direkte Demokratie, Volksherrschaft, Volksentscheide, Bürgerentscheide


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direkte Demokratie

 

Im Rahmen dieser Open-Source-Projektidee soll eine Internetplattform entstehen, mit der Volks- und Bürgerentscheide praktisch durchgeführt werden können.


www.Netzwerkvolksentscheid.de

Gegen die vielen Mängel, der repräsentativen Demokratie, gibt es nur eine langfristige Lösung - eine echte Volkherrschaft im Rahmen einer direkten Demokratie. Damit diese aber nicht eine Fortsetzung, der jetzigen Parteien-Politik wird, die von Interessengruppen gesteuert ist, brauchen wir entsprechend gebildete Menschen. 

Ganz wichtig dabei ist eine grundlegende Netzwerkkompetenz, insbesondere aber:

  • eigene Vorstellungen, Ziele, Urteile, Wege, Meinungen, Überzeugungen und Interessen entwickeln, klar und verständlich formulieren und vor anderen angemessen vertreten (praktisches Beispiel)
  • die innere Bereitschaft, für das eigene Denken, Entscheiden und Handeln die volle Verantwortung zu übernehmen und zwar nicht nur im Beruf um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten, sondern auch für die Gesellschaft
  • die Kompetenz sich nicht oder nur sehr schwer von anderen, beispielsweise durch die Massenmedien, manipulieren zu lassen, denn nur so kann der betreffende Mensch bestmöglich entscheiden, was ihm selbst und auch dem Allgemeinwohl dient
  • die Fähigkeit konstruktiv an Diskussionen teilzunehmen,
  • die Fähigkeit klar und verständlich zu schreiben,
  • den festen Willen konstruktiv zu kritisieren und zu bewerten,
  • die innere Bereitschaft dem anderen genau zuhören bzw. die Beiträge genau zu lesen und so die Sichtweise des, anderen verstehen zu lernen
  • ...

Das Ganze lernt man am Besten in der Praxis, beispielsweise durch die aktive Teilnahme an der nachfolgend näher beschriebenen Entscheidungsplattform.

Inhaltsverzeichnis:

Falls Sie sich lieber in aller Ruhe offline über die hier beschriebene Projektidee informieren wollen, so können Sie das entsprechende PDF-Dokument zum Ausdrucken und Offline-Lesen herunterladen

Zielgruppe Bildlink-Pfeil

An dem Open-Source-Projekt können sich alle beteiligen, die an einem politischen System interessiert sind, bei dem wir alle wesentlich mehr Mitspracherecht haben als bisher, und die sich ein wirtschaftliches System wünschen, das unsere natürlichen Ressourcen schont und bei dem wir unsere eigenen Ressourcen, also unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte, bestmöglich entfalten können

Das Projekt richtet sich also an mündige Menschen, die nicht länger die Verantwortung für Entscheidungen tragen möchten, die andere (in der Regel hinter verschlossenen Türen) an ihrer Stelle getroffen haben, an Menschen also, die sich nicht nur als Teil einer Familie, sondern auch als Teil einer Gesellschaft begreifen und deshalb erkannt haben, daß nur diejenigen die Gesellschaft in ihrem Sinne beeinflussen können, die sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen. Dieser Einsatz geht weit über das ausschließliche Bezahlen von Steuern und Sozialabgaben hinaus und erfordert von dem betreffenden Menschen die innere Bereitschaft und die Kompetenzen (Stichwort: Netzwerkkompetenz), sich gemeinsam mit den anderen Entscheidungsteilnehmern (via Internet) in die jeweils für die Entscheidung relevanten Themen-/Fachgebiete einzuarbeiten und letztendlich auch die Verantwortung für die getroffene Entscheidung zu übernehmen.

Ein Open-Source-Projekt wird nicht von einigen wenigen Experten getragen, sondern von allen, die etwas Sinnvolles beizutragen haben, sei es:

  • der Wunsch eines Anwenders, die Internetplattform um eine bestimmte Funktion zu erweitern

  • die Idee eines Entwicklers, wie man eine bestimmte Funktion realisieren kann

  • das praktische Testen der Internetplattform, um mögliche Fehler zu finden und diese den Entwicklern mitzuteilen

  • die Idee eines Web-Designers für die optimale Gestaltung der Benutzeroberfläche

  • die Begabung, Sachverhalte klar und verständlich zu beschreiben, um so eine optimale Bedienungsanleitung für die Internetplattform zu erstellen

  • die Mund-zu-Mund-Propaganda, um die Idee unserer gemeinsamen Internetplattform weiter zu verbreiten und so noch viele weitere Handlungswillige zu finden

  •  ...

