Das Lehr- und Lernkonzept - Voraussetzungen für die praktische Umsetzung des Konstruktivismus


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Welche wichtigen Voraussetzungen müssen für die praktische Umsetzung des Konstruktivismus erfüllt sein ? 

Praxis - das Lernen lernen

Die konstruktivistische Lehre fordert, daß der Lernende sich die entsprechenden Fragen stellt, sich die betreffenden Antworten (Informationen) beschaffen kann, sich mit den Informationen aktiv auseinandersetzt und letztendlich als Bausteine verwendet, um das jeweils benötigte Wissen zu konstruieren. 

Der Lernende muß also die Fähigkeit besitzen, sich die richtigen Fragen zu stellen, und er benötigt eine Quelle, die ihn mit allen Informationen versorgt, die er zur Beantwortung der Fragen und damit für die Konstruktion seines Wissens benötigt. Je komplexer und vielfältiger dabei die Fragen werden, desto schwieriger wird es, geeignete Quellen im näheren Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitskollegen,...) oder in den traditionellen Informationsangeboten (gedruckte Fachzeitschriften, Bücher,...) zu finden. Dies dürfte ein wesentlicher Grund sein, warum sich die konstruktivistische Lehre bisher nicht durchsetzen konnte - es gab keinen geeigneten Zugang zu den vielfältigen Informationen, die notwendig sind, um das jeweils benötigte Wissen selbst zu konstruieren.

Die Lösung für dieses Problem bietet das Internet, über das nahezu jede Information gefunden werden kann. Grundsätzlich können die Informationen dabei über das Lesen und Auswerten von relevanten Dokumenten oder durch die konstruktive Zusammenarbeit mit anderen, beispielsweise durch das Stellen einer direkten Frage, erarbeitet werden. Sehr interessant sind auch die Möglichkeiten, die das Internet bietet, um das bereits vorhandene Wissen im Rahmen einer Diskussion mit anderen Experten/Fachinteressierten zu hinterfragen.

Die Informationstechnologien des Internets ermöglichen dem Lernenden beispielsweise:

  • jederzeit und von zuhause oder am Arbeitsplatz beliebige Informationen aus den unterschiedlichsten weltweit verteilten Quellen mit den jeweils geeigneten Such- und Informationsdiensten gezielt zu finden und lokal, beispielsweise in einer Wissensdatenbank, leicht wiederauffindbar zu archivieren 

  • bei Themen, zu denen er wenig Vorwissen besitzt, in unterschiedlichen Informationsquellen nach Antworten auf eine bestimmte Frage zu suchen, diese dann untereinander zu vergleichen und schließlich mit gesundem Menschenverstand eine für ihn akzeptable Antwort zu bilden; für diese Art der Antwortsuche ist das Internet besonders gut geeignet, da nur dieses Medium die Möglichkeit bietet, zu den unterschiedlichsten Fragen die vielfältigsten Antworten zu finden.

  • auf virtualisierte Einrichtungen, wie etwa digitale Bibliotheken, Universitäten und Rathäuser zuzugreifen, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, ortsunabhängig ihre Dienste bereitstellen, beispielsweise um am Sonntagabend Informationen aus einer Bibliothek zu recherchieren

  • einfache und gezielte Preis- und Leistungsvergleiche (regional, national und weltweit) durchzuführen

  • multimediale Anwendungen zu nutzen, beispielsweise bewegte Bilder wie Animationen und Videos in Kombination mit gesprochenem Text, um komplexe (technische) Zusammenhänge zu verstehen

  • ...

