischen Origami-Technik, dem kunstvollen Falten von Papier, als sie eine Drohne entwickelten, die in beengte Räume eindringen soll. In Schornsteinen, Sickergruben und anderen schwer zugänglichen Stellen sollte sie bei Verdacht auf Umweltsünden in der Lage sein, Proben zu nehmen und die verdächtigen Stellen zu filmen. Dazu befindet sich unter dem Flugobjekt ein ausfahrbahrer Arm. Während des Fluges ist er in Ruhestellung, damit er nicht an Hindernisse stößt. Am Ziel angekommen senkt er sich ab.An seinem Ende befinden sich eine Kamera und ein Greifarm. Letzterer kann auch einen Behälter für die Entnahme von Flüssigkeiten tragen.

Ein einziger Elektromotor als Antrieb

Eine Gruppe um Professor Kyu-Jin Cho von der Seoul National University in Seoul in Südkorea stellt das Gerät jetzt in der Fachzeitschrift „Science Robotics“ vor. Der Arm erreicht eine Länge von fast einem Meter. Da die filigrane Struktur nicht sehr widerstandsfähig ist, schließen sich beim Ausfahren Klappen um die beweglichen Teile, die zusätzliche Stabilität verleihen. Angetrieben wird der Arm von einem einzigen Elektromotor. Er überträgt seine Kraft über einen Seilzug auf die einzelnen Glieder.

Der Arm wiegt einschließlich Elektromotor und Seilzug nur 260 Gramm. Das ist wichtig, weil Drohnen wie alle Flugobjekte möglichst wenig belastet werden dürfen, um Energie zu sparen beziehungsweise flott voranzukommen. Die südkoreanischen Forscher schafften das mit einem Materialmix. Der Arm besteht aus Polyethylenterephthalat (PET), aus dem auch Getränkeflaschen hergestellt werden, und Ripstop. Das ist ein besonders reißfestes Gewebe, das unter anderem für Fallschirme genutzt wird.

Weich statt stahlhart

„Flexible Roboterarme haben große Vorteile, haben aber den Nachteil, dass sie sich bei Belastung verformen“, sagt Cho. „Unser Roboterarm verbindet die Vorteile von Flexibilität und Starrheit.“ Cho ist Direktor des Forschungszentrums für Soft Robotics, also für Roboter, die weich sind, ähnlich wie die menschliche Hand.

 

via Seoul National University

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Umstrittenes Pflanzenschutzmittel: Glyphosat soll für Privatleute weitgehend verboten werden!

18. April 2018 - 14:13

Die deutsche Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will die Nutzung des Unkrautvernichters Glyphosat in Deutschland stark einschränken. Dazu legte ihr Ministerium nun einen Entwurf für eine neue Verordnung vor. Demnach darf der Stoff – der von einigen Experten als krebserregend eingestuft wird – zukünftig von Privatleuten nicht mehr verwendet werden. Ausnahmen gibt es nur in engen Grenzen, wenn es keine Alternative gibt und der Gärtner über einen Sachkundenachweis verfügt. Allerdings sind Privatleute nur für zwei Prozent der Glyphosat-Nutzung in Deutschland verantwortlich. Deshalb soll auch die staatliche und betriebliche Nutzung verringert werden. So ist etwa ein vollständiges Verbot in der Nähe von Gewässern, in Naturschutzgebieten, auf Sportanlagen und in öffentlichen Parks vorgesehen.

Ein mit Herbiziden behandelter Acker in Sachsen. Foto: Holscher [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons Die Deutsche Bahn ist der größte Einzelanwender in Deutschland

Auch die Landwirtschaft müsste demnach zukünftig neue Vorschriften beachten. So ist geplant, die Nutzung von Glyphosat nur noch zu erlauben, wenn sogenannte Saumstrukturen vorhanden sind. Faktisch handelt es sich dabei um sichere Rückzugsorte für Tiere – etwa Hecken oder ähnliche Pflanzungen. Einen weiteren Hebel will Klöckner allerdings zunächst noch nicht nutzen. So ist die Deutsche Bahn der größte Einzelanwender von Glyphosat in Deutschland. Da sich das Unternehmen noch vollständig in staatlichem Besitz befindet, könnte die Bundesregierung hier besonders leicht die Nutzung alternativer Methoden durchsetzen. Die Ministerin will nun aber zunächst das Gespräch mit der Bahnführung suchen, um einen Plan zur Reduzierung zu entwickeln.
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In der Europäischen Union war die Zulassung für Glyphosat im vergangenen Jahr um fünf Jahre verlängert worden. Dies sorgte auch innerhalb der Bundesregierung für erheblichen Streit. Denn der damalige Agrarminister Christian Schmidt (CSU) stimmte der Verlängerung eigenmächtig zu, obwohl Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) ihr Veto eingelegt hatte. Auch jetzt gibt es eine ähnliche Konstellation. Neben Agrarministerin Klöckner von der CDU ist nämlich auch Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD für das Thema zuständig. Der nun vorgelegte Gesetzesentwurf muss daher zunächst noch innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden. Schulze deutete bereits an, dass ihr die Regelungen noch nicht weit genug gehen. Kommt es zu einer Einigung, könnten die neuen Vorgaben im Frühjahr 2019 in Kraft treten.

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Carbontrans: Plastikmüll + Braunkohle = wertvoller Kohlenstoff?