Die Grundlage des Netzwerks ist, daß alle Teilnehmer motiviert sind, weil sie ihr gemeinsames Ziel kennen, den Weg wissen, wie sie das Ziel erreichen können und davon überzeugt sind, daß es sich lohnt, das Ziel zu erreichen. 

Dieses gemeinsame Ziel ist, die jeweils bestmögliche Lösung für das gerade anstehende Problem zu finden. Der Weg ist die konstruktive Zusammenarbeit der betreffenden Teilnehmer, die wiederum auf offenem und ehrlichem Wissensaustausch, gegenseitiger Anerkennung und dem Gefühl beruht, daß dem einzelnen Teilnehmer die Zusammenarbeit Freude macht. Die Belohnung für diejenigen, die später aktiv an den Entscheidungen teilnehmen, ist, daß sie die Entscheidung in ihrem Sinne mit beeinflussen können und nicht die Entscheidungen wie bisher einer Minderheit überlassen müssen. 

Dieses Netzwerk und die dahinterstehende technische Plattform ermöglichen es schließlich, Bürger- und auch Volksentscheide durchzuführen, so wie ich sie grob in meinem Buch und auch nachfolgend noch einmal beschreibe.

Während die Volksentscheide auf der Hauptplattform durchgeführt werden, können die Bürgerentscheide über die jeweiligen Internetangebote der Städte und Gemeinden stattfinden. Dazu muß die gemeinsam entwickelte technische Plattform nur in die Internetauftritte aller Städte und Gemeinden integriert werden. 

Während die Internetplattform - vom technischen Stand aus betrachtet - bereits heute von begabten und leidenschaftlichen Programmierern mit einem entsprechenden Fach- und Erfahrungswissen entwickelt werden könnte, wird die große Meisterleistung, die Sie gemeinsam vollbringen, die sein, daß Sie es schaffen, ein Netzwerk von mündigen Menschen aufzubauen, die konstruktiv zusammenarbeiten, weil sie ein gemeinsames Ziel erreichen wollen.

Haben Sie keine Angst, beispielsweise vor der Kritik Ihrer Mitmenschen, die meist das Ergebnis tiefsitzender Ängste und Zweifel ist. Wenn Sie dieses Projekt sinnvoll finden, Ihnen Ihr inneres Gefühl sagt, daß Ihnen die Mitarbeit Spaß machen könnte und Sie sich deshalb gerne einbringen möchten, dann tun Sie das. Machen Sie wahr, wovon Sie träumen.

Indem Sie sich aktiv an dem Projekt beteiligen, Ihre Ideen einbringen und gemeinsam mit anderen umsetzen, tun Sie viel mehr als die vielen anderen, die nur jammern und darauf warten, daß die anderen schon etwas tun werden. Diesmal wird es aber nicht so sein, daß die Mehrheit nur solange warten muß, bis sich mutige und tatkräftige Menschen finden, die an ihrer Stelle die gesellschaftlichen Probleme lösen; warum das so ist, können Sie verstehen, wenn Sie mein Buch gelesen haben. 

Sie können nicht scheitern, sondern nur Ihre Persönlichkeit weiterentwickeln, da Sie auf jeden Fall etwas Sinnvolles tun. Sie nutzen Ihre Zeit, um aktiv an einer Umgebung zu arbeiten, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen können. 

Bedenken Sie auch, daß der Wandel von einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft, wenn er erfolgreich sein soll, eine Änderung Ihrer bisherigen Einstellung und Ihres bisherigen Verhaltens voraussetzt. Die aktive Mitarbeit an diesem oder anderen, diesen Wandel fördernden Projekten wird Ihnen dabei helfen, sich auf das Neue einzustellen. 