Die Kommunikationstechnologien des Internets ermöglichen es dem Lernenden beispielsweise:

  • jederzeit und von zuhause oder am Arbeitsplatz über nahezu beliebige Themen mit anderen Menschen zu diskutieren, Meinungen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen oder spezielle Fragen zu stellen

  • schnell, einfach und kostengünstig mit anderen Personen in Kontakt zu treten, beispielsweise über Diskussionsforen, über die man eine hohe Zahl von Menschen erreichen kann, um so Antworten auf schwierige Fragen zu finden, oder über die direkte Kontaktaufnahme mit einer bestimmten Person via E-Mail, Internet-Telefon oder, falls genügend Bandbreite verfügbar ist, über ein Video-Konferenz-System 

  • die gesamte Kommunikation zu archivieren und damit bestimmte Informationen mit entsprechenden Suchfunktionen leicht wiederauffindbar auf dem lokalen Rechner zu speichern 

  • ...

Mit dem Internet und seinen zeit- und ortsunabhängigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten wurde also der wesentliche Grundstein für die effektive Umsetzung des Konstruktivismus gelegt.


Allerdings muß der Lernende, der mit Hilfe des Internets Antworten auf konkrete Fragestellungen finden möchte, über eine grundlegende Netzwerkkompetenz verfügen. 

Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, allgemeine und fachspezifische Quellen zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Viele dieser (traditionellen) Informationsquellen (Fachzeitschriften, Fachdatenbanken, Lexika, Atlanten, Formelsammlungen, Behörden, Verbände, Tageszeitungen, Wochenzeitungen,...) sind mittlerweile online und können so zeit- und ortsunabhängig zur Informationsbeschaffung genutzt werden. Um allerdings auf diesem Wege die gewünschte Information gezielt  suchen und finden zu können, sind entsprechende Kenntnisse notwendig. Das bedeutet, man sollte beispielsweise die betreffenden Suchtechniken zum Abfragen der Datenbanken kennen und vor allem gena wissen, was man eigentlich sucht, um gezielte Suchanfragen stellen zu können. Aber selbst wenn die gesuchte Information genau bekannt ist und man weiß, wo man sie findet, müssen die Antworten auf bestimmte Fragen hinsichtlich dieser Information erst aus den gefundenen Dokumenten (Texte, Tabellen, Bilder,...) herausgefiltert werden. Diese Arbeit kann man sich möglicherweise sparen, wenn man die Kommunikationsdienste des Internets (Diskussions- und Chatforen, Diskussionslisten,...) verwendet und dort versucht, entweder in bereits geschriebenen Beiträgen (Archiv) die Antwort auf die jeweilige Frage zu finden oder selbst Fragen stellt und damit Diskussionen entfacht, um die Antwort gegebenenfalls schrittweise zu erarbeiten. Je präziser dabei die Frage gestellt wird, um so höher ist die Chance auf eine konkrete Antwort. Dies erfordert jedoch neben der Tatsache, daß man genau weiß, welche Information man sucht, auch die Fähigkeit, die dazu notwendigen Fragen möglichst präzise in Worte zu fassen. Während man den technischen Umgang mit den Internetdiensten relativ schnell erlernt, ist das Erarbeiten des Wissens, wie man sich klar und verständlich beim Schreiben ausdrückt, mit einigem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Eine gute Lese- und vor allem Schreibfertigkeit ist aber letztendlich die Voraussetzung für eine effektive Fernkommunikation.

Neben der Fähigkeit, sich die richtigen Fragen zu stellen, um so die entsprechenden Antworten (Informationen) zu finden, ist es auch sehr wichtig, die gefundenen Informationen mit geeigneten Bewertungskriterien auf ihre Richtigkeit bzw. Gültigkeit zu überprüfen. Das bedeutet, die Informationen müssen kritisch hinterfragt werden, beispielsweise, von wem stammt die Information (Experte, Autodidakt, Fachinteressierter,...) und welche Aussagen deuten auf ihre inhaltliche Richtigkeit (Quellenangaben, logischer und durchdachter inhaltlicher Aufbau,...) hin. Die im Internet veröffentlichten Informationen, sei es nun in Form einer Internetseite oder eines Beitrags in einem Diskussionsforum, unterliegen nämlich in der Regel keiner Qualitätskontrolle, so wie das bei den von Verlagen publizierten Büchern der Fall ist.

