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Aktualisiert: vor 3 Stunden 39 Minuten

Diese Kräuter sollte man zu Hause haben

4. April 2018 - 8:21

Aus eigener Erfahrung und der Liebe zu Pflanzen möchten wir euch heute zwei besondere Kräuter vorstellen, die eine wahre Bereicherung für eine gesunde Ernährung darstellen. Evtl. seid auch ihr überrascht, was alles in solch einem Naturkraut steckt und lasst euch inspirieren.

 

Thymian

 

Thymian ist ein fester Bestandteil der mediterranen Küche. Als aromatisches Gewürz ist Thymian sicherlich auch den meisten bekannt. Was viele nicht wissen – Thymian ist ebenso ein Heilkraut. Dank seiner Inhaltsstoffe hilft Thymian als Tee bei Erkältungen und Husten. Außerdem stärkt Thymiantee die Abwehrkräfte und reduziert Entzündungen im Körper. Diese Eigenschaften brachten Thymian den Titel als „Heilpflanze des Jahres 2006“ ein.

Photo by strecosa on pixabay.com

 

Die Verwendung von Thymian

Ob frisch, getrocknet oder in flüssiger Form – die Produktanwendungen von Thymian sind vielseitig. Es gibt zudem zahlreiche Kombinationsprodukte, die Thymian enthalten. Neben dem Thymiantee bekommt man in der Apotheke auch Thymiansaft, ätherische Öle, Dragees, Gurgellösungen oder Salben. Bei der Krankheit Katarrhe, akuter Bronchitis oder Keuchhusten ist die Wirksamkeit von Thymian gesichert.

Andere positive Wirkungen, wie bei rheumatischen Beschwerden, Verdauungsproblemen, Mandelentzündung oder Mundgeruch, basieren auf Erfahrungen der Naturheilkunde. Weitere Untersuchungen müssen erst das vorhandene Potential für andere Anwendungsgebiete beweisen. Als natürliches Heilmittel ist Thymian seit vielen Jahren anerkannt. Neben der Verwendung als Gewürz in der Küche, hat Thymian also auch einen Platz im Arzneimittelschrank verdient.

 

Die Zubereitung von Thymian Tee

Bei einer akuten Erkältung hilft es, viel zu trinken. Durch die erhöhte Körpertemperatur benötigt der Organismus mehr Wasser um abzukühlen. Zusätzlich wird der Schleim in der Nase verflüssigt, damit Erreger und Schadstoffe besser abtransportiert werden können. Die Inhaltsstoffe des Thymians wirken u.a. antibakteriell und entzündungshemmend. Diese Eigenschaften wirken ursächlich auf die Erkältung ein und lindern die Symptome. Einen Thymiantee kannst du dir ganz einfach selber machen: 2 Teelöffel getrockneten Thymian in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. Die Tasse anschließend für ca. fünf Minuten abgedeckt stehen lassen.

Doch aufgepasst: Um Verletzungen der Speiseröhre zu vermeiden, sollten Heißgetränke vor dem Konsum auf 65°C abkühlen. Das hat den Hintergrund, dass die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) sehr heiße Getränke (> 65°C) als wahrscheinlich krebserregend bewertet. Aus diesem Grund bieten sich vor allem Teemaschinen mit Temperatureinstellungen an. Die dünne Schleimhaut der Speiseröhre kann bei zu heißen Getränken nachhaltig geschädigt werden. Außerdem sollte die Grenze von 5 Tassen pro Tag wegen der pharmakologischen Wirkung nicht überschritten werden.

Als Alternative zum getrockneten Thymian kann man natürlich auch frischen Thymian verwenden. Frischer Thymian hat ebenso ein sehr starkes Aroma – vor allem wenn die Pflanze zwischen den Fingern zerdrückt wird. Doch wie sieht Thymian aus? Abgesehen von dem typischen Aroma ist Thymian bei einer Wildkräutersammlung daran zu erkennen, dass die Wuchshöhe der Pflanze zwischen 10-40 cm liegt und die Blüten häufig zartrosa sind. Die Blätter von Thymian sind im Vergleich zu anderen mediterranen Kräutern deutlich kleiner und von der Form her oval. Durch die zahlreich vorhandenen runden Drüsen an den Blättern werden die ätherischen Öle sezerniert. Die Thymianblätter sind außerdem auf beiden Seiten nicht behaart.