Das bedeutet im Klartext: Während Sie im Rahmen dieses Projekts bereits an diesen Änderungen aktiv arbeiten und sich weiterentwickeln, sitzt der andere noch zu Hause und muß sich mit negativen Gedanken auseinandersetzen (den Problemen und nicht den Lösungen) oder sich selbst belügen, um die Probleme zu verdrängen, ohne daß diese Anstrengungen ihn und natürlich uns alle auch nur einen Schritt weiterbringen.

Kurzbeschreibung Bildlink-Pfeil

Die Idee:

Im Rahmen eines Open-Source-Projekts soll eine Internetplattform entstehen, mit der Volks- und Bürgerentscheide praktisch durchgeführt werden können.


Demo zu dieser Internetplattform

Diese Internetplattform zur Realisierung einer direkten Demokratie (Volksherrschaft) können Sie sich besser vorstellen, wenn Sie sich die nachfolgende Demo ansehen.

Demo online abspielen: flash-Version | Demo downloaden: exe-Version

Dauer: 20:52 Min.
Dateigröße: 3,26 MByte

 


Praxisnahe Beschreibung der Idee anhand eines Szenarios: 

Das folgende Szenario soll Ihnen demonstrieren, wie mündige Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen, aktiv an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen und damit selbst ihre Zukunft bestimmen können

Der zentrale Ort, an dem alle (die Bürger, die Experten und die Politiker) zusammenkommen, ist die für diese Aufgabe im Rahmen des hier beschriebenen Open-Source-Projekts zu entwickelnde Internetplattform, über die alle, die eine entsprechende Netzwerkkompetenz haben, mit ihrem Computer mit Internetzugang zeit- und ortsunabhängig an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen können. 

Diese Plattform wird von der Allgemeinheit über Steuermittel finanziert und von entsprechenden Experten gemeinsam mit den mündigen Menschen aus der Bevölkerung betrieben, die das als ihre Lebensaufgabe betrachten. 

Im Mittelpunkt steht die persönliche Startseite, über die der Entscheidungsteilnehmer von zentraler Stelle aus auf die gerade anstehenden Entscheidungen und die jeweils benötigten Informationen und Dienste zugreifen kann.

Jeder Entscheidung geht eine mehrere Monate andauernde Diskussion voran, im Rahmen derer sich die jeweiligen Entscheidungsteilnehmer, das für die Entscheidung notwendige Wissen aneignen. Die genaue Diskussionszeit ist natürlich auch abhängig von der jeweiligen Entscheidung.

Die jeweils an der Entscheidung interessierten Bürger, die Experten und die betreffenden Politiker tragen dabei die relevanten Informationen/Informationsquellen zusammen und speichern sie in einem entsprechenden Wiki-Dokument bzw. mit Hilfe einer entsprechenden Internetquellensammlung (praktisches Beispiel) für alle leicht wiederauffindbar (themen-/aufgabenorientiert) auf der Plattform ab. 

Das Wiki-Dokument könnte beispielsweise so strukturiert sein.

Als Handlungsanleitung für den Aufbau der entsprechenden Internetquellensammlung könnte beispielsweise die von mir dafür entwickelte "Methode" und auch allgemeine Suchkataloge dienen, wie beispielsweise das Open Directory Project DMOZ (http://dmoz.org/World/Deutsch), an dem weltweit über 50.000 freiwillige Redakteure arbeiten. Ein weiteres Internetangebot, das als Mustervorlage genutzt werden könnte, wäre die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" (http://de.wikipedia.org), bei der ebenfalls Freiwillige aus aller Welt die jeweils relevanten Informationen zu den unterschiedlichsten Begriffen und Themen zusammentragen. 

In entsprechenden Diskussionsforen können alle an der Entscheidung Beteiligten über die gemeinsam gesammelten Informationen, die als Entscheidungs- und Begründungsgrundlage dienen, diskutieren, zu nicht verständlichen Inhalten Fragen stellen, selbst Fragen beantworten, eigene Ideen einbringen, über deren praktische Umsetzung diskutieren und ganz allgemein Meinungen, Erfahrungen und beliebige Informationen austauschen und so im Laufe der Zeit ihr Entscheidungswissen gemeinsam mit den anderen Netzwerk-Teilnehmern konstruieren und so letztendlich anhand von Fakten sachlich begründbare Entscheidungen treffen

Über eine entsprechende Kontaktdatenbank (Teilnehmerliste) können die Entscheidungsteilnehmer schnell und gezielt miteinander in Kontakt treten und auch erfahren, mit wem sie es zu tun haben. 

