Wer kann autodidaktisch lernen ? 

 

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In diesem Artikel möchte ich darüber nachdenken, welches wohl die wichtigsten Fähigkeiten eines Autodidakten sind. Was muss ein Mensch können, der sich selbst hochwertiges Wissen aneignen kann ?

Ganz allgemein, kennt jemand der autodidaktisch lernen kann, die Lernmethoden und die Gestaltung der Lerninhalte, mit denen er am effektivsten lernen kann.

Er weiss warum er lernt. Er kann beschreiben, warum es sich für ihn lohnt, die jeweiligen Lernziele zu erreichen.

Er kann die Möglichkeiten, die das Internet uns zum Lernen bietet, optimal nutzen.

Da auch die besten Autodidakten der Welt sich nicht alles merken können, wissen sie, wie sie ihre Lerngeschichte in einem Lernportfolio dokumentieren können.

Nicht zuletzt wissen Autodidakten, wie sie das Lernen mit ihren ganz eigenen Alltagsroutinen, verbinden können.

 

Wer das alles noch nicht kann, aber gerne lernen möchte, dem empfehle ich die Teilnahme an meinem Workshop "Individuell lernen in Netzwerken".

 

Welche ganz speziellen Fähigkeiten sollte ein Autodidakt darüber hinaus haben?

Autodidakten fragen viel und haben ein gesundes Urteilsvermögen um die Antworten zu beurteilen ...

Wer autodidaktisch lernt, der muß erst einmal festlegen, welche Infos er benötigt. Ich kann nur wissen wonach ich fragen kann. Fragen ist die Grundlage dafür, daß jemand autodidaktisch lernen kann bzw. das jeweils von ihm benötigte Wissen konstruieren kann. Die richtigen Fragen stellen, das muss durch häufige Kommunikation erst langwierig trainiert werden. 

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

Weiterhin muss der Autodidakt wissen wo er die Infos, mit denen er sein Wissen konstruiert, in ausreichender Qualität finden kann. Die gefundene Infos müssen trotz hochwertiger Quellen, nach ihrer Relevanz und Qualität bewertet werden. Grundsätzlich muß der Autodidakt also wissen, wie er sich die jeweils benötigten Informationen kompetent über das Internet beschaffen kann.

Man kann also klar feststellen, daß ein guter Autodidakt über ein gesundes Urteilsvermögen verfügen muss, denn sonst kann er aus den unterschiedlichsten Informationen und Diensten, wie sie im Internet verfügbar sind, kein wertvolles Wissen konstruieren. Nur ein Mensch der klar urteilen kann, kann aus den vielen möglichen Antworten, gezielt die qualitativ hochwertigen auswählen, mit denen er dann die jeweiligen Wissenslücken schließen und so ein möglichst hochwertiges Wissen konstruieren kann.

Wie ich an anderer Stelle schon festgestellt habe, sind für dieses gesunde Urteilsvermögen folgende Eigenschaften entscheidend:

  • ein gesunder Menschenverstand,
  • ein klarer Blick, der nicht durch anerzogene Werte und Regeln, die über viele Jahre verinnerlicht wurden, getrübt wird  (dieser Blick wird getrübt durch die nicht bzw. nicht wirklich konstruktiv verarbeiteten Erfahrungen - die wir machen, wenn wir unsere Werte leben - und  die dabei entstandenen Ängste und Zweifel und der daraus folgende geringe Glaube an die eigenen Fähigkeiten),
  • aus den Folgen (Problemen) die Ursachen ableiten können,
  • und vor allem auch eine Schatzkiste voll mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen über die der betreffende Mensch auch wirklich konstruktiv nachgedacht hat, was sich an seinen wertvollen Erkenntnissen zeigt - letzteres könnte man auch als Lebensweisheit bezeichnen

Wie man eindeutig sehen kann hat dieses Urteilsvermögen nur sehr, sehr wenig mit umfassendem Allgemein- bzw. Fachwissen , also großartiger Gelehrtheit, zu tun. Die genannten Eigenschaften liegen viel tiefer im Wesenskern des betreffenden Menschen.