18. April 2018 - 12:08

Ein Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt möchte gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Auf der einen Seite soll der anfallende Plastikmüll sinnvoll genutzt werden. Auf der anderen Seite geht es aber auch darum, eine klimafreundliche Verwendung für die heimische Braunkohle zu finden. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut soll daher ein Verfahren entwickelt werden, bei dem aus altem Plastikmüll und Braunkohle neue Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen werden – etwa Kohlenstofffasern. Die Landesregierung hat nun zugesichert, mit 15 Millionen Euro die Hälfte der anfallenden Kosten zu übernehmen. Der Rest soll aus Mitteln der Bundesregierung finanziert werden. Umgesetzt wird das Projekt dann im Industriegebiet Leuna in der Nähe von Halle an der Saale.

Für die heimische Braunkohle muss langfristig eine neue Verwendung gefunden werden. Bild: HUMINTECH GmbH Plastikmüll kann ein wertvoller Rohstoff sein

Bisher wird der Plastikmüll in Deutschland zwar oftmals getrennt eingesammelt, dann aber doch lediglich thermisch verwertet – sprich verbrannt. Dabei werden zum einen große Mengen CO2 freigesetzt. Zum anderen ist diese Vorgehensweise aber auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht wirklich sinnvoll. Denn faktisch werden auf diese Weise fossile Rohstoffe verfeuert, die zuvor teuer importiert wurden. Deutlich zweckmäßiger wäre es, den Plastikmüll selbst wiederum als Rohstoff zu betrachten. Dieser Ansatz soll nun in Leuna in der Praxis erprobt werden. Erteilt auch die Bundesregierung ihre Zustimmung, könnten die Planungen in drei Jahren abgeschlossen sein, sodass im Jahr 2022 mit dem Bau begonnen würde. Neben dem Fraunhofer Institut sind auch die Unternehmen Mibrag und Romonta an dem Projekt beteiligt.
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Für die Region in Ostdeutschland könnte das Projekt eine große Chance bedeuten. Nicht nur weil dadurch zunächst dreißig hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern vor allem weil eine Nutzungsperspektive für den Kohleabbau geschaffen wird. Auch wenn die Bundesregierung sich bisher nicht zu einem konkreten Ausstiegsdatum durchringen konnte, ist nämlich klar: Die Verstromung der einheimischen Braunkohle hat keine dauerhafte Zukunft. Dadurch sind in den teilweise ohnehin strukturschwachen Regionen aber auch zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr. Gelingt es tatsächlich eine alternative Nutzung zu finden, könnte der Tagebau zumindest teilweise erhalten bleiben und gleichzeitig der Klimaschutz vorangetrieben werden. Die Experten am Fraunhofer Institut halten den verfolgten Ansatz in jedem Fall für vielversprechend.

Via: MDR

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Vertrauen verloren: Warum Emmanuel Macron eine WhatsApp-Alternative entwickeln lässt

18. April 2018 - 9:26

Frankreichs Regierung hat die Entwicklung eines eigenen Messaging-Dienstes in Auftrag gegeben. Dieser wird aktuell bereits von rund 20 Beamten getestet und soll später von der gesamten französischen Regierung genutzt werden. Hintergrund der Entscheidung ist ein Dilemma: Messenger-Dienste erleichtern die Kommunikation enorm und bieten deutlich mehr Möglichkeiten als die von Bundeskanzlerin Merkel noch gerne genutzte SMS. Doch in Sachen Datensicherheit werfen sie auch Fragen auf. WhatsApp etwa ist Teil des Facebook-Konzerns, der zuletzt wegen eines all zu laxen Umgangs mit den Daten der Nutzer in die Kritik geriet. Außerdem ist unklar, inwieweit sich die amerikanische Regierung im Zweifelsfall Zugriff auf die Inhalte verschaffen könnte. Bisher nutzt Frankreich Präsident Macron daher die Alternative Telegram.

Bisher eifriger Telegram-Nutzer: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Foto: Kremlin.ru [CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons Die Neuentwicklung basiert auf einer Open Source Lösung

Doch auch hier warfen Sicherheitsanalysen einige Fragen auf, die bisher nicht abschließend beantwortet werden konnten. Letztlich hat sich die französische Regierung daher nun für die Entwicklung in Eigenregie entschieden. Technische Details wurden bisher nicht bekannt gegeben. Einige Anzeichen sprechen aber dafür, dass der neue Messenger auf der quelloffenen Messaging-Lösung Matrix basiert. Die nun laufenden Tests sollen zeigen, ob es den Entwicklern gelungen ist, hohe Datensicherheit mit einer einfachen Nutzung zu kombinieren. Dass dies gar nicht so einfach ist, zeigt eine Episode aus der deutschen Bundesregierung: Lange Zeit galt die Nutzung der Krypto-Handys dort als so kompliziert, dass oftmals private Mobiltelefone genutzt wurden – obwohl dies per Verwaltungsvorschrift untersagt war.
Emmanuel Macron: Ein Visionär für Europa – eine Herausforderung für Deutschland Preis: 19,90€ Zuletzt aktualisiert am 18.04.2018 Bei Amazon ansehen Einheimische Entwicklungen haben es auch in Frankreich schwer

Verlaufen die Tests in Frankreich nun erfolgreich, soll die neue Messaging-App noch in diesem Jahr für alle Regierungsmitglieder verpflichtend eingeführt werden. Anschließend ist dann angedacht, die Neuentwicklung auch allen französischen Bürgern zur Verfügung zu stellen. Einen genauen Zeitplan dafür gibt es allerdings noch nicht. Zumal es nicht wirklich sicher ist, ob die Franzosen tatsächlich bereit sind, auf die einheimische Alternative zu wechseln. Die französische Google-Alternative Qwant jedenfalls kommt im eigenen Land aktuell lediglich auf einen Marktanteil von vier Prozent. Auch bei diesem Projekt soll das Thema Datenschutz im Vordergrund stehen: Die Entwickler versprechen, dass objektive Suchergebnisse angezeigt und keine Nutzerdaten ausgewertet werden.