 

Kurkuma

 

Kurkuma ist heutzutage ein bekannte und beliebtes Gewürz. Häufig hört man auch die Bezeichnung “Zauberknolle” oder “Gewürz des Lebens”. In diesem Beitrag lüften wir das Geheimnis der Wunderwurzel  Kurkuma. Was ist Kurkuma und was steckt wirklich in dem Superfood?

 

Was ist Kurkuma?

Kurkuma (Curcuma longa) gehört zu der Familie der Ingwergewächse, unterscheidet sich aber geschmacklich sehr stark von dieser. Ihr charakteristischer Geschmack ist eher mild-würzig mit einer leicht bitteren Note. Ebenfalls bekannt ist die Wurzel unter den Namen gelber Ingwer, Safranwurzel oder Gelbwurzel. Ursprünglich stammt die Wurzel aus Südostasien und dient bereits seit Jahrtausenden als wirksames Heilmittel. Das in der Wurzel enthaltene Curcumin ist verantwortlich für die intensive Farbe und wird häufig sogar zum Färben von Textilien benutzt. In der Westeuropäischen Küche war Kurkuma bislang eher als Bestandteil im Curry Gewürz bekannt.

Foto: stevepb, pixabay.com

 

Wie gesund ist das Superfood Kurkuma?

Heutzutage ist Kurkuma ein fester Gegenstand in der Medizin. Nachweislich besitzt die Wunderwurzel eine entzündungshemmende Wirkung, aber ihre Kräfte gehen weit darüber hinaus. Aufgrund der Vielzahl an enthaltenen ätherischen Öle und das Polyphenol Curcumin, wirkt es besonders gesundheitsfördernd und besitzt eine heilende Wirkung.

 

Kurkuma gegen Demenz und Alzheimer

Doch wie hilft das Superfood gegen Demenz und Alzheimer? Das freie Curcumin kann ungehindert die Blut-Hirn-Schranke durchdringen und eignet sich somit bei der Behandlung von Gehirnerkrankungen. Alzheimer gilt in unserer heutigen Gesellschaft als eins der häufigsten Erkrankung bei Menschen im Alter von über 65 Jahren. Kurkuma soll aufgrund seiner antioxidativen Fähigkeiten dabei helfen mögliche Entzündunge, die ein Auslöser für Alzheimer sein können, zu hemmen oder zu verlangsamen. Forschungen konnten zeigen, dass die Zusammensetzung der Plaquebildung im Gehirn von Kurkumin beeinflusst wird. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, Kurkuma zur Behandlung von Alzheimer einsetzen zu können. Für den Beweis einer heilenden Wirkung sind weitere wissenschaftliche Studien der Einflussnahme von Curcuminoid auf das Gehirn notwendig.

 

Die Gelbwurzel bringt die Verdauung in Schwung

Die Inhaltsstoffe der Gelbwurzel sorgen für einen höher Produktion der Gallenflüssigkeit und hilft somit bei Magen- oder Verdauungsbeschwerden. Durch die fördernde Wirkung der Fettverdauung im Magen und Darm, können schwere oder zu fettige Mahlzeiten besser und beschwerdefrei verdaut werden. Die Entleerung der Galle erfolgt schneller, wodurch die Fettverdauung angeregt und unterstützt wird. Dies führt zu einem höherem Anteil an Flüssigkeit, der in den Darm gelangt. Hier kann die Galle die Fette zerspalten, wodurch der pH-Wert im Darm steigt.

 

Schutz gegen Herzkrankheiten

Die antioxidative Wirkung der Wurzel verhindert das Oxidieren von Cholesterin. Die Oxidation von Cholesterin steigert die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes, da diese Reaktion die Blutgefäße schädigen kann und nun die Entstehung einer Arteriosklerose fördern kann. Ein zu hoher Homocysteinspiegel kann die Gefäßwände schädigen und gilt als besonders großer Risikofaktor bei Herzerkrankungen. Das in der Wunderknolle enthaltene Vitamin B6 sorgt in Kombination mit B12 und Folsäure dafür, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt. Dabei arbeitet die Forschung stetig daran, geeignete Therapien mit Kurkuma zu finden.