 

Autodidakten setzen sich konstruktiv mit den jeweiligen Informationen und dem damit konstruierten Wissen auseinander ...

Wer autodidaktisch lernt, der muß sich zwingend konstruktiv mit den jeweiligen Informationen auseinandersetzen. Der Autodidakt betrachtet das konstruierte Wissen aus den verschiedensten Blickwinkeln und erhält so die unterschiedlichsten Sichtweisen zu ein und demselben Thema. Durch die neuen Sichtweisen werden immer wieder neue Details an das vorhandene Grundwissen (das Gelernte) angeheftet. Das bedeutet das Grundwissen erweitert sich fortlaufend und es kann durch entsprechende Gedankenanstöße, sogar neues Wissen entstehen.

Der Autodidakt ist im Grunde ein Forschender, der eben nicht nur das bereits Bekannte lernt, sondern auch erforscht, was er (und vielleicht auch seine Mitmenschen) noch nicht weiss. Er tastet sich im Grunde an die jeweiligen Antworten heran und so mancher Autodidakt, landet auf diesem Wege ganz woanders, als er es sich anfangs vorstellen konnte. Im Grunde wird der freie Autodidakt immer zu den Themen/Aufgaben hingeführt werden, die ihm am Herzen liegen (Stichwort: Leidenschaften).

 

Das macht auch den Unterschied zwischen den Gelehrten und den wahren Denkern. Diese setzen sich aus einem inneren Antrieb heraus, dauernd mit ihrem Thema geistig auseinander und stellen es in den Mittelpunkt ihres Lebens bzw. bringen alles damit in Verbindung. Die Gelehrten dagegen (staatlich anerkannte Experten, ...) beschäftigen sich häufig nur dann mit dem jeweiligen Thema, wenn sie von außen dazu angeregt werden, beispielsweise durch bezahlte Vorträge oder die von anderen angestoßenen Diskussionen. Die einen machen es also aus einem inneren Antrieb heraus, die anderen, weil man damit beispielsweise viel Geld verdienen kann und soziale Anerkennung  bekommt. Letzteres vor allem dann, wenn man das verkündet, was andere gerne hören wollen.

 

Wenn man sich heute umsieht, stellt man fest, daß sehr viele Menschen (noch) nicht in der Lage sind ihre Aufmerksamkeit konsequent auf ein Ziel hin zu steuern. Sie treiben durch das Leben beschäftigen sich mit dem, was sie gerade lenkt bzw. ablenkt.

 

Wie ich an anderer Stelle schon festgestellt habe, muß ein guter Autodidakt "sich aktiv und selbstbestimmt mit Informationen auseinandersetzen können", also:

 

  • die Informationen vorurteilsfrei und kritisch hinterfragen (Ich kann nur wissen wonach ich fragen kann !)

    Hinweis
    Besonders wichtig ist es hierbei, sich auch unangenehm erscheinende Fragen zu stellen und sich mit unbequemen Antworten konstruktiv auseinander zu setzen, anstatt sie einfach auszublenden.

  • neue Informationen mit den bereits vorhandenen Informationen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen vergleichen, vorhandene Analogien, Ähnlichkeiten und Zusammenhänge erkennen und diese klar und verständlich formulieren

  • die gesammelten Daten und Informationen organisieren bzw. klassifizieren, also deren inhaltliche Bedeutung erschließen bzw. diese einem bestimmten Thema (Einzelthema) bzw. einer speziellen Aufgabe (Teilaufgabe) zuordnen

  • in den gefundenen Informationen nach praktischen Anwendungsmöglichkeiten suchen, um alltagsrelevante Probleme und Aufgaben zu lösen

  • relevante von irrelevanten Informationen trennen

  • (richtige) Schlußfolgerungen aus den jeweils relevanten Informationen ziehen

  • mit anderen konstruktiv zusammenarbeiten, also:

    • (kritische) Fragen stellen

    • Meinungen äußern, begründen und andere von der eigenen Meinung überzeugen

    • die Fragen anderer klar und verständlich beantworten

    • sachlich diskutieren, um so verschiedene Sichtweisen auf einen bestimmten Sachverhalt zu erhalten

    • das eigene (selbst konstruierte) Wissen kritisch hinterfragen, indem es anderen Experten/Fachinteressierten zur Diskussion gestellt wird, um so gegebenenfalls Fehler zu erkennen und entsprechend zu korrigieren

    • ...