Mit Hilfe von Chatforen können Unklarheiten durch sofortige Rückfragen beseitigt und so auch komplexere Sachverhalte gemeinsam erschlossen werden, was bei den Diskussionsforen nicht so einfach möglich ist. 

Hier bei den Diskussions- und Chatforen kommen die Fähigkeiten der Politiker zum Einsatz, indem sie die Kommunikation konstruktiv moderieren und damit den Kommunikationsprozeß auf ein hohes Qualitätsniveau bringen bzw. dort halten. 

Mit einem gemeinsamen Termin- und Aufgabenplaner können online die Termine für gemeinsame Treffen (z. B. in Chatforen) geplant und festgelegt werden, wer bis wann welche Aufgaben ausführt.

Um die Qualität der Beiträge auf hohem Niveau zu halten, sollte zusätzlich ein entsprechendes Online-Bewertungssystem eingesetzt werden, mit dessen Hilfe jeder jeden bewerten kann. Diese demokratische Bewertung ist wesentlich gerechter als Einzelbewertungen, bei denen häufig auch subjektive und nicht ausschließlich objektive Bewertungskriterien eine Rolle spielen. 

Voraussetzung hierfür ist allerdings die elektronische Signatur, die jeder Netzwerk-Teilnehmer haben muß und mit der im Zweifelsfalle jeder eindeutig identifizierbar ist. Natürlich kann man an den Entscheidungen mit dem richtigen Namen oder auch mit einem Pseudonym teilnehmen, aber letztendlich muß jede Bewertung und jede Entscheidung auf eine ganz bestimmte Person zurückgeführt werden können - jeder muß schließlich verbindlich zu seiner Entscheidung und zu seiner Bewertung der Beiträge anderer stehen

Praktische Beispiele, die als Mustervorlage für das Bewertungssystem dienen könnten, findet man bei virtuellen Verbrauchergemeinschaften wie Ciao (www.ciao.de) oder Dooyoo (www.dooyoo.de), wo die Mitglieder die Erfahrungsberichte der jeweils anderen bewerten können, und bei virtuellen Marktplätzen wie Ebay (www.ebay.de) oder Atrada (www.atrada.de), wo die Käufer die Verkäufer und umgekehrt bewerten können.

Diejenigen, die, erkennbar an ihrer Beitrags-Historie, intensiv mit konstruktiven Beiträgen an den Diskussionen teilgenommen, andere konstruktiv bewertet und selbst keine berechtigten negativen Bewertungen erhalten haben, können schließlich an der Entscheidung teilnehmen. Jeder Teilnehmer muß dabei klar und verständlich begründen, warum er so und nicht anders entschieden hat.

Die gemeinsamen Entscheidungen könnten nach dem Mehrheitsprinzip (2/3-Mehrheit) getroffen werden, wird diese Mehrheit nicht erreicht (z. B. Stimmengleichheit), so wird erneut beraten und abgestimmt, bis eine Mehrheits-Entscheidung zustande gekommen ist. 

Nichts wird hinter verschlossenen Türen diskutiert und entschieden, der gesamte Entscheidungsprozeß (die Diskussion im Vorfeld, die gesamte Entscheidung und die kollektive Begründung,...) ist transparent, sowohl für die Entscheidungsteilnehmer als auch für passive Zuschauer.

Wie könnte ein gerechtes, demokratisches Bewertungssystem konkret aussehen ?

direkte Demokratie anstatt repräsentative Demokratie - mündiger Mensch
Die vorhergehende Beschreibung ist nur ein Ausschnitt aus der gesamten Beschreibung des Konzepts für die Internetplattform bzw. die Gestaltung einer Informationsgesellschaft. Die Beschreibung des gesamten Konzepts finden Sie in meinem Buch.

Natürlich ist auch das Buch nur eine grobe Beschreibung des gesamten Konzepts. Die Leistung, um viele Detail-Probleme zu lösen und um diese Lösungen in die Tat umzusetzen, muß von den Handlungswilligen unserer Gesellschaft erst noch erbracht werden. Diese sind dann letztendlich die Architekten für unsere gemeinsame Internetplattform bzw. die Gestalter unserer neuen Gesellschaft. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen. 