Ein Problem ganz anderer Art ist die Vielfalt der möglichen Verzweigungen, die den Lernenden dazu verlocken, immer wieder auf neue Seiten zu springen, anstatt sich konzentriert dem Inhalt eines Dokuments zu widmen. Weiterhin ist es notwendig, daß die Informationen gesammelt, organisiert und leicht wiederauffindbar abgespeichert werden können. Dazu können die Lesezeichenfunktionen (Bookmarks, Favoriten,...) der gängigen Web-Browser, die jeweils relevanten Funktionen des Betriebssystems oder auch entsprechende Anwendungsprogramme, beispielsweise Wissensdatenbanken, benutzt werden.

Eine genauere Definition, was unter dem Begriff "Netzwerkkompetenz" verstanden wird, finden Sie in der Antwort zur Frage "Was steckt hinter dem Begriff "Netzwerkkompetenz" und was bedeutet kompetent an Netzwerken teilnehmen ? Bildlink-Pfeil".

Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (die neuen Medien) erfüllen die zwei wichtigsten Forderungen zur praktischen Umsetzung der konstruktivistischen Lehre: Zum einen eröffnen sie dem Lernenden den Zugang zu beliebigen Informationen, die letztendlich die Bausteine sind, mit denen er sein Wissen selbst konstruieren kann, und zum anderen ermöglichen sie die zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit (Fragen stellen und beantworten, diskutieren,...) mit anderen (andere Lernende, Lehrer, Experten, Fachinteressierte,...), die vor allem deswegen von so hoher Bedeutung ist, weil der Lernende nur dadurch, daß er sein selbst konstruiertes Wissen anderen zur Diskussion stellt, eine Rückmeldung auf sein Wissen erhält und so mögliche Fehler erkennen und korrigieren kann.

Eine weitere, vor allem für die Entwicklung effizienter, elektronischer Lerndokumente entscheidende technische Hilfe ist die Hyperlinktechnologie. Mit deren Hilfe ist es beispielsweise möglich, auch komplexe und umfassende Zusammenhänge zwischen Informationen grafisch via Bildlink (Hotspot) darzustellen - also Wissensstrukturen klar und verständlich nachvollziehbar abzubilden (praktisches Beispiel). Die einzelnen Informationen sind dabei für den Leser in ihrem sinngemäßen Zusammenhang mit einem Mausklick erreichbar. Nachdem die jeweilige Information gelesen wurde, kann mit ebenfalls einem Mausklick wieder an die Ausgangsinformation gesprungen werden.

Der Konstruktivismus in Verbindung mit den neuen Medien ermöglicht ein betreutes Lernen, bei dem der Lernende entscheidend mitbestimmen kann, wie, wann, wo und was er lernen möchte. 

Gerade das Internet zeigt, daß offensichtlich viele Menschen daran interessiert sind, sich Wissen durch die aktive und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit Informationen und den so gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen anzueignen und nicht ausschließlich das von einem einzelnen Experten vorgegebene Wissen reproduzieren wollen. 

Ein praktisches Beispiel, das diese Behauptung bestätigt, sind von Experten betreute Themenportale, wie beispielsweise die inzwischen nicht mehr existierenden Angebote von Meome.de oder Clickfish.com. Diese Themenportale enthielten die vom betreffenden Experten vorgegebenen Inhalte, etwa von ihm erstellte Artikel und kommentierte Links. Weiterhin standen die Experten dem Anwender für spezielle Fragen als persönlicher Ansprechpartner entweder per E-Mail oder in einem Webforum zur Verfügung. Wie das relativ schnelle Verschwinden von Clickfish.com und ähnlichen Internetangeboten und die starke Reduzierung der Aktivitäten von Meome.de (gehört mittlerweile zu Freenet.de | Stand: 06/2005) gezeigt haben, scheinen diese von Experten betreuten Themenportale bei den Anwendern keinen allzu großen Anklang zu finden. 

