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neues Bildungssystem, Selbstentfaltung, autodidaktisches Lernen
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Bilden wir in Zukunft Autodidakten und Problemlöser aus, die sich selbst und ihren Mitmenschen das Leben maximal vereinfachen. Natürliche Menschen also, die aus sich selbst heraus Verantwortung übernehmen und das Bestmögliche für ihr eigenes Wohl und das Allgemeinwohl tun.
Dazu bedarf es eines auf die Natur des Menschen abgestimmten Bildungssystems, als Grundlage für eine Gesellschaft bei der jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft, die gleichen Chancen hat, das Beste aus seinem Leben zu machen.
Grundkonzept für ein neues Bildungssystem
Mit Grundkonzept meine ich übrigens, daß das nachfolgend beschriebene Konzept lediglich eine fundierte Grundlage ist, auf der noch viele weitere Details festgelegt werden müssen - am Besten auf demokratische Weise, mit Hilfe der Entscheidungsplattform.
selbstgewolltes, sinnerfülltes Lernen
statt von oben herab befohlenes Lernen
- Ziel, Werte, Regeln, Systeme
- Schöpfungskonzept
- altes Bildungssystem: das Schöpfungskonzept wird mißchtet
- neues Bildungssystem: das Schöpfungskonzept wird bachtet
- Auswahl der Lehrkräfte
- altes Bildungssystem: Auswahl der Lehrkräfte nach Noten
- neues Bildungssystem: Auswahl der Lehrkräfte nach ihren tatsächlich für den Lehrberuf relevanten Fähigkeiten
- zwischenmenschliche Zusammenarbeit
- altes Bildungssystem: Die Menschen werden über Hierarchien geführt
- neues Bildungssystem: Die Menschen arbeiten im Rahmen von Netzwerken konstruktiv zusammen
- Lehr- und Lernmethoden
- altes Bildungssystem: natur - und lebensfremdes Lernen
- neues Bildungssystem: natur - und lebensnahes Lernen
- Bewertung des Lernerfolgs
- altes Bildungssystem: Bewertung wie viel wir wissen (Noten-Zeugnisse)
- neues Bildungssystem: Bewertung wie wir mit unserem Wissen handeln (Lern- und Kompetenzenportfolio)
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Vergleich der Bildungssysteme 
Wenn ich heute zurückblicke und zwischen dem traditionellen Bildungssystem (Frontalunterricht), mit dem ich lesen, schreiben und rechnen gelernt und schließlich zum Diplom Ingenieur ausgebildet wurde, und meinem Konzept für ein neues Bildungssystem vergleiche, dann stelle ich folgende grundlegende Unterschiede fest:
Mit Bildungssystem ist hier übrigens ganz allgemein die elterliche Erziehung und die Ausbildung an unseren Schulen gemeint.
Ziel, Werte, Regeln, Systeme 
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traditionelles Bildungssystem (von oben herab befohlenes Lernen) |
neues Bildungssystem (natürliches Lernen) |
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Ziel: Der unmündige Befehlsempfänger, den man gut von oben herab mit Hilfe von Hierarchien steuern und dem man gut Fachwissen vermitteln kann und der sich problemlos in herrschende Systeme einfügt. Das wichtigste Ziel für den unmündigen Befehlsempfänger war die sichere Geldverdienstquelle.
Beim traditionellen Bildungssystem wird das Schöpfungskonzept, das jeden Menschen mit eigenen Wesensmerkmalen (Begabungen, Charaktereigenschaften, Gesundheit) ausstattet, mißachtet und die Art und Weise wie Menschen eigentlich von Natur aus lernen unterdrückt. |
Ziel: Der mündige Problemlöser und Autodidakt, der aktiv und kompetent an Netzwerken teilnimmt, seine naturgegebene Aufgabe ausführt und dabei seine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfaltet. Das wichtigste Ziel für den mündigen Problemlöser und Autodidakten ist es seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen.