  • eigene Fragen zum Verständnis eines Sachverhalts klar und verständlich formulieren und geeignete Antworten finden, entweder durch das Lesen und Auswerten relevanter Dokumente oder indem die Fragen an andere Experten/Fachinteressierte gestellt werden

  • die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen dazu nutzen, um eigene Methoden zu entwickeln, diese zu verbessern und vor allem anzuwenden, um so das Gelernte zu üben, es durch Wiederholung im Gedächtnis abzuspeichern und für die jeweils geeigneten Anwendungsfälle praktisch einzusetzen

  • ganz allgemein Sachverhalte (eigene Erkenntnisse, Probleme, Ideen,...) formulieren 

  • durch das Hinterfragen des eigenen Wissens Ideen entwickeln und neues Wissen schaffen

  • bestimmte Zusammenhänge zwischen einzelnen Teilinformationen herstellen und so ein bestimmtes Wissen konstruieren

  • ein bestimmtes Wissen in die Teilinformationen zerlegen, aus denen es zuvor konstruiert wurde

  • vom Allgemeinen auf das Besondere schließen

  • vom Besonderen auf das Allgemeine schließen

  • Entscheidungen treffen und begründen

  • ...

Workshop - Wissen konstruieren

 

Dieses konstruktive Nachdenken über die eigenen Erfahrungen kann durch nichts ersetzt werden. Deshalb stehen so viele Gelehrte (staatlich anerkannte Experten, Professoren, ...) in Zukunftsfragen oder Entscheidungen die die Zukunft betreffen, so ratlos da. Sie lernen nur aus Büchern anstatt selbst die teilweise sehr bitteren Erfahrungen zu machen und sich vor allem dann konstruktiv mit diesen Erfahrungen auseinander zu setzen.

 

Hinweis
Auch Studien und Modellprojekte unter künstlichen Bedingungen bzw. idealisierten Umgebungen, über die dann auf die reale Welt geschlossen wird, liefern meist völlig falsche Erkenntnisse.

 

 

Taxonomy upgrade extras: 
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Kommentare

Hallo,

also das mit den anerzogenen Werten und Regeln, die den Blick trüben sollen, versteh ich nicht, kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn ich zum Beispiel mir autodidaktisch die Anwendung des PC beibringen möchte, warum sollen dann Werte und Regeln den Blick trüben ?? Das ist eine rein technische Angelegenheit, wenn ich es richtig mache, klappt es, wenn nicht, geht nichts. Eindeutig. Und meine Erziehung, meine Weltanschauung oder sonst was spielt doch dabei keine Rolle.
Werte und Regeln haben dann Einfluß, wenn ich mir Gedanken mache, wie ich mein Leben leben möchte und was ich tun möchte, klar, da such ich mir das geeignete dann aus, aber das würde ich nicht als autodidaktisch lernen bezeichnen.

Grüsse
V.

Bild von Martin Glogger

... also das mit den anerzogenen Werten und Regeln, die den Blick trüben sollen, versteh ich nicht, kann ich nicht nachvollziehen ...

vielen Dank erst einmal, daß Sie sich mit meinen Inhalten auseinandersetzen, denn nur so können überhaupt Unklarheiten bzw. Rückfragen entstehen :-)

Es geht dabei darum, daß Bildung und Lernen in unserer Gesellschaft keine sehr hohe Bedeutung hat, also nicht als wertvoll eingestuft wird. Viele sehen das Lernen als Pflicht bzw. als Mittel zum Zweck um mehr Geld zu verdienen.

Etwas was keine hohe Bedeutung hat, also nicht wertvoll ist, wird nicht besonders ernstgenommen. Während viele mit glänzenden Augen auf das iPhone, den BMW oder sonstige technische Produkte blicken, schauen sehr viele mit einen trüben Blick auf das Thema "Lernen", da sie das von der Schule her als negativ, als notwendiges Übel erfahren haben.

aber Tatsache ist ...

