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Aktualisiert: vor 1 Minute 29 Sekunden

Wissenschaftler finden heraus: Bier löst Glücksgefühle aus

21. September 2017 - 19:40

Besucher der Münchner Oktoberwiese müssten eigentlich die glücklichsten Menschen der Welt sein – wegen ihres oft maßlosen Bierkonsums. Denn, so Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Gerstensaft enthält Hordenin, das wiederum zur Aktivierung des Dopamin-D2-Rezeptors führt. Die Folge: Das so genannte Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert, der Biertrinker fühlt sich glücklich.

13.000 Inhaltsstoffe untersucht

Das Forscherteam um Monika Pischetsrieder, Professorin für Lebensmittelchemie, untersuchte 13.000 Inhaltsstoffe von Bier und zahlreichen anderen Nahrungs- und Genussmittel, um herauszufinden, welchen Einfluss sie auf das Belohnungszentrum haben. Um das herauszufinden, bedienten sich die Forscher zusammen mit Kollegen des Computer-Chemie-Centrums der FAU der Methode des virtuellen Screenings, eines aus der Pharmaforschung bekannten Ansatzes. Dabei werden die Lebensmittelinhaltsstoffe zunächst nicht im Labor, sondern am Computer untersucht. Dieser berechnete, welche Moleküle mit dem Dopamin-D2-Rezeptor interagieren können. 17 blieben am Ende übrig, die dann im Labor in Kooperation mit dem FAU-Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie weiter untersucht wurden.

US-Forscher fanden auch Dopamin

Hordenin zeigte die auffallendste Wirkung. Es kommt in keimender Gerste vor. Von da gelangt es ins Bier. „Es ist schon überraschend, dass – ohne dass wir speziell in der Gruppe der Genussmittel gesucht haben – ein Inhaltsstoff von Bier zur Aktivierung des Dopamin-D2-Rezeptors führt“, staunt Pischetsrieder. Schon vor ein paar Jahren fanden Forscher an der amerikanischen Universität Indiana heraus, dass der Geschmack von Bier unabhängig vom Alkoholgehalt das im Volksmund Glückshormon genannte Dopamin ausschüttet. Es wirkt ähnlich wie Hordenin. Letzteres nimmt allerdings einen anderen Signalweg. Im Gegensatz zu Dopamin wirke es ausschließlich über sogenannte G-Proteine, was zu einem nachhaltigeren Effekt auf das Belohnungszentrum führen könnte.

Ob die Mengen ausreichen, um tatsächlich Glückgefühle zu erzeugen, untersuchen die Forscher jetzt. Ob der Versuchsaufbau einem Oktoberfestzelt gleicht ist nicht überliefert. Insgesamt, so das Team, deuteten die Ergebnisse aber jetzt schon darauf hin, dass Hordenin zum stimmungssteigernden Effekt von Bier beitragen könnte.

 

via FAU

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Fraunhofer Institut: Ein elektrischer Lastwagen mit Solarstrom kann etwa 1100 Liter Treibstoff pro Jahr einsparen

21. September 2017 - 17:45

Lastwagen werden zu rollenden Kraftwerken. Vor einem Jahr stellten das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) in Itzehoe und der Autozulieferer Continental bereits ein Fahrzeug vor, dessen Windabweiser und das Dach des Führerhauses mit flexiblen Solarzellen beklebt war. Die Leistung lag bei bescheidenen 270 Watt.

Die Fraunhofer-Kollegen vom Center for Sustainable Energy Systems (CSE) in Boston/USA wollen mehr. Die komplette Dachfläche von Kühllastern, stolze 36 Quadratmeter, soll mit Solarfolien beklebt werden. Um herauszufinden, was das bringen würde, rüsteten sie mehrere Lkw mit Messsystemen aus, die die Sonneneinstrahlung während der regulären Fahrten und natürlich während der Pausen maßen. Außerdem ermittelten sie die Temperatur, die den Wirkungsgrad von Solarzellen negativ beeinflusst. Parallel dazu liefen Messfahrten mit sechs Lkw in Europa.

Fünf Tonnen CO2 eingespart

Die Nennleistung der Solarmodule wurde mit sechs Kilowatt angenommen. Daraus resultiert, dass jeder Lkw pro Jahr 1900 Liter Dieselkraftstoff einspart, weil ein Teil der Versorgung der Kältemaschine an Bord von Solarstrom übernommen wird. Die Kohlendioxidemissionen werden so um fünf Tonnen pro Fahrzeug und Jahr reduziert. In den USA lag die Einsparung bei 1100 Litern pro Jahr. Sie hängt sehr stark von den Routen ab, die die Fahrzeuge nehmen. Es würde sich am ehesten lohnen, Lkw mit Solarfolien zu bekleben, die vorzugsweise in den südlichen Teilen der USA und Europas eingesetzt werden.

Messfahrt von Prag nach Mallorca

Die Lkw in Europa waren vor allem zwischen Prag und Mallorca sowie zwischen Paris und München unterwegs. Die Messdauer betrug sechs Monate. Noch wären Solarmodule und deren Belüftung auf den Lkw-Dächern sowie die Verlegung der Kabel nicht optimal, weil improvisiert. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) arbeitet derzeit an einer Lösung, die eine möglichst hohe Ausbeute bei möglichst geringem Gewicht ergibt.

Wer daran interessiert ist, seine Kühllaster mit Solarzellen aufzurüsten, kann zunächst eine Messeinrichtung installieren lassen, die die Sonneneinstrahlung während der regulären Fahrten misst. Damit lässt sich ermitteln, ob Solarstrom vom Lkw-Dach eine wirtschaftliche Lösung ist.

 

via Fraunhofer ISE

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Möbel-Trends Herbst & Winter bestimmt von Persönlichkeit und Materialehrlichkeit

21. September 2017 - 15:38

Wie wichtig es ist ein schönes und gemütliches Zuhause zu haben, wo man sich wohl fühlt und entspannen kann, merkt man erst richtig, wenn der graue Arbeitsalltag einkehrt. Dabei gibt es verschiedene Typen von Menschen, die ihre Wohnungen einmalig oder auch saisonal einrichten. Wer Abwechslung mag, der gehört eher zur zweiten Kategorie. Die Wohnung neu zu dekorieren und zu gestalten kann nicht nur anstrengend, sondern auch entspannend sein. Schließlich wird hierbei die Kreativität gefordert und ein kreatives Händchen am Ende auch mit Loben von Freunden oder der Familie „belohnt“. Wir haben uns einmal die Einrichtungstrends für Herbst und Winter angeschaut und wollen diese nun einmal kurz zusammenfassen.

Samt-Material und 50er Jahre Möbel im Trend

Der große Trend in diesem Jahr geht stark in Richtung Individualität. Die Möbel spiegeln dabei die eigene Persönlichkeit wieder. Tendenziell werden Polstermöbel wieder kleiner und passen sich dabei dem City-Trend an. Schließlich ist Wohnraum in vielen deutschen Städten Mangelware. Zudem schmiegt sich der Trend zur hohen Flexibilität hinzu. Möbel sollen Multifunktional sein. Aktuelle Möbel-Kollektionen lassen sich daher verschiedenartig ausklappen, was nicht nur Spaß macht, sondern auch praktisch ist. Der Variantenreichtum ist so vielseitig wie das Leben selbst.

Absolut angesagt ist auch der Mid-Century-Look. Möbelstücke im Stil der 50er Jahre frischen jede Wohnung auf und sind absolut modern. Passende Möbel und auch Accessoires finden sich beispielsweise bei Pharao24 wieder. Wenn es um ein gemütliches und gleichzeitig auch elegantes Material geht, dann wird uns Samt noch eine Weile als Trendstoff begleiten. Kuschelig und gemütlich wird es dann auch mit dem klassisch skandinavischen Look. Natürliche Materialien wie Holz und Kerzen sorgen für ein wonniges Ambiente.