 

Kurkuma unterstützt die Leberregeneration

Die zur Vernarbung führenden Fibroblasten können durch die Wirkung der Gelbwurzel unterdrückt werden und unterstützt somit die Leberregeneration. Doch die Lebergesundheit wird noch auf weitere Weisen unterstützt. Kurkuma hilft dem Körper bei der Ausleitung von Quecksilber. Damit entfernt es ein Gift, dass nicht nur die Leber intensiv belastet sondern den gesamten Organismus. Gleichzeitig führt eine Aufnahme von Kurkuma zu einer verringerten Quecksilberkonzentration im Gewebe, was wiederum die Leber- und Nierenwerte verbessert.

 

Wie wird Kurkuma verwendet?

Am häufigsten ist Kurkuma als gemahlenes Gewürz bekannt und fast überall erhältlich. Bei der Verwendung als Gewürz sollte darauf geachtet werden, Kurkuma ausschließlich in biologischer Qualität zu verwenden. Das hierzulande beliebte Curry Gewürz enthält einen kleineren Anteil an Kurkuma und kann somit seine Fähigkeiten nicht voll entfalten. Daher wird die Verwendung von reinem Kurkuma empfohlen. Andernfalls könnt ihr die mit Curry gewürzten Speisen noch zusätzlich mit reinem Kurkuma verfeinern. In Reis-, Kartoffel- und Gemüsegerichten harmoniert Kurkuma besonders gut.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Kurkuma in heißem Wasser gerührt als Kurkuma-Tee zu genießen. Beachtet dabei, dass Kurkuma nur schwer wasserlöslich ist. Daher sollte unbedingt Fett (wie beispielsweise Koksöl oder Sahne) und Pfeffer hinzugefügt werden. Ansonsten wird das Curcumin kaum vom Körper aufgenommen. Gemeinsam mit Piperin, einem Wirkstoff aus schwarzen Pfeffer wird die Wirkung der Gelbwurzel um ein Vielfaches verstärkt.

Goldene Milch: Kurkuma wird auch gerne mit Milch (am besten Pflanzenmilch) getrunken.   Photo by Osha Key on Unsplash

 

Eine konzentrierte Kombination der beiden Wirkstoffe ist auch in Kapseln erhältlich. Diese Form erleichtert die Aufnahme einer täglich ausreichender Menge Curcumin. Es gibt sehr viele verschiedene Anbieter auf dem Markt, die sich in ihren Rezepturen, Dosierungen, veganen oder tierischen Kapselhüllen, Preisen und vor allem Qualitäten unterscheiden. Die Inhalte reichen von einfachem Curcuma-Pulver, mit und ohne Pfeffer, bis hin zu reinem Curcumin. Überlegt euch vorab welche Inhaltsstoffe ihr euch wünscht und erkundigt euch ausführlich vor dem Kauf eurer Kurkuma-Kapseln.

 

Fazit

Kurkuma wirkt als wahre Wunderknolle in allen Lebensbereichen. Einen Zweifel an einer positiven Wirkung auf unsere Gesundheit, gibt es wohl kaum. Genaue und medizinisch fundierte Ergebnisse können allerdings noch nicht daraus gezogen werden, da bisherige Erkenntnisse vorwiegend aus Laborversuchen und tierexperimentellen Studien stammen. Der genaue Effekt auf den Menschen, bei einer speziellen Behandlung mit Kurkuma, lässt sich erst in entsprechenden Studien nachweisen. Eine Aufnahme von Kurkuma kann leichte Beschwerden, wie zum Beispiel einen Blähbauch oder ein Völlegefühl nach dem Essen lindern.