Viele Detailprobleme müssen noch gelöst werden; um die Lösungen zu finden und vor allem sie dann auch in die Tat umzusetzen, müssen die Handlungswilligen unserer Gesellschaft eine Menge leisten.


Für die Realisierung der Internetplattform zur praktischen Durchführung von Volks- und Bürgerentscheiden müssen folgende Grundbedingungen erfüllt sein:

  • Eine Manipulation der Entscheidungsprozesse muß weitestgehend ausgeschlossen sein. 

    Dies kann unter anderem durch ein auf die Internetplattform abgestimmtes Sicherheitskonzept erreicht werden, mit dem gewährleistet werden soll, daß:

    • auf die auf der Internetplattform erzeugten Daten/Informationen nur berechtigte Personen zugreifen können (Vertraulichkeit)

    • die von den Entscheidungsteilnehmern via Internet versendeten Daten und Informationen unversehrt und unverändert beim betreffenden Internet-Server ankommen und umgekehrt (Integrität bzw. Unversehrtheit)

    • die bei einer Kommunikation ausgetauschten Daten und Informationen verläßlich und zu einem späteren Zeitpunkt nachweisbar eindeutig den Personen zugeordnet werden können, von denen sie erzeugt, empfangen und versendet wurden (Identifikation und Authentisierung)

    • der Zugriff auf die gerade benötigten Daten/Informationen jederzeit möglich ist (Verfügbarkeit)

  • Nicht zuletzt können alle interessierten und fachkundigen Anwender den Code im Detail nach möglichen Sicherheitslücken überprüfen, da der Quellcode bei Open-Source-Projekten allen zugänglich ist. Außerdem kann so bestmöglichst verhindert werden, daß die Internetplattform bzw. die jeweils relevanten Methoden gezielt manipuliert werden.

  • Die Funktions- und Arbeitsweise der Internetplattform ist für den Benutzer so transparent wie möglich.

  • Die Internetplattform muß auf hersteller-unabhängigen Technologien basieren. 

  • Die personenbezogenen Daten und das Nutzerprofil der Teilnehmer sind ausreichend geschützt (Verschlüsselung und Signierung,...). 


Konkurrenzprodukte und Basistechnologien für die Internetplattform

Bevor man ein eigenes Produkt mühsam entwickelt, ist es natürlich sinnvoll, zu überprüfen, ob es nicht schon ein fertiges Produkt, das den grundsätzlichen Anforderungen genügt, zu mieten bzw. zu kaufen gibt. Möglicherweise kann dieses Produkt dann als Basis für die Internetplattform dienen und durch entsprechende Verbesserungen und Ergänzungen an die jeweiligen Vorstellungen angepaßt werden. 

Bereits vorhandene Technologien (Weblog-Systeme, Webforen, Bewertungssysteme, Umfragen, Dokumentenablage, ...) sollten soweit wie möglich in die Internetplattform integriert und genutzt werden. 

Das Konzept für die Plattform sollte so ausgelegt werden, daß neue Technologien ergänzend integriert und veraltete einfach entfernt werden können. 

Die Auswahl und Entscheidung für ganz bestimmte Technologien wurde noch nicht getroffen. Das bedeutet, daß bisher auch keine entsprechenden Spezifikationen oder Dokumentationen von Software- und Hardware-Herstellern oder anderen Organisationen vorliegen.

Eine mögliche Basistechnologie zur Umsetzung der Internetplattform ist das im Rahmen eines Open-Source-Projekts entwickelte Content-Management-System "Drupal". Mit diesem System habe ich auf einer LAMP-Umgebung einen Prototypen der Internetplattform entwickelt. 

Inzwischen bin ich auf eine interessante Internetplattform gestossen, die als technische Grundlage für die hier beschriebene Entscheidungsplattform dienen könnte. Das Ganze nennt sich echo "Demokratie zum Mitmachen" und wurde von Laszlo Papp und Jan Linhart gegründet.