An den aktuellen Wohntrends sieht man stets den Wandel, der auch dieser Rubrik wiederfährt. Waren 2011 noch weiße Möbel in Kombination mit Farben aus den 70ern angesagt, wird es nun vermehrt wieder einheitlich. Was die Farbgebung anbelangt, stellten sich jedoch vor sechs Jahren bereits die Weichen in Richtung 50er Jahre. Möbel in warmen Farben und kirschartigen Brauntönen halten die Kühle des Winters weitestgehend fern und laden zum Kuscheln ein. Ein ganz klarer Trend geht dabei auch hin zur sogenannten „Materialehrlichkeit“. Dem natürlichen Holz-Rohstoff schließen sich auch weitere „ehrliche“ Materialien wie etwa Glas, Stein und griffiges Leder an. Edelmaterialien mit haptischer Oberfläche finden ebenfalls nach wie vor Anklang bei trendbewussten Wohnungseinrichtern. Getreu dem Motto „Alles ist möglich“ definiert sich der Wohntrend anhand der eigenen Vorlieben und unterstreicht den absoluten Wohlfühlfaktor. Der Winter kann kommen!

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Zahnpflege: Wissenschaftler entwickeln eine Impfung gegen Karies

21. September 2017 - 15:30

Regelmäßige Zahnarztbesuche sind ein unabdingbarer Teil von guter Zahnpflege. Mindestens einmal im Jahr sollte der Zahnarzt aufgesucht werden – auch wenn wohl kaum jemand gerne hingehen wird. Chinesische Forscher arbeiten an einer Impfung, die den Zahnarztbesuch zwar nicht ersetzen kann, aber einen wesentlichen Teil zur Zahngesundheit beitragen kann.

Karies-Impfstoff erzeugt vielversprechende Ergebnisse

Forscher des Wuhan Institute of Virology (WIOV) der Chinese Academy of Sciences arbeiten unter der Leitung von Yan Huimin an einem Impfstoff, der dem Zahnverfall vorbeugen soll. Vor allem soll die Impfung in der Lage sein, Karies zu verhindern. Dabei kommt ein sorgsam ausgewählter Proteinmix zum Einsatz.

Hinter Karies steckt das Bakterium Streptococcus mutans (S. mutans). Im Rahmen von früheren Forschungsprojekten versuchten die Forscher, einen Kariesschutz zu entwickeln, indem sie bestimmte Proteine des S. mutans Bakteriums mit Proteinen des E. Coli Bakteriums kombinierten. Diese Methode schützte zwar erfolgreich vor Karies, führte aber zu zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen.

Um die Nebenwirkungen zu verringern, entwickelten die Forscher die Protein-Kombination KFD2-rPAc und daraus folgend einen Impfstoff-Prototyp. Dieser wurde in Versuchen mit Mäusen erprobt und zeigte sowohl prophylaxische als auch therapeutische Effekte. Der entwickelte Impfstoff zeigte die vielversprechenden Erfolge der ersten Methode, ohne die gleichen Nebenwirkungen zu haben.

Die Welt leidet unter Karies

Karies ist ein globales Problem – selbst in Industrieländern mit vergleichsweise gutem Gesundheitssystem ist die Karies-Rate relativ hoch. Entsprechend hoch ist auch die Anzahl an Menschen, die von einem Impfstoff gegen Karies profitieren könnten.

Bevor ein solcher Impfstoff aber erhältlich ist, muss er noch zahlreiche Studien durchlaufen. Nach der Zulassung hätte er aber das Potential, Millionen von menschen zu helfen.

Vor allem Menschen in Entwicklungsländern und abgelegenen Gegenden, die nicht in den Genuss von guter medizinischer Versorgung kommen, könnten von dem Impfstoff profitieren.

Dennoch wird der Impfstoff nicht in der Lage sein, gute und konsequente Zahnpflege zu ersetzen. Das soll er auch gar nicht. Vielmehr soll er ein spezifisches Problem bekämpfen, unter dem ein nicht unbeträchtlicher Teil der Weltbevölkerung leidet.

via Wuhan Institute of Virology

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Level 3 von 5: Der neue Audi A8 kommt dem vollständig autonomen Fahren näher

21. September 2017 - 13:05

Der Weg zu vollkommen autonomen Autos ist ein Prozess. Zunächst übernehmen die Fahrzeuge immer mehr Aufgaben – bevor dann der Mensch vollkommen überflüssig wird. Tatsächlich wird in der Branche ein sechsstufiges System verwendet, um den Grad der Autonomie zu bestimmen. Level 0 ist dabei das klassische Auto, das komplett durch den Fahrer gesteuert wird. Bei Level 1 kommen dann die ersten Assistenzsystem hinzu – etwa ein Tempomat. Dies reicht bis zu Level 5, dem voll autonomen Fahren. Auf der Automobilausstellung IAA in Frankfurt hat Audi nun den neuen A8 erstmals mit Autonomiestufe 3 präsentiert. Dies ist durchaus eine bedeutende Entwicklung, denn bisher sind fast alle Autobauer – auch Tesla – fast ausschließlich auf Level 2 unterwegs: Der A8 ist das erste Serienfahrzeug mit Autonomiestufe 3 weltweit.

Der neue Audi A8 macht einen wichtigen Schritt hin zum komplett autonomen Fahren. Foto: Audi AG Der Fahrer kann das Lenkrad loslassen und den Fuß vom Pedal nehmen

Der neue Audi A8 soll in der Lage sein, im zäh fließenden Verkehr mit bis zu sechzig Stundenkilometern die Fahrt zu übernehmen. Dies bedeutet: Anfahren, beschleunigen, lenken und bremsen wird voll automatisiert durchgeführt. Gleichwohl muss der Fahrer jederzeit in der Lage sein, wieder die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Ein Nickerchen auf dem Fahrersitz ist also nicht erlaubt, die Bedienung des bordeigenen Infotainment-Systems ist aber problemlos möglich. Wann die Systeme allerdings auch in der Praxis von Kunden getestet werden können, ist noch unklar. Was nicht zuletzt daran liegt, dass es in jedem Land unterschiedliche gesetzliche Regelungen gibt. Ein Marktstart im Jahr 2019 wird aber als realistisch angesehen.

Ein Laserscanner soll auch unerwartete Hindernisse rechtzeitig erfassen

Ermöglicht wird Autonomiestufe 3 vor allem durch zwei technische Systeme. Das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät wertet während der Fahrt die verschiedenen Sensordaten aus und erhält so ein Bild der Umgebung. Ergänzt wird dies durch einen Laserscanner, der nach unerwarteten Hindernissen Ausschau hält. Dies kann ein einscherendes Auto oder ein Unfallwagen sein. Wann Autos tatsächlich die Autonomiestufe fünf serienmäßig erreichen werden, ist noch nicht exakt zu sagen. Tesla-Boss Elon Musk hält dies innerhalb der nächsten zwei Jahre für möglich. Der Visionär hatte aber bereits in der Vergangenheit immer wieder Jahreszahlen genannt, die dann nicht ganz eingehalten werden konnten.

Via: Caradvice

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Powerwall 2: Tesla hat mit großen Lieferproblemen zu kämpfen

21. September 2017 - 11:09

Es scheint fast so, als habe Tesla die Begeisterung der eigenen Kunden unterschätzt. Denn der Konzern verkauft nicht nur Autos, sondern hat unter anderem auch Solardachziegeln und Energiespeicher für Privathaushalte im Angebot. Bereits vor einiger Zeit wurde aber bekannt, dass die Solardächer bereits für mehr als ein Jahr ausverkauft sind. Damals wurde dies teilweise auch auf einen Fachkräftemangel zurückgeführt: Es fanden sich nicht ausreichend gut ausgebildete Dachdecker. Nun berichtet das Wirtschaftsmagazin „Capital“ aber, dass es auch bei der Powerwall 2 zu erheblichen Lieferschwierigkeiten kommt. Davon betroffen sind auch die Kunden in Deutschland: Anders als angekündigt wurde hierzulande demnach noch gar keine der neuen Stromspeicher ausgeliefert. Ursprünglich sollte im Mai mit den ersten Installationen begonnen werden.