 

Quellen:

https://www.apotheken-umschau.de/Erkaeltung/Erkaeltung-Total-verschleimt-Das-hilft-324725.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article3456921/Heisser-Tee-soll-Gefahr-von-Krebs-erhoehen.html

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2006/daz-4-2006/uid-15314

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15273078

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4391421/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kurkuma.html

Langzeithoffnung: Die Evolution des menschlichen Bewusstseins

18. March 2018 - 14:32

Wir Menschen verzweifeln an vielem, vor allem aber an uns selbst. Werden wir uns und unseren Heimatplaneten unweigerlich zerstören und viele andere Lebensformen mit in den Abgrund reißen? Da die Medien täglich voller Schreckensnachrichten sind, muss man kein ausgemachter Pessimist sein, um die Hoffnung zu verlieren. Dabei gibt es einen Aspekt, der überaus hoffnungsvoll ist: Die zunehmende Empathie der Menschheit!

Photo by Tyler Nix on Unsplash

In seinem 2010 erschienenen Buch “Die empathisches Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein” führt der Soziologe und Zukunftsökonom Jeremy Rifkin seine Leser durch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Auf diesem Gang durch die Jahrtausende zeichnet der Autor präzise nach, dass die Menschheitsgeschichte eine Geschichte sich ausweitender Empathie ist, und dass diese wiederum Teil eines sich entwickelnden Bewusstseins ist.

Und diese Beobachtung ist durchaus angetan, gestorbene Hoffnung zu reanimieren. Denn Bewusstsein meint bewusstes Erleben, und Empathie ist laut Wikipedia “die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person (und anderer Wesen, Anm. d Autors) zu erkennen und zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren” (https://de.wikipedia.org/wiki/Empathie). Rifkin zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie sich diese Fähigkeit und Bereitschaft in der Entwicklung der Menschheit stetig ausgeweitet hat. Hier nur grob skizziert: Vom Urzustand des Patriarchats zunächst über Geschlechter- und Altersgrenzen hinaus (Frauen und Kinder), dann auf Menschen jenseits der eigenen Sippen-, Dorf und Stadtgrenzen, dann auf Menschen jenseits der eigenen nationalen und kulturellen Grenzen, schließlich auf andere Lebensformen wie Tiere und Pflanzen, letztlich also unsere gesamte belebte Umwelt.

Und Rifkin kann überzeugend zeigen, dass die Empathie der Menschheit auch, oder besser gesagt: dass sie grade in oder durch Krisenzeiten (wie heute?) zugenommen hat. Dass sie in der akuten Phase der Krise zwar zunächst immer ein Tief erfahren hat (zum Beispiel der Absturz ins Mittelalter nach dem Untergang des römischen Reiches), dass es letztlich und nach Überwinden der Krise aber immer einen beachtlichen Fortschritt gab. Auf die berechtigte Frage, wie es denn kommt, dass die Menschheit bisher alle Krisen überstanden hat, gibt der Soziologe eine überzeugende Antwort: Es ist ein Prinzip, dass Kooperation langfristig über Konkurrenz siegt, und es wirkt in der gesamten Natur – und eben auch in der Menschenwelt. Rifkins Beobachtung stimmt mit aktuellen Forschungsergebnissen aus Biologie und Hirnforschung überein: An die Stelle der Annahme, dass der Mensch von Natur aus aggressiv und auf Konkurrenz ausgelegt ist, setzen mittlerweile immer mehr Wissenschaftler einen empathischen und kooperativen Wesensgrundzug, der die Entwicklung des Spezies Mensch bis an den heutigen Punkt möglich gemacht hat. Überhaupt möglich gemacht, müsste man eigentlich sagen, denn wären wir tatsächlich so aggressiv und auf Konkurrenz ausgelegt, wie lange angenommen wurde, wären wir längst untergegangen, vom Erdboden verschwunden, eine Episode der Geschichte unseres Planeten, über die keiner mehr spricht.