Nur Menschen die denken, lernen und kreativ sind, Menschen die ihre von Herzen kommenden Träume realisieren und eine entsprechende Verantwortung übernehmen sind die Grundlage für eine wohlhabende Gesellschaft.

Menschen die vorwiegend auf materielle Dinge ausgerichtet sind und notfalls auch auf Pump kaufen, sind die Grundlage für unsere, heutige dekadente Gesellschaft, die es vielen Millionen von Menschen zumutet von staatlichen Almosen leben zu müssen,  die riesige Schuldenberge auftürmt und ihren leistenden Mitmenschen riesige Steuern u. Sozialabgaben abverlangt.

Woran erkennt man das Bildung bei uns ganz allgemein einen geringen Wert hat ?

An den Aussagen vieler Menschen zum Thema Bildung. Etwa "Büffeln", ich muss die Schule durchziehen, ich muss die Scheine fürs Studium schaffen und dergleichen mehr ...

Vor allem aber daran:

Warum sind viele von uns als Kinder wißbegierig und lernen aus Interesse und der Erkenntnis wegen und als Erwachsene vor allem dann, wenn lernen mehr Geld und schnellen Erfolg verspricht ?

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Hallo,

also bei all den Voraussetzungen, die sie genannt haben, kann fast niemand autodidaktisch lernen und es stimmt auch noch. Ohne Zwang, ohne festen Stundenplan geht bei vielen nichts. Man macht einmal, zweimal, dann verliert man die Lust oder hat schon wieder an etwas anderem Interesse.
Wenn ich dagegen einen Lehrer hab, der mir was beibringt, bin ich gezwungen, da hinzugehen und dann tu ich's auch,
Außerdem gibt's noch einen anderen Punkt: Wenn ich mir selbst was beibringe, hab ich kein Zertifikat, kann mich also nirgends mit dem Wissen, das ich hab bewerben. Kein Personalchef stellt mich ein, wenn ich nicht belegen kann, was ich kann, testarbeiten oder so gibt's nicht. Fazit: Autodidaktik ist vor allem im beruflichen Feld nicht erwünscht und auch nicht förderlich - zumindest zum momentanen Zeitpunkt.
Gruß
Manfred

Bild von Martin Glogger

alles eine Frage der Art und Weise wie Menschen erzogen und ausgebildet werden

hier mein Vorschlag für ein Bildungssystem, daß viele, viele Autodidakten und Problemlöser hervorbringt

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Hallo zusammen,
also ich bin ein Autodidakt und bin mit meinen Fähigkeit oft auf Probleme gestossen.

@Manfred Fazit: Autodidaktik ist vor allem im beruflichen Feld nicht erwünscht und auch nicht förderlich - zumindest zum momentanen Zeitpunkt.

Das kann ich nur bestätigen. Es ist sehr schwierig für Menschen mit autodidaktischen Fähigkeiten in das Berufsleben einzusteigen. (Neid, fehlende Dokumente, Unglaubwürdigkeit)

Als Autodidakt lerne ich größten Teils so wie oben in dem Hauptartikel beschrieben. Wobei oben nur ein kleiner Teil über die Fähigkeiten eines Autodidakten steht.

Ich lese und beobachte alles aus meiner Umgebung und speichere es für später. Ich schaue mir eine Maschine an und frage mich wie sie funktioniert. Dabei analysiere ich jedes einzelne Maschinenteil und wenn mir dann klar ist wie sie funktioniert kann ich sie nachbauen ohne vorher jemals eine solche Maschine gebaut zu haben.
Oft hatte ich Ideen wo keiner mehr weiter wußte obwohl ich nicht vom Fach war und oft gab es erstaunen wie das denn Möglich ist. Um nicht allzusehr aufzufallen, habe ich mit "Zufall" geantwortet.