Deutsche Kunden warten bisher vergeblich auf ihre bestellten Stromspeicher von Tesla. Die Synergien zwischen Autobatterien und Stromspeichern wurden überschätzt

Nun ist hingegen von einem Termin Anfang nächsten Jahres die Rede. Auch in Australien und den Vereinigten Staaten gehen die Auslieferungen deutlich langsamer voran als angekündigt. Branchenexperten vermuten eine Fehleinschätzung als Hintergrund für die Lieferschwierigkeiten: Tesla habe darauf gesetzt, dass es bei der Produktion von Autobatterien und Stromspeichern Synergieeffekte gibt – diese lassen sich in der Praxis aber nicht so realisieren wie gedacht. Außerdem arbeitet die neue Gigafactory des Konzerns in Nevada bereits an der Kapazitätsgrenze. Dort wird aktuell aber nicht die Powerwall 2 produziert, sondern die Akkus für den neuen Tesla Model 3. Offensichtlich will der Konzern bei seinem neuen Auto für den Massenmarkt Verzögerungen unter allen Umständen vermeiden.

Tesla kooperiert mit dem Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick

Tesla selbst wollte sich zu dem Bericht bisher nicht äußern. In Deutschland gibt es aber ein Unternehmen, dass bereits offiziell bestätigt hat, länger als angekündigt auf die Powerwall 2 warten zu müssen. Der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick hatte in der Vergangenheit Energielösungen beworben, bei denen privat produzierter Solarstrom in den Speicher von Tesla eingespeist werden sollte. Die Kooperation mit der bekannten Marke aus den Vereinigten Staaten sorgte dabei zunächst für eine steigende Nachfrage – wird nun aber zum Problem. Denn weil die Produkte von Tesla noch nicht verfügbar sind, müssen nun zunächst Konkurrenzlösungen zum Einsatz kommen. Ganz verabschieden will sich Lichtblick von der Zusammenarbeit dennoch nicht. Das Unternehmen kündigte an, weiter auf die bestellten Energiespeicher zu warten.

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Proterra Catalyst E2 max: Dieser Bus fuhr 1772 Kilometer mit einer Akkuladung

21. September 2017 - 9:12

Das US-Startup Proterra entwickelt einen Reisebus mit Elektroantrieb. Die wichtigste Rolle spielt dabei die Batterie. Denn die Passagiere wollen natürlich nicht regelmäßig den nächsten Rasthof ansteuern müssen, um den Akku wieder aufzuladen. Von Beginn an hat Proterra daher immer wieder Testfahrten unternommen, um die maximale Reichweite des Elektrobusses zu testen. Die Entwicklung ist durchaus beeindruckend: Vor zwei Jahren kam der Bus etwas mehr als 400 Kilometer weit. Im vergangenen Jahr war dann nach 966 Kilometern Schluss und in diesem Jahr konnte der neue Rekordwert von 1.772 Kilometern erreicht werden. Tatsächlich handelt es sich sogar um einen Weltrekord: Denn nie zuvor ist ein Elektrofahrzeug eine solch lange Strecke mit nur einer Akkuladung gefahren.

Der Bus soll später einen emissionsfreien Massentransport ermöglichen. Foto: Proterra Die Fahrt wurde besonders energieeffizient durchgeführt

Noch beeindruckender wird diese Tatsache, wenn man bedenkt, dass der bisherige Rekordhalter ein von Studenten der Universität Offenburg speziell entwickelter Einsitzer namens Schluckspecht E war. Oder anders ausgedrückt: Der Catalyst E max ist 46 mal schwerer als der bisherige Rekordhalter. Absolviert wurde die Langstreckenfahrt auf einem speziellen Rundkurs im US-Bundesstaat Indiana. Auf den dazugehörigen Videos ist aber zu sehen, dass es sich keineswegs um einen Test unter realen Bedingungen handelte. Denn der Bus fuhr mit einer extrem langsamen Geschwindigkeit, um den Energieverbrauch so niedrig wie nötig zu halten. Außerdem musste der Bus nicht bremsen. Die kommerzielle Variante dürfte also mit einer deutlich niedrigen Reichweite auf den Markt kommen.

Die Busse sollen zudem mit autonomer Fahrtechnik ausgestattet werden

Details dazu wollte Pronterra bisher aber noch nicht bekannt geben. Gesichert ist aber die Tatsache, dass der Bus für die Rekordfahrt mit einem 660-kWh-Akku ausgestattet wurde. Zum Vergleich: Tesla nutzt aktuell Akkus mit einer Kapazität von maximal 100 kWh. Die Busse des Startups sollen aber nicht nur emissionsfrei fahren können, sondern zumindest teilweise auch autonom. Um die entsprechenden Technologien ausführlich und unter realen Bedingungen testen zu können, kooperiert das Unternehmen mit den Behörden in Nevada. Der Bundesstaat gilt traditionell als besonders aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien im Bereich der selbstfahrenden Fahrzeuge: Auch die Testautos von Google waren bereits sehr früh auf den Straßen Nevadas unterwegs.

Via: New Atlas

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British Airways will Kerosin aus Abfällen herstellen

20. September 2017 - 20:20

Flugreisen sind auf vielen Strecken alternativlos – aber auch nicht gerade umweltfreundlich. Fluglinien suchen deshalb nach alternativen Methoden zur Herstellung von Kerosin – Japan Airlines beispielsweise möchte Treibstoff aus alten Klamotten herstellen. British Airways geht nun einen ähnlichen Weg. Die Fluglinie will Kerosin aus Hausabfällen herstellen.

Hunderte Tonnen Haushaltsabfälle werden in Kerosin umgewandelt

British Airways hat sich mit der Firma Velocys zusammengeschlossen, die sich auf nachhaltige Treibstoffe spezialisiert hat. Ziel der Airline ist es, die CO2-Emissionen der eigenen Flüge bis 2050 zu halbieren.

Zu diesem Zweck möchte British Airways eine Fabrik errichten, die mehrere Hundert Tonnen Abfall pro Jahr zu Biokerosin umwandelt. British Airways hofft, die CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellem Kerosin so um bis zu 60 Prozent senken zu können. Die würde in einer Verringerung der Emissionen um 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr resultieren.

Die fertige Fabrik soll genug Kerosin produzieren, um jeden 787-Dreamliner-Flug von London nach San Jose und von London nach New Orleans mit Kerosin zu versorgen. Laut British Airways sind im Anschluss mehrere dieser Fabriken geplant.

British Airways hat sich den Zeitpunkt zur Bekanntgabe der Pläne wohl überlegt. Das British Department for Transport hat kürzlich festgelegt, dass Airlines für die Nutzung nachhaltiger Treibstoffe belohnt werden sollen. So möchte die britische Regierung nachhaltige Luftfahrt fördern.

„Sustainable fuels will play an increasingly critical role in global aviation, and we are preparing for that future. Turning household waste into jet fuel is an amazing innovation that produces clean fuel while reducing landfill. From developing innovative operating techniques, to investing in the most modern and efficient aircraft, we have a strong track record in researching, identifying and implementing ways to reduce emissions. This partnership continues this tradition, and shows how we are investing in our long-term future – and that of our customers“, so Willie Walsh von der International Airlines Group, der auch British Airways angehört.

Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Konzept-Phase. British Airways sieht die erste Biokerosin-Fabrik als eine Art Test an. Sollte dieser Test erfolgreich sein, wird das Projekt ausgebaut.

via British Airways

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Neues drahtloses System überträgt Daten und Energie gleichzeitig

20. September 2017 - 19:17

Drahtlose Datenübertragung gehört zu unserem Alltag. Smartphones könnten ohne nicht funktionieren, und auch Laptops und Computer greifen oft auf drahtlose Netzwerke zurück. Und auch drahtlose Energieübertragung ist langsam auf dem Vormarsch. Diese Technologie wird jedoch von zu geringer Reichweite zurückgehalten. Forscher der North Carolina State University (NSCU) haben ein System entwickelt, das die drahtlose Übertragung von Daten und Energie vereint – auch über größere Reichweiten.

Bild: Claudio Alvarado Solari Daten- und Energieübertragung in einem System

Drahtlose Ladesysteme arbeiten mit einem elektromagnetischen Feld, das Energie auf eine Spule im Inneren des Geräts überträgt. Viele Smartphone-Hersteller greifen inzwischen auf den drahtlosen Lades-Standard Qi zurück – auch die neue iPhone-Generation unterstützt endlich drahtloses Laden. Aber dafür muss das Smartphone auf ein entsprechendes Ladepad gelegt werden – über Distanz funktioniert das System nicht. Institutionen wie Disney Research arbeiten an Systemen, die die Reichweite beim drahtlosen Laden erhöhen sollen. Die Forscher der NCSU gehen jedoch noch weiter.

„Recent work by several researchers have extended wireless power to ‚mid-range‘ which can supply power at inches to feet of separation. While encouraging, most of the wireless power systems have only focused on the power problem – not the data that needs to accompany any of our smart devices today. Addressing those data needs is what sets our work apart here“, so David Ricketts von der NCSU.

Optimaler Transfer erforderte neue Technik

Die Kombination des Energie- und Datentransfers in einem System soll die Kosten, das Gewicht und die Komplexität mobiler Geräte verringern. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Damit Energie drahtlos mit möglichst wenigen Verlusten übertragen werden kann, muss eine schmale Bandbreite verwendet werden. Dies ist jedoch hinderlich für den Datentransfer.

Die Forscher haben sich diesem Problem gestellt und ein System entwickelt, dass sowohl breite als auch schmale Bandbreiten nutzt. Die Antennen für den Energie-Transfer nutzen eine schmale Bandbreite, während der Rest des Systems auf breiterer Bandbreite Daten überträgt.

„People thought that efficient wireless power transfer requires the use of narrow bandwidth transmitters and receivers, and that this therefore limited data transfer. We’ve shown that you can configure a wide-bandwidth system with narrow-bandwidth components, giving you the best of both worlds“, so Ricketts weiter.

System arbeitet effizient bei der Übertragung von Strom und Daten

Um die Effizienz des Systems zu testen, haben die Forscher den Transmitter und den Empfänger 16 cm voneinander entfernt aufgestellt und die einzelnen Übertragungsarten analysiert. Bei der Übertragung von 3 Watt elektrischer Energie und 3,30 Megabyte Daten pro Sekunde arbeitete das System nur 2,3 Prozent weniger effizient als bei der alleinigen Übertragung von Energie.

„Our system is comparable in power transfer efficiency to similar wireless power transfer devices, and shows that you can design a wireless power link system that retains almost all of its efficiency while streaming a movie on Netflix“, erklärt Ricketts.

Nun wollen die Forscher daran arbeiten, die Reichweite des Systems zu erhöhen und die Möglichkeiten zum kommerziellen Einsatz zu untersuchen.

via North Carolina State University

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In Dubai entsteht das größte Solarturmkraftwerk der Welt

20. September 2017 - 16:26

In Dubai entsteht das mit 700 Megawatt weltweit mit Abstand leistungsfähigste Solarturmkraftwerk. Die Spiegel konzentrieren die Infrarotstrahlen der Sonne auf einen so genannten Receiver, der sich an der Spitze eines 260 Meter hohen Turms befindet, auch das ein Weltrekord. Gebaut wird es von einem Konsortium, dem ACWA Power aus Saudi-Arabien und Shanghai Electric aus China. Die beiden Unternehmen machten das günstigste Angebot. Daher erhielten sie den Zuschlag von der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA), dem staatlichen Stromversorger im Emirat. Der Strom wird für 7,3 US-Cents ins Netz eingespeist. Das Kraftwerk soll umgerechnet rund 3,24 Milliarden Euro kosten.

Extreme Hitze in 260 Metern Höhe

Die Wärmestrahlen der Sonne werden von tausenden Speiegeln, die dem Gang der Sonne nachgeführt werden, auf den Solarturm konzentriert. Dort wird eine Temperatur von rund 900 Grad Celsius erreicht. Diese extreme Hitze wird in einem Wärmetauscher an einen Wasser-Dampf-Kreislauf abgegeben. Der entstehende Dampf treibt einen konventionellen Turbogenerator an, wie er auch in Kohlekraftwerken zu finden ist. Vermutlich ist geplant, gigantische Wärmespeicher zu installieren, in die ein Teil der bei Sonnenschein produzierten Energie fließt. Diese wird für einige Stunden in der Nacht abgerufen, um auch dann Solarstrom zu erzeugen. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht. In Spanien und den USA gibt es Kraftwerke dieser Art, deren Wärmespeicher für eine mehrstündige Stromerzeugung ausreichen, wenn die Sonne nicht scheint. Als Speichermedien eignen sich Salze, Beton oder eine Steinschüttung.

Schneller Ausbau der Solarenergie geplant

„Die Vergabe dieses strategischen Projekts unterstützt die Vision von Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vice President und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Herrscher von Dubai, Nachhaltigkeit zu fördern und Dubai zu einem globalen Zentrum für saubere Energie und einer grünen Wirtschaft zu machen“, sagt Saeed Mohammed Al Tayer, Managing Director und CEO von DEWA. Standort ist der Maktoum Solar bin Rashid Al Maktoum Solar Park, an dem bereits Fotovoltaik-Kraftwerke mit einer Leistung von gut 200 Megawatt in Betrieb sind. Bis 2020 soll die Leistung auf 800 Megawatt gesteigert werden. Im gleichen Jahr geht dort die erste Stufe des Solarturmkraftwerk in Betrieb. Dubai will 2050 75 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen.

 

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Diese Solarzellen überstehen sogar mehrere Durchgänge in der Waschmaschine

20. September 2017 - 13:06

Schon seit einiger Zeit existiert die Idee, ultraschmale Solarzellen in Kleidung zu integrieren. Mit der dort gewonnenen Energie könnten dann beispielsweise medizinische Geräte am Körper aufgeladen werden. Doch so einleuchtend die Idee auch klingt, rein technisch ist sie gar nicht so einfach umzusetzen. Denn die Solarzellen müssen dafür eine Reihe von Anforderungen erfüllen: Sie müssen flexibel sein, Druck aushalten und dürfen auf Wasser und Schweiß nicht empfindlich reagieren. Japanische Wissenschaftler haben nun erstmals ein Produkt vorgestellt, dass diese Anforderungen erfüllen soll. Dazu haben die Forscher der Firma RIKEN und der University of Tokyo ein selbst entwickeltes und extrem flexibles fotovoltaisches Material mit Parylene-Kunststoff beschichtet und anschließend mit einer zweiten Schicht Kunststoff umhüllt.