Photo by Greg Rakozy on Unsplash

Doch wir sind immer noch da, und folgt man Rifkin, dann stehen wir auf einer langen Leiter zahlreicher Entwicklungsstufen heute unmittelbar davor, die hohe Stufe der “globalen Empathie” zu erklimmen. In die Sprache der Evolution, also der Entwicklung des Bewusstseins ausgedrückt, sieht dieser Weg so aus: Ausgehend vom Bewusstsein der Frühzeit des homo sapiens, dem mythologischen Bewusstsein (Glaube an Geister), hat sich die Menschheit über das theologische Bewusstsein (Glaube an Götter) und das ideologische Bewusstsein (Grundeinstellungen und Werte, Weltanschauung) bis zur Stufe des psychologischen Bewusstseins (Erforschung des Seelenlebens) entwickelt. Auf der Stufe des psychologischen Bewusstseins steht heute der Großteil der Menschheit, und es ist erkennbar, dass einzelne und immer mehr Vertreter unserer Spezies bereits die Stufe des globalen oder biosphärischen Bewusstseins (Sinn für das Ganze). Und auf dieser Stufe ruht Hoffnung, denn aus dem globalen oder biosphärischen Bewusstsein heraus ist der Mensch in der Lage und bereit, das zu tun, was nicht nur ihm nutzt, sondern was für das Ganze von Vorteil ist.

Quelle: Jeremy Rifkin, “Die empathisches Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein”. Campus Verlag 2010.

Start-up macht aus Kaffeesatz Biokraftstoff

5. March 2018 - 22:06

Jeder, der schon mal in London war oder auch nur Bilder aus London gesehen hat, kennt sie, die roten Doppeldeckerbusse, die zu London gehören wie die Tower Bridge.

Photo by Aron Van de Pol on Unsplash

Einige dieser Busse fahren seit Ende letzten Jahres nicht mehr nur mit klassischem Diesel, sondern mit einem neuartigen Bio-Diesel. Der neue Treibstoff besteht aus 80 Prozent reinem Diesel und 20 Prozent Kaffeeöl. Dieses Kaffeeöl wird aus dem Kaffeesatz gewonnen, der grundsätzlich bei der Zubereitung von Kaffee anfällt. Das Kaffeeöl wird gewonnen, indem man den Kaffeesatz trocknet und anschließend presst.

Auf diese Idee kam das 2013 gegründete Start-up-Unternehmen bio-bean, das eng mit dem Mineralölkonzern Shell zusammenarbeitet. Die Mitarbeiter von bio-bean sammeln den Kaffeesatz bei den großen Caféketten in London und trocknen diesen in ihrer Wiederaufbereitungsanlage in der Ortschaft Alconbury. Danach wird das Kaffeeöl aus dem Kaffeesatz herausgezogen und anschließend dem Dieseltreibstoff beigemischt. Man nennt das Gemisch B20 und man weiß, dass eine Umrüstung der Motoren in den Bussen nicht notwendig ist. Die 20-Prozent-Beimischung schadet den Motoren in keinster Weise.

Aus Kaffeesatz wird Bio-Diesel
Quelle: pixabay.com

Die Ausbeute an Kaffeeöl lag im letzten November bei 6.000 Liter. Man hat ausgerechnet, dass mit dieser Menge ein Doppeldecker ein ganzes Jahr durch London fahren kann.

Die Kapazität bei bio-bean liegt aktuell bei 50.000 Tonnen Kaffeesatz, aus denen man das Kaffeeöl gewinnen kann. Das entspricht einem Viertel der Menge an Kaffeesatz, der pro Jahr in London anfällt.

Projizieren wir das einmal auf Deutschland:
Bei uns werden im Jahr etwa 61 Milliarden Tassen Kaffee getrunken. Man sollte mal ausrechnen, wie viel Tonnen Kaffeesatz dabei anfallen und wie viel Tonnen Kaffeeöl man hierzulande erzeugen könnte. Genau diesen Gedanken äußert Arthur Kay, der Gründer von bio-bean in einer Pressemitteilung.

Kaffeesatz kann nicht nur zur Erzeugung von Bio-Diesel verwendet werden sondern auch zu Briketts verarbeitet werden, die laut bio-bean einen höheren Energiegehalt haben als Holz und damit länger brennen können als klassische Holzkohlebriketts.

Eine interessante und vielversprechende Innovation, von der man mit Sicherheit auch in anderen Bereichen noch vielen hören wird.