Ich kann aus meiner Erfahrung behaupten, ein Autodidakt der sich seiner Bewußt ist, kann alles leisten. Allerdings sind diese Menschen halt sehr schwierig. Sie tauchen mal auf und ziehen sich auch wieder zurück. Wer einen Autodidakten einsetzen will, braucht viel Geduld. Aber letztendlich kann es sich sehr lohnen.

Interessante Seite bin leider erst jetzt darauf gestossen, werde sie mir mal genauer durchlesen.
Gruß
Nachtreiter

Bild von Martin Glogger

Die meisten grossen technischen Erfindungen wurden von Autodidkaten in die Welt gebracht. Soweit ich noch weiss hat Werner von Siemens sogar das Gymnasium ohne Abschluss verlassen.

Mach was aus deinen Fähigkeiten! Baue nicht auf  irgendeine Firma oder sonstwas, baue einzig und allein auf dich selbst - der Rest kommt von alleine :-)

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Jede Form des Lebens kann autodidaktisch lernen ! Du denkst in einem kulturellen Käfig.

Bild von Martin Glogger

Natürlich kann jedes Lebewesen autodidaktisch lernen. Da hast du recht!

Es dürfte aber auch klar sein, daß ein Fischgehirn weniger aufwendig lernt, als unser Gehirn.
Nicht umsonst, brauchen Fische wenige Monate zum Erwachsenwerden, wir Menschen aber 18 Jahre ...

Um also unser komplexes Gehirn bestmöglich zum Lernen zu nutzen, braucht es sehr wohl eine Anleitung, wie man begeistert und effektiv lernen kann.

oder kannst du ohne Probleme, jetzt aus dem Stegreif:

* deinem ganz individuellen Lerntyp gemäß lernen

* deine persönlichen Interessen und Vorlieben mit den Lerninhalten verbinden, also den für dich erkannten Sinn hinter dem Lernen klar und verständlich beschreiben

* mit Hilfe eines zeitgemäßen Lernkonzepts, die Möglichkeiten, die das Internet zum Lernen bietet, optimal zum Lernen nutzen

* deine Lerngeschichte in einem Lernportfolio dokumentieren

* das Lernen mit deinen Alltagsroutinen verbinden

All diese Fähigkeiten, vermittle ich in diesem Workshop:
http://das-lernen-lernen.info/workshop-lernen-lernen-mit-hilfe-des-inter...

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Hallo Martin,

wie schon gesagt, Du denkst in einem kulturellen Käfig und sprichst so ausschließlich vom didaktischen lernen, also das Lernen nach Lehrmeinungen. In der Komplexität von angehäuften Lehrmeinungen muss es wohl tatsächlich eine Anleitung geben :-)

Ist es aber im Grunde nicht paradox, wenn natürliche Autodidakten didaktischen lernen müssen oder sollen ?
Ich denke, Du setzt akademisch viel zu spät an, um anderen den Sinn des Lernens begreiflich zu machen.

In der sogenannten Wildnis bezieht sich das Lernen explizit auf die subjektive Selbsterhaltung. Eben fressen oder gefressen werden !
Quasi eine Körperliche Evolution der Nahrungskette, welcher nun die Geistige Evolution der Wertschöpfung und Werterhaltung folgt, die in eine kulturelle Veränderung des Lebensraumes mündet und in der aus einer körperlichen Lautgebungsfähigkeit verschiedene komplexe Sprachen, wie nie zuvor, entstanden, welche unser natürliches Denken dramatisch veränderten und in denen wir als Hybriden zwischen Stoffwechsel und Kraftstoff im wahnhaften zu versinken drohen.

Im Lernen sehe ich grundsätzlich die subjektive Orientierungs- und Organisationsfertigkeit in einem Ganzen.

Aber was ist das Subjektive und was unterscheidet es vom Objektiven ? Wie unterscheiden wir die Physik des Raumes und die Physik des Lebens, um letztlich ein Ganzes verstehen zu können ?

Bild von Martin Glogger

Ich vermute, du siehst es wie ich ... nur mit anderen Werten, Erfahrungen, Erkenntnissen und deshalb mit anderen Gedanken und damit verbundenen Begriffen.
 