Via: Reuters

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Medizin: Graphen senkt die Infektionsgefahr bei Implantaten

17. April 2018 - 20:21

Jedes medizinische Implantat, das in den menschlichen Körper eigesetzt wird, birgt die Gefahr einer Infektion. In manchen Fällen sind diese Infektionen so schwer, dass das Implantat wieder entfernt werden muss. Eine Gruppe forscher entdeckte jedoch kürzlich, dass eine Schicht aus Graphenflocken in der Lage ist, Infektionen zu verhindern.

Bild: Chalmers University of Technology Graphen tötet Bakterien

Graphen besteht aus einer einzelnen Schicht Kohlenstoffatome, die miteinander verbunden sind. Mit einer Technik namens „Plasma-Enhanced Chemical Vapor Deposition“ gelang es Forschern der schwedischen Chalmers University of Technology, eine Schicht vertikal abstehender Graphenflocken auf ein Substrat aufzubringen. Die Flocken fungieren dabei im Grunde wie winzige Dornen auf dem Material.

In Labortests konnten die Forscher zeigen, dass Bakterien, die mit den winzigen Graphendornen in Kontakt kamen, in Teile geschnitten wurden und starben. Davon betroffen waren allerdings auch „gute“ Bakterien, die im Körper wichtige Aufgaben verrichten können. Die Zahl dieser Bakterien, die durch ein mit den Graphenflocken behandeltes Implantat sterben würden, hält sich allerdings in Grenzen und würde hinter den Vorteilen des Infektionsschutzes anstehen.

Menschliche Zellen bleiben verschont

Da die Bakterien bei physikalischem Kontakt mit den Graphendornen sterben, könnten sie keine Immunität gegen diese Methode entwickeln. Die winzigen Dornen haben keine Auswirkungen auf menschliche Zellen, da diese etwa 25 Mal größer sind als Bakterien. Außerdem könnte die Graphen-Struktur bei Knochenimplantaten die Knochenbildung anregen und so die Integration des Implantats erleichtern.

Als nächstes wollen die Forscher richtige Implantate mit ihrer Methode schützen und in einem Tiermodell erproben. „Graphene has high potential for health applications. But more research is needed before we can claim it is entirely safe. Among other things, we know that graphene does not degrade easily„, so Professor Jie Sun, der an der Studie beteiligt war.

via Chalmers University of Technology

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Warum erneuerbare Energien nicht einfach so das Klimaproblem lösen können

17. April 2018 - 16:34

Dass unser Planet ein Klimaproblem hat, wird zumindest in der Wissenschaft kaum noch angezweifelt. Weltweit wird daher an Lösungen gearbeitet, mit denen man dem fortschreitenden Klimawandel entgegentreten will. Eine große Rolle spielen dabei erneuerbare Energien. Aber bis diese so weit sind, als ernsthafte Alternative zu fossilen Brennstoffen oder Atomenergie aufzutreten, wird sich noch einiges tun müssen.

Foto: Wind power, Håkan Dahlström, Flickr, CC BY-SA 2.0 Erneuerbare Energien haben ihre Probleme

Die beiden prominentesten erneuerbaren Energien sind Wind- und Solarenergie. Beide teilen das gleiche Problem: Sie sind nicht regelmäßig verfügbar. Während einer Flaute oder eines bedeckten Tages kann Wind- bzw. Sonnenenergie nicht oder nur in geringem Maße produziert werden. Das ist ein allgemeines Problem, das in Gegenden mit tendenziell eher schlechtem Wetter natürlich noch deutlicher zu Tage kommt.

Es gibt bereits heute Lösungen für dieses Problem. Eine Möglichkeit sind Stromspeicher wie etwa Teslas Powerwall für einzelne Haushalte oder größere Lösungen für das gesamte Netz. Das Problem daran ist, dass diese Lösungen noch sehr teuer sind, vor allem, wenn man sie im großen Stil für ein komplettes Stromnetz einsetzen will. Das ist aktuell kaum umsetzbar, und insbesondere ein Stromnetz, das zu 100 Prozent aus Sonnen- und Windenergie nebst entsprechenden Speicherlösungen gespeist wird, liegt noch ein gutes Stück in der Zukunft.

Eine Alternative oder Ergänzung könnte Wasserenergie sein. Bei dieser Energieform ist die Verfügbarkeit aber das größte Problem – viele Nationen haben einfach nicht genug Flussläufe zur Verfügung, zumal die Nutzung von Wasserenergie die Binnenschifffahrt einschränkt.

Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert Engagement

Auch wenn in naher bis mittelfristiger Zukunft nicht damit gerechnet werden kann, dass wir uns komplett auf erneuerbare Energien verlassen können, sind diese dennoch bereits heute ein wichtiger Faktor in unserem Strommix und kann die Anteile fossiler Brennstoffe zurückdrängen, was definitiv ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Unabhängig davon, dass die Bundesrepublik sich entschlossen hat, keine Atomenergie zu produzieren, ist diese in jedem Fall auch nicht die richtige Antwort auf den Klimawandel, da sie mit ihren ganz eigenen Risiken einhergeht.

Im Endeffekt ist jede Maßnahme, die den CO2-Ausstoß der Menschheit senkt, zu begrüßen. Das bedeutet aber auch, dass die Lösung für den Klimawandel nicht allein im Energiesektor zu suchen ist. Auch der Verkehrssektor und die Industrie tragen einen großen Teil zu den Emissionen bei. Und auch in diesen Sektoren wird nach Lösungen gesucht.

Der verstärkte Umschwung auf erneuerbare Energien ist allerdings ein wichtiger Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. Insbesondere Industriestaaten können viel zu diesem beitragen, indem sie so schnell wie möglich so viel ihres Strommixes wie technisch umsetzbar ist aus erneuerbaren Quellen decken. Dies erfordert jedoch nicht nur technischen Fortschritt, sondern auch den politischen Willen, diesen zu implementieren.

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Harvard-Expertin empfiehlt: Diese 5 Lebensmittel solltet ihr jeden Tag essen!

17. April 2018 - 14:04

Natürlich gibt es bereits eine schier unüberschaubare Zahl an Ernährungsratgebern auf dem Markt. Dies wusste auch Kelly Bilodeau, Chefin des Magazins „Harvard Women’s Health Watch“. Dennoch hatte sie eine Idee: Sie wollte eine Liste mit Lebensmitteln zusammenstellen, die so oft wie möglich gegessen werden sollten – unabhängig davon, wie der Speiseplan sonst so aussieht. Ihr Ernährungstipp setzt also nicht auf den Verzicht, sondern strebt das genaue Gegenteil an. Um die Idee umzusetzen, arbeitete Bilodeau mit der Harvard-Wissenschaftlerin Teresa Fung zusammen. Diese stellte daraufhin eine Liste mit 5 enorm wertvollen Nahrungsmitteln zusammen:

1. Blaubeeren

Blaubeeren sind so etwas wie die klassische Version der heute beliebten Superfoods. Sie sind reich an Antioxidantien. Insbesondere enthalten sie viel Vitamin C und A. Es müssen allerdings nicht zwingend frische Blaubeeren sein, auch die tiefgekühlten Früchte entfalten eine positive Wirkung. Studien haben sogar Hinweise erbracht, dass Blaubeeren gegen Alzheimer helfen könnten. Auch andere dunkle Früchte sind gut für die Gesundheit – etwa Kirschen.

2. Rosenkohl

Bei Kindern oftmals verhasst, von vielen Hipstern aber geliebt, enthält der Rosenkohl zahlreiche Vitamine. Diese Antioxidantien können beispielsweise dazu beitragen, die Beschädigung von Zellen im Körper zu verhindern. Die Form der Zubereitung ist dabei relativ egal. Wer gar keinen Rosenkohl mehr sehen kann, für den gibt es auch Alternativen – etwa Brokkoli.

3. Nüsse

Für eine klassische Diät sind Nüsse eher ungeeignet, weil sie viele Kalorien enthalten. Dafür liefern sie aber auch gesunde Öle, viele Proteine und Vitamin E. Am gesündesten sind logischerweise unverarbeitete Nüsse, aber selbst die klassischen Erdnüsse aus der Dose bringen die gewünschte Wirkung mit sich.
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Aus der Werbung bereits bekannt: Joghurt enthält lebende Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen und den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern. Aber Achtung: Unbedingt vermieden werden sollte fertiger Fruchtjoghurt. Denn dieser enthält in der Regel Unmengen an Zucker. Besser ist es, den puren Joghurt selbst mit Früchten zu mischen – etwa mit Blaubeeren.

5. Lachs

Früher galt Lachs als Essen für arme Leute, inzwischen ist er recht teuer geworden. Das liegt auch daran, dass er wertvolle Fettsäuren, Vitamin D und Proteine enthält. Täglich Lachs zu essen, könnte allerdings dennoch etwas schwierig werden. Fung rät aber dazu, den Fisch mindestens einmal in der Woche auf den Tisch zu bringen.

Via: Treehugger

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Radikaler Schritt: Produktionspause soll Probleme beim Tesla Model 3 lösen!

17. April 2018 - 12:04

Der Elektroautopionier Tesla wird die Produktion des Mittelklassewagens Model 3 für einige Tage unterbrechen. Dies teilte die Firma den Mitarbeitern der Fabrik in Fremont mit. Die Zeit soll genutzt werden, um Schwachstellen in der Produktion zu beseitigen. Ein Unternehmenssprecher sprach von „Flaschenhälsen“, die den Prozess immer wieder verlangsamen und nun entfernt werden sollen. Konkretere Angaben wurden allerdings nicht gemacht. Erst vor einigen Tagen hatte Musk eingeräumt, einen Fehler bei der grundsätzlichen Konzeption der Produktion begangen zu haben: Er setzte zu stark auf Roboter und automatisierte Systeme. Gut möglich, dass die Pause nun genutzt wird, um einige der Anlagen schlicht wieder abzubauen und die Aufgaben zukünftig von menschlichen Mitarbeitern erledigen zu lassen.