Alle weiteren Infos findet ihr unter: www.bio-bean.com

 

Quellen: bio-bean.com, ingenieur.de

USA: Die Rückkehr der Papageientaucher nach Maine

25. January 2018 - 19:19

Papageientaucher sehen für unseren Geschmack drollig aus. Ihr lustiges Gesicht lässt sie aussehen wie einen Clown. Ihr Watschelgang und ihr Körper, der an einen Knödel erinnert, tun ein Übriges. Kein Wunder, dass Jahr für Jahr im Sommer Touristen an die Atlantikküste von Main kommen, um die lustigen Gesellen mit Fährbooten auf Ihren  felsigen Inseln zu besuchen und zu beobachten.

Photo by David Klaasen on Unsplash

Ihr putziges Aussehen und ihr etwas unbeholfener Gang täuschen etwas darüber hinweg, dass  sie hervorragende Schwimmer und Taucher sind, die bis zu 60 Meter tief unter Wasser jagen können. Papageientaucher kommen jedes Jahr zum Brüten auf Ihre Heimatinsel zurück und sind sehr oft ihrem Partner über Jahr hinweg treu.

Papageientaucher wurden in den USA nahezu ausgerottet, denn ihre Eier waren als Nahrungsmittel sehr begeht. Das letzte überlebende Pärchen hat im Jahr 1901 Zuflucht auf der Insel Matinicus Rock vor der Küste Maine’s gesucht.

Die entscheidende Wende für die Papageientaucher kam 1969 in der Person von Stephen Kress, einem Biologen und Vogelliebhaber. Er hatte einen Lehrauftrag im Hog Island Audubon Camp an der Küste von Maine. Dort erfuhr er, wie häufig früher Papageientaucher in Main zu sehen waren und dass in den letzten Jahrzehnten lediglich ein paar Pärchen zu sehen waren. Instinktiv begriff Kress, dass man diesen Zustand ändern müsse. Er lebte zuvor in Ost-Kanada, wo es die weltweit größten Vorkommen  von Papageientauchern gibt. Er und ein paar Helfer setzten sich zum Ziel, die lustigen Gesellen wieder in Maine anzusiedeln. Er wollte die Vögel zum Teil aus Kanada nach Maine bringen, um sie dort wieder heimisch werden zu lassen. Fachleute rieten davon ab und argumentierten, dass die Vögel wieder in ihre alte Heimat nach Kanada zurückkehren würden.

Photo by M. Zonderling on Unsplash

Ab 1973 begann Kress einen Jahre langen, mühsamen Kampf, um die Vögel in Maine wieder anzusiedeln. Er und seine Mitstreiter holten ein halbes Dutzend, zwei Wochen alte Papageientaucher von Neufundland/Kanada auf die Insel Eastern Egg Rock, fünf Kilometer vor der Küste, wo früher viele hundert Vögel heimisch waren. Sie ernährten sie von Hand und wurden so ihre Ersatzeltern. Am Sommerende waren sie groß und kräftig genug und einer nach dem anderen sprang ins Meer und konnte sich selbständig ernähren. Kress hatte die stille Hoffnung, dass das eine oder andere Paar in einigen Jahren zurückkehren würde. Und tatsächlich sah Kress im Juli 1981 einen Papageientaucher, der einen Fisch  im Schnabel trug, landete und kurz danach mit leerem Schnabel wieder wegflog. Das war für ihn das Zeichen, dass die Neuansiedlung beginnen könnte. Er sollte sich nicht täuschen: Mittlerweile sind die Papageientaucher einer der großen Sommerattraktionen für tausende Touristen in Maine.

Photo by Nicholas Kampouris on Unsplash

Kress und sein Kollegen sollten Recht behalten, trotz Zweifel von Experten, trotz der feindlichen Seeschwalben, die gerne die Eier der Papageientaucher fressen. Die Papageientaucher haben sich mit behutsamer menschlicher Hilfe ihre alten, angestammten Brutplätze zurück erobert.

 

Quelle: bangordailynews.com
Herzlichen Dank für den Tipp, lieber Chris! ;)

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