Später einmal soll die Kleidung ganz normal gewaschen werden können. Foto: RIKEN Die Energieeffizienz liegt bei immerhin 7,9 Prozent

Diese dreigliedrige Struktur besitzt verschiedene Aufgaben. Im Inneren wird aus dem Licht Strom gewonnen. Die erste Schicht wiederum sorgt dafür, dass kein Sauerstoff und Wasserdampf eindringt, während die äußere Hülle Wasser abhält – aber natürlich Licht hindurchlässt. Auf diese Weise konnte ein Wirkungsgrad von immerhin 7,9 Prozent erzielt werden. Verglichen mit den Solarmodulen auf dem Dach ist dies nicht besonders viel. Es ist aber deutlich mehr als bei früheren Lösungen im Bereich der Solarzellen für Kleidung. Um die Langlebigkeit ihres Produkts unter Beweis zu stellen, haben sich die Wissenschaftler zudem ein besonderes Experiment einfallen lassen: Sie ließen die Solarzellen zwanzig Zyklen in der Waschmaschine durchlaufen.

Auch Sensoren könnten mit dem gewonnenen Solarstrom betrieben werden

Das durchaus erfreuliche Ergebnis: Selbst nach dieser Belastung behielten die Solarzellen achtzig Prozent ihrer Energieeffizienz. Für den Nutzer vereinfacht dies den Einsatz der Solarzellen in Kleidung enorm: Er kann seine Klamotten abends einfach wie gewohnt in die Waschmaschine stecken – und muss keine besondere Rücksicht nehmen. Perspektivisch ergeben sich für stromproduzierende Kleidung dann noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. So könnten dort dann auch zusätzliche Sensoren eingebaut werden, die verschiedene Daten sammeln. Diese wiederum könnten genutzt werden, um etwa den Gesundheitszustand noch besser überwachen zu können. Dies ist aber noch Zukunftsmusik, zunächst müssen die Forscher ihre Entwicklung erst einmal zur Marktreife bringen.

Via: Treehugger

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Elektroautos: Die EU-Kommission will ein „Airbus für Batterien“ erschaffen

20. September 2017 - 11:03

Bis in die 1970er Jahre war das US-Unternehmen Boeing unangefochtener Marktführer im Bereich der großen Verkehrsflugzeuge. Dann aber taten sich Unternehmen aus Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland zusammen und legten so den Grundstein für den heutigen Airbus-Konzern. Dieser hat inzwischen mehr als 10.000 Flugzeuge in alle Welt ausgeliefert und muss sich vor Boeing keineswegs mehr verstecken. Geht es nach EU-Kommissar Maroš ŠefÄ�oviÄ�, als Vizepräsident auch zuständig für Energiefragen, soll sich diese Erfolgsgeschichte nun auch im Bereich der Batterien für Elektroautos wiederholen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, forderte er die europäischen Unternehmen in diesem Punkt zur Kooperation auf, um so den Rückstand gegenüber nordamerikanischen und asiatischen Firmen zu verringern. Dabei helfen soll dann auch finanzielle Unterstützung der EU-Kommission.

Auch Renault könnte Teil eines neuen europäischen Großprojekts in Sachen Batterien für Elektroautos werden. Bild: Renault Im Bereich der Batteriezellen hinkt Europa deutlich hinterher

So stünden alleine zwei Milliarden Euro für Forschungsprojekte im Bereich Batterien und alternative Antriebe zur Verfügung. Aber auch die Infrastruktur und der Markt generell sollen zukünftig massiv gefördert werden. Dem EU-Kommissar ist dabei insbesondere die lokale Batterieproduktion ein wichtiges Anliegen: „Diese Technik ist zu wichtig, als dass wir sie aus Übersee importieren.“ Konkret geht es vor allem um die Produktion von Batteriezellen. Diese werden aktuell ausschließlich in Asien hergestellt und dann unter anderem für deutsche Batteriefabriken importiert. Bisher zeigt die Industrie hierzulande aber nur wenig Interesse daran, zukünftig selber Batteriezellen zu produzieren. Ein Konsortium aus Wissenschaft und Industrie will dies zukünftig zwar ändern – steckt aber noch in den Kinderschuhen.

Sind die Autobauer wirklich zu einer Kooperation bereit?

Elektroautos sind grundsätzlich deutlich einfacher zu bauen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Schlüsseltechnologie sind daher die Batterien. Sie sind sowohl für die Reichweite des Fahrzeugs verantwortlich als auch für einen Großteil der Kosten. Maroš ŠefÄ�oviÄ� sieht die europäische Industrie in diesem Bereich aber den Anschluss verpassen: „Wir müssen erkennen, dass die USA und China beim Thema Elektromobilität schneller vorangehen als wir“, so der EU-Politiker. Um die gemeinsamen Anstrengungen zu koordinieren, ist nun zunächst ein Gipfeltreffen in Brüssel geplant. Ob die Initiative dann tatsächlich erfolgreich ist, dürfte vor allem von der Einstellung der Konzernbosse abhängen. Sind Peugeot Citroën, Renault, Fiat, Volkswagen und andere europäische Autobauer wirklich zu einer engen Kooperation bereit?

 

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Frankreichs Präsident Macron will ein Menschenrecht auf saubere Umwelt etablieren

20. September 2017 - 9:02

Zurzeit findet in New York die jährliche Vollversammlung der Vereinten Nationen statt. Mit Spannung erwartet wurde dabei die erste Rede von US-Präsident Donald Trump in diesem Forum. Wirklich Visionär fiel die Ansprache dann aber nicht aus. Insbesondere in der Frage, ob die Vereinigten Staaten nun den Weltklimavertrag von Paris verlassen werden oder in diesem Punkt einen Rückzieher machen, gab es keine Neuigkeiten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hingegen nutzte seine Premiere in New York, um eine visionäre Idee vorzustellen: Ein Menschenrecht auf saubere Umwelt. Dafür sollen die Staaten der Weltgemeinschaft einen „Pakt für die Umwelt“ schließen und sich so durch internationale Verträge zur Sorge um die Natur verpflichten. Ein Expertenrat wiederum soll die Umsetzung der Verpflichtungen überwachen.

Nutzte seine Premiere in New York für einen visionären Vorschlag: Frankreichs Präsident Macron. Foto: Kremlin.ru [CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons Zukünftig sollen die Verursacher von Umweltschäden für die Kosten aufkommen

Um das Verfahren zu beschleunigen, hat Macron auch gleich einen Vertragsentwurf mit nach New York gebracht. Dieser wurde vom ehemaligen französischen Außenminister Laurent Fabius geschrieben und postuliert gleich im ersten Artikel: „Jeder Mensch hat das Recht, in einer ökologisch intakten Umwelt zu leben.“ Aus rechtlicher Sicht ist aber vor allem ein anderer Aspekt von Interesse: Denn es soll ausdrücklich festgeschrieben werden, dass die Verursacher von Umweltschäden für diese zukünftig auch zahlen müssen. Wie dies in der Realität aussehen wird, steht zwar noch nicht fest, die französische Regierung erhielt für diesen Vorstoß aber viel Zustimmung von Nichtregierungsorganisationen und Umweltschützern.

Die deutsche Bundesregierung ist noch eher skeptisch

Zunächst will Macron nun beantragen, dass eine Arbeitsgruppe eingesetzt wird, um die Möglichkeiten eines solchen Umweltpakts auszuloten. Problematisch könnte allerdings werden, dass der Vorstoß selbst von engen Verbündeten nicht mitgetragen wird. So teilte das deutsche Umweltministerium bereits mit, dass ein solcher Ansatz leicht unrealistische Erwartungen wecken könnte – ohne in der Realität zu wirklichen Verbesserungen zu führen. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Staaten haben immer nur eine begrenzte Verhandlungskapazität. Unter Umständen könnte es also passieren, dass die Verhandlungen über den „Pakt für die Umwelt“ Ressourcen binden, die dann für andere wichtige Projekte nicht mehr zur Verfügung stehen. Es bleibt abzuwarten, ob es Macron gelingen wird, diese Bedenken aus der Welt zu räumen.