Ganz anders sieht es bei Experten-Netzwerken wie Wer-weiss-was.de aus. Dieses Internetangebot erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, da es dem Anwender seine Freiheiten läßt (die Inhalte werden beispielsweise nicht von einem bestimmten Experten vorgegeben) und die Möglichkeit gibt, sein Wissen weitestgehend selbst zu konstruieren (das offene Teilen von Wissen ist selbstverständlich).

Ähnliches kann man bei den Unternehmen und Behörden feststellen; hier wird das Wissen unter den Mitarbeitern/Staatsbediensteten nur dann wirklich offen geteilt werden, wenn die notwendigen Freiheiten (sehr flache, am besten gar keine Hierarchien, Fehler tolerieren, Meinungsfreiheit, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen,...) und die Möglichkeiten geschaffen werden, das eigene Wissen weitestgehend selbst und in Zusammenarbeit mit anderen zu konstruieren (freier Zugang zum Internet und damit zu den jeweils benötigten Informationen, entsprechende Schulungen um sich die hierfür erforderliche Netzwerkkompetenz anzueignen,...).

Zusammenfassung: 

Die praktische Umsetzung der konstruktivistischen Lehre trainiert folgende Fähigkeiten des Lernenden:

  • das Lernen lernen
  • sich selbst zum Lernen motivieren können
  • selbstgesteuert, also aus eigenem Antrieb heraus Wissenslücken, Probleme und Fehler zu erkennen und sich die notwendigen Informationen zur Konstruktion des fehlenden Wissens, zur Lösung der Probleme und zur Korrektur der Fehler schnell und gezielt aus dem Internet zu beschaffen; das trainiert auch die Fähigkeit, sich die dazu notwendigen Fragen zu stellen

    Was damit gemeint ist, sollen die nachfolgenden Beispiele erklären: 

    Angenommen, jemand sitzt gerade vor dem Fernseher, sieht sich einen interessanten medizinischen Bericht zum Thema "Magnetfeldtherapie" an und erfährt dabei, daß diese Therapie auch seine gesundheitlichen Beschwerden lindern oder gar beseitigen könnte. Da er nun einige positive Dinge über diese Therapieform gehört hat, sucht er nun selbst nach Wegen, um vor allem auch kritische Berichte und Informationen darüber zu erhalten und eine Antwort auf weitere für ihn wichtige Fragen zu finden.

    Ein anderer stößt beim Lesen verschiedener Tages- und Wochenzeitungen immer wieder auf Artikel zu einem bestimmten Thema, beispielsweise über den Wandel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Dabei begreift er mit der Zeit, daß dieser gesellschaftliche Wandel auch eine sehr große Bedeutung für ihn und sein alltägliches Leben hat. Um die Auswirkungen dieser Veränderung für sich selbst und andere in möglichst positive Bahnen zu lenken, versucht er, sich umfassend darüber zu informieren und diskutiert mit anderen, die den bevorstehenden Wandel ebenfalls erkannt haben.

  • das eigene Wissen mit anderen offen zu teilen, denn nur durch die konstruktive Zusammenarbeit mit anderen können möglicherweise falsch verstandene Inhalte des selbst konstruierten Wissens erkannt und korrigiert und das vorhandene Wissen bestmöglichst erweitert werden

    Diese Fähigkeit ist im Grunde bei jedem vorhanden, muß aber bei vielen erst zutage gefördert werden. Das bedeutet, eventuell vorhandene Zweifel und Ängste müssen abgebaut und die dafür notwendigen Umgebungsbedingungen (freie Meinungsäußerung ohne mögliche Konsequenzen, Fehler müssen toleriert bzw. als Chance begriffen werden,...) geschaffen werden. Gerade die Anonymität des Internets bietet gute Möglichkeiten dazu, aktiv an der Beseitigung der häufig unnötigen Zweifel und Ängste, mit anderen sein Wissen offen zu teilen, zu arbeiten. 