So sieht der neue Tesla aus. Foto: Elon Musk Die Vorgehensweise ist bereits aus der Vergangenheit bekannt

Amerikanischen Medienberichten zufolge wurde die Produktionspause den Angestellten in der Fabrik allerdings ohne Vorwarnung mitgeteilt. Diese haben nun lediglich die Möglichkeit Urlaubstage abzubauen oder vier bis fünf Tage unbezahlt zuhause zu bleiben. Vollkommen ungewöhnlich ist der Schritt von Tesla aber nicht. Auch bei den vorherigen Modellen wurden zu Beginn immer mal wieder Produktionspausen eingelegt, um die Prozesse weiter optimieren zu können. Es muss sich also nicht zwingend um ein schlechtes Zeichen handeln. Für die rund 400.000 Vorbesteller des Model 3 bedeutet dies aber natürlich: Sie müssen vermutlich noch ein bisschen länger auf ihren Wagen warten. Dabei hinkt der Konzern schon jetzt weit den eigenen Planungen hinterher. Erst im Sommer soll die Zielmarke von 5.000 Autos in der Woche endlich erreicht werden.
Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie Preis: 19,99€ Zuletzt aktualisiert am 17.04.2018 Bei Amazon ansehen Die schlechten Nachrichten mehren sich

Die Produktionspause reiht sich ein in eine ganze Reihe von schlechten Nachrichten aus dem Tesla-Universum in den letzten Wochen. So musste der Konzern beim teureren Model S den größten Rückruf seiner Geschichte starten, weil einige Schrauben der Servolenkung nicht für einen dauerhaften Einsatz geeignet waren. Diese wurden allerdings nicht von Tesla selbst hergestellt, sondern stammten vom deutschen Zulieferer Bosch. Außerdem kam es zu einem tödlichen Unfall mit dem Autopiloten des Unternehmens – woraufhin ein öffentlich ausgetragener Streit zwischen dem Autohersteller und den staatlichen Behörden entflammte. Firmenchef Elon Musk wiederum ließ sich zu einem Aprilscherz hinreißen und verkündete auf Twitter die Pleite seines Unternehmens. Ein Spaß, der nicht bei allen Investoren gut ankam.

Via: New York Times

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Aus Konzept wird Realität: Hier entsteht die erste Hyperloop-Strecke in Originalgröße!

17. April 2018 - 9:03

Die Firma Hyperloop Transportation Technologies hat im französischen Toulouse mit dem Bau einer Teststrecke begonnen. Wie das Unternehmen bekanntgab, sollen gleich zwei Anlagen errichtet werden. Zum einen ein rund 320 Meter langer Kreislauf mit einem Röhrendurchmesser von vier Meter. Dieser soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden und es ermöglichen, die grundsätzliche Funktionsfähigkeit des Systems unter Beweis zu stellen. Daneben wird aber auch eine gerade Teststrecke mit einer länge von etwa einem Kilometer errichtet, in der erstmals die später geplanten Dimensionen umgesetzt werden. Außerdem wird sich die Konstruktion auf Stelzen in einer Höhe von 5,80 Metern befinden. Dort kann dann erstmals ein Hyperloop in Originalgröße getestet werden. Die Fertigstellung ist für nächstes Jahr geplant.

Die Röhren werden noch ganz klassisch per Lastwagen geliefert. Foto: Hyperloop Transportation Technologies Bisher wurden Rekordfahrten nur mit kleineren Modellen durchgeführt

Für Testfahren wird dann allerdings noch eine Transportkapsel benötigt. Diese befindet sich aktuell noch in Spanien im Bau, soll aber bereits im Sommer fertig sein. Hyperloop Transportation Technologies setzt auf ein elektromagnetisches Antriebssystem in einer Vakuumröhre. Dadurch sollen deutlich schnellere Geschwindigkeiten erreicht werden als bei klassischen Hochgeschwindigkeitszügen. Bisher handelt es sich aber noch um reine Theorie. Denn der – von Konkurrent Hyperloop One aufgestellte – Geschwindigkeitsrekord für einen Hyperloop liegt nur bei 387 Stundenkilometern – wobei es sich auch noch um ein verkleinertes Modell handelte. Die Teststrecke in Toulouse soll nun dazu beitragen, dass aus dem visionären Konzept tatsächlich bald auch ein reales Produkt wird. Ideen für mögliche kommerzielle Strecken gibt es jedenfalls bereits genug.

Partner der Vision werden durch Anteile entlohnt

Die Konstruktion kann zudem nicht nur von HTT selbst genutzt werden, sondern steht auch verschiedenen Partnern zur Verfügung. Dahinter verbirgt sich der besondere Ansatz des Unternehmens: Statt Firmen für Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu bezahlen, werden diese zu einem Teil des Projekts und erhalten entsprechende Anteile. Dadurch soll sichergestellt werden, dass sich zahlreiche Experten zusammenfinden, die an die Zukunft des Hyperloop glauben. Eine tatsächliche Entlohnung erhalten die Partner nämlich nur, wenn das System tatsächlich funktioniert und Gewinne einfährt. Klar ist aber auch: Diese Form der Bezahlung ist schlicht weniger kapitalintensiv. Das vorhandene Geld wiederum kann dann für konkrete Projekte eingesetzt werden – etwa jetzt den Bau der ersten Hyperloop Teststrecke in Originalgröße. Dort soll die Grundlage für einen späteren wirtschaftlichen Erfolg gelegt werden.
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Space Race: Boeing und Space X liefern sich ein spannendes Wettrennen

16. April 2018 - 18:20

Von SpaceX Bemühungen, Menschen ins All zu befördern und Raketenstarts günstiger zu gestalten, liest man viel. Weniger hört man von Boeings Raumfahrtprogramm. Dabei ist der Flugzeughersteller einer der größten Konkurrenten von Elon Musks Unternehmen. Zwischen den beiden Firmen ist eine Art Wettrennen ins All entbrannt, bei dem es durchaus auch um viel Geld geht.