Bei einer Recherche nach relevanten Projekten (Stand: April 2005) konnte ich das von der Europäischen Union in Auftrag gegebene Projekt "eVote" (www.instore.gr/evote) finden, mit dem das Ziel verfolgt wird, Wahlen online durchzuführen. Ein weiteres, ebenfalls von der EU in Auftrag gegebenes Projekt war "Webocracy" (www.webocrat.org/project-partners.html), das die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern der öffentlichen Verwaltung durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verbessern soll. Beurteilen Sie selbst die Ernsthaftigkeit dieser Projekte.


Layout der Benutzeroberfläche

Es steht noch nicht konkret fest, wie die Benutzeroberfläche der Internetplattform aussehen soll. Einige Ideen, die zur endgültigen Gestaltung der Benutzeroberfläche beitragen könnten, sind das für den Prototypen verwendete Template und die von mir grob skizzierte persönliche Einstiegsseite für die aktive Teilnahme an den Entscheidungen und die mögliche Darstellung der nach Themen/Aufgaben sortierten Informationen, die letztendlich als Entscheidungsgrundlage dienen sollen.

Die endgültige Benutzeroberfläche der Internetplattform soll erst nach und nach, entsprechend den Vorstellungen des Entwickler-Netzwerks, konstruiert werden.


Wie können meine Produkte und Dienste beim Aufbau und der Weiterentwicklung der Internetplattform helfen ?

Das Buch soll Sie dazu motivieren, aktiv an dem Open-Source-Projekt zur Entwicklung der Internetplattform mitzumachen. In dem Buch beschreibe ich grob den Bauplan für eine Umgebung (Gesellschaft), in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können. Hierzu gehört unbedingt auch die Möglichkeit, daß sich alle Teilnehmer der Gesellschaft, die das möchten, an den politischen Entscheidungen aktiv beteiligen können und nicht nur, wie bisher, eine kleine Minderheit. Die Internetplattform schafft die technische Grundlage dafür, daß eine große Menge an mündigen Menschen weitestgehend zeit- und ortsunabhängig an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen kann. 

Außer den Technologien (die Internetplattform) brauchen wir unbedingt mündige Menschen, die diese Technologien kompetent anwenden können. Beim Aufbau dieser Kompetenzen will ich Ihnen mit meinem Lehr-/Lernkonzept ( Download) und meinem Lehrgang wie folgt helfen:

Es geht bei diesem Open-Source-Projekt darum, zuerst die gemeinsame Lernumgebung (Download) als technische Grundlage zu entwickeln und dann mit Hilfe dieser Plattform ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen. Dabei werden sich viele Fragen auftun, auf die Antworten gefunden werden müssen. Sie werden sich mit vielen Einzelinformationen aktiv auseinandersetzen und mit Hilfe dieser Informationen schließlich das jeweilige Wissen zur Beantwortung der Frage konstruieren. Sie werden gemeinsam mit den anderen Netzwerkteilnehmern diskutieren, Probleme erkennen und beschreiben und Sie werden gemeinsam Lösungen für diese Probleme erarbeiten.

Die genannten Aufgaben kann derjenige bestmöglich erfüllen, der sein Bestes (seine Kreativität, seine besonderen Fähigkeiten, sein Fach- und Erfahrungswissen,...) gibt und der sich autodidaktisch in beliebige Themen-/Fachgebiete einarbeiten und ganz allgemein effektiv Probleme lösen kann.

Daß Sie Ihr Bestes geben, dazu möchte ich Sie mit meinem Buch motivieren. Das Lehr-/Lernkonzept soll Ihnen als Anleitung dazu dienen, wie Sie sich mit Hilfe des Internets autodidaktisch in beliebige Themen-/Fachgebiete einarbeiten und effektiv Probleme lösen können. Der Lehrgang führt Sie durch die vielfältigen im Internet angebotenen Dienste und Sie lernen, wie Sie die für Sie relevanten Internetangebote kompetent als individuelle Problemlösungs- und Wissensquelle nutzen können. Die grundlegende Netzwerkkompetenz, die Sie sich im Rahmen des Lehrgangs aneignen, ermöglicht es Ihnen, schnell und gezielt Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

Meine Produkte und Dienste werden im Laufe der Zeit weitere wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse liefern, die in die Entwicklung der Internetplattform mit einfließen können. 