Via: Human Rights Watch

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Stillgelegte Kohle-Zeche wird zu einem Pumpspeicherkraftwerk

19. September 2017 - 20:22

Ende 2018 wird die Zeche Prosper Haniel in Bottrop stillgelegt. Damit endet der Steinkohlebergbau in Deutschland. Nutzlos ist die Anlage auch danach nicht. Sie soll zu einem Pumpspeicherkraftwerk umgebaut werden. Derartige Stromerzeuger, die Lücken im Stromangebot kurzfristig schließen und in der übrigen Zeit Überschussstrom verbrauchen, vermutet man eher in den Bergen. Denn sie bestehen aus einem Ober- und einem Untersee. Die Höhendifferenz wird zur Stromerzeugung beziehungsweise zum -verbrauch genutzt. Wird beispielsweise von Wind- und Solarkraftwerken mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, werden die riesigen Pumpen in den Speicherkraftwerken angeworfen. Sie befördern Wasser vom Unter- in den Obersee. Herrscht Strommangel stürzt das Wasser aus dem Obersee in Turbogeneratoren zur Stromerzeugung, ehe es wieder im Untersee landet.

Bild: Ruhr Universität Bochum Naherholung am Obersee

Im Fall Prosper Haniel muss der Obersee neu errichtet werden. Er soll 600 Millionen Liter Wasser fassen und in ein Naherholungsgebiet integriert werden. In einer Tiefe von 500 Metern wird der Untersee gebaut, der ringförmig werden soll. Turbine, Pumpe und Generator werden ebenfalls in dieser Tiefe installiert. Der Bereich lässt sich mit geländegängigen Fahrzeugen erreichen, denn Prosper Haniel verfügt über einen Schacht mit einer Neigung von 40 Prozent.

Ob dieser tatsächlich für den wirtschaftlichen Materialtransport geeignet ist soll eine Machbarkeitsstudie ergeben, die ein Team um Professor Hermann-Josef Wagner, Inhaber des Lehrstuhls Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität und Professor André Niemann vom Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Duisburg-Essen anfertigen.

Strom fließt bis zu vier Stunden

„Der Reiz an Zechenstandorten liegt darin, dass man vorhandene Infrastrukturen nutzen könnte“, so Wagner. Das gilt vor allem für die Bottroper Zeche. Bereits stillgelegte sind ungeeignet, weil Stollen, Schächte und die übrigen unterirdischen Räume verfüllt sind, um Einstürze zu verhindern.

Die Kosten dürften bei 250 bis 300 Millionen Euro liegen. Die Anlage könnte eine Leistung von 200 Megawatt haben, die vier Stunden lang bereitgestellt würde. Dann wäre der Obersee leer und müsste mit Überschussstrom wieder gefüllt werden.

 

via Ruhr Universität Bochum

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Grace Flowerbox: Blumen in der Hutbox als ganz besonderes Geschenk

19. September 2017 - 16:13

Blumen zu verschenken ist keineswegs altmodisch, sondern ist auch heute noch die passende Aufmerksamkeit für eine Vielzahl an Anlässen. Der klassische Blumenladen muss dafür aber schon lange nicht mehr aufgesucht werden. Vielmehr wird auch in diesem Bereich ein nicht unerheblicher Teil des Geschäfts inzwischen online abgewickelt. Auf diese Entwicklung haben auch die beiden Gründer Nina Wegert (25) und Kirishan Selvarajah (25) reagiert und ihren eigenen Blumenlieferservice namens Grace Flowerbox gegründet. Von der Konkurrenz wollen sich die jungen Unternehmer vor allem durch eine besondere Form der Verpackung abheben: Die Blumen werden in einer eigens gestalteten Hutbox verschickt. Was auf den ersten Blick etwas komisch klingt, macht in der Praxis optisch einiges her.

Der Blumenlieferdienst will mit Produkten aus dem Premium-Bereich überzeugen. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer Die Preise für Blumen von Grace Flowerbox beginnen bei 49 Euro

Eine weitere Innovation des Unternehmens sind die sogenannten „Infinity Rosen“. Diese werden mithilfe eines neuen Verfahrens konserviert und sind so mindestens ein Jahr haltbar. Die Kunden erhalten also deutlich mehr Leistung für ihr Geld als bei normalen Rosen, die bereits nach wenigen Tagen anfangen, wieder zu verblühen. Dafür sind die Preise bei Grace Flowerbox aber auch deutlich höher und beginnen bei 49 Euro. Bei größeren Blumensträußen steigt der Bestellwert auch schnell schon einmal in den dreistelligen Bereich. Der Umsatz pro Kunde dürfte also deutlich höher liegen als bei konventionellen Blumengeschäften. Es handelt sich somit eindeutig um ein Angebot im Premium-Segment, das vor allem versucht, den Kunden mit einer besonderen Qualität zu überzeugen.

Bisher hatten Pflanzen-Shops bei den Löwen einen schweren Stand

In „Die Höhle der Löwen“ bieten die beiden Gründer zehn Prozent von Grace Flowerbox für 150.000 Euro an. Daraus ergibt sich eine sportliche Unternehmensbewertung von 1,5 Millionen Euro. In der letzten Staffel hatte sich insbesondere Carsten Maschmeyer als großer Fan der Botanik bezeichnet und von seiner eigenen Gartenpraktikantin erzählt. Ein Investment in den Online-Pflanzenshop Evergreen lehnte er aber trotzdem ab – ebenso wie alle anderen Löwen. Nicht mehr dabei ist hingegen Jochen Schweizer. Dieser hatte in der ersten Staffel einen Deal mit den Gründern von Mobile Garden geschlossen, der später allerdings nicht zustande kam. Es bleibt abzuwarten, ob die Besitzer von Grace Flowerbox mehr Glück in der Höhle der Löwen haben.

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Die Höhle der Löwen: Vegane Parodont Creme auf Schwarzkümmelölbasis gegen Zahnfleischbeschwerden

19. September 2017 - 14:15

Ismail Özkanli hat entzündetem Zahnfleisch und Zahnfleischbluten den Kampf angesagt. Der Zahnarzt aus Berlin erforschte jahrelang die medizinische Wirkung von Schwarzkümmelöl. Ergebnis dieser Forschung ist die Parodont Creme. Sie wird mit dem Finger oder einer Zahnbürste aufs Zahnfleisch aufgetragen, verringert bestehende Leiden und beugt Paradontitis und Entzündungen des Zahnfleischs vor. Mit seiner Creme tritt Özkanli heute Abend bei Die Höhle der Löwen an.

Bild: VOX / Frank Hempel Mit Schwarzkümmelöl gegen Zahnfleischblüten

Parodontose wird durch Bakterien im Mundraum verursacht. Fehlende Sorgfalt bei der Mundpflege rächt sich schnell, ist aber scheinbar recht weit verbreitet: In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen an Paradontitis – das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtbevölkerung. Für diese Menschen hat Özkanali die Parodont Creme entwickelt. Sogar bei Zahnfleischtaschen soll sie helfen. Die auf Schwarzkümmel basierende Creme bekämpft die Bakterien im Mundraum und hilft dem Zahnfleisch, sich zu erholen. Dabei ist die Parodont Creme komplett vegan.

Die Parodont Creme entwickelte Özkanli bereits 2005 und behandelte seitdem mehr als 9000 Patienten erfolgreich. Bis zur tatsächlichen Markteinführung vergingen allerdings weitere 9 Jahre. Gemeinsam mit seinem Vater Hüsnü vertreibt Özkanli seitdem die Parodont Creme neben seiner Tätigkeit als Zahnarzt – 40.000 zufriedene Kunden sind das Ergebnis. Finanziert wurde das Vater-Sohn-Unternehmen bisher komplett aus eigener Tasche.

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Doch nun möchte Özkanli expandieren. Er möchte Parodont Creme auf der ganzen Welt bekannt machen und verkaufen – innerhalb von fünf Jahren soll die Creme weltweit in jeder Drogerie oder Apotheke erhältlich sein, so das Ziel der beiden Gründer. Neben der Parodont Creme arbeiten die beiden noch an fünf weiteren Produkten, über die sie aber noch nichts verraten wollen.