Beim neuen Bildungssystem wird das Schöpfungskonzept, das jeden Menschen mit eigenen Wesensmerkmalen (Begabungen, Charakter, Gesundheit) ausstattet, beachtet und die Art und Weise wie Menschen eigentlich von Natur aus lernen, gefördert. |
| wichtige Werte:
Gehorsam (Pflichtbewußtsein), materieller Wohlstand (völlig unabhängig von innerem Wohlstand), Fleiß (ohne den Sinn des Fleißes zu hinterfragen), gesellschaftlich anerkannter Beruf (Männer sollen einen in der Gesellschaft angesehenen Beruf haben), Schönheit (Frauen sollen schön sein) |
wichtige Werte:
Naturverbundenheit, Frieden und innere Zufriedenheit (innerer Wohlstand, also mit sich selbst bzw. seinen Werten im Einklang leben), Freiheit und Gerechtigkeit, Liebe |
| wichtigste Regel:
Frage nicht nach den Inhalten, die du lernst, sondern betrachte das Lernen als Pflicht und als Wegbereiter für eine sichere und gute Verdienstquelle. Stelle keine kritischen Fragen und erledige die von oben befohlene Arbeit zuverlässig und präzise. Wenn du das tust, wird es dir später gut gehen - du wirst materiellen Wohlstand haben. |
wichtigste Regel:
Befreie dich von deinen Ängsten und Zweifeln und glaube an dich und deine Fähigkeiten, dann wirst du deine innere Stimme hören, die dich zu deiner Lebensaufgabe führt und ihr auch folgen können. Lerne, wie du dir autodidaktisch beliebiges Wissen aneignen und effektiv Probleme lösen kannst und lass deine Mitmenschen an deinen Fähigkeiten und deinem Wissen teilhaben, indem du konstruktiv mit ihnen zusammenarbeitest bzw. aktiv und kompetent an Netzwerken teilnimmst. Auf diesem Wege schaffst du dir gemeinsam mit deinen Mitmenschen im Laufe der Zeit eine Umgebung, in der sich alle darin lebenden Menschen und damit auch du selbst weitestgehend wohlfühlen können. |
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Gesellschaftsform: die Industriegesellschaft, deren Grundlage der ständig steigende Konsum und die damit einhergehende Verschwendung natürlicher Ressourcen (Rohstoffe, ...) und menschlicher Ressourcen (Kreativität, Begabungen, Leidenschaften,...) ist In dieser Gesellschaft konnten nur sehr wenige Menschen ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und deshalb auch nur sehr wenige mit ihren einzigartigen Ideen bzw. deren praktischen Umsetzung im Rahmen entsprechender Produkte und Dienste große, aber auch kleine und kleinste Kapitel der Weltgeschichte mitschreiben. |
Gesellschaftsform: die Informationsgesellschaft, deren Grundlage die optimale Nutzung der vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen ist, also die Menschen ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte bestmöglich entfalten können In dieser Gesellschaft sollen möglichst viele Menschen ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und so mit ihren einzigartigen Ideen bzw. deren praktischen Umsetzung im Rahmen entsprechender Produkte und Dienste große, aber auch kleine und kleinste Kapitel der Weltgeschichte mitschreiben. |
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Systeme: repräsentative Demokratie, soziale Marktwirtschaft repräsentative Demokratie = die vom Volk gewählte Regierung (die Minister und ihr Millionenheer von Beamten) trifft die Entscheidungen "im Sinne ihrer Wähler" Wie lief es Ihrer Meinung nach viele Jahrzehnte lang tatsächlich ab ? soziale Marktwirtschaft = die zentrale Idee ist es, daß die Regierung (die Minister und ihr Millionenheer von Beamten) in den Marktmechanismus eingreift, um soziale Härtefälle abzumildern (Sozialhilfe,...) und den freien Wettbewerb zu sichern (Kartellverbote, Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb,...), aber auch, um die Unternehmen (Gewinnsteuer) und die Arbeitnehmer (Lohnsteuer) an der Finanzierung wichtiger, nicht unmittelbar und sofort gewinnbringender Aufgaben (Infrastruktur, Bildung,...) zu beteiligen Wie lief es Ihrer Meinung nach viele Jahrzehnte lang tatsächlich ab ? |