Nutzen Bildlink-Pfeil

Diese Entscheidungsplattform nützt allen, die: 

  • langfristig einfach keine Lust mehr haben, mit Ihren Steuergeldern und Ihrem Vermögen (Stichwort: schleichende Inflation) die Verantwortung für die Fehlentscheidungen einer Minderheit zu übernehmen, wie das beispielsweise bei der aktuellen Finanzkrise der Fall ist

  • den tiefen Wunsch haben, selbst im Rahmen einer direkten Demokratie, an politischen Entscheidungen, die Ihr Wohl und das Wohl Ihrer Kinder betreffen, teilzunehmen

  • ihre Hoffnungen auf eine gute Zukunft bzw. Ihr Schicksal nicht in die Hände von irgendwelchen Konzernen und Regierungen legen, sondern selbst dazu beitragen möchten, diese Welt, in der wir leben, ein wenig zu verbessern

  • ...

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Mit Hilfe der hier beschriebenen Internetplattform können mündige Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können, schließlich gemeinsam mit den jeweiligen Experten und Politikern (Moderatoren) aktiv an den politischen Entscheidungen mitwirken und damit gewährleisten, daß die Entscheidungsprozesse für die jeweils interessierte Öffentlichkeit transparent und die letztendlichen Entscheidungen bestmöglich auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sind.

Durch die aktive Teilnahme an den Entscheidungsprozessen sorgt der mündige Mensch für deren Transparenz und schafft so durch sein Verhalten die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, die den Volkswillen bestmöglichst wiederspiegelt (direkte Demokratie anstatt repräsentative Demokratie).

Das hat den Vorteil, daß Sie durch Ihre Entscheidung aktiv Ihre Umgebung mitgestalten können und nicht tatenlos zusehen müssen, wie einige Wenige (durch Eigeninteressen geleitet und von Fremdinteressen angetrieben) politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen, die hinterher von vielen (obwohl sie die Entscheidung nicht befürworten) getragen werden müssen. 

Ein Motivationsgrund für den besonders engagierten Einsatz des Einzelnen bei der Teilnahme am gemeinsamen Entscheidungsprozeß wäre der, daß es ihm so am besten gelingen kann, möglichst viele Mitmenschen von seiner Lösung zu überzeugen und damit die Ergebnisse seiner Denkarbeit gemeinsam mit anderen zu realisieren.

 

 

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Re: Open Source Projekt - Entscheidungsplattform

Das ist wirklich eine tolle Idee. Ich hoffe daß die bald realisiert wird.

Re: direkte Demokratie, Volksherrschaft, Volksentscheide, ...

Hallo Herr Glogger,

wie ist der aktuelle Stand bzgl. der Internetplattform?

Besten Gruß
Michael Poost

Re: direkte Demokratie, Volksherrschaft, Volksentscheide, ...

Hallo Michael,

das Ganze steckt noch ganz tief in den Kinderschuhen. Was fehlt sind engagierte, fähige und kreative Mitmacher.

Wenn du Lust hast mitzumachen, dann schreib mir eine kurze eMail mit folgenden Angaben:

Deine e-Mailadresse 

die Aufgabe, die du mit Freude und kompetent erfüllen kannst:

  • programmieren
  • dokumentieren
  • testen 

evtl. Nachweise über deine praktischen Erfahrungen 

Besonders wertvoll sind hier natürlich Links zu Open-Source-Projekten, die du gemeinsam mit anderen realisierst bzw. bereits realisiert hast.

Ich werde dich dann in eine Teilnehmerliste eintragen und dir die Adresse und das Passwort für den Zugang zu dieser Liste mitteilen.

Viele Grüsse

Martin

Re: direkte Demokratie, Volksherrschaft, Volksentscheide, ...

Einfach vernetzen mit
www.metagovernment.org (englischsprachige und wahrscheinlich älteste im Netz existierende Community zum Thema)
blog.liqd.net (noch sehr junge, aber deutschsprachiger kleiner Verein der alle Projekte und Ideen für solche Plattformen fördern möchte.)

Re: direkte Demokratie, Volksherrschaft, Volksentscheide, ...

Danke für den Tipp :-)

Re: Petition "Für die Einführung von Volksentscheiden..."

Danke für den Tipp :-)

habe die Petition unterzeichnet und den Autor angeschrieben, ob er Interesse an der Realisierung der Entscheidungsplattform hat ...

bin gespannt was er dazu meint

 

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