Die Falcon Heavy Beim Rennen ins All geht es nicht nur um Ehre

Seit den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts ist Boeing auch in Sachen Raumfahrt unterwegs. Das Engagement rund um Raumschiffe und Raketen nahm zwischenzeitlich etwas ab, hat sich aber in den letzten Jahren unter CEO Dennis Muilenburg wieder intensiviert. Inzwischen liefert sich Boeing regelrecht ein Rennen mit SpaceX darum, wer früher Menschen ins All senden kann.

Hinter diesem Rennen stehen potentielle Verträge mit einem Millionenvolumen. im Herbst 2019 wird die letzte russische Soyuz-Rakete NASA-Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Die NASA hofft, dass eine der beiden Unternehmen, idealerweise sogar beide, die bemannten Flüge zur ISS übernehmen kann.

Boeing plant für den kommenden August einen unbemannten Testflug der Raumkapsel CST-100 Starliner. Bereits im Novermber soll ein bemannter Test folgen. Und auch SpaceX möchte 2018 die Passagier-Variante der Dragon-Raumkapsel testen und im Dezember einen bemannten Flug durchführen. Die unbemannte Version der Dragon-Kapsel flog bereits 14 Mal erfolgreich im Rahmen von Versorgungsflügen zur ISS – der letzte dieser Flüge erfolgte im April.

Boeing-CEO provoziert SpaceX

Vor kurzem sorgte SpaceX mit einem Test der Falcon Heavy Rocket für Aufsehen, die aktuell die größte Rakete der Welt ist. Mit an Bord befand sich bei dem Testflug ein Tesla Roadster, der nun durchs All fliegt. Diese Tatsache nutzte der Boeing-CEO auf einer Veranstaltung für eine kleine Provokation: Es gäbe seitens Boeing keine Pläne, Autos ins All zu befördern. Boeing könne sich das eine Auto im All allerdings problemlos schnappen und wieder zurück zur Erde bringen, so Muilenburg.

Wer von den beiden privaten Unternehmen das Rennen letztlich machen wird, ist noch nicht absehbar. Beide sind momentan etwa gleichauf, sodass Experten davon ausgehen, dass ab 2020 beide Unternehmen regelmäßig den Transport von NASA-Astronauten zur ISS übernehmen werden.

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Warum Apple einen kleinen Reparaturbetrieb in Norwegen verklagte – und verlor!

16. April 2018 - 13:52

Wenn es um die eigenen Markenrechte geht, zeigt sich Apple oftmals sehr verbissen. So befand sich etwa das Bonner Cafe Apfelkind lange in rechtlichen Auseinandersetzungen mit der kalifornischen Firma. Der chninesische Konzern Pear Technology wurde zudem per Klage darin gehindert, ein neues Logo markenrechtlich zu schützen – obwohl dort kein Apfel, sondern eine Birne zu sehen war. Der Norweger Henrik Huseby hingegen betreibt lediglich einen kleinen Laden, in dem Smartphones repariert werden. Besonders anfällig sind oftmals die Displays. Weil Originalteile allerdings sehr teuer sind, bestellte der Shop-Besitzer neue Displays bei einem asiatischen Anbieter. Dieser druckte, an einer für den Kunden nicht sichtbaren Stelle, auch das bekannte Apfel-Logo auf die Displays.

Bild: Apple iPhone 6 mit NFC Technik via The Verge Der Shop spielte stets mit offenen Karten

Für Huseby wurde dies zum Problem. Denn zunächst meldete sich der Zoll und dann die Anwälte von Apple. Diese forderten, bei der Reparatur lediglich offiziell über Apple bestellte Displays zu nutzen. Zusätzlich sollte der Shop-Betreiber 2.900 Euro an Apple zahlen. Doch Huseby weigerte sich und wurde daher verklagt. Ein norwegisches Gericht hat nun aber in erster Instanz dem Reparatur-Service recht gegeben. Denn dieser konnte nachweisen, dass er nicht vorgibt, von Apple autorisiert zu sein. Außerdem werden die aus Asien bestellten Displays nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden hin eingebaut. Hinzu kam: Huseby hatte die Apfellogos zusätzlich noch mit einem Stift unkenntlich gemacht. Für die Kunden war also klar: Eingebaut wurde kein original Apple-Teil.
Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers Preis: 12,99€ Zuletzt aktualisiert am 16.04.2018 Bei Amazon ansehen Unabhängige Reparaturen sind in der Regel erlaubt

Neben der konkreten Problematik geht es in dem Rechtsstreit aber auch um eine größere Frage: Dürfen unabhängige Anbieter Apple Smartphones reparieren oder ist dies lediglich Betrieben vorbehalten, die am Authorized-Service-Provider-Programm des Konzerns teilnehmen? Die Richter in Norwegen urteilten nun eindeutig: Die Reparatur ist jedem erlaubt, sofern die Markenrechte nicht verletzt werden. Im Falle der Displays war dies demnach nicht der Fall. Apple hat aber bereits angekündigt, Einspruch gegen das Urteil einlegen zu wollen. Zu weiteren Details gab der Konzern hingegen keinen Kommentar ab. Es bleibt also abzuwarten, wie der Rechtsstreit in der nächsten Instanz ausgeht. Auf Deutschland lässt sich das Urteil zudem nicht direkt übertragen, weil hierzulande eine andere Gesetzgebung existiert.