Ich denke dieser Artikel könnte da Klarheit schaffen:

Wer sich einmal für den Fortschritt entschieden hat, muss sich ständig weiterentwickeln
 

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Die Frage protegiert unser Bewusstsein selbst dann, wenn wir keine Antworten finden.

Aber was ist das Fragen überhaupt ?

Bild von Martin Glogger

so hab ich das noch nicht gesehen.

Danke für deine Frage, denn so kann ich das Thema aus einer Perspektive sehen, auf die ich selbst nicht gekommen wäre :-)

zu deiner Frage:
Aber was ist das Fragen überhaupt ?

Ich denke, das Fragen entspringt unserer Sehnsucht, die Welt in der wir leben, bestmöglich zu verstehen, denn nur so können wir unsere Persönlichkeit optimal weiterentwickeln.

oder noch weiter gedacht:

Nur so können wir mit unseren ganz eigenen Wesen bzw. unseren Lebensträumen und Lebensvisionen, unsere Lebensumgebung (Gesellschaft) aktiv mitgestalten.

 

Tu was du liebst und setze dich aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft ein, in der jeder sein Bestes geben kann und will!
 

Ja sicher :-) Mann könnte es aber auch kürzer zum Ausdruck bringen.

Die Frage ist der Ausdruck einer zunächst körperlich wahrnehmenden Verwunderung.
Sie beschreibt den fehlenden, also den nicht wahrnehmbaren Teil eines erkennbaren Ganzen.

Das tun auch alle Tiere im maß ihres Vermögens. Nur können sie alle ihre Verwunderung nicht denkakustisch beschreiben bzw. akademisch betrachten.

Auf grund dessen, dass unsere Wahrnehmung und selbst unsere Wahrgebung physikalisch fragmental begründbar ist, erscheint die sinnvolle Fragestellung unbegrenzt. Im gleichen Maße aber auch die unsinnige Fragestellung :-)
 

Was du jetzt tun kannst ...

oder

Werde Lebensunternehmer oder helfe anderen dabei, es zu werden!

 Herz fuehrt Verstand, dann kann nichts schiefgehen

Sie möchten weitestgehend frei über Ihre Lebenszeit verfügen und Ihre Fähigkeiten, Ihre Neigungen, Ihre Kreativität (Phantasie) und Ihre Gefühle bestmöglich ausleben?

Sie möchten Ihre eigenen Ideen realisieren, vielleicht sogar von zuhause aus arbeiten und sich ein Einkommen erwirtschaften, das Ihren Lebensunterhalt sichert. 

Sie möchten langfristig gut und deshalb im Einklang mit der Natur leben?

Neben einer vereinfachten Lebensweise spielt dabei auch die moderne Technik eine wichtige Rolle.
Wir finden heraus, wie Sie einfacher leben und die aktuellen technischen Möglichkeiten optimal nutzen können.

Beispielsweise bietet sich zur Fortbewegung in den Städten das Car2go- oder Car-Sharing-Konzept an oder wie wäre es in Zukunft mit einer AllinOne-Solaranlage zur weitestgehend autarken Stromversorgung oder verbrennen Sie Biomasse (z. B. Kuhmist) und erzeugen Sie so Ihren eigenen Strom.

Sie möchten sich mit Ihrer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen, die Sie interessieren, beteiligen ?

Möglicherweise wünschen Sie sich insgeheim schon lange, so zu leben und entsprechende Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln.

Ja, wie wäre es, wenn Sie Ihre Begeisterung für diese ganzheitliche Lebensweise sogar zu Ihrem Beruf machen und sie auf diesem Wege, Ihr Wissen mit anderen teilen und anderen Menschen helfen können, erfüllter zu leben.

Verwirklichen Sie doch Ihren Traum! Werden Sie ein ganzheitlich denkender Lebensunternehmer oder falls Sie das schon sind, geben Sie Ihr Wissen weiter und geben Sie so Ihrer Zukunft ganz neue Perspektiven! 

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Für die Teilnahme sind keine besonderen Schulabschlüsse oder Zertifikate erforderlich! 

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