  • sich mit Informationen aktiv auseinander zu setzen

  • die neuen Medien als Problemlösungs- und Wissensquelle kompetent nutzen zu können 

  • den gesamten Lernprozeß in hohem Maße selbst zu organisieren

    Folgende Internetadressen können Ihnen helfen, Ihren persönlichen Lerntyp kennenzulernen:

    Lernanalyse der Medi-Learn.net GbR


    Medi-learn.de - Lernanalyse - das Lernen lernen 1

    .

    .

    .

    Medi-learn.de - Lernanalyse - das Lernen lernen 2

    Abb. Medi-learn.de - Lernanalyse - Fragen 


    Medi-learn.de - Lernanalyse - das Lernen lernen

    Abb. Medi-learn.de - Lernanalyse - Antworten


    http://till.schnupp.net/honey-mumfort/, die Lerntypanalyse nach Honey-Mumfort, die besonders gut für Menschen geeignet ist, die bereits mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und sich weiterbilden möchten

    http://wwwuser.gwdg.de/~hhaller/KOLB.doc, Lerntypentest nach David Kolb, der davon ausgeht, daß Lernen immer auf Erfahrungen beruht, also zumindest der erwachsene Lernende immer versucht, den Lernstoff mit bereits vorhandenem Wissen und bereits vorhandenen Fähigkeiten zu vergleichen

    Universität des Saarlandes Dr. Paulus (Online-Test in Kurz- oder Langform), http://virtual-teacher....

    Lerntypentest Studienkreis GfM mbH, www.studienkreis.de/zielgruppen_...

    Gemeinnütziger Verein für berufliche Weiterbildung e.V Hamburg, www.berufliche-weiterbildung-hh.de/...

    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, www1.ku-eichstaett.de/PPF/PDMueller/...

    Grundig-Akademie für Wirtschaft und Technik gemeinnützige Stiftung e.V., www.grundig-akademie.de/projekte/...

    Lerntypentest Schuleplus, www.schuleplus.de/oberstufe/...

    Pädagogisches Institut der Stadt Wien (PDF-Download), www.pi-wien.at/interplus/lerntypentest.pdf

    Lerndiagnose von cogni.net, der Gesellschaft für Lernmedien mbH (links "Lerndiagnose" wählen), www.cogni.net/LernTrainerPro/ie_index.html

    virtuelle Lernumgebung von  Prof. Dr. Günter Schmitt und Ansgar Plassmann (Universität Essen) zur "Lernpsychologie", www.lern-psychologie.de/

  • ...

Die praktische Umsetzung der konstruktivistischen Lehre trainiert folgende Fähigkeiten des Lehrenden (bei betreutem Lernen):

  • den Lernenden dazu zu motivieren, aus eigenem Antrieb heraus und gerne zu lernen

  • sich intensiv mit dem Wesen eines Menschen auseinander zu setzen, um so möglichst viel über die beim Lernenden vorhandenen Informationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die für das zu konstruierende Wissen erforderlich sind, zu erfahren 

  • den Lernenden intensiv und individuell zu betreuen und ein echtes Interesse an dessen persönlichem Lernerfolg zu zeigen, denn nur so kann der Lehrende den Lernenden optimal bei der Konstruktion seines Wissens unterstützen 

    Hinweis
    Das bedeutet, der Lehrende findet einen Mittelweg, um den Lernenden nicht einerseits durch zu wenig Anleitung, Beratung und Hilfestellung zu überfordern und ihn andererseits nicht durch zu massive Belehrung zu unterfordern bzw. durch eine übermäßige Kontrolle zu demotivieren.

  • die bereits beim Lernenden genannten Fähigkeiten

  • ...

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© Martin Glogger
www.onlinetechniker.de

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die artgerechte Umgebung wo sich Menschen bestmöglich entfalten können

Abb. die artgerechte Umgebung wo sich Menschen bestmöglich entfalten können - demonstriert durch einen Baum, der nach unten mit seinen Wurzeln fest im Boden verankert ist und nach oben seine Äste in den Himmel streckt

 

 

 

 

 

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