Via: Motherboard

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Historische Vereinbarung: Auch Schiffe müssen jetzt zum Klimaschutz beitragen!

16. April 2018 - 11:19

Der Weltklimavertrag von Paris stellte eine bahnbrechende Einigung dar. Er hatte aber auch einen Schwachpunkt. Denn jedes Land versprach lediglich, die Emissionen auf dem eigenen Staatsgebiet zu reduzieren. Die internationale Luft- und Schifffahrt war von der Vereinbarung daher ausgenommen, weil sie sich größtenteils auf internationalem Gebiet abspielt. Dabei ist alleine der internationale Seeverkehr für drei Prozent der weltweiten Klimaemissionen verantwortlich. Zum Vergleich: Auf den selben Wert kommt in etwa auch die Bundesrepublik Deutschland. Hätten nun alle Länder ihre Emissionen reduziert, wäre der Anteil der Schifffahrt sogar noch weiter angestiegen. Doch dazu soll es nicht kommen: 173 Staaten einigten sich in London, die Emissionen der Schifffahrt bis zum Jahr 2050 zu halbieren.

Solche riesigen Containerschiffe sollen zukünftig deutlich weniger Emissionen verursachen. Foto: By Buonasera [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Der Schiffsverkehr sorgt für achtzig Prozent des Welthandels

Die Bundesregierung und die Europäische Union hatten sogar auf einen Wert von mindestens siebzig Prozent gedrängt. Doch dieser erwies sich als nicht durchsetzbar, weil sich unter anderem Brasilien, die USA und Saudi-Arabien als Gegner zu ambitionierter Ziele entpuppten. Die Länder befürchteten vor allem, dass sich ihre Exporte verteuern, wenn die Reedereien in neue Technologien zur Emissionsvermeidung investieren müssen. Aktuell wird rund achtzig Prozent des Welthandels über den Schiffsverkehr abgewickelt. Die Zielmarke einer Reduzierung um die Hälfte ist somit ein klassischer Kompromiss. Umweltschützer verweisen allerdings darauf, dass damit die Erderwärmung wohl nur auf maximal zwei Grad begrenzt werden kann. Um das Ziel von 1,5 Grad zu erreichen, wären größere Anstrengungen nötig.
Schifffahrt im 21. Jahrhundert Preis: 19,95€ Zuletzt aktualisiert am 16.04.2018 Bei Amazon ansehen Die Entwicklung muss langfristig geplant werden

Dennoch sprechen die Beteiligten von einer historischen Vereinbarung. Denn erstmals überhaupt wird der internationale Schiffsverkehr in Sachen Klimaschutz herangezogen. Bis zum Jahr 2023 sollen nun konkrete Maßnahmen entwickelt werden, mit denen sich die CO2-Emissionen verringern lassen. In der Praxis gehen Experten davon aus, dass wohl ab dem Jahr 2030 die meisten Schiffe einen klimafreundlichen Antrieb haben müssen, um die Zielmarke zu erreichen. Aufgrund der langen Lebensdauer der Containerschiffe dürfte es dann noch einige Jahrzehnte dauern, bis gar keine Emissionsschleudern mehr auf den Weltmeeren unterwegs sind. Zuvor tritt allerdings bereits eine andere wichtige Neuregelung in Kraft: Ab dem Jahr 2020 darf kein Schweröl mehr verbrannt werden.

Via: Inhabitat

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„Mein Fehler“: Warum Elon Musk wieder stärker auf Menschen statt Roboter setzt!

16. April 2018 - 8:40

In den vergangenen Monaten ist viel darüber spekuliert worden, weshalb die Produktionszahlen des Tesla Model 3 teilweise weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Nun hat sich jemand zu Wort gemeldet, der es eigentlich wissen muss: Tesla-Boss Elon Musk. Seine Erklärung für die Verzögerungen ist so simpel wie erstaunlich. Demnach haben zu viele Roboter und automatisierte Systeme für zu komplexe Verhältnisse gesorgt. Dadurch kam es immer wieder zu einem Stopp der Produktion. Bereits vor einiger Zeit war daher berichtet worden, dass ein Teil der Autos größtenteils per Hand zusammengebaut werden musste. Ein Beispiel nannte der Manager auch: Ein komplexes Netzwerk von Laufbändern funktionierte nie wie geplant – und wurde daher nun komplett entfernt.