Um dieses hoch gesteckte Ziel zu erreichen, brauchen Vater und Sohn Hilfe. Diese soll unter anderem von einem der Löwen aus der Vox-Show Die Höhle der Löwen kommen. 100.000 Euro wollen die Gründer für 30 Prozent Anteil an ihrem Unternehmen Beovita GmbH und Co KG. Daneben hoffen die Özkanlis natürlich, auch von dem Know-How ihres Investors profitieren zu können. Interessant wäre vor allem Vertriebsprofi Ralf Dümmel oder Judith Williams aufgrund ihrer Erfahrung mit Kosmetika. Erfolgreiche Familien-Firmen haben bei den Löwen generell ein ganz gutes Standing. Ob es für die Özkanlis am Ende gereicht hat, wird sich heute Abend zeigen.

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Die Höhle der Löwen: Mit Carsharing-App GETAWAY beim Parken Geld verdienen

19. September 2017 - 13:30

Carsharing ist ein Konzept, das in der Zukunft der Mobilität eine große Rolle spielen wird. Auf dem deutschen Markt tummeln sich bereits diverse Anbieter – von großen Unternehmen wie der Deutschen Bahn oder Mercedes gibt es auch zahlreiche kleinere Unternehmen. Zu ihnen gehört auch GETAWAY. Das Startup des Kommunikationswirts Edgar Scholler aus Berlin verfolgt aber einen besonderen Ansatz, mit dem die Autovermietung revolutioniert werden soll: Mit GETAWAY können Nutzer ihr privates Auto dem virtuellen Fuhrpark der App hinzufügen und jederzeit zur Vermietung freigeben. Mit seiner Privat-zu-Privat Carsharing-App tritt Edgar Scholler heute Abend bei Die Höhle der Löwen auf Vox an.

Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer GETAWAY: Gemeinsam private Autos nutzen

Autos stehen normalerweise bis zu 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Mit GETAWAY soll sich das ändern. Einmal angemeldet können Nutzer in der App ihr Auto einfach für einen bestimmten Zeitraum freischalten, sodass es zu einem fixen Betrag ab 30 Cent pro Kilometer gemietet werden kann.

Damit andere Nutzer freigegebene Wagen finden und nutzen können, müssen in den Autos sogenannte SafetyKits installiert werden. Innerhalb einer Stunde bringt ein Techniker in dem Auto eine GPS-Antenne, eine Halterung für die Tankkarte und den Autoschlüssel im Handschuhfach sowie eine Kommunikationsschnittstelle an. Alle Umbauten können rückstandslos wieder entfernt werden.

Nach Angaben des Gründers können Autobesitzer so bis zu 150 Euro pro Woche verdienen. Die Vermietung ist von einer Versicherung abgesichert, getankt wird mit einer Tankkarte.

Privates Carsharing ist nachhaltig

Das Konzept von GETAWAY ist nicht nur praktisch und flexibel, sondern entzerrt auch das sonst sehr zentralisierte Carsharing. Für gewöhnlich beschränken sich Carsharing-Dienste auf urbane Gebiete. Mit GETAWAY soll Carsharing auch aufs Land kommen. Den Dienst gibt es bereits seit 2015 – expandiert wird in Bereiche, in denen sich viele Nutzer die App runterladen und sich registrieren.

Und schlussendlich ist Peer-to-Peer-Carsharing auch eine Frage der Nachhaltigkeit: Das Startup hat errechnet, dass jedes gemeinsam genutzte Auto bis zu 20 konventionell genutzte Autos ersetzen kann.

GETAWAY bei Die Höhle der Löwen

Bisher gelang es Edgar Scholler, die Finanzierung von GETAWAY ohne externe Investoren auf die Beine stellen zu können. Bei der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ soll sich das nun ändern. Primär suche er aber nicht nach einem reinen Investor, sondern nach einem Partner, der seine Vision teilt, so Scholler.

Schlecht stehen seine Chancen nicht. Der Löwe Frank Thelen investierte in der Vergangenheit bereits in MyTaxi, Carsten Maschmeyer in Backlane – Mobilitäts-Apps sind den Löwen also nicht fremd.

Edgar Scholler bietet den potentiellen Investoren 20 Prozent Unternehmensbeteiligung für stolze 800.000 Euro an. Ob er erfolgreich war, kann heute Abend auf Vox verfolgt werden.

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Five Skincare: Vegane Naturkosmetik überzeugt mit minimalistischem Konzept

19. September 2017 - 13:00

Kosmetische Produkte greifen auf viele Inhaltsstoffe zurück. Für Laien ist es oft nicht einfach, dabei den Überblick zu behalten. Das gilt sowohl für vegane als auch für normale Kosmetik. Die Gründerin Anna Pfeiffer aus der Schweiz hat eine Pflegelinie entwickelt, die mit veganen Produkten punktet, die jeweils maximal fünf Inhaltsstoffe enthalten. Daraus leitet sich auch der Name ihres Startups ab: Unter dem Namen FiVE Skincare verkauft die Schweizerin ihre Produkte. Heute Abend tritt sie mit ihrer veganen Kosmetik bei der Vox-Show Die Höhle der Löwen an.

Foto: MG RTL D / Frank Hempel Mit Minimalismus ans Ziel

Bisher hat Pfeiffer vier Produkte im Angebot: Mit einem Make-Up Remover, der Shea Cream für Gesicht und Körper, einem Körperpeeling und einem Feuchtigkeitsserum fürs Haar möchte die junge Gründerin ihre Kunden überzeugen. Dabei greift sie bei jedem der Produkte nur auf jeweils fünf Inhaltsstoffe zurück – natürlich komplett vegan. Was in dem jeweiligen Tiegel oder Fläschchen ist, ist groß auf die Verpackung gedruckt und für jeden nachvollziehbar und verständlich. In den Produkten von FiVE Skincare finden sich nur natürliche Inhaltsstoffe und keinerlei Chemikalien mit kryptischen Bezeichnungen.

Die Idee für ihr Unternehmen kam Anna Pfeiffer während der Suche nach einem passenden Produkt für die Gesichtspflege. Die 20-30 Inhaltsstoffe, die auf vielen Kosmetika gelistet sind, verwirrten die Schweizerin mehr als dass sie ihr halfen. Also beschloss sie, für mehr Verständnis zu sorgen. Und schon war die Idee für FiVE Skincare geboren.

Naturkosmetika ohne Wasser

Mit einer Besonderheit heben die Pflegeprodukte von FiVE Skincare sich von vielen anderen Naturkosmetika ab: Das Startup verzichtet bei der Herstellung komplett auf Wasser. Die Verwendung von Wasser in Kosmetika begründet die Notwendigkeit, viele Zusatzstoffe wie Emulgatoren, Konservierungsstoffe und Konsistenzgeber.

„Five Produkte sind Unisex. Aber wir richten uns vor allem an Frauen mit sensibler Haut, für die biologische und vegane Verbrauchsprodukte einen hohen Stellenwert haben, und die gerne mehr über die Produkte wissen möchten, die sie im täglichen Leben verwenden“, erläutert Anna Pfeiffer die Zielgruppe ihres jungen Startups. Bisher sind die Pflegeprodukte von Five Skincare nur in der Schweiz erhältlich und kosten umgerechnet zwischen 20 und 30 Euro.