Systeme: direkte Demokratie, freie Marktwirtschaft direkte Demokratie = mündige Problemlöser und Autodidakten treffen gemeinsam mit den jeweiligen Experten und Politikern (Moderatoren) die Entscheidungen freie Marktwirtschaft = die zentrale Idee ist es, daß mündige Problemlöser und Autodidakten in den Marktmechanismus eingreifen, um soziale Härtefälle abzumildern (bedingungsloses Grundeinkommen,...) und den freien und fairen Wettbewerb sichern, indem sie sich mutig und tatkräftig dafür einsetzen, daß es den Unternehmen nicht an Ideen für innovative Produkte und Dienste mangelt, daß die Unternehmen für die Entwicklung ihrer innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte und Dienste belohnt werden, fair am Markt teilnehmen und mit ihren Gewinnen auch einen Beitrag zum Allgemeinwohl (Infrastruktur, Bildung,...) leisten
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von einem Großteil der Menschen wird größtmögliches Verantwortungsbewußtsein eingefordert (Stichwort: Steuern und Sozialbeiträge) und gleichzeitig bekommen sie einen minimalen Handlungsspielraum zum eigenen Denken, Entscheiden und Handeln (Stichwort: entmündigter Bürger)
es wird erst dann reagiert, wenn die Probleme bereits sehr ernsthaft ihre negative Wirkung entfalten, die betreffenden Probleme werden dann auf möglichst einfachem (nicht bestem) Wege gelöst, anstatt die Ursachen dieser Probleme zu beseitigen komplexe Probleme werden häufig mit Hilfe von bis in das kleinste Detail geplanten Einzelmaßnahmen gelöst grundsätzliche Vorgehensweise bei der Problemlösung: Es wird gestritten und gerungen, ob ein Problem überhaupt besteht bzw. gelöst werden muss, dabei wird das Bestehende schöngeredet und konstruktive Kritik wird niedergeschmettert mit an den Haaren herbeigezogenen Bedenken. Falls das Problem unbedingt gelöst werden muss, werden nur kleine Schritte gemacht, für die aber umfassende Pläne geschmiedet und detaillierte Regelwerke mit detaillierten Einzelanweisungen erstellt werden, um so die Illusion in die Welt zu setzen, für jede (auch zukünftige) Frage eine vorgefertigte Antwort zu haben. Diese komplizierten Pläne und Regelwerke schränken den Handlungsspielraum und die Gestaltungsfreiheit der Menschen, die das Ganze praktisch ausführen sollen, soweit ein, daß sie das eigentlich Richtige nicht mehr machen können. Wenn die Kritik derer, die das Ganze in den unteren Schichten der Hierarchien ausführen müssen, überhaupt oben ankommt, so folgen dieser nur mit Widerwillen entsprechende Taten, denn es wird von Mal zu Mal schwieriger, auch nur kleinste Änderungen an diesen umfassenden, mit jeder Änderung komplizierter werdenden Plänen und Regelwerken durchzuführen.
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von jedem einzelnen Menschen wird größtmögliches Verantwortungsbewußtsein (sein Bestes geben, also seine Kreativität, die besonderen Fähigkeiten, das Fach- und Erfahrungswissen,...) eingefordert und gleichzeitig bekommt er den maximalen Handlungsspielraum zum eigenen Denken, Entscheiden und Handeln (Stichwort: mündige Problemlöser und Autodidakten) Probleme werden soweit es geht, bereits im Vorfeld vermieden, bei den bestehenden Problemen werden die Ursachen dieser Probleme beseitigt, anstatt nur die Folgeprobleme zu lösen komplexe Probleme werden möglichst vollständig mit Hilfe durchdachter und flexibler Konzepte gelöst grundsätzliche Vorgehensweise bei der Problemlösung: Ich habe, während ich meine Lösungen entwickelte, gelernt, daß man für komplexe Probleme Lösungen finden kann, indem man sich immer wieder von neuem flexibel auf die Anforderungen der jeweiligen Situation einstellt. Der beste Helfer ist dabei die leidenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Problem und mit den möglichen Lösungen, was wohl am ehesten dem gelingt, der das Problem ernsthaft und