Elon Musk – Super-Unternehmer will selbststaendig fahrende Autos binnen 3 Jahren bauen Die erhofften Vorteile stellten sich nicht ein

Einen Schuldigen für die Misere präsentierte Musk auch gleich. Auf Twitter schrieb er, die zu starke Automatisierung sei ein Fehler gewesen und präzisierte: „Um genau zu sein, mein Fehler“. Noch vor gar nicht langer Zeit hatte Musk nämlich von den Vorteilen einer weitgehend automatisierten Produktion geschwärmt. Er setzte daher unter anderem die Übernahme des deutschen Anlagebauers Grohmann Engineering durch – und einigte sich mit der IG Metall auf deutliche Lohnerhöhungen. Inzwischen aber räumt der Unternehmer ein: „Menschen werden unterschätzt“. Für einige Mitarbeiter kam diese Einsicht aber wohl zu spät: Noch vor wenigen Monaten feuerte der Konzern hunderte Angestellte wegen „schlechter Leistungen“. Diese wird es kaum trösten, dass nun auch zahlreiche Roboter aus der Tesla-Fabrik wieder entfernt wurden.
Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie Preis: 19,99€ Zuletzt aktualisiert am 16.04.2018 Bei Amazon ansehen Im zweiten Halbjahr will der Konzern Gewinne machen

Gleichzeitig räumte Musk auch noch eine zweite Fehlentscheidung ein. Demnach wurden zu viele neue Technologien auf einmal in das Model 3 integriert. Besser wäre hingegen eine zeitlich verschobene Einführung gewesen. Auf der anderen Seite hatte der Unternehmer aber auch gute Nachrichten zu verkünden: Er kündigte für das zweite Halbjahr den Sprung in die Gewinnzone an. Mehr noch: Es soll sich nicht um reine Buchgewinne handeln, sondern der Konzern will tatsächlich mehr Geld einnehmen als ausgeben. Zuvor war berichtet worden, Tesla benötige noch in diesem Jahr frisches Kapital. Dies verneinte Musk nun und will die benötigten Mittel offensichtlich aus dem eigenen Geschäft generieren. Analysten und Investoren dürften gespannt beobachten, ob sich die Ankündigung von Musk tatsächlich bewahrheitet.

Via: Gizmodo

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TTIP’s lange Schatten: Isoglucose als neue Gefahr auf dem Lebensmittelmarkt

15. April 2018 - 17:15

In den USA hat die Isoglucose längst den traditionellen Haushaltszucker überholt, vor allem in Süßgetränken taucht sie auf. Da Brüssel in Vorbereitung des Freihandelsabkommens TTIP die europäische Agrarpolitik neu geregelt hat, befindet sich die in Deutschland eher unbekannte Zuckerart mittlerweile auch hier auf dem Vormarsch. Ganz ungefährlich ist das nicht.

TTIP wirft seine langen Schatten voraus Isoglucose begünstigt Diabetes 2, Leberverfettung und Bluthochdruck

Unser regulärer Haushaltszucker wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen, er besteht zur einen Hälfte aus Fructose, zur anderen Hälfte aus Glucose. Bei der Isoglucose jedoch handelt es sich um einen Sirup mit einem erhöhten Fructoseanteil, der zumeist bei etwa 55 % liegt. Der Vorteil für den Süßwaren- und Lebensmittelhersteller liegt darin, dass Isoglucose kostengünstiger zu beschaffen ist; der Kunde profitiert von diesem Deal allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Die Isoglucose besitzt nicht nur denselben hohen Kaloriengehalt wie der traditionelle Haushaltszucker, sondern sie steht auch im Verdacht, verschiedene Krankheiten zu begünstigen. So steigt bei erhöhtem Isoglucose-Verzehr das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken; auch eine Lebeverfettung kann daraus resultieren. Die Leber lagert nämlich die Fructose vermehrt in Form von Fett ein, wenn diese nicht sogleich verbraucht wird. Außerdem begünstigt der Sirup wahrscheinlich die Entstehung von Bluthochdruck, eine Volkskrankheit, die ohnehin in viel zu großem Maße um sich greift.

»Fructose-Glucose-Sirup« enthält mehr als 50 % Fructose

Da Fructose insulinunabhängig in den Zellen aufgenommen wird, löst sie kaum Sättigungsgefühle aus und könnte deshalb zu erhöhtem Nahrungsmittel- und Zuckerkonsum verführen. Das führt schnell zu Übergewicht und somit zu weiteren Krankheiten. Auch Krebserkrankungen gehören zu den vermuteten Nebenwirkungen des Isoglucose-Konsums, darum gilt es, beim Einkauf Obacht zu geben! Schließlich sind die Lebensmittelhersteller dazu verpflichtet, die Inhaltsstoffe nach einem bestimmten Muster auf der Verpackung anzugeben. »Isoglucose« wird dabei selten direkt genannt, viel eher stehen Bezeichnungen wie »Glucose-Fructose-Sirup« oder »Fructose-Glucose-Sirup auf dem Etikett. Ersteres signalisiert, dass der verwendete Sirup einen Fructosegehalt von 5 bis 50 % besitzt, die zweite Bezeichnung gibt an, dass mehr als 50 % Fructose enthalten sind. »Glucosesirup« wiederum darf höchstens 5 % Fructose enthalten.

Ein genauer Blick auf die Zutatenliste der gekauften Lebensmittel lohnt sich immer, nicht nur bezüglich der Isoglucose! Auch Palmölprodukte sind beispielsweise alles andere als gesund – und schon gar nicht umweltfreundlich: Passt gut auf euch auf!

Quelle: krankenkassenzentrale.de

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