Five Skincare bei Die Höhle der Löwen

Um den Verkauf ihrer Produkte auf ganz Europa ausweiten zu können, benötigt Anna Pfeiffer einen Investor. Diesen hofft sie heute Abend bei der Show „Die Höhle der Löwen“ auf Vox zu finden. Mit ihrem Pitch hofft Anna Pfeiffer, die Löwin Judith Wagner als Investorin gewinnen zu können, da diese einen breiten Erfahrungsschatz im Bereich Kosmetika hat. Aber auch Frank Thelen, der bereits einige E-Commerce-Startups erfolgreich begleiten konnte, wäre für die Schweizerin interessant. Für 70.000 Euro bietet die 35-jährige Pfeiffer 20 Prozent ihres Unternehmens an. Ob sie einen der Löwen mit ihrem Pitch überzeugen konnte, wird sich heute Abend ab 20:15 auf Vox zeigen.

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Schnexagon: Die ökologische Wunderwaffe gegen Schnecken

19. September 2017 - 12:42

Das Problem ist so gut wie jedem Hobbygärtner bekannt: Schnecken können die mühselige Arbeit von Monaten innerhalb von kurzer Zeit zerstören. Eine einfache Zahl verdeutlicht die Größe der Problematik: Jährlich werden 100.000 Tonnen Schneckenkorn in Deutschland verkauft. Dessen Einsatz ist aus ökologischer Sicht aber nicht unbedenklich. Eine umweltfreundlichere Alternative wurde hingegen bereits im Jahr 2014 in Kiel entwickelt und wird seit dem Jahr 2015 in Deutschland vertrieben: Ein ökologischer Schutzanstrich namens Schnexagon. Damit werden dann beispielsweise Beetumrandungen oder Blumentöpfe eingeschmiert – wodurch sie von den Schnecken nicht mehr überwunden werden können. Den Tieren wird allerdings kein Schaden zugefügt: Sobald sie merken, dass sie nicht mehr weiter kommen, treten sie den Rückzug an.

Nadine Sydow hat die schlaue Lösung gegen Schnecken entwickelt. Foto: MG RTL D / Frank Hempel Für die Expansion ins Ausland werden 500.000 Euro benötigt

Entwickelt wurde Schnexagon von der Kieler Biologin Nadine Sydow, die auch das dazugehörige Startup gründete. Die Idee kam bei den Kunden so gut an, dass bereits im ersten Jahr ein kleiner Gewinn eingefahren werden konnte. Inzwischen liegt der Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich. Er wird allerdings vornehmlich in Deutschland erzielt. Zukünftig sollen hingegen auch verschiedene ausländische Märkte ins Visier genommen werden. Das dafür benötigte Geld soll zumindest zum Teil aus der Tasche der Löwen stammen. Deshalb bietet Sydow zehn Prozent ihres Startups für 500.000 Euro an. Somit wird das Unternehmen mit fünf Millionen Euro bewertet, was durchaus gerechtfertigt sein kann – immerhin wurde bereits bewiesen, dass das Geschäftsmodell funktioniert.
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Außerdem muss in die Produktentwicklung nicht mehr viel Arbeit investiert werden. So will Sydow zwar die Haftdauer des Schutzanstrichs noch weiter erhöhen. Doch grundsätzlich zeigen die verschiedenen Rezensionen im Netz, dass das Produkt funktioniert und von den Kunden gut angenommen wird. Für die Zukunft hat die erfinderische Biologin zudem noch weitere kreative Ideen: Geplant ist unter anderem eine Anti-Haft-Beschichtung für Schiffsrümpfe. Diese soll vollkommen ungiftig sein und so dazu beitragen, das Ökosystem Meer zu schonen. Denn bisher werden zumeist giftige Kupferverbindungen genutzt. Ein Name ist auch bereits gefunden: Das neue Produkt soll als Poxagon vermarktet werden.

Zeigen die Löwen Interesse an Schnexagon?

Von den fünf potentiellen Investoren in „Die Höhle der Löwen“ sind traditionell vor allem Ralf Dümmel und Judith Williams an nützlichen Produkten für den Endkunden interessiert. Während Williams auf ihre Erfahrung im Bereich des Tele-Shoppings verweisen kann, besitzt Dümmel exzellente Kontakte zum Handel in Deutschland. Außerdem hat er in der letzten Staffel bereits unter Beweis gestellt, dass er gerne Deals abschließt – und diese dann auch zum Erfolg bringt. Wie immer in der Höhle der Löwen gilt aber: Vor dem Pitch ist nur schwer zu sagen, ob – und wenn ja: welche – Löwen Interesse zeigen werden.

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BigBox: Neue Lösungen für alte Schiffscontainer in Die Höhle der Löwen

19. September 2017 - 12:01

Der Großteil des weltweiten Handels wird noch immer ganz klassisch per Schiffstransport abgewickelt. Dies trifft auf rund zwei Drittel der grenzüberschreitenden Warenlieferungen zu. Seit den 1950er Jahren werden dafür standardisierte Hochseecontainer genutzt. Diese erleichtern aber nicht nur den Warentransport, sondern haben auch die Phantasie des Berliner Gründers Steffen Tröger angeregt: Unter dem Motto „Think inside the box“ nutzt er ausrangierte Schiffscontainer, um daraus ganz neue Produkte zu erschaffen. Die Vielseitigkeit dabei ist beeindruckend: Die Palette reicht von Schließfachsystemen für Großveranstaltungen bis hin zu Wohn- und Büroeinheiten. Auf Wunsch baut das Startup Big Box Berlin die Container zudem auch nach den individuellen Wünschen der Kunden um.

Auch Bühnen aus alten Schiffscontainern hat BigBox im Angebot. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer Die Löwen werden erstmals ins Freie gelockt

In „Der Höhle der Löwen“ möchte der Gründer die Investoren mit einem besonders innovativen Produkt überzeugen: Der sogenannten Poolbox. Dabei wird ein alter Schiffscontainer zu einem stylischen Swimmingpool umgebaut. Dieser ist aber so groß, dass er den Rahmen des Studios sprengt. Die erste Aufgabe für Steffen Tröger besteht also darin, die Löwen erst einmal ins Freie zu locken. Dies gelingt ihm allerdings recht schnell – die Neugier der potentiellen Investoren ist schlicht sehr groß. Der Pitch der besonderen Art läuft dann aber auch schnell sehr klassisch ab: Die Löwen sind hungrig auf konkrete Zahlen und fragen die wichtigsten Kennzahlen innerhalb und außerhalb des Studios routiniert ab.

Die Unternehmensbewertung liegt bei stolzen drei Millionen Euro

Die wichtigste Zahl ist bereits im Vorfeld bekannt: Tröger bietet zehn Prozent seines Unternehmens für 300.000 Euro an. Die Unternehmensbewertung beläuft sich damit auf drei Millionen Euro – was vergleichsweise viel ist. In der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass auch bei hohen Forderungen ein Deal erreicht werden kann. Genutzt werden soll das Geld und die Expertise der Investoren, um modulare Systeme für Wohn- und Geschäftsräume aus Schiffscontainern zu entwickeln. Diese werden 15, 30 oder 45 Quadratmeter groß sein und sind miteinander kompatibel. Durch den Kauf weiterer Einheiten kann also beispielsweise die zur Verfügung stehende Bürofläche mühelos erweitert werden. Selbiges gilt etwa für den Bau von Studentenwohnheimen aus Seecontainern.

Für die Wohnbox werden neue Kundengruppen benötigt

Das Geschäftsmodell von Big Box Berlin verliert dadurch aber auch an Schärfe. Denn bisher richtet sich das Angebot vor allem an Gastronomen und Eventveranstalter. Neben der Poolbox und dem Schließfachsystemen werden beispielsweise auch Bühnen aus alten Schiffscontainern angeboten. Mit der geplanten Wohnbox hingegen werden vollkommen andere Zielgruppen angesprochen. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Fakt von den Löwen eher positiv oder negativ bewertet werden wird. Seit dem Abgang von Jochen Schweizer ist jedenfalls kein Löwe mehr vornehmlich in der Event-Branche aktiv. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass bei überzeugenden Konzepten auch gerne abseits der eigenen Aktivitäten investiert wird.

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