wahrhaftig lösen möchte. grundsätzliche Vorgehensweise bei der Problemlösung (laut dokumentierter Weltgeschichte): Die Erfahrungen aus der dokumentierten Weltgeschichte lehren uns, daß alle bedeutenden sozialen und technischen Erfindungen auf einen Menschen zurückzuführen sind, der in aller Stille die Lösung für ein Problem suchte, das ihn leidenschaftlich erfasst hat. Mit ihrem Einsatz und ihrem festen Glauben daran, daß der Einzelne etwas bewirken und sich gegen den Strom der allgemeinen Meinung durchsetzen kann, haben diese Menschen das Fundament für Entwicklungen gelegt, die viele für unmöglich hielten oder sich gar nicht vorstellen konnten. Auf diesem Fundament können dann bedeutende Weiterentwicklungen der Menschheit stattfinden. Können deshalb, weil große Errungenschaften der Menschheit (die Menschenrechte, die Demokratie, die Marktwirtschaft,...), wie die Weltgeschichte und der gesunde Menschenverstand zeigen, nie das Werk eines einzelnen sein können, sondern dieser einzelne es schaffen muss, andere Menschen ebenfalls für dieses Ziel zu begeistern und zur freiwilligen Mithilfe zu bewegen. Es reicht nicht aus, Menschen für ein Ziel zu begeistern und zur freiwilligen Mithilfe zu bewegen. Damit die anfängliche Begeisterung nicht sofort wieder abflacht, sondern auf hohem Niveau erhalten bleibt, müssen diese Menschen eine Aufgabe bekommen, in der sie ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte bestmöglich entfalten können. Die Aktivitäten jedes einzelnen müssen dabei in einer Umgebung stattfinden, in der er sein Wesen frei entfalten und seine Stärken und Kompetenzen bestmöglich einbringen kann. |
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Ergebnisse bei dieser Vorgehensweise: das weltweit komplizierteste Steuer- und Rechtssystem mit seinen vielen tausend Gesetzen, Verordnungen und Klauseln, das immer noch eifrig erweitert wird | dramatische Erhöhung der Steuern und Sozialabgaben | die Elite in Politik und Wirtschaft (Spitzenpolitiker, Vorstände, Manager,...) hat für ihre Zukunft bestens vorgesorgt (hohe Übergangsgelder bzw. Abfindungen, üppige Pensionen,...), während viele ihrer Mitmenschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, mit einer minimalen Alterversorgung leben müssen | während Politiker rechtlich nicht für ihre Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen werden können (Stichwort: Immunität), muss der Bürger mit seinem gesamten Vermögen und mit seinen Steuer- und Sozialabgaben die finanzielle Verantwortung für diese Fehlentscheidungen tragen | drastische Einsparungen im Bildungsbereich durch verkürzte Ausbildungszeiten, innerhalb derer die gleiche Menge an Fachwissen vermittelt werden soll (G8, Bachelor- und Masterstudiengänge,...), anstatt die Lehrmethoden grundlegend zu ändern | anderen, in der Regel armen Völkern mit der einen Hand geben und mit der anderen wieder nehmen | die Gesellschaft dem Diktat des Shareholder-Value (Aktiengesellschaften) aussetzen | die harten Fakten (Arbeitslosenzahlen, Kosten für Bürokratie und unnötige Konkurrenzkämpfe,...) verschleiern,... |
Ergebnisse bei dieser Vorgehensweise (laut dokumentierter Weltgeschichte): der Buchdruck Johannes Gutenberg (um 1397 bis 1468), die Marktwirtschaft Adam Smith (1723-1790), die Menschenrechte Thomas Hobbes (1588 – 1679), John Locke (1632–1704), Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und Immanuel Kant (1724-1804) und andere, die Dampfmaschine James Watt (1736 bis 1819), das Rote Kreuz Henry Dunant (1828 bis 1910), der Otto-Viertaktermotor Nikolaus August Otto (1832 bis 1891), Impfstoffe und Antibiotika gegen viele schwerwiegende Infektionskrankheiten Robert Koch (1843 bis 1910), der Computer Hermann Hollerith (1860 bis 1929), Konrad Zuse (1910-1995) und viele andere, das Penicillin Alexander Fleming (1881 bis